Autor Thema: Herbsttour 2020 - Slowenien & Chiemsee  (Gelesen 1020 mal)

Susan

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Herbsttour 2020 - Slowenien & Chiemsee
« am: 05. Oktober 2020, 23:15:58 »
Hallo ihr Lieben,

da ich grad zeitlich Luft habe, folgen gleich mal meine Eindrücke von unserer Herbsttour. Einiges werdet ihr schon aus Silvias und Ilonas Berichten kennen. Vielleicht habt ihr trotzdem Lust uns zu folgen. Unterwegs waren wir wieder mit unserem Dickschiff und der Knatterkiste.
 

Wenn es schon nicht die übliche Sonne-tanken-vorm-Winter-Tour werden konnte, dann wollten wir wenigstens die Anregungen aus obigen Berichten anschauen. Geplant waren ursprünglich vier Wochen plus, doch meine Zahnentzündung machte uns einen Strich durch die Rechnung.  :( Immerhin bekam ich dann das Okay für drei Wochen und so sind wir auch gleich am 16.09. nachmittags nach meinem Zahnarzttermin gestartet.

Auf bewährter Ostroute kamen wir zumindest bis Issigau im Frankenwald



Im Hof des dort 1750 gebauten Lustschlosses gibt es einen kleinen Campingplatz, auf dem man gut übernachten kann. Und lecker essen im Restaurant - der Gatte hatte Schnitzel und ich Nürnberger mit Kraut. Für einen Kurzurlaub findet man vielleicht auch Interessantes anzuschauen in der Gegend. Wir sind 2017 zufällig drauf gestoßen, als wir die Getriebepanne hatten.


Schloss mit Restaurant (Bild aus2017)


In den Gesindehäusern gibt es auch Zimmer und Ferienwohnungen.


Stellplätze

Am nächsten Tag ging es dann weiter Richtung Südosten über A72, A93, A3 bis Straubing, B20 und Tauernautobahn (die Karte dazu mag Google nicht richtig anzeigen). Wegen der vielen Trecker auf der B20 und Stau in Salzburg kamen wir nicht mehr ganz bis ans Ziel. Da es schon anfing zu dunkeln, war ein weiterer Zwischenstopp am Faaker See nötig. Dort war ziemlich viel los, auch jede Menge Polizeiaufgebot - irgendeine Veranstaltung??? Wir waren froh, beim Strandcamping Gruber noch einen Platz zu ergattern. Vom See haben wir nur kurz am nächsten Morgen etwas gesehen (und keine Fotos gemacht  :floet: ).



Den rund 42 km lange Hüpfer durch den Karawankentunnel nach Slowenien brachten wir dann am Freitag relativ schnell hinter uns. Etwa 30 Minuten mussten wir vor dem Tunnel warten, weil auf unserer Fahrspur ein Pannen LKW im Weg stand. Die Einreise nach Slowenien - wegen der Pandemie kann man als Deutscher das im Augenblick nur über Karawankentunnel, Loibl-Tunnel oder Spielfeld von Graz aus- verlief problemlos.



Wir quartierten uns für drei Nächte auf dem Campingplatz Špik, den Silvia ja schon vorgestellt hat, ein. Wir bekamen einen Stellplatz mit netter Bergsicht, leider lagen die Spitzen derselben meist wenig fotogen im Gegenlicht.

Nachmittags starteten wir zu unserer ersten Rollertour nach Kranjska Gora. Ein ersterBlick auf die (?) Pišnica



und einen eher künstlichen Wasserfall




noch zwei
und weiter bergan, dann die kleine Wassermühle



und wichtiger der Jasna See


mit zwei Steinböcken  ;)
eigentlich hätten wir zu dritt sein sollen, aber da war grad niemand der uns alle auf den Chip gebannt hätte - und wir haben keinen Selfie-Stick.  ::)


Zlatorog am Jasna See
aus einer slowenischen Sage.

Dernach wohnte hier im Gebiet des Triglavs ein Steinbock mit goldenen Hörnern, der einen Garten voller Zauberblumen besaß und einen Schatz hütete. Wann immer er verwundet wurde, wuchs aus seinem Blut die Wunderblume Triglav. Diese wiederum konnte seine Wunden heilen und den Bock vor'mTode retten. Einst verliebte sich ein Jäger in eine hübsche Maid, die allerdings nach Willen ihrer Mutter einen reichen Kaufmann aus Venedig heiraten sollte. So stellte die Mutter den Liebenden auf die Probe: mitten im Winter sollte der Jäger ihr eine Triglav-Blume und Teile des sagenhaften Schatzes bringen. Dann könne er die Maid heiraten. Also stellte der Jäger dem Zlatorog nach und erschoss ihn wohl auch. Darüber war der Steinbock so erbost, dass er samt Zaubergarten und Schatz verschwand und nie wieder gesehen wurde. Der unglückliche Jäger wurde tot im Eis gefunden mit einer Triglavblume in der Hand. 

Wir spazieren einmal um den See.






Sonnenliegeplätze
keine Ahnung wozu der Turm sein soll - jedenfalls nicht zum ins Wasser springen  ;)



klares, grün schimmerndes Wasser. Schwer zu sagen, wie tief es wohl sein mag. Es schwamm auch niemand dort.


Gaststätten am Ufer


Mit dem Roller fahren wir noch ein Stück den Vršičpass hinauf, genauer gesagt ungefähr 16 Kehren; weiter wagt der Gatte es nicht, da der Roller-Tank nicht mehr allzu voll ist - und wir ziemlicher Ballast sind.  ::)
Immerhin finden wir einen Alm-Aussichtsplatz.





Auf den Bildern nicht zu sehen - da wir die Quelle nicht sehen konnten - passend dazu romantisches Kuhglocken-Geläut  8)

Die Kapelle, die russische Zwangsarbeiter dort gebaut haben, verpassen wir sowohl auf dem Hin- wie auch dem Rückweg  :floet:

Zurück am Campingplatz relaxen wir noch ein wenig in der Sonne. Langsam trudeln auch die Wochenendausflügler aus Ljubljana ein. Sobald die Sonne verschwunden ist, wird es recht frisch draußen.




Liebe Grüße
Susan

Susan

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Re: Herbsttour 2020 - Slowenien & Chiemsee
« Antwort #1 am: 06. Oktober 2020, 00:55:13 »
19. September Martuljek Wasserfälle

Der Morgen zeigt sich erst etwas diesig, aber später doch sonnig; jedenfalls ist es warm genug um draußen zu frühstücken.  8)

Wir haben uns eine Wanderung vorgenommen, deren Startpunkt wir zu Fuß vom Campingplatz erreichen können: die Martuljek Wasserfälle. Der gleichnamige Fluss entspringt nahe des Gipfels Za Akom und hat eine relativ kurze und zeitweise steile Reise über Stock und Stein bis zum Zusammenfluss mit der Sava Dolinka. Wir starten unten  ;)
Die ersten Kaskaden sind eher künstlicher Natur





Im Sommer sollen die Becken wohl beliebte Badeplätze sein. Dann wird es immer schluchtiger.

 
Die Steinmännchenbauer waren am Werk

 
immer wieder kleine Kaskaden

 
                                                                                              Cardio- und Knack-Po-Training inklusive  ;)

Die Gehzeit bis zum unteren Wasserfall ist mit 30 Minuten angegeben, laut den Fotodaten kommt das ungefähr hin.

 
unterer Martuljek Fall, 29 m hoch   

Es heißt, der obere hätte 4 Kaskaden. Ich allerdings sehe die eher hier.  ::) Es geht seitlich daneben weiter bergauf.



Meinem Gefühl nach relativ steil  :girly: mit kleiner Schikane, die im Vier-Gang-Modus überwunden wird. Wir landen auf einer Art Forstweg. Hier oben steht dann ein Schild, dass der Weg runter eigentlich wegen eines Schadens gesperrt sei :o
Ein kleines Weilchen geht es dann relativ entspannt weiter neben dem Flüsschen.



Bächlein sind auf Brückchen zu queren





ein größeres Geröllbachbett auch (kein Foto). Unterwegs ein paar interessante Baum-Pilze



Wir passieren ein Schild zu einer bewirtschafteten Berghütte;  verlockend, aber meinen Informationen nach leider schon geschlossen. Dann wird es - zumindest für uns Flachland-Tiroler - wieder knackig: bergan über Erd- und Wurzel-Stufen mit kleinen Kraxeleien  :girly:  keine Puste für Bilder, immerhin ist es schattig im Wald. Das letzte Stück dann wieder Kletterei mit Stahlseil bis zu einer Brücke



und mit weiteren Steighilfen bis zur Aussicht auf den oberen Wasserfall


48 m hoher Zgornji Martuljkov Slap



veranschlagt bis dort sind 90 Minuten (wobei ich nicht weiß, ob ab Start oder ab unterem Fall); wir jedenfalls haben zwei Stunden ab unteren Fall gebraucht.
Zeit für eine Picknickpause


Der Typ im roten Shirt ist einer derjenigen, die noch etwas höher gekraxelt sind  8)

Angeblich soll man hier ja vier Kaskaden sehen; wie gesagt hab ich die nicht so recht gefunden, nur Strudel von der Brücke aus.



Berg runter ist der Weg auch nicht unbedingt einfacher. Ab der Kreuzung zum unteren Fall nehmen wir zwar den breiteren Forstweg, der aber auch recht steinig und teilweise steil ist. Für mich als Umknick-Queen kein Vergnügen. Ziemlich geschafft kommen wir wieder am Campingplatz an. Jetzt rächt sich das mangelnde Training dies Jahr  :floet: (oder wir werden einfach alt  :o )

Zum Glück erwischen wir noch ein paar Sonnenstrahlen zum Relaxen, ehe es abends wieder recht kühl wird.



Liebe Grüße
Susan

Ilona

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Re: Herbsttour 2020 - Slowenien & Chiemsee
« Antwort #2 am: 06. Oktober 2020, 08:39:04 »
Hallo Susan  :adieu:,

wow, du lieferst den Reisebericht aber schnell. Ich habe noch nicht einmal Bilder von unserer Reise gesichtet  :verlegen:.

Was für ein Traumwetter inmitten einer sagenhaften :cool2:, herrlichen Kulisse :beifall:.

Die Wasserfälle mussten aber hart erarbeitet werden, da bekam ich schon vom Lesen Schnappatmung :girly:. Das Wandern auf Karst ist nicht einfach.

So, nun bin ich auf die weiteren Ziele/Wanderungen gespannt.

Liebe Grüße

Ilona

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Silv

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Re: Herbsttour 2020 - Slowenien & Chiemsee
« Antwort #3 am: 06. Oktober 2020, 11:36:56 »
Hallo Susan,

natürlich habe ich Lust, euch zu folgen! Es gibt sicher einiges, dass ich für unsere nächste Slowenien-Reise gebrauchen kann  ^-^

Die Martuljek Wasserfälle z.B. haben wir noch nicht gesehen. Nach Kranjska Gora wollten wir ja eigentlich nochmal...
Liebe Grüße
Silvia

Christina

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Re: Herbsttour 2020 - Slowenien & Chiemsee
« Antwort #4 am: 06. Oktober 2020, 18:07:12 »
Da bin ich auch gerne dabei, immer interessant die gleiche Region aus unterschiedlichen Perspektiven zu sehen. Die Wasserfallwanderung gefällt mir auf jeden Fall schon mal gut.


wow, du lieferst den Reisebericht aber schnell. Ich habe noch nicht einmal Bilder von unserer Reise gesichtet  :verlegen:.

So geht es mir auch Ilona, ich werde auf jeden Fall noch ein paar Monate brauchen, bis ich einen Bericht hier einstellen kann.
LG Christina

Ilona

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Re: Herbsttour 2020 - Slowenien & Chiemsee
« Antwort #5 am: 06. Oktober 2020, 18:59:52 »
Das ist doch prima, wenn wir unsere Berichte etwas zeitversetzt posten und nicht alle gleichzeitig.
Liebe Grüße

Ilona

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Horst

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Re: Herbsttour 2020 - Slowenien & Chiemsee
« Antwort #6 am: 06. Oktober 2020, 19:16:06 »
Hi Susan,
wie ist denn derzeit das Preisniveau in Slowenien (Supermarkt, Restaurant)?
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Susan

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Re: Herbsttour 2020 - Slowenien & Chiemsee
« Antwort #7 am: 06. Oktober 2020, 22:39:59 »
 :welcome: an Bord, schön, dass ihr dabei seid!


Bei mir passt es gerade zeitlich gut mit dem Bericht schreiben, ihr anderen lasst euch bloß nicht stressen nachziehen zu müssen. Der Winter ist noch lang und Reise-Lesestoff jederzeit willkommen.  ^-^

Hi Susan,
wie ist denn derzeit das Preisniveau in Slowenien (Supermarkt, Restaurant)?

Ungefähr so wie bei uns. Brötchen, insbesondere körnige für 90 Cent, kamen mir  teuer vor, allerdings weiß ich auch nicht, was die hier beim Bäcker so kosten. Restaurant haben wir nur eine Erfahrung, Badeort am Meer: 2 Pizzen, 1/2 Liter Wein und zwei Grappa für 31,40 Euro. Cappu gab es für 1,50 bis 3,50, Eisbecher für 5. Mit dem Roller mussten wir nie was zahlen, aber für Autos kommt zu manchen Eintrittspreisen noch eine Parkgebühr hinzu.
Liebe Grüße
Susan

Susan

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Re: Herbsttour 2020 - Slowenien & Chiemsee
« Antwort #8 am: 06. Oktober 2020, 23:58:58 »
20. September  Planica & Podkoren

Der Sonntagmorgen macht seinem Namen alle Ehre  :strahl: Wir lassen uns Zeit mit einem sehr gemütlichen Frühstück.

Erwartungsgemäß miaut der Muskelkater, da möchte ich uns keine weitere Wasserfall-Wanderung zumuten.  :floet: Also lieber auf den Roller geschwungen und umher gebritzt. Als Ziel hatte ich das von Silvia vorgestellte Zelenci Naturreservat im Sinn, aber irgendwie haben wir wohl den Parkplatz verpasst  :gruebel: Bevor wir versehentlich in Italien landen, biegen wir ab in Richtung Planica. Das Tal wurde von Gletschern gebildet und ist entsprechend von Moränengeröll bedeckt. Bekannt ist es vor allem für seine Skischanzen.



Die erste Skisprungschanze gab es am Berg Ponca schon vor 1930, 1936 sprang hier der Österreicher Sepp Bradl als erster über 100m weit.



Wir sind nicht die einzigen, die es hierher verschlagen hat; reichlich Sonntagsausflügler unterwegs.


aktuell die zweitgrößte Skiflugschanze der Welt

Wer lustig und/oder fitnesswütig ist, kann all die Stufen bis nach oben hinauf steigen. Nebenan gibt es aber auch einen Sessellift.  8) Wir verzichten auf beides  ;) Ebenso auf die Beinah-Skisprung-Erfahrung mit der Zipline neben der großen Schanze. Leider auf den Bildern nicht so gut zu erkennen.

Im Tal gibt es außerdem einen Wanderweg zur Berghütte Tamar, die Ausgangspunkt für Bergtouren im Triglav ist. Wir folgen dem Schotterweg ein Weilchen.

 

Besonders steil ist der Weg nicht, das Gehen auf dem Geröll trotzdem irgenwie anstrengend. Das mit der Hütte wussten wir da leider nicht, darum sind wir nach einer knappen halben Stunde umgekehrt. Ansonsten soll man Tamar nach etwa 50 Minuten erreichen.



Bei all den vielen Reisen in den wilden Westen haben wir nie eine Giftschlange gesehen, doch hier kreuzt eine unseren Weg  :o


eine Kreuzotter,
wenn wir das richtig identifiziert haben, zum Glück nur eine kleine

Einen Parkplatz für Zelenci finden wir auch bei der Rückfahrt nicht, jedenfalls nicht deutlich ausgeschildert. Nach GoogleMaps liegen sie angeblich direkt an der Straße, naja, beim nächsten Mal dann. Alternativ zum Roller hätte ich in der Gegend um Kranjska Gora gern auch ein Fahrrad gehabt, die Radwege sahen sehr interessant aus.

Der Gatte möchte nun noch gern sehen, wo denn hier Skigefahren wird; also halten wir an der Podkoren-Alm.



Dort gibt es sommers neben einer Sommerrodelbahn auch eine Mountainbike-Strecke. Und der Sessellift transportiert nicht nur Personen, sondern auch Räder und die Sommerschlitten.  ;D



Der Andrang ist groß und Kersten hat keine Lust sich lange anzustellen; vor allem, weil wir nicht wissen, was es oben zu sehen gibt, und wir nicht rodeln wollen. Genießen wir also ein wenig grüne Alm.  8)



Auf die Dauer ist das Liegen im Gras nichts für unsere alten Knochen, daher fahren wir noch auf einen Eisbecher zum Jasna See. Auch dort herrscht heute am Sonntag einiger Trubel.





Die rückenfreundlichen Sonnenplätze sind alle belegt. So fahren wir nach dem Eis zum Sonnen zurück zu unseren Stellplatz mit Aussicht und relaxen.
Liebe Grüße
Susan

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Re: Herbsttour 2020 - Slowenien & Chiemsee
« Antwort #9 am: 07. Oktober 2020, 09:00:51 »
Der Sonntag ist zum Ausruhen da  :zwinker: und deshalb habt ihr das mit dem Erkunden der Umgebung gut gemacht.

Sensationell, dass euch eine Kreuzotter übern Weg geschlängelt ist. Wie lang war die denn? Auf den Bildern ist das schlecht zu schätzen.

90 Cent für ein Körnerbrötchen ist schon ein stolzer Preis. Es sei denn, es war riesig und bio. Ansonsten haben wir auch die Erfahrung gemacht, dass die Preise wie bei uns sind. 

Liebe Grüße

Ilona

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Re: Herbsttour 2020 - Slowenien & Chiemsee
« Antwort #10 am: 07. Oktober 2020, 11:36:51 »
Einen Parkplatz für Zelenci finden wir auch bei der Rückfahrt nicht, jedenfalls nicht deutlich ausgeschildert. Nach GoogleMaps liegen sie angeblich direkt an der Straße, naja, beim nächsten Mal dann.

Da wart ihr vielleicht auch zu schnell  ;)

Was die Preis in Slowenien betrifft, würde ich auch sagen wie bei uns.
Liebe Grüße
Silvia

Rainer

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Re: Herbsttour 2020 - Slowenien & Chiemsee
« Antwort #11 am: 07. Oktober 2020, 12:44:23 »
90 Cent für ein Körnerbrötchen ist schon ein stolzer Preis.

Das habe ich auch gedacht. Bei uns im Bäcker (Kamps) gibt es zwar auch so teure "Modelle", aber das sind dann wirklich die Top-Brötchen und Sattmacher. Und insgesamt würde ich Deutschland sowieso deutlich "reicher" einschätzen als Slowenien, d.h. 90 Cent in Slowenien sind noch einmal eine Ecke mehr "wert" als bei uns. Heftig. Und die "normalen" Körnerbrötchen kosten bei uns eher 70 Cent, wie gesagt, die ganz teuren sind nur wenige Exemplare.

Ilona

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Re: Herbsttour 2020 - Slowenien & Chiemsee
« Antwort #12 am: 07. Oktober 2020, 13:18:28 »
Wer Selbstversorger ist oder gerne beim Discounter einkauft, der kann das bei Hofer (dem österr. Aldi) oder bei Lidl tun. Die haben wir in einigen größeren Orten gesehen. An einigen Hofer-Filialen kann man auch günstig tanken.
Liebe Grüße

Ilona

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Horst

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Re: Herbsttour 2020 - Slowenien & Chiemsee
« Antwort #13 am: 07. Oktober 2020, 14:45:07 »
Hi Susan,

danke für die Infos, also die EU-Zugehörigkeit hat nicht gerade für Niedrig-Preise gesorgt. ;)
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Re: Herbsttour 2020 - Slowenien & Chiemsee
« Antwort #14 am: 07. Oktober 2020, 18:04:18 »
Schlangen verbinde ich gedanklich auch immer mit dem Südwesten der USA, habe aber tatsächlich dort noch keine gesehen, auf Rügen wurde auch an allen möglichen Stellen vor Kreuzottern gewarnt, aber zu sehen war mal wieder keine.
LG Christina