Autor Thema: eine Oktoberwoche am Gardasee  (Gelesen 672 mal)

Paula

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eine Oktoberwoche am Gardasee
« am: 11. Oktober 2020, 18:34:38 »
Liebe Eumerikaner

vom 3. bis 10. Oktober haben wir eine Woche in Gargnano am Gardasee verbracht. Einen kompletten Reisebericht kann ich nicht schreiben dafür habe ich zu wenig Fotos gemacht, aber ein paar Eindrücke und Wanderungen die besonders gelungen waren zeige ich euch gerne.
Coronabedingt waren wir wieder nicht im Hotel sondern hatten eine Ferienwohnung gebucht: Residence Dany über booking .com
Die Anlage liegt am Hang mit herrlichem Blick auf den Gardasee, von den 15 Wohnungen waren nur drei andere belegt so dass wir die freie Auswahl hatten und mit Appartment 13 die Wohnung mit dem schönsten Blick bekamen.



die Wohnung hatte 2 Schlafzimmer (wir hatten eigentlich die kleinere mit einem Schlafzimmer gebucht). Das war ein Glück, denn die Boxspringbetten waren steinhart, da hat die Matratzenauflage gefehlt. Ich habe mir die Decken der beiden übrigen Betten als Matratzenauflage ins Bett gelegt, damit ging es einigermaßen. Mein Freund schläft am Rücken, er hatte kein Problem, aber als Seitenschläfer war das Bett für mich unmöglich. aus diesem Grund würde ich die Anlage auch nicht weiter empfehlen auch wenn alles andere erstklassig war.





Der Wohnraum hatte am anderen Ende eine Küchenzeile und einen Tisch mit 6 Stühlen (ihr findet Bilder bei booking.com)
das beste war aber der Balkon  8)



das nächste Bild habe ich am nächsten Morgen gemacht, von unserem Balkon sah man auch zum Pool rüber



der Blick zu den Nachbarbalkonen (die Wohnungen waren leer)



wir haben morgens draußen gefrühstückt, ab halb 9 war die Sonne da und es war warm

am Samstag waren wir um 16 Uhr angekommen und sind erst mal in den nächsten Supermarkt gefahren und haben Frühstück eingekauft, sind dann abends durch Gargnano spaziert und haben uns einen Überblick über die Restaurantlandschaft verschafft: es war genügend Auswahl vorhanden  :)
für den ersten Abend haben wir uns an der Uferpromenade in eine Pizzeria gesetzt- natürlich nach draußen. Die Italiener haben wir nicht verstanden: die laufen im Freien mit Maske rum, gehen mit Maske in ein Restaurant und setzten sich dort zum Essen rein und nehmen die Maske ab. Die Deutschen saßen fast alle draußen wo man sich bekannterweise in der Regel nicht ansteckt, beim Spazierengehen hatten die deutschen Touristen aber keine Maske an (wozu auch?). An den letzten beiden Tagen war dann auch im Freien Maskenpflicht (die Italiener haben sich weitgehend dran gehalten, wir nicht, nur mitten in der Fußgängerzone)
Es war abends schon etwas frisch aber mit Jacke gar kein Problem draußen zu sitzen. Später saßen wir noch eine ganze Weile mit einer Flasche Wein am Balkon  ^-^





Den Sonntag haben wir in Limone verbracht, dort gibt es einen spektakulären Rad/ Spazierweg am nördlichen Ortsausgang. Er startet in der Nähe des Hotels EALA, es gibt dort einen kleinen Parkplatz wo maximal 10 Autos Platz haben und wo wir den letzten freien Platz bekamen  ;) und geht erst parallel zur Straße und dann in einer abenteuerlichen Konstruktion außen an die Felsen genagelt über dem See entlang (die Straße ist dort größtenteils im Tunnel)



es waren nur wenige Leute unterwegs, fast alle zu Fuß, die Italiener fahren mit ihren Rennrädern lieber auf der Strasse



der Weg ist 2 km lang und auf google maps noch nicht zu sehen (eingeweiht 2019 glaube ich). Der Blick auf den See lohnt sich!
Danach sind wir noch zu dem kleinen Wasserfall Scopina gewandert, das war ganz nett, muss man aber nicht gesehen haben (war nur wenige Minuten von der Strasse weg). Weil am Parkplatz schon das totale Gedränge war sind wir dann weggefahren und auf den großen Parkplatz in Limone am Hafen gefahren. Dort waren auch nur noch ein paar wenige Plätze frei. Ich kann mir vorstellen dass in der Hochsaison und ohne Corona da gar kein Durchkommen ist. Jetzt waren zwar schon etliche Touristen unterwegs aber es war nirgends überfüllt- sehr angenehm!

Limone ist ein sehr schöner Ort, deutlich größer als Gargnano und liegt steil am Hang, hier muss man gut zu  Fuß sein







ganz oben im Ort war eine Zitronenplantage kombiniert mit einem kleinen Museum wo der Zitronenanbau (der dem Ort den Namen gab) erläutert wurde. Man konnte an den verschiedenen Zitronen- Orangen- und Pampelmusenbäumen vorbeigehen und auf Schautafeln war die Herkunft der Pflanzen und die Pflege der Bäume erklärt. Wer von euch wußte dass die Zitrusfrüchte ursprünglich aus der Gegend von Nepal und China stammen? Und erst von den Arabern in Europa eingeführt worden sind? Ich dachte wirklich die stammen aus Südeuropa.



die Pflanzen sind kälteepmfindlich, im Winter werden die Gerüste mit Brettern abgedeckt und nach vorne kommen Glasscheiben rein und wenn es richtig kalt wird werden Feuer angezündet. Ich hätte nicht gedacht dass es hier im Winter so kalt wird und dass die Pflanzen zu erfrieren drohen. Geerntet wird dreimal im Jahr, wobei die Herbstfrüchte die besten sind (zumindest bei den Zitronen)



die Pflanzungen stehen in Terrassen am Hang



Mitlerweile liegen viele Pflanzungen am Gardasee brach, die Gerüste sieht man aber noch überall.
Das war wirklich interessant und den Besuch hier würde ich empfehlen. Man bezahlt Eintritt, ich weiß leider nicht mehr wieviel.

Abends hat es geregnet (wie der Wetterbericht vorausgesagt hat), darum haben wir diesmal in unserer Wohnung gekocht, zum draußen sitzen war es uns zu ungemütlich.
Viele Grüße Paula

Ilona

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Re: eine Oktoberwoche am Gardasee
« Antwort #1 am: 12. Oktober 2020, 11:01:33 »
Hallo Paula,

nun weiß ich endlich, woher der Name Limone kommt. Ich hätte aber nie vermutet, dass an der Steilküste Zitronenplantagen Platz finden. Ich bin nur einmal durch den Tunnel gefahren, aber den Ort habe ich noch nie besucht.

Nette Wohnung :thumb:, wenn auch mit hartem Bett. Wobei in den seltensten Fällen ein weicher Topper zur Verfügung steht.

Bin gespannt, wie es weiter geht.
Liebe Grüße

Ilona

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Susan

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Re: eine Oktoberwoche am Gardasee
« Antwort #2 am: 12. Oktober 2020, 12:17:59 »
Hi Paula,

freue mich auch schon auf Eindrücke vom Gardasee und mit Limone geht es ja schon gut los  8)  Wir sind da immer gern gewesen, bis es selbst über Pfingsten einfach zu voll wurde.  :P
Der neue Küstenweg schaut interessant aus, das wär was. Von der Wohnung gefällt mir auch der Balkon am besten  ;D

Zitat
Die Italiener haben wir nicht verstanden: die laufen im Freien mit Maske rum, gehen mit Maske in ein Restaurant und setzten sich dort zum Essen rein und nehmen die Maske ab. Die Deutschen saßen fast alle draußen wo man sich bekannterweise in der Regel nicht ansteckt, beim Spazierengehen hatten die deutschen Touristen aber keine Maske an (wozu auch?). An den letzten beiden Tagen war dann auch im Freien Maskenpflicht (die Italiener haben sich weitgehend dran gehalten, wir nicht, nur mitten in der Fußgängerzone)

Wahrscheinlich war es den Italienern draußen zu kalt  ;) Ein Grieche hat sich so mal geäußert (bei 24°), denn ähnliches (auch ohne Corona) haben wir schon öfters außerhalb des Sommers  in Südeuropa gesehen. Ansonsten haben wir auch in Slowenien festgestellt, dass sich Italiener konsequent an Maskenpflichten gehalten haben. Die haben wohl noch die Schreckensbilder vom Frühjahr im Kopf.
Liebe Grüße
Susan

Ilona

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Re: eine Oktoberwoche am Gardasee
« Antwort #3 am: 12. Oktober 2020, 12:48:08 »
Ansonsten haben wir auch in Slowenien festgestellt, dass sich Italiener konsequent an Maskenpflichten gehalten haben. Die haben wohl noch die Schreckensbilder vom Frühjahr im Kopf.

So ist es. Im Hotel sagten sie uns, dass jeder Gast aus Bergamo mindestens einen Verwandten/Bekannten im Frühjahr durch Corona verloren hat. Dazu haben die meisten Italiener die Bilder aus dem Fernsehen verinnerlicht, als der Leichenzug durch Bergamo rollte. Das Land hatte es so richtig gebeutelt und deshalb sind die Hygienemaßnahmen vorbildlich.
Liebe Grüße

Ilona

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Paula

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Re: eine Oktoberwoche am Gardasee
« Antwort #4 am: 12. Oktober 2020, 12:48:37 »
Hallo Paula,

nun weiß ich endlich, woher der Name Limone kommt. Ich hätte aber nie vermutet, dass an der Steilküste Zitronenplantagen Platz finden. Ich bin nur einmal durch den Tunnel gefahren, aber den Ort habe ich noch nie besucht.

Nette Wohnung :thumb:, wenn auch mit hartem Bett. Wobei in den seltensten Fällen ein weicher Topper zur Verfügung steht.

Bin gespannt, wie es weiter geht.

Hallo Ilona,

Also das ist wirklich ein schöner Ort, der würde euch bestimmt gefallen!
Ja das mit dem Bett war ärgerlich. Wir hatten ein ganz ähnliches in der Wohnung auf Kreta. Aber da war eine wunderbare Auflage drauf und das hatte ich im Hotel auch schon öfter. Wundert mich dass sich nicht schon mehr Leute beschwert haben...
Viele Grüße Paula

Paula

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Re: eine Oktoberwoche am Gardasee
« Antwort #5 am: 12. Oktober 2020, 12:54:26 »
Hi Paula,

freue mich auch schon auf Eindrücke vom Gardasee und mit Limone geht es ja schon gut los  8)  Wir sind da immer gern gewesen, bis es selbst über Pfingsten einfach zu voll wurde.  :P
Der neue Küstenweg schaut interessant aus, das wär was. Von der Wohnung gefällt mir auch der Balkon am besten  ;D

Zitat
Die Italiener haben wir nicht verstanden: die laufen im Freien mit Maske rum, gehen mit Maske in ein Restaurant und setzten sich dort zum Essen rein und nehmen die Maske ab. Die Deutschen saßen fast alle draußen wo man sich bekannterweise in der Regel nicht ansteckt, beim Spazierengehen hatten die deutschen Touristen aber keine Maske an (wozu auch?). An den letzten beiden Tagen war dann auch im Freien Maskenpflicht (die Italiener haben sich weitgehend dran gehalten, wir nicht, nur mitten in der Fußgängerzone)

Wahrscheinlich war es den Italienern draußen zu kalt  ;) Ein Grieche hat sich so mal geäußert (bei 24°), denn ähnliches (auch ohne Corona) haben wir schon öfters außerhalb des Sommers  in Südeuropa gesehen. Ansonsten haben wir auch in Slowenien festgestellt, dass sich Italiener konsequent an Maskenpflichten gehalten haben. Die haben wohl noch die Schreckensbilder vom Frühjahr im Kopf.

Ich muss zu meiner Schande gestehen dass ich mit meinen 56 Jahren noch nie am Gardasee war obwohl Münchner da praktisch jedes Jahr an Pfingsten hinfahren  ;D
Das glaube ich dir gern dass es Pfingsten da überlaufen ist, die Nachsaison ist sicher jedes Jahr die bessere Idee.

Ach und dass es den Italienern zu kalt war hätte ich nicht gedacht aber du hast bestimmt recht. Für uns war es mit Jacke angenehm. Ohne Jacke kann man in D ja nur im Hochsommer sitzen, wir sind das gewöhnt.
Der Gardasee ist ja gar nicht weit weg von Bergamo wo Corona am schlimmsten zugeschlagen hat. Da wundert es mich schon dass die Italiener sich ohne Maske ins Restaurant trauen. Naja muß jeder selber wissen...
Viele Grüße Paula

Paula

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Re: eine Oktoberwoche am Gardasee
« Antwort #6 am: 12. Oktober 2020, 14:07:49 »
Montag, 05.10.2020

für heute war es bewölkt angesagt und wir hatten uns eine Rundwanderung ab Salò (etwas südlich von Gargnano) vorgenaommen. Salò ist ein größerer Ort, es gibt im Zentrum eine Tiefgarage, da haben wir geparkt. Der Weg ging dann erst wieder steil den Hang hinauf und sollte über drei Bergkirchen nach einer längeren Runde wieder in den Ort zurück führen. Bis zur ersten Kapelle die leider geschlossen war haben wir es im Trockenen geschafft



ein paar Meter dahinter gibt es einen kleinen Wasserfall



 

das war wie eine kleine Höhle. Muss man jetzt nicht unbedingt gesehen haben. Das interessanteste waren eigentlich die Spinennnetze alle mit einem Loch in der Mitte an der Felswand

   

danach fing es leider zu regnen an, mal stärker, dann wieder schwächer und dann hat es aus allen Kübeln geschüttet, zum Glück haben wir immer Regenkleidung dabei. Mit Schirm plus Wanderstöcken kann man aber nicht fotografieren drum gibts von der zweiten Kapelle kein Bild. Was schön war: der Weg ging an ganz vielen Kastanienbäumen vorbei (Eßkastanien) ich habe eine ganze Tasche voll gesammelt, die esse ich total gerne.

Als wir an der dritten Kapelle ankamen hat es zu regnen aufgehört, sie war aber leider auch geschlossen:



auf der Mauer stand dieses lustige Minikapellchen mit Solarlicht



auf dem weiteren Weg zurück nach Salò hatte man dann eine schöne Sicht auf den Ort aber sonst war die ganze Wanderung nicht sonderlich spektakulär.



Vielleicht ist es bei besserem Wetter schöner...der Rückweg durch den Wald war zum Teil sehr steil und wegen des Regens rutschig und mein Freund ist im Lehm ausgerutscht und sah danach nicht mehr zivilisiert aus. Ich hatte zum Glück genug Wasser dabei so dass er sich die Hände waschen konnte und die Kamera säubern an der zum Glück nichts kaputt gegangen ist.
in Salò sind wir in der Uferpromanade in ein kleines Cafe gegangen, Josef hat sich erst mal auf der Toilette zurecht gemacht danach gabs zur Belohnung Cappuccino und Kuchen  :)
es ist den Rest des Tages trocken geblieben.

Eine Kirche in Salò (sie war geschlossen)



zurück in der Ferienwohnung wurden wir mit herrlichem Licht belohnt



zum Abenddessen waren wir an der Uferpromande in der Pizzeria Al Lago wo ich eine Trettiner Spezialität bestellt habe (ohne zu wissen was  das sein soll). Es war ein in feine Scheiben geschnittenes in Salz und Essig eingelegtes Rindfleisch ähnlich zart wie Vitello Tonnato (aber ohne tonnato  :) ), total lecker! Mein Freund hatte den typischen Fisch aus dem Gardasee: Fellchen, der schmeckt aber fad und können wir nicht empfehlen.
Viele Grüße Paula

Ilona

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Re: eine Oktoberwoche am Gardasee
« Antwort #7 am: 12. Oktober 2020, 14:31:35 »
Du bist wie Susan von der schnellen Truppe  :beifall:. Ich registrierte gerade  :verlegen:, dass ihr erst vor einer Woche am Gardasee wart. Da hing natürlich auch das Tief drüber und setzte sich hoffentlich nicht fest. Dieses Jahr ist es erst einmal nix mit goldenem Oktober  :(.
Liebe Grüße

Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)


Christina

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Re: eine Oktoberwoche am Gardasee
« Antwort #8 am: 12. Oktober 2020, 17:58:26 »
Wow, am Tag nach der Rückkehr mit dem Bericht starten  :respekt:

Ich war auch noch nie am Gardasee (außer mal als Jugendliche mit meinen Eltern als Tagesausflug bei einem Südtirol Urlaub) - würde mir aber sicher gefallen, Problem eben, dass es gerade im Herbst, wenn das Wetter ideal ist, so überfüllt ist. Aber da hattet ihr dieses Jahr ja immerhin einen Vorteil in der ganzen doofen Situation.

Wunderbarer Blick von der Wohnung bzw. Balkon aus und der neue Wandersteg am See ist eine tolle Idee.

In meiner Ferienwohnung jetzt an der Ostsee gab es auch ein Boxspring Bett mit einem weichen Topper drauf, für meinen Geschmack schon ein bisschen zu weich.
LG Christina

Susan

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Re: eine Oktoberwoche am Gardasee
« Antwort #9 am: 12. Oktober 2020, 23:21:24 »
Zitat
... obwohl Münchner da praktisch jedes Jahr an Pfingsten hinfahren 

Allerdings  ;) Ist aber gruselig zu fahren gewesen. Wir waren damals meist eher - noch vor Himmelfahrt - da, doch Pfingstfreitag haben wir oft genug Klagen gehört, dass die Münchener 8! Stunden bis Limone gebraucht haben. Da die Bayern ja lange Pfingstferien haben (im Gegensatz zu uns Niedersachsen), war das für die natürlich ein naheliegendes Ziel. 

Der Rundweg von Salo hat mir jetzt schon gefallen, auch wenn er keine tollen Highlights bietet. Steil und matschig muss ich aber nicht haben. Waren die Kapellen und Kirchen wegen Corona geschlossen? Hatte mich schon in Slowenien darüber gewundert bzw. es bedauert; wäre aber vielleicht eine Erklärung.
Liebe Grüße
Susan

Horst

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Re: eine Oktoberwoche am Gardasee
« Antwort #10 am: 12. Oktober 2020, 23:26:45 »
Hi Paula,

mir ging es auch so, dass mein letzter Gardasee-Besuch eher von Menschenmassen geprägt war.
Wie war das jetzt mit der Menge an Leuten Anfang Oktober?
"Die Wirklichkeit übertrifft die Erwartungen unserer Träume bei weitem." Christoph Columbus

Paula

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Re: eine Oktoberwoche am Gardasee
« Antwort #11 am: 13. Oktober 2020, 09:07:25 »
Du bist wie Susan von der schnellen Truppe  :beifall:. Ich registrierte gerade  :verlegen:, dass ihr erst vor einer Woche am Gardasee wart. Da hing natürlich auch das Tief drüber und setzte sich hoffentlich nicht fest. Dieses Jahr ist es erst einmal nix mit goldenem Oktober  :(.
Hallo Ilona,

ich wollte mir zuhause das Urlaubsgefühl erhalten und habe darum gleich mit dem Bericht angefangen. Das Wetter war in den folgenden tagen gut, wir hatten nur diesen einen Tag Regen

In meiner Ferienwohnung jetzt an der Ostsee gab es auch ein Boxspring Bett mit einem weichen Topper drauf, für meinen Geschmack schon ein bisschen zu weich.

aber das hat den Vorteil dass man den Topper dann einfach abnehmen kann. So ein Bett ist dann für jeden geeignet.

Der Rundweg von Salo hat mir jetzt schon gefallen, auch wenn er keine tollen Highlights bietet. Steil und matschig muss ich aber nicht haben. Waren die Kapellen und Kirchen wegen Corona geschlossen? Hatte mich schon in Slowenien darüber gewundert bzw. es bedauert; wäre aber vielleicht eine Erklärung.
ich habe einmal an einer Kirche ein Schild gesehen dass die Gottesdienste wegen Corona ausfallen sonst gab es keine derartigen Hinweise. In den Kirchen die offen waren waren die Sitzplätze wo man sitzen durfte (oder nicht) markiert. aber viele Kirchen waren einfach verschlosssen, vor allem kleinere und abgelegenere wie auf diesem Wanderweg. Die lagen alle drei "in der Pampa", ich tippe eher drauf dass sie aus Angst vor Vandalismus oder Diebstahl geschlossen sind.
Steil sind die Wanderwege dort am Gardasee eigentlich alle, weil die Orte schon im Hang liegen und die Berge dahinter steil ansteigen. an der Ostseite ist es flacher

Hi Paula,

mir ging es auch so, dass mein letzter Gardasee-Besuch eher von Menschenmassen geprägt war.
Wie war das jetzt mit der Menge an Leuten Anfang Oktober?

Hallo Horst,

das war gar kein Problem. Es gab Touristen aber wir haben überall Parkplatz gefunden und selbst an touristischen Hostspots wie Sirmione waren an jedem Café Tische frei. Derzeit ist es ziemlich ideal, voll war es nirgends. Nur ist diese Woche das Wetter schon deutlich kälter...
Viele Grüße Paula

Horst

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Re: eine Oktoberwoche am Gardasee
« Antwort #12 am: 13. Oktober 2020, 11:50:46 »
Prima, danke Paula.  :)
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Christina

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Re: eine Oktoberwoche am Gardasee
« Antwort #13 am: 13. Oktober 2020, 17:58:59 »

In meiner Ferienwohnung jetzt an der Ostsee gab es auch ein Boxspring Bett mit einem weichen Topper drauf, für meinen Geschmack schon ein bisschen zu weich.

aber das hat den Vorteil dass man den Topper dann einfach abnehmen kann. So ein Bett ist dann für jeden geeignet.


Ah - auf die Idee den abzunehmen bin ich überhaupt nicht gekommen, stimmt natürlich.
LG Christina

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Re: eine Oktoberwoche am Gardasee
« Antwort #14 am: 14. Oktober 2020, 12:00:00 »
Ich komme auch noch mit. Als wir das erste Mal am Gardasee waren (ich glaube, vor vier Jahren in der 2. Septemberhälfte - also Ferien vorbei), war es uns auch zu voll. Deswegen sind wir damals an den Ledrosee "geflüchtet".
Liebe Grüße
Silvia