Autor Thema: Kuba 2017 - Ein karibisches Paradies in Armut versunken  (Gelesen 1772 mal)

Christina

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Re: Kuba 2017 - Ein karibisches Paradies in Armut versunken
« Antwort #60 am: 02. Dezember 2019, 18:31:28 »
Die Höhlentour sieht sehr interessant aus, der Oldtimer war euer Taxi?


LG Christina

Susan

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Re: Kuba 2017 - Ein karibisches Paradies in Armut versunken
« Antwort #61 am: 02. Dezember 2019, 19:05:54 »
Interessante Höhlentouren, besonders die mit der Bootstour
Liebe Grüße
Susan


Christina

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Re: Kuba 2017 - Ein karibisches Paradies in Armut versunken
« Antwort #62 am: 03. Dezember 2019, 17:50:36 »
Heute Abend (und dann auch in der Mediathek) kommt auf ARTE eine ausführliche Doku über die Geschichte Kubas seit Castro.


LG Christina

Heike Heimo

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Re: Kuba 2017 - Ein karibisches Paradies in Armut versunken
« Antwort #63 am: 04. Dezember 2019, 19:09:58 »
Heute Abend (und dann auch in der Mediathek) kommt auf ARTE eine ausführliche Doku über die Geschichte Kubas seit Castro.

Danke, da werde ich die Mediathek bemühen.


Die Höhlentour sieht sehr interessant aus, der Oldtimer war euer Taxi?

In diesem Fall nicht. Unseres sah nach einem offiziellen Taxi aus.


Anscheinend ist für Touristen doch gut gesorgt (Zigarren, Cocktail  :zwinker: ).

An hochgeistig flüssigen hat es nie gemangelt :P. Und selbst fahren mussten wir auch nicht >:D
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Heike Heimo

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Re: Kuba 2017 - Ein karibisches Paradies in Armut versunken
« Antwort #64 am: 04. Dezember 2019, 19:41:34 »
12.11.2017   Viñales – Umgebung  Teil 2

Ein kurzes Stück nach der Cueva del Indio kommt eine weitere Höhle die Cueva de San Miguel. Sie durchbricht einen schmalen Bergrücken.



Auf der anderen Seite warten Kubaner mit ein paar Kunststücke, wie eine Fackel in der Hose löschen.





Es ist hier auch landschaftlich schöner.



Ein Weg führt um den Berg herum zum Parkplatz. Die beschwerliche Arbeit der Bauern um das Feld zu bearbeiten.




Nächste Ziel war eine bemalte Felswand die Mural de la Prehistoria. Gut, muss man nicht unbedingt gesehen haben. Aber es gab eine Bar.





Nun ging es hinauf zum Aussichtspunkt über das ganze Tal, dem Mirador de Valle de Viñales. Der Touristenmagnet und Top gereiht in jedem Reiseführer. Wirklich eine traumhafte Aussicht.



Zum Essen gibt es nichts, aber es darf natürlich eine Bar nicht fehlen, um den kleinen Hunger zu stillen. Die Flasche Rum wir gleich dazugestellt, falls zu wenig Geist im Pina Colada sein sollte.





Wir entließen den Taxifahrer und machten uns zu Fuß auf den Weg zurück nach Viñales. Die Wanderung war sehr schön, da wir hier völlig allein unterwegs waren.







Als wir schon im Tal bei einem einsamen Schuppen vorbeikamen, sprach uns ein Mann auf Deutsch an. Wir erführen, dass er in der DDR Maschinenbau studiert hat. Hier in Kuba erklärt er nun, Touristen, wie Zigarren hergestellt werden. Er wartet auf die nächste Gruppe.







Auf den weiteren Weg mussten wir noch zwei Ziegenböcke überwinden. Sie waren zwar angebunden, machten aber keine Anstalten uns gerne durchzulassen.



Wir kamen noch bei einer Pferdegarrage vorbei.



Bei unserer Casa kam ein Straßenverkäufer vorbei, der anscheinend vom Verkauf von Holzstangen lebt. Die Ware wird gerade von der Nachbarin begutachtet.



Am Abend gingen wir wieder in den Ort essen und etwas trinken.

Auch in Kuba gibt es diese netten biologischen „Gelsenstecker“

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Ilona

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Re: Kuba 2017 - Ein karibisches Paradies in Armut versunken
« Antwort #65 am: 05. Dezember 2019, 10:38:50 »
Zitat
Auf der anderen Seite warten Kubaner mit ein paar Kunststücke, wie eine Fackel in der Hose löschen.

Das kann ganz schön in die Hose gehen  :totlach:.

Ich glaube, dass man in Kuba den Hunger mit Cocktails stillen muss  :toothy9:.
Liebe Grüße

Ilona

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Christina

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Re: Kuba 2017 - Ein karibisches Paradies in Armut versunken
« Antwort #66 am: 05. Dezember 2019, 17:54:50 »
Die Landschaft ist wunderschön, aber diese Kunststücke und die bemalte Wand, das mag ich in der Natur nicht so, da möchte ich ganz einfach wandern und die Natur, so wie sie ist, genießen.
Aber immerhin konntet ihr am Ende noch in Ruhe ins Dorf zurück spazieren.

Zu welchem Zweck kauft man denn Holzstangen?


LG Christina

serendipity

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Re: Kuba 2017 - Ein karibisches Paradies in Armut versunken
« Antwort #67 am: 05. Dezember 2019, 20:01:24 »
Ich mag die bemalte Felswand  :beifall:  - den Feuerkünstler, der die Flamme in seiner Hose löscht, braucht es allerdings für mich nicht unbedingt - aber man kommt bestimmt auf viele abstruse Ideen, wenn man irgendwie versucht sein Geld zu verdienen.

Ihr zeigt tolle Kuba-Ziele, die nicht auf dem Pauschal-Programm stehen, das gefällt mir.

Silke

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Re: Kuba 2017 - Ein karibisches Paradies in Armut versunken
« Antwort #68 am: 05. Dezember 2019, 21:03:08 »
Zitat
Auf der anderen Seite warten Kubaner mit ein paar Kunststücke, wie eine Fackel in der Hose löschen.

Das kann ganz schön in die Hose gehen  :totlach:.

Ich glaube, dass man in Kuba den Hunger mit Cocktails stillen muss  :toothy9:.
Der Hammer, den wir in der Hinsicht erlebt haben, war eine Raststätte an einer Schnellstraße. Nichts zu essen, kein Kaffee, aber Schnaps in jeder Menge.

Heike Heimo

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Re: Kuba 2017 - Ein karibisches Paradies in Armut versunken
« Antwort #69 am: 06. Dezember 2019, 20:12:34 »
Zu welchem Zweck kauft man denn Holzstangen?

Das haben wir uns auch gefragt. Bohnenstangen waren es nicht :weissnicht:
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Heike Heimo

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Re: Kuba 2017 - Ein karibisches Paradies in Armut versunken
« Antwort #70 am: 06. Dezember 2019, 20:18:00 »
13.11.2017   Viñales – Cienfuegos

Leider müssen wir diesen schönen Ort schon wieder verlassen. Unser Bus fährt schon um 6 Uhr. Zu dieser Zeit ist es noch finster. Die Fahrt über Havanna dauert 8-9 Stunden. Zwei Pausen werden eingelegt. Mein Sitz ist leider defekt, so muss ich die ganze Fahrt halb liegend verbringen.

Hinter uns saßen zwei junge Frauen, die fast die ganze Fahrt laut über, ihre amourösen Geschichten mit den kubanischen Männern in Viñales besprachen. Sextourismus beider Geschlechter ist in Kuba ein großes Thema. Als ich noch allein in Havanna war, wurde ich laufend von Mädchen und Frauen angesprochen, die ihre Dienste anboten.

Nach 2/3 der Fahrt kamen vom rechten hinteren Reifenbereich immer wieder ungewöhnliche Geräusche. Kurz bevor wir Cienfuegos errichten krachte es laut rechts hinten. Die beiden Fahrer stiegen aus und beratschlagten was sie tun sollen. Sie entschieden im Schritttempo zur nur mehr wenige Kilometer entfernte Busstation zu Fahren.

In Cienfuegos mussten alle den Bus verlassen auch jene die weiter nach Trinidad fahren wollten. Sie mussten auf einen Ersatzbus warten. Auf uns wartete schon ein Rad-Taxi. Es brachte uns zu unserer Unterkunft der Casa Isidora-China. Sie lag unweit des Zentrums. Die Besitzerin war wieder sehr nett. Sie erzählte uns, dass ihr Mann in der Ukraine Mathematik studiert hat und sie eine Lehrerin ist. Beide haben aber einen Hilfsarbeiter Job.

Das Zimmer wieder schön in Rot gehalten



Wir machten uns auf den Weg die Stadt zu erkunden. Wie in Havanna gab es hier typische Arkadengänge. Im Sommer schön schattig und bei einem Regenschauer auch hilfreich.





Die Stadt ist im Zentrum schon recht gut renoviert. Sie gehört auch zum Standard jeder Bustour.











Es gab sogar so etwas wie eine Einkaufsstraße.



Die Kirche erfährt keine Wertschätzung und ist innen verwahrlost.









Kubaner lieben die Musik und irgendwo wird immer getanzt. Sei es in einer Hauseinfahrt.



Natürlich dürfen Bilder der Nationalhelden auch hier nicht fehlen.





Gegen Abend suchten wir ein Lokal. Wir hatten den ganzen Tag noch nichts gegessen. Wie gesagt kann man nicht so einfach in ein Geschäft gehen und etwas zu Essen kaufen. Da gibt es nichts. Auch Essensstände gibt es nicht. Also auf flüssige Ernährung umstellen. Diese Kopie eines McDonalds wirkte auch nicht einladend.
 


Wir sparzierten dem Meer entlang Richtung La punta und genossen den beginnenden Sonnenuntergang.





Hier fanden wir ein ansprechendes Lokal. Das Essen war wieder gut. Das Presindente Bier hat mir nicht so gut geschmeckt.



Auf dem Rückweg zeigte sich der Himmel von seiner schönsten Seite.



Kubanische Dusche

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Susan

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Re: Kuba 2017 - Ein karibisches Paradies in Armut versunken
« Antwort #71 am: 06. Dezember 2019, 23:53:56 »
Okay, ich muss jetzt auch nicht unbedingt sehen, wie einer Fackeln in der Hose löscht  :o Dann doch lieber die zwei Pina Coladas  ;)

Die Landschaft gefällt mir, erinnert teilweise an Hawaii.

Cienfuegos schaut sehr feingemacht aus, für mich etwas steril karibisch.
Liebe Grüße
Susan


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Re: Kuba 2017 - Ein karibisches Paradies in Armut versunken
« Antwort #72 am: 07. Dezember 2019, 08:33:06 »
Mir gefällt Cienfuegos, schöne Gebäude, karibisch bunt  :)

Die Dusche sieht ja abenteuerlich aus  :o - einen riesigen Kühlschrank hattet ihr ja im Zimmer, vielleicht für bessere Zeiten?

Ilona

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Re: Kuba 2017 - Ein karibisches Paradies in Armut versunken
« Antwort #73 am: 07. Dezember 2019, 12:08:47 »
Zitat
Hinter uns saßen zwei junge Frauen, die fast die ganze Fahrt laut über, ihre amourösen Geschichten mit den kubanischen Männern in Viñales besprachen. Sextourismus beider Geschlechter ist in Kuba ein großes Thema. Als ich noch allein in Havanna war, wurde ich laufend von Mädchen und Frauen angesprochen, die ihre Dienste anboten.

Prostitution ist schon schlimm genug, aber wenn man sich von den Einnahmen nicht mal was kaufen kann  :floet: . Sex gegen Schrauben :zwinker: .

Schon traurig das alles. Da nützt es auch nichts, wenn man sich das Land schönsäuft   :cool2: .
Liebe Grüße

Ilona

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Re: Kuba 2017 - Ein karibisches Paradies in Armut versunken
« Antwort #74 am: 08. Dezember 2019, 14:44:41 »
Cienfuegos sieht sehr nett aus, wenn auch irgendwie ein bisschen leblos.

Schon witzig, da ist die USA der Todfeind und dann wird ausgerechnet ein McDonald's kopiert.

Wir hatten den ganzen Tag noch nichts gegessen. Wie gesagt kann man nicht so einfach in ein Geschäft gehen und etwas zu Essen kaufen. Da gibt es nichts. Auch Essensstände gibt es nicht. Also auf flüssige Ernährung umstellen.

Genau das hatte ich vor einigen Jahren mal in einem Reisebericht gelesen und wäre für mich ziemlich unerträglich.

Hattet ihr in diesen Unterkünften ein eigenes Bad oder wurde das der Vermieter mit genutzt?


LG Christina