Autor Thema: Etappenlänge mit dem Wohnmobil  (Gelesen 920 mal)

Andrea

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Etappenlänge mit dem Wohnmobil
« am: 12. August 2018, 11:20:12 »
Liebe Womo-Fans!

Ich kann einfach nicht anders, ich plane jetzt schon für die Reise in knapp drei Jahren... Nicht nur unser Reiseziel ist Neuland für uns, sondern auch die Art zu reisen. Und da macht man sich nicht nur darüber Gedanken, was man im Reiseland machen will, sondern auch, wie weit man überhaupt kommt und was man realistisch schaffen kann.

Mit dem Auto eben mal eine Etappe von 400km zu fahren, ist sicher auch in Norwegen nicht das große Problem, wenn man unterwegs nicht zu viel ansehen will. Aber wie sieht das mit einem Wohnmobil aus?

Ich stelle mir vor, dass man vermutlich nicht wirklich mehr als 200km pro Tag fahren will oder kann ohne dass es anstrengend wird. wie schätzt ihr das ein?

Bei der Anreise denke ich, dass wir tatsächlich mehr Kilometer fahren könnten, da es hier ja ein dichtes Autobahnnetz gibt. Aber wie weit komme ich innerhalb von Deutschland? Könnte man sogar, wenn man früh losfährt bis ca. Kopenhagen kommen? (von uns aus 700km)

Wie sind eure Erfahrungen?
Liebe Grüße, Andrea



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Beate

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Re: Etappenlänge mit dem Wohnmobil
« Antwort #1 am: 12. August 2018, 11:57:18 »
Hallo Andrea,

wir sind oft mit dem Wohnmobil unterwegs, allerdings meistens in Kanada und USA. Und deshalb sind wir auch in einem Womo-Forum für USA. Dort wird pro Tag ca. 200 km Fahrt empfohlen, auch um abends den Campingplatz mit Lagerfeuer geniessen zu können. Das ist zwar in Norwegen nicht möglich, dafür sind aber auch die Strassen nicht so breit und gut ausgebaut wie in USA. Also mit 200 km im Schnitt dürftet Ihr gut hinkommen.

Wenn von Euch bis Kopenhagen durchgehend Autobahn ist, und wenn diese Autobahn normalerweise keinen Stau hat, dann könnt Ihr schon 700 km fahren. Für uns hier in München wäre das, wenn wir nach Norden fahren, kaum möglich, da wir egal wie wir fahren, immer von einem Stau zum nächsten kommen würden. Und das nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche.

Beate

Silke

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Re: Etappenlänge mit dem Wohnmobil
« Antwort #2 am: 12. August 2018, 12:22:11 »


Hallo Andrea,

wir sind oft mit dem Wohnmobil unterwegs, allerdings meistens in Kanada und USA. Und deshalb sind wir auch in einem Womo-Forum für USA. Dort wird pro Tag ca. 200 km Fahrt empfohlen, auch um abends den Campingplatz mit Lagerfeuer geniessen zu können. Das ist zwar in Norwegen nicht möglich
Beate

Was ist in Norwegen nicht möglich?

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Beate

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Re: Etappenlänge mit dem Wohnmobil
« Antwort #3 am: 12. August 2018, 13:17:46 »

Was ist in Norwegen nicht möglich?

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Abends ein Lagerfeuer zu machen.

Beate

serendipity

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Re: Etappenlänge mit dem Wohnmobil
« Antwort #4 am: 12. August 2018, 14:37:14 »
Huhu Andrea, ich fand schon mit dem PKW 200 km ausreichend ;D

Je nachdem, wo ihr unterwegs seid, sind die Straßen auch nur einspurig. jedoch ohne so viele "passing places" wie in Schottland. Auch in vielen Tunneln muss man als WoMo - Fahrer extrem aufpassen und mittig fahren. Dazu kommen dann eben diverse Steigungen. mit 200 km seid ihr "gut" dabei.

Ich persönlich würde ja lieber mit einem PKW fahren und in Hyttas (Hütten auf Campingplätzen) übernachten - das war urig, ich habe mein vernünftiges Bad usw. Ich fand es schon manchmal mit dem PKW anstrengend auf norwegischen Straßen - mit Wohnmobil möchte ich dort eigentlich nicht unterwegs sein.



Silv

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Re: Etappenlänge mit dem Wohnmobil
« Antwort #5 am: 12. August 2018, 14:56:58 »
Hallo Andrea,

wir fahren Mitte September los. Wirklich geplant habe ich eigentlich noch nichts... Grob im Kopf ist, Schweden hoch, in Höhe Lofoten nach Norwegen und durch Norwegen wieder runter. Wir haben drei Wochen Zeit. Ob das machbar ist, weiß ich nicht. Da aber um diese Zeit keine Saison mehr ist, ist wahrscheinlich nicht so viel los und evtl. "einfacher" zu fahren - vorbuchen müssen und wollen wir auch nicht.

Als wir in Kroatien waren, haben wir auf dem Rückweg am Chiemsee einen Zwischenstopp gemacht und das waren ca. 500 km, die gut machbar waren. Wenn man natürlich zwischendurch was ansehen will, ist es schon etwas viel.

Mit dem Wohnmobil musst du auch nicht unbedingt einen Campingplatz anfahren, es gibt auch genügend einfache Stellplätze (eine Dusche hast du zur Not ja auch im Wohnmobil).

Ich denke, es kommt auch auf den Fahrer an. Andy fährt gerne, es macht ihm auch nichts aus, mal einen ganzen Tag zu fahren. Für mich als Beifahrer ist das anstrengender...  ::)

Also, im Oktober kann ich dir mehr bzgl. der täglichen Fahrzeiten, km usw. sagen.  :)
Liebe Grüße
Silvia

Andrea

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Re: Etappenlänge mit dem Wohnmobil
« Antwort #6 am: 12. August 2018, 15:23:34 »
Hallo Gabi! Deinen Bericht habe ich gestern noch mal komplett gelesen und da fing tatsächlich das Grübeln über die Etappen an. Am liebsten hätte ich deine Tour genau so nachgemacht, aber das geht definitiv nicht, zumal wir eigentlich nicht 3 Wochen fahren wollen. Deswegen hier auch noch mal meine Anfrage.

Wohnmobil ist gesetzt und auch Norwegen. Heiko ist nicht bange vor kleinen engen Straßen und ich vertraue ihm absolut.

Ich habe mir den von Silvia empfohlenen Reiseführer vom Bruckmann Verlag geholt und auch schon darin gelesen. Man kann vielleicht nicht alles mit dem Teil machen, aber vieles geht eben schon. Und da wir sowieso nicht ganz Norwegen kennenlernen können, werden eben auch nur Straßen gefahren, die halbwegs geeignet für unser Dickschiff sind.

Sollte nach der Reise das Gefühl bleiben, dass wir zu viel verpasst haben, dann spricht ja nichts gegen eine Autorundreise mit Hytta oder Fewo in den Jahren danach.

Die 200km waren eigentlich auch als Maximallänge einer Etappe gedacht. Ich wollte nur wissen, ob das überhaupt machbar wäre. Kann ja sein, dass wir irgendwo so viel Zeit vertrödeln, dass wir am Ende mal "Kilometer machen" müssen ohne an allem komplett vorbei zu rasen. Daher Danke an Beate für die Einschätzung.

Zur Anreise: Egal wie, wir werden vermutlich auch Stau haben. Entweder geht es über die A2 und die A7 oder A30/A1/A7. Da ist es bestimmt vorteilhaft entweder vor 5 Uhr oder nach 19Uhr im Raum Hamburg zu sein.

Vieles hängt auch davon ab, um wieviel Uhr wir das Womo übernehmen können und wie lange die Einweisung dauert. Danach müssten im Prinzip nur noch die vorgepackten Taschen "reingeworfen" werden, wobei es sicher schöner ist, wenn man gleich zu Hause alles schon an Ort und Stelle packt, damit man nicht so viele Boxen und Taschen mit durch die Gegend fährt, die man eigentlich nicht braucht.

Die Reiseplanung ist wirklich ein klein wenig aufregend. Eine Autoreise durch Norwegen hätte ich vermutlich in Nullkommanix geplant, aber mit Wohnmobil ist doch noch so einges mehr zu bedenken. Wie Gabi schon anmerkt: Sind die Strecken überhaupt Womo-geeignet? Gibt es Parkplätze? Was kosten die Fähren? Können wir einen Tunnel nutzen?

Aber es macht Spaß  :) :) :)
Liebe Grüße, Andrea



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Andrea

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Re: Etappenlänge mit dem Wohnmobil
« Antwort #7 am: 12. August 2018, 15:31:36 »
Hallo Silvia!

Bin sehr interessiert an euren Skandinavien-Erfahrungen. Die Idee in Schweden ganz hoch zu fahren und in Norwegen wieder runter klingt auch sehr gut.

Sowohl Heiko als auch ich haben kein Problem damit lange im Wagen zu sitzen mit entsprechenden Pausen. Ob das im Womo auch so ist, wird sich herausstellen.

Dass wir nicht notwendigerweise einen Campingplatz brauchen, ist uns klar. Ein Stellplatz reicht zwischendurch auch mal, wobei wir lieber einen Campingplatz haben. Die Dusche in so einem Womo ist für XL-Tours nicht wirklich geeignet  ;) Aber da wir auch nicht vorbuchen wollen (Reisezeit wird vermutlich Ende Mai/Anfang Juni sein), werden wir bestimmt mal frei stehen (müssen).
Liebe Grüße, Andrea



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Susan

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Re: Etappenlänge mit dem Wohnmobil
« Antwort #8 am: 12. August 2018, 17:50:14 »
Hallo Andrea,

für die Anreisen nehmen wir durchaus mal längere Strecken pro Tag in Kauf. Das ist dann halt Autobahn fahren mit mehr oder weniger Stau. Vor Ort sind die Etappen in der Regel kürzer. 200 km ist ein guter Richtwert, kommt eben drauf an was man noch machen will oder dabei anschauen will. In Schottland waren es jetzt meist weniger km pro Fahrtag.

Von euch nach Kopenhagen an einem Tag ist je nach Staulage machbar, bei den vielen Baustellen momentan also eher nicht  :o Wir waren bisher dreimal mit WoMo in Kopenhagen, immer mit Fähre ab Puttgarden. Einmal einfach so im Sommer, Mittwoch Mittag in Hannover los, gut durchgekommen, Fähre und abends um 22 Uhr am Camping. Zweimal zum Himmelfahrtswochenende, natürlich gruselig der Verkehr  :o In gleicher bzw. noch längerer Fahrzeit nur bis Puttgarden gekommen.

Viel Spaß noch beim Planen!
Liebe Grüße
Susan