Autor Thema: Trinken, trinken, trinken - ein Kurztrip nach Karlsbad  (Gelesen 1466 mal)

Birgit

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Trinken, trinken, trinken - ein Kurztrip nach Karlsbad
« am: 22. Juli 2019, 23:39:05 »
Am kommenden Wochenende soll das Wetter eigentlich ganz gut werden. Und ich habe nichts zu tun. Also, was mache ich?

Ich lasse mich von Google Maps inspirieren, was die Umgebung um Thüringen so hergibt im Umkreis von nicht mehr als 4 Stunden Fahrt.

Schon vor 2 Jahren um diese Zeit habe ich mal darüber nachgedacht nach Karlsbad zu fahren. Karlsbad, das berühmteste Bad der Welt im 19. Jahrhundert. Das Karlsbad, das fürs Trinken bekannt ist.

Und praktischerweise kann man hier gleich mehrfach trinken und seinem Magen Gutes oder vermeintlich Gutes tun, denn das Karlsbader Heilwasser ist gut für den Bewegungsapparat und für Magen und Darm

Und wenn man möchte, trinkt man noch den Karlsbader Becherovka, den Magenbitter, der vielleicht weiterhilft nach einer fetten halben Ente, wenn das Kurwasser versagt.

Achtung Spoiler: Ich habe mich weder für das Kurwasser, noch für den Becherovka noch für das tschechische Bier entschieden, sondern habe eine plötzliche Vorliebe für Martini entwickelt.

Fix ist ein erstaunlich günstiges relativ zentral gelegenes Hotel gebucht, und der ADAC in Erfurt verkauft mir schon mal eine Vignette, sodass ich nicht an der Grenze auf die Suche gehen muss.

Und nun geht es los, auf in die Welt um 1900, auf hinter den eisernen Vorhang, auf zu Knödeln und Palatschinken.


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Birgit

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Re: Trinken, trinken, trinken - ein Kurztrip nach Karlsbad
« Antwort #1 am: 22. Juli 2019, 23:51:47 »
Freitag, 19.7. - Anreise nach Karlsbad

Was, ihr kennt Sonneberg nicht? Das ist der Ort, in dem ich mehrfach im Monat arbeite, auch heute. Der Vorteil: Ich bin hier schon ein ganzes Stück näher an meinem Ziel. Ich beeile mich meine Aufgaben ohne Trödelei zu erledigen und kann schon gegen 14.30 Uhr aufbrechen. Laut Navi soll ich in weniger als 2,5 Stunden in Karlsbad ankommen und ich beschließe spätestens um 18 Uhr im Hotel in der Sauna zu sitzen.

Heute ist es ein wenig wechselhaft und zwischendurch regnet es ein paar Tropfen. Na, hoffentlich fängt sich das Wetter noch. Aber na klar, da bin ich fast sicher.

Die Navi leitet mich zuverlässig zum relativ nüchternen Hotel und Spa Sanssouci, einem eher modernen Zweckbau, in dem ich nun für 2 Nächte wohne. Joah, da war ich ein bisschen geizig, denn Karlsbad hat eine Menge stilvollere Unterkünfte zu bieten, außerhalb der Saison oder an wenig gefragten Wochenenden auch für kleines Geld.

Nun gut, der Wellnessbereich ist auch eher unspektakulär, aber für 2 Saunagänge zur Entspannung und eine Runde im großen Innenpool reicht es schon.

Dann mache ich mich auf zu einer ersten Stadterkundung: Es sind zu Fuß etwa 10 Minuten zum Grandhotel Pupp. Und hier beginnt die lang gezogene Innenstadt von Karlsbad, ein geschlossenes Jugendstil-Stadtbild, das kaum Anzeichen der sozialistischen Vergangenheit aufweist.

Als ich das noble und traditionsreiche Pupp passiere, bedaure ich ein wenig, dass ich nicht hier ein Zimmer genommen habe, das durchaus erschwinglich gewesen wäre.



Die Karlsbader Innenstadt zieht sich über eine ewig weite Strecke immer am Flussbett entlang.

Ich staune nur noch. Mein letzter Besuch hier lag in der Zeit, als ich in Chemnitz wohnte, was schon 20 Jahre her ist. Von dort aus ist man im Nu in Karlsbad. Damals hatte die Stadt einen maroden Charme, und ich hatte immer vor meinem inneren Auge, wie es wohl sein könnte, wenn hier alles saniert ist. Es herrschte damals Zauberbergatmosphäre, parken konnte man überall auch an zentralen Stellen, und viel Gastronomie gab es noch nicht.

Heutzutage strahlt die Stadt bunt herausgeputzt mit allen Vor- und Nachteilen. Das Entdeckerflair ist halt weg aus der Zeit als ich so gar nicht wusste, was mich erwartet und ich einfach auf gut Glück losgefahren bin, um die Gegend hinter der Grenze meiner damaligen neuen Heimat zu entdecken.

Ich schaue hier und da in Schaufenster, wo vor allem für den osteuropäischen Geschmack und für Neureiche vieles geboten wird: Viel Kitsch und viel teures Designerzeug ist hier vor allem zu haben.

Ich hangele mich mal auf der einen und mal auf der anderen Seite des Flüsschens Tepla von Trinkanlage zu Trinkanlage, durch nett angelegte Grünanlagen und immer wieder entlang der sorgfältig sanierten Häuserfronten: Goethe, Freud, Beethoven, alle waren sie hier, und alle werden sie in irgendeiner Form geehrt.











Aber es gibt auch viel Gastronomie: Vor allem Böhmische Küche, Italiener und jede Menge Cafés. So langsam bekomme ich Hunger. Dennoch gehe ich durch die gesamte Innenstadt, vorbei an dem einzigen tatsächlichen sozialistischen Schandfleck, dem Hotel Thermal, und komme am Beginn der modernen Fußgängerzone an mit Rossmann und den üblichen Kettengeschäften. Mich hier umzusehen habe ich aber keine Lust mehr, sodass ich in ein einladendes Lokal einkehre.



Es gibt einen gebackenen Ziegenkäse, eine halbe Ente (habe ich nicht geschafft), 3 Martini und ein Wasser für unter 30 Euro. Und ja, man kann, wenn man will, mit Euro zahlen, und das hier ist ein Lokal, in dem auch korrekt und fair umgerechnet wird, und in dem auch nicht plötzlich ein Couvert oder 10% Bediengeld aufgeschlagen werden.



Der Weg zurück ist lang, und ich lasse mir Zeit. Auch wenn es heute ein wenig trüb ist, es ist nicht kalt und es regnet nicht, sodass mich nichts antreibt mich zu beeilen. Das letzte Stückchen zum Hotel führt über einen stockdusteren Weg über etwa 150 Meter in Kehren einen Abhang hinauf, das ist etwas gruselig, aber schon bin ich da und zerstreue mich noch ein bisschen mit den zahlreichen TV-Sendern.




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Silvia

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Re: Trinken, trinken, trinken - ein Kurztrip nach Karlsbad
« Antwort #2 am: 23. Juli 2019, 08:54:45 »
Also der erste Eindruck gefällt mir schon mal sehr!  :)   

... und bei der Ente läuft einem ja das Wasser im Mund zusammen  :sabber:  Allerdings sieht das aus als würde das mind. für 2 Pers. sein.

Birgit

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Re: Trinken, trinken, trinken - ein Kurztrip nach Karlsbad
« Antwort #3 am: 23. Juli 2019, 10:12:03 »
Ja, ich war auch echt geschockt von dem riesigen Vogel! Besonders weil die Knödelportion auch eher für 2 berechnet war!


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Birgit

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Re: Trinken, trinken, trinken - ein Kurztrip nach Karlsbad
« Antwort #4 am: 23. Juli 2019, 10:13:00 »
Ich glaube, die Bilder sollte ich bisschen kleiner machen, oder?


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Susan

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Re: Trinken, trinken, trinken - ein Kurztrip nach Karlsbad
« Antwort #5 am: 23. Juli 2019, 10:48:49 »
Wie passend: grad lese ich einen historischen Roman und da fährt frau zur Kur nach Karlsbad. Hab überlegt, wie das dort wohl ausschauen mag und schon lieferst du mir Bilder  ;D

Mir gefällt, was ich bisher gesehen habe, und meinetwegen dürfen die Bilder so groß bleiben.
Liebe Grüße
Susan

Rainer

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Re: Trinken, trinken, trinken - ein Kurztrip nach Karlsbad
« Antwort #6 am: 23. Juli 2019, 10:57:58 »
Die waagerechten Fotos sind in Ordnung, das Problem sind die senkrechten Bilder. Die sind 1280 Pixel hoch, das ist mehr als FullHD (1920x1080). Ich würde vorschlagen, die senkrechten Bilder etwas kleiner zu machen (die waagerechten stören mich persönlich gar nicht, mich stören große Bilder nicht, sie müssen aber auf den Bildschirm passen).

Insgesamt werden die senkrechten Bilder dadurch zwar kleiner als die waagerechten, aber das ist leider dem Monitorformat geschuldet. Ist eben so.

P.S.: Es gibt einen Trick hier im Forum, dann brauchst Du die vorhandenen Bilder nicht auszutauschen, man kann im Forum noch angeben, wie hoch (oder breit) das Bild aussehen soll. Ich habe das bei dem Hotel mit dem gelben Flitzer mal ausprobiert, Du musst in den Tags die IMG Anweisung heraussuchen und um die Angabe height=.... ergänzen (ich habe mal 800 ausprobiert). Also so:

Aus

[img]
machst Du einfach

[img height=800]
Dann wird das Bild kleiner dargestellt. Physikalisch steht aber bei abload natürlich immer noch dasselbe Bild und auch der Browser lädt das große Bild, rechnet es aber für die Darstellung herunter. Das ist ein fauler Trick, da brauchst Du die vorhandenen Bilder bei abload nicht auszutauschen. Wenn Du keine Lust hast, die senkrechten Bilder kleiner zu machen, kannst Du das natürlich beibehalten, sonst rechne halt die neuen Bilder etwas kleiner, rein subjektiv finde ich die Höhe mit 800 ganz gut getroffen. Das hängt natürlich auch total von der eigenen Hardware ab und sieht bei jedem anders aus.

Jetzt habe ich das "Goethe" Bildchen auch schon angepasst, das letzte Bild machst Du selbst am besten zur Übung. Dann sind wir schon durch, danach kannst Du immer noch entscheiden, ob Du auf diese Weise weiter verfährst oder die Bilder neu ausrechnest. Man kann leider an dem Link nicht erkennen, ob es ein senkrechtes oder waagerechtes Bild ist, das macht es etwas umständlich.

Christina

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Re: Trinken, trinken, trinken - ein Kurztrip nach Karlsbad
« Antwort #7 am: 23. Juli 2019, 17:49:43 »
Die sieht ja richtig gut aus, gut, ein bisschen kitschig vielleicht, aber warum nicht. Man liest ja hin und wieder was über Karlsbad und den schönen Gebäude insb. Hotels dort, aber ich war mir nie sicher, ob das nicht nur einzelne Gebäude sind. Weniger würde mir dieses (Neu)reichen Getue mit Luxusboutiquen und -autos gefallen.

Für Tschechien braucht man also eine Autobahnvignette, hätte ich gar nicht gedacht.


LG Christina

Birgit

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Re: Trinken, trinken, trinken - ein Kurztrip nach Karlsbad
« Antwort #8 am: 23. Juli 2019, 20:32:59 »
Ja, die Vignette bekommt man für 10 Tage, für einen Monat oder ein Jahr.

Und nun ja, kitschig ist die Ware in den Souvenirshops wie überall auf der Welt. Und soooo viel neureiches Getue gibt es zum Glück nicht. Also es gibt keine pseudonoblen Lokale oder so und keine lauten und raumgreifenden Wichtigtuer.


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Horst

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Re: Trinken, trinken, trinken - ein Kurztrip nach Karlsbad
« Antwort #9 am: 23. Juli 2019, 20:53:53 »
Cool - was New York seine Freiheitstatue ist Karlsbad sein Becherovka-Fläschchen.
Prost!  ;)
"Die Wirklichkeit übertrifft die Erwartungen unserer Träume bei weitem." Christoph Columbus

Birgit

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Re: Trinken, trinken, trinken - ein Kurztrip nach Karlsbad
« Antwort #10 am: 23. Juli 2019, 21:11:05 »
Joah, prost! Ich steh so gar nicht auf Magenbitter, aber Kult ist es irgendwie.

Nun gut, es gibt noch genug anderes zu trinken, das habe ich getan!


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Re: Trinken, trinken, trinken - ein Kurztrip nach Karlsbad
« Antwort #11 am: 23. Juli 2019, 22:24:55 »
Da es ohnehin nur so eine sehr, sehr kurze Reise war, mache ich es mal spannend, indem ich den folgenden Tag aufsplitte. Also hier kommt der Vormittag...

Samstag, 20.7. Abstecher nach Loket

Heute soll es sonnig und heiß werden. Ich lasse es ruhig angehen und stelle mir keinen Wecker. Schließlich gibt es bis 10.30 Uhr Frühstück.

Nun gut, auch der Speiseraum ist eher sehr nüchtern, das Frühstück bietet aber Lachs und Rührei und Palatschinken und verschiedene Käsesorten und sauleckeren Naturjoghurt. Ich werde satt.

Ich beschließe, nach Loket zu fahren. Ich habe keine Ahnung, was es dort zu sehen gibt, aber das Örtchen wird einstimmig gelobt in meiner Facebook-Gruppe, in der ich mir die Karlsbad-Threads nochmals herausgesucht habe.

Nach 20 Minuten Fahrt bin ich schon da und parke vor den Toren der Stadt auf einem noch leeren Parkplatz und mache mich zu Fuß gespannt auf den Weg.

Ich stelle fest, dass die mittelalterliche Altstadt von Loket in einer fast geschlossenen Schleife der Eger liegt. Das Örtchen ist schnell umrundet und durchlaufen. Man muss sich nur entscheiden, ob man auf einer der wenigen Straßen gerade hindurchlaufen will, ob man innerhalb der Stadt oder auf der anderen Seite der Eger zu Fuß um sie herumlaufen will. Ich entscheide mich für eine Kombination aus allem.



Ich genieße Anblicke und Ausblicke, besuche die Burg und kehre mittags ein um einen Palatschinken zu essen und eine Limonade zu trinken.



Schade nur, dass man in diesem Lokal durch geschäftstüchtiges Gebaren einer blöden Atmosphäre ausgesetzt wird. Kunden, die nur etwas trinken wollen, werden zur Eile angetrieben oder abgewiesen. Ich lästere ein wenig darüber mit dem Paar am Nebentisch, die hier Urlaub machen.

















Übrigens: Natürlich sind viele Touristen in Karlsbad und in Loket, vor allem Deutsche und Russen, aber im Gegensatz zu Prag laufen hier keine Vereine oder Junggesellenabschiede auf Sauftour durch die Gegend.

Nach etwa 3 Stunden gemächlichen Schlenderns mit Pausen habe ich den Ort von allen Seiten gesehen und mache mich auf den Rückweg.


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Christina

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Re: Trinken, trinken, trinken - ein Kurztrip nach Karlsbad
« Antwort #12 am: 24. Juli 2019, 17:51:22 »
Loket gefällt mir gut - ich stelle gerade fest, dass ich mich nie näher mit dieser Gegend beschäftigt habe, dabei sind es ca. 450 km von uns (musste ich gerade mal nachschauen), also ähnlich wie an die Nordsee, das hatte ich mir viel weiter vorgestellt.


Schade nur, dass man in diesem Lokal durch geschäftstüchtiges Gebaren einer blöden Atmosphäre ausgesetzt wird. Kunden, die nur etwas trinken wollen, werden zur Eile angetrieben oder abgewiesen. Ich lästere ein wenig darüber mit dem Paar am Nebentisch, die hier Urlaub machen.


Das war in Venedig auch so, selbst wenn noch viele Tische frei waren, zur Mittagessenzeit musste man etwas zum Essen bestellen oder wieder gehen. Ähnlich zum Teil in der Provence, da war es sogar manchmal so, dass wenn zwei Personen essen wollten, aber nur noch ein Vierertisch frei war, die zwei abgewiesen wurden, weil man hoffte, dass noch eine Vierergruppe kommt.


LG Christina

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Re: Trinken, trinken, trinken - ein Kurztrip nach Karlsbad
« Antwort #13 am: 24. Juli 2019, 19:09:42 »
Ja, die am Nebentisch haben das so über die Türkei berichtet...


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Re: Trinken, trinken, trinken - ein Kurztrip nach Karlsbad
« Antwort #14 am: 24. Juli 2019, 22:57:18 »
Immer noch Samstag, 20.7. Zurück nach Karlsbad

Auch in Karlsbad gehe ich nochmal in die Stadt, gestern war es ja schon spät und bedeckt, sodass ich Karlsbad nochmals in voller Sonne genießen möchte.









Gestern Abend waren die Läden schon geschlossen, heute kann ich Kitsch und Kram ausführlich bewundern, besonders die vielen Trinkgefäße für das Kurwasser, die dringend empfohlen werden statt schnöder Flaschen.





Nach 2 Stunden habe ich auch hiervon genug und verziehe mich nochmals in die Sauna und dann zum Schläfchen in mein Zimmer.

Hoppla, nun wird es aber Zeit. Hier werden die Bürgersteige dann doch eher früh hochgeklappt, sodass ich zusehen muss, dass ich noch etwas zu essen bekomme. Nicht sehr einfallsreich, aber auf Pizza habe ich keine Lust, und so wird es wieder eine halbe Ente, diesmal mit einem Slivovitz zur Verdauung hinterher.

Auf dem Rückweg sehe ich, wie im Pupp die Tischdecken auf den Tischen gebügelt werden, sowas ist mir nicht vergönnt in meiner profanen Bleibe.




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