Autor Thema: eine Oktoberwoche am Gardasee  (Gelesen 679 mal)

Paula

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Re: eine Oktoberwoche am Gardasee
« Antwort #30 am: 18. Oktober 2020, 13:59:20 »
Ich sehe das Bild nicht.

 :respekt:, dass ihr die Wanderung gemacht habt. Das wäre mir zu steil gewesen.

also dann muss ich das Bild mal suchen auf usa-reise, da war ich bestimmt schon ein Jahr nicht mehr...

ja die Wanderung ist wrklich steil, aber wir haben uns reichlich Zeit gelassen und 2 lange Pausen gemacht, darum waren wir ja 5 Stunden statt der angegebenen dreieinhalb unterwegs. Ich war froh um meine Wanderstöcke!

Und für alle denen das zu anstrengend war: heute ist Relaxen pur angesagt  ^-^

Donnerstag, 08.10.2020

heute war der sonnigste Tag der Woche und das habe ich ausgenutzt und einen Faulenzertag eingelegt. Josef hat eine kurze Wanderung zu einer Eremitenklause gemacht. Nachdem wir wieder ausgiebig auf dem Balkon gefrühstückt haben bin ich auf einen Einkaufsbummel in der Ort runter gegangen und bin erst mal zum Wasser gegangen. Heute waren richtig Wellen im See:





einen breiteren Strand gibt es in Gargnano nicht.
Bei einem Streifzug durch die Boutiquen habe ich eine schöne Handtasche erstanden, Leder ist in Italien immer noch um ein xfaches billiger als in Deutschland. Somit war meine Shoppinglust gestillt und ich bin wieder zur Ferienwohnung den Berg hoch gegangen. Die meisten Anwesen sind hier von hohen Mauern umgeben, das erinnert mehr an Teneriffa als an Italien (habe ich in Italien jedenfalls nicht so in Erinnerung)



die nächsten Stunden habe ich hier verbracht  :strahl:



zuerst habe ich aber noch ein paar Fotos von der Anlage gemacht, diese Blumen waren an den Steinmauern  gepflanzt, später habe ich dann gelernt dass das Kapernpflanzen sind:



hier wachsen sie natürlich zur Zierde, wenn man Kapern ernten will muss man die Knospen pflücken bevor sie aufblühen



der obere Balkon gehört zu unserer Wohnung



reservieren wäre jetzt nicht nötig gewesen aber als Deutscher legt man doch erst mal das Handtuch aus  ;D



und da lag ich dann. Ich war sogar einmal im Wasser aber nur um zum Ende des Pools zu schwimmen und wieder zurück und raus  :toothy9:
es ist halt doch schon Oktober und der Pool war nicht geheizt.



ich habe es sehr genossen und den halben Roman "Tyll" gelesen (an der zweiten Hälfte bin ich jetzt immer noch dran)
ohne Sonnenschirm hat man es nicht ausgehalten, so heiß war es



als Josef von der Wanderung zurück kam hat er sich zu mir gesellt, das Wasser war ihm aber zu kalt. Ich hatte am Abend tatsächlich einen Sonnenbrand, damit hatte ich nicht gerechnet, Sonnenschutzmittel hatte ich gar nicht eingepackt.

um 16 Uhr haben wir uns noch mal zu Fuß aufgemacht um die Limonaia Malora am Ortsausgang zu besuchen. Auf dem Weg dorthin haben wir den Kreuzgang neben der Kirche besichtigt (ich habe in der Woche bestimmt dreimal versucht die Kirche zu besichtigen und jedes Mal war ein Gottesdienst zugange)



von den Fresken im Kreuzgang ist leider fast nichts mehr erhalten



wenige Meter weiter am Ortsausgang liegt die Zitronenplantage. Am Eingang steht ein Schild dass die Besichtigung 5 € kostet die man am Ausgang bezahlt (oder man kehrt vorher um und geht am Eingang wieder raus...)



die Beschilderung war deutlich spärlicher als in Limone, aber wir kanntes das ja schon alles und der Aufbau der Bäume war hier genauso:





Hier fand ich dann einen Hinweis auf die Kapernpflanzen die hier auch angebaut werden, sie wachsen in den Mauern hinter den Zitronenbäumen. Hier haben sie nicht geblüht aber die Blätter sahen genauso aus wie in unserer Ferienwohnungsanlage.
Am Ende landet man in einem Innenhof wo man die hier produzierten Limoncellos verkosten und kaufen kann. Wir haben verschiedene Sorten getestet und drei gekauft. Und auf dem Rückweg war ich angetrunken  :cool2:

Abends haben wir in der Wohnung gekocht, weil Josef an einer Zoomsitzung teilnehmen mußte. Der Nachteil der modernen Zeiten ist dass man auch im Urlaub erreichbar ist.
Viele Grüße Paula

Rainer

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Re: eine Oktoberwoche am Gardasee
« Antwort #31 am: 18. Oktober 2020, 14:25:47 »
also dann muss ich das Bild mal suchen auf usa-reise, da war ich bestimmt schon ein Jahr nicht mehr...

Ich kann das Bild sehen (und herunterladen), wenn ich auf das Avatar klicke und "in neuem Tab" öffne. Aber hier im Forum sehe ich es nicht. Ich probier mal eben andere Browser aus, vielleicht liegt es ja auch an irgendso einem Werbeblocker oder so. Aber ich würde grundsätzlich nicht bei anderen Forenbetreibern Bilder speichern und die dann hier zeigen, das ist durchaus üblich, dass sich die Anbieter dagegen wehren (habe ich ja auch gemacht mit den Reisetickern).

... so, ich bin zurück, also es liegt nicht an usa-reise, es liegt am Browser (bzw. dann wahrscheinlich an irgendeinem Plugin, meistens der Adblocker). In Opera und in Firefox wird das Avatar angezeigt. Trotzdem bleibe ich dabei, speichere es hier oder bei Abload, dann hast Du Sicherheit. Ich verlinke es mal hier im Thread, da kannst Du es direkt herunterladen (rechter Mausklick "Bild speichern unter"):




Rainer

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Re: eine Oktoberwoche am Gardasee
« Antwort #32 am: 18. Oktober 2020, 14:36:59 »
Ahaa - ich habe die Ursache gefunden. Das Problem entsteht, wenn man das Forum im gesicherten Modus https: aufruft. Das verlinkte Bild ist "unsicher" mit http: verlinkt, das mag Chrome nicht und zeigt es dann gar nicht an. Wenn man das Forum aber via http: aufruft (es ist beides möglich), dann ist auch das ganze Forum "unsicher" und dann ist es Chrome egal, dann wird auch das Bild angezeigt.

Die anderen Browser bei mir (Firefox, Opera) sind da nicht so streng.

Christina

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Re: eine Oktoberwoche am Gardasee
« Antwort #33 am: 19. Oktober 2020, 18:00:32 »
Zwei schöne Tage. Die Wanderung hat mir sehr gut gefallen, schon beeindruckend, wie steil es da ist und wie die Häuser an den Berg "geklebt" sind. Steil bergauf ist ja nicht so das Problem, steil bergab auf Geröll wäre ein Hinderungsgrund, aber du hast ja geschrieben, dass es zurück nicht steil war.

Den ganzen Tag am Pool hätte ich nicht ausgehalten, wäre mir zu langweilig, erst recht bei diesem schönen Wetter, aber so am Nachmittag ein Weilchen lesen und die Sonne genießen, hätte ich auch gemacht. War sonst keine der Wohnungen in eurem Haus belegt oder ist tatsächlich sonst niemand am Pool gewesen?
LG Christina

Susan

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Re: eine Oktoberwoche am Gardasee
« Antwort #34 am: 19. Oktober 2020, 22:44:55 »
So ein Relaxtag hat auch was für sich, besonders bei so einem schönen Pool mit Aussicht.
Liebe Grüße
Susan

Paula

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Re: eine Oktoberwoche am Gardasee
« Antwort #35 am: 20. Oktober 2020, 20:31:43 »
Zwei schöne Tage. Die Wanderung hat mir sehr gut gefallen, schon beeindruckend, wie steil es da ist und wie die Häuser an den Berg "geklebt" sind. Steil bergauf ist ja nicht so das Problem, steil bergab auf Geröll wäre ein Hinderungsgrund, aber du hast ja geschrieben, dass es zurück nicht steil war.

Den ganzen Tag am Pool hätte ich nicht ausgehalten, wäre mir zu langweilig, erst recht bei diesem schönen Wetter, aber so am Nachmittag ein Weilchen lesen und die Sonne genießen, hätte ich auch gemacht. War sonst keine der Wohnungen in eurem Haus belegt oder ist tatsächlich sonst niemand am Pool gewesen?

Christina, der Rückweg war kein Problem, Ein reiner Waldweg, kein Geröll, nicht rutschig.
In unserem Haus war keine andere Wohnung belegt, es gab noch zwei weitere Häuser, aber insgesamt waren nur drei andere Woznungen belegt. Und den Pool hatten wir wirklich komplett für uns alleine. Der Vorteil der Nachsaison  ^-^
Viele Grüße Paula

Paula

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Re: eine Oktoberwoche am Gardasee
« Antwort #36 am: 28. Oktober 2020, 16:36:35 »
sorry für die lange Pause, ich war erkältet (das kommt davon wenn man sich wegen Corona draußen tifft - es war zu kalt...) aber jetzt geht es weiter:

Freitag, 09.10.2020

Heute ist schon der letzte Tag unseres Urlaubs, so eine Woche ist leider immer sehr schnell vorbei. Für heute hatten wir uns eine kurze Wanderung vorgenommen und anschließend noch den Besuch des André Heller Gartens. Beides liegt nicht weit weg und so haben wir uns wieder ausgiebig Zeit genommen und auf dem Balkon in der Sonne gefrühstückt.  :strahl:

Die Wanderung stammt aus dem Kompass Wanderführer Gardasee: Nr 43 Valle delle cartiere und startet in unserem Nachbarort Toscolano-Moderno. In der Beschreibung war ein Wanderparkplatz angegeben und dass Orientierungsgabe ab Gaino hilfreich sei. Das hat sich bewahrheitet: ohne GPS hat man keine Chance den Rundweg zu beenden, dann wären wir wohl einfach zuückgegangen.

Etwa 500 Meter vor der geplanten Ankunft sind wir an diesem kleinen Parkplatz vorbeigekommen wo noch ein Stellplatz frei war und haben geparkt, die 500 Meter kann man auch laufen.



das war bestimmt eine gute Idee, denn die restlichen 500 Meter gingen an einem Bachhochufer entlang durch 2 abenteuerliche Tunnel ähnlich wie in Bosnien vor 2 Jahren und Ausweichstellen auf der einspurigen "Straße" gab es wenn überhaupt eine. Das muss ein Spaß sein wenn einem hier ein Auto entgegen kommt...der Parkplatz war dann sogar ziemlich groß und es standen nur 2 Autos dort, ich war trotzdem froh weiter vorne am Ortsausgang geparkt zu haben.
Hier stand dann auch die Radreparatur-Selbsthilfestation die wir an mehreren Orten am Gardasee gesehen haben, eine super Idee: Luftpumpe und angekettetes Werkzeug an einem Ständer wo man sein Rad zur Reparatur aufhängen kann.



Das zeigt dass Italien eine Radsportnation ist, in Deutschland habe ich sowas noch nie gesehen.
Am Parkplatz waren auch zahlreiche Erklärungsschilder die die Geschichte des Tals erläutern. Hier gab es bis ins letzte Jahrhundert hinein Papierfabriken (durch Mühlen angetrieben) und kleinere Orte um die Fabriken herum wo die Arbeiter wohnten. Es kam dann schließlich zu verheerenden Bergstürzen die die ganzen Häuser vernichteten. Erst vor ein paar Jahren wurde ein Teil restauriert als Museum, dieses sieht man auf dem nächsten Bild:







Die Villa ist neben dem Museum das einzige vollständig erhaltene Gebäude, der Rest sind Ruinen



ein Teil der ehemaligen Fabrikstätte ist als Freilichtmuseum hergerichtet und perfekt beschildert







Dass man früher Papier aus Lumpen hergestellt hat war mit völlig neu, da sieht man wieder: Reisen bildet  :)
Blick zurück:



und nach vorne:



eine idyllische Landschaft, die Berge ringsum würden mir keinesfalls gefährlich erscheinen, so kann man sich täuschen...
Der Bach war an manchen Stellen klammartig eingeschnitten, wirklich sehr schön hier! Der Weg war völlig eben, das ist in diesem Anschnitt eher ein Spaziergang als eine Wanderung.



Man kommt dann an bewohnten Häusern und Gärten vorbei



Hier steht ein Khakibaum



danach geht der Weg ein Stück den Berg hoch (beschildert), bis dahin war der Weg nicht zu verfehlen, aber danach wurde es schwierig, ohne Navi wären wir aufgeschmissen gewesen.



Der Weg führt dann durch den Ort Gaino, der schaut sehr authentisch aus, es gibt wohl ein paar Unterkünfte aka Ferien auf dem Bauernhof aber ansonsten keinesfalls touristisch



enge Gassen wie so oft in Italien

   

da hinten war ein Café



die Ortskirche



ein nettes Türschild



Blick vom Ortsausgang zurück



was man auf dem Bild nicht sieht (mit Absicht) ist die absolut hässliche Neubausiedlung links neben dem Ort. DDR-like  :o das ist mir häufiger aufgefallen wie abgrundtief häßlich die Betonneubauten aussehen, da habe ich am späten Nachmittag noch ein schlimmes Beispiel gesehen (Fotos später)
zum nächsten Wegpunkt war es nur ein kurzes Stück zu gehen (das hätte man wieder ohne Navi gefunden)



die neue Kirche (leider geschlossen):



Blick von da oben auf die alte Kirche (sie war auch zu)



Der Blick da oben auf dem Hügel wo die neue Kirche steht war wirklich super, da unten liegt Toscolano-Moderno



Katzen waren erstaunlich selten am Gardasee



das Haus neben der alten Pfarrkirche, malerisch heruntergekommen



danach hatten wir wieder Mühe den Weg zu finden, hier ging es weiter:



vorbei an einer Luxusvilla, baden mit Blick auf den Gardasee (gut das können wir auch, aber nur diese Woche  8) )



dann standen wir buchstäblich im Wald, der Weg war abgesperrt, das Navi sagte aber hier gehts weiter, also sind wir über die Absperrung geklettert und weitergegangen. Der Weg wird gerade neu gemacht: weiter vorne war er breiter und neu geschottert, wahrscheinlich war er deswegen gesperrt, es waren aber keine Bauarbeiter zu sehen und gefährlich war es auch nicht. Und kurz darauf kam das Museum wieder in Sicht.



Ins Museum sind wir nicht gegangen aber ins angeschlossene Café



hier saß man ganz wunderbar bei Capuccino und Kuchen mit Blick auf den Fluß. Nach ungefähr drei Stunden waren wir wieder am Auto.
Wirklich ein schöner Weg, den man aber leider nur mit Navi findet, zum Glück gab es die GPS-Koordinaten zum runterladen.

Im Park später habe ich ganz viele Fotos gemacht, die muss ich noch sortieren, Fortsetzung folgt  :)

Viele Grüße Paula

Christina

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Re: eine Oktoberwoche am Gardasee
« Antwort #37 am: 28. Oktober 2020, 17:54:37 »
Schonmal ein schöner erster Tagesteil. Das Papierfabrik-Freilichtmuseum hätte ich mir auch angeschaut, sieht sehr interessant aus. Und die Ausblicke über die Häuser auf den See sind wieder toll.

Solche Fahrradreparaturstationen gibt es z.B. bei uns in Rheinhessen seit einiger Zeit auch und ich kann mich erinnern, an so einer Station vorbeigekommen zu sein in "letzter" Zeit, ich meine, das war letztes Jahr in Holland, bin mir aber nicht sicher.
LG Christina

Susan

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Re: eine Oktoberwoche am Gardasee
« Antwort #38 am: 28. Oktober 2020, 21:04:22 »
Zitat
ich war erkältet (das kommt davon wenn man sich wegen Corona draußen tifft - es war zu kalt...)
Kommt mir bekannt vor   ;D

Der Tag fing ja schon mal gut an mit der gemütlichen Wanderung. Und gefährlich sah die Landschaft wirklich nicht aus.
Liebe Grüße
Susan

Paula

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Re: eine Oktoberwoche am Gardasee
« Antwort #39 am: 29. Oktober 2020, 18:04:57 »

Solche Fahrradreparaturstationen gibt es z.B. bei uns in Rheinhessen seit einiger Zeit auch und ich kann mich erinnern, an so einer Station vorbeigekommen zu sein in "letzter" Zeit, ich meine, das war letztes Jahr in Holland, bin mir aber nicht sicher.

in Holland kann ich mir das auch gut vorstellen, da sind Fahrräder ja Verkehrsmittel wie bei uns Autos

Freitag Teil 2


nachdem wir uns im Café gestärkt hatten sind wir eine Ortschaft weiter südlich gefahren nach Gardone Riviera um den André Heller Garten zu besichtigen. Bei einer Wanderung hatte uns ein deutsches Paar davon erzählt, die waren sehr angetan davon und das war wieder nicht weit zu fahren. Wir haben kurz vor dem Garten einen kleinen Parkplatz entdeckt wo man mit Parkscheibe kostenlos 3 Stunden parken konnte, direkt am Park gab es auch einen Parkplatz, ich weiß nicht ob der Gebühren kostet.
Der Eintritt war mit 12 € pro Nase ziemlich happig, aber wir sind ja im Urlaub  :)
André Heller hat diesen botanischen Garten gekauft und mit Kunstwerken bestückt, zeitweise wohnt er auch in der Villa die zum Gelände gehört. Am Eingang bekommt man eine Liste auf der die Künstler benannt sind (an den Kunstwerken sind keine Schilder nur Nummern) und eine Liste mit den Namen aller Pflanzen - allerdings mit den lateinischen, botanischen Namen mit denen wir in der Regel nix anfangen konnten.

Am Eingang hat man einen Blick auf die Villa die aber nicht zugänglich ist





Keith Haring: "Dog"



Die restlichen Künstler kannte ich nicht.

   

Der Garten liegt am Hang mit vielen verwinkelten Wegen, sehr gepflegt, hat uns bestens gefallen



es gab auch kleine Bäche und Tümpel



das nächste Kunstwerk hat mir am besten gefallen: alle 30 Sekunden hat der eine Kopf Wasser auf den anderen gespuckt. Und der Weg ging zwischen den beiden durch, man mußte also schauen dass man die Pause erwischt  ;D





es gibt Pflanzen aus allen Erdteilen



hier sind wir im japanischen Teil



eine ansprechende Mischung aus Kunst und Natur





am oberen Ende des Gartens liegt ein kleines Freiluftcafé. Wir waren heute beide müde und haben uns nochmal einen Cappuccino gegönnt





dann geht man auf der anderen Seite wieder nach unten.











Hier hingen Minibananen dran. Ein Gewächshaus mit Kakteen gab es auch noch, da habe ich wohl keine Fotos gemacht. Ein sehr schöner Park, ich finde er lohnt den Eintritt. Und es waren zwar Leute unterwegs aber keine Massen, man hatte Muße!
Wir waren vielleicht 2 Stunden hier. Wenn man nicht wie mein Freund ständig die Objektive wechseln muss schafft man den Park locker in einer Stunde  :)

So waren wir am frühen Nachmittag wieder in unserer Ferienwohnung und ich bin noch mal losgezogen um den Friedhof zu fotografieren an dem man auf dem Weg zur Ferienwohnungsanlage vorbei fährt.

Es gibt einen alten und einen neuen Teil direkt nebeneinander aber mit getrennten Eingängen, hier geht es in den alten Teil:





die Kirche sehen wir von unserer Terrasse auch





und daneben der abgrundtief häßliche Neubau:







paßt zum Altbau wie die besagte Faust aufs Auge  :o

es war jetzt sehr bewölkt aber noch warm. Hier sieht man mal den Parkplatz unserer Anlage. Mit rutschigem Kies und ziemlich klein. Im Hochsommer bestimmt auch kein Vergnügen da ein und aus zu parken



zum Abendessen waren wir später noch einmal im Restaurant "3 oche" mit einem Tisch direkt am Wasser und haben noch mal richtig geschlemmt. Nachdem es unser letzter Tag war gab es die ganze Palette von Vor- bis Nachspeise und das Olivenöl des Lokals das direkt aus Gargnano stammt haben wir als Andenken auch noch erstanden.





Auf der Terrasse haben wir dann die Rotweinvorräte geleert damit das Auto morgen nicht so voll wird  ;D

Samstag 10.10.2020

ein letztes Frühstück auf der Terrasse, die Schlüssel abgegeben (und das restliche Klopapier und Küchenpapier das wir eigentlich dort lassen wollten auch noch eingepackt- wegen Corona wird alles weggeworfen was der Vormieter zurück läßt. Ich glaube ja nicht dass sich jemand an Klopapier ansteckt, naja egal...) und um 10 Uhr waren wir schon auf der Strasse. Ich weiß nicht ob das normal ist oder ob alle Italiener während des Giro d'Italia ihre Räder auspacken aber wir haben bestimmt 500 Rennradfahrer überholt. Und nur an Stellen wo das gefahrlos möglich war. Und an die Geschwindigkeitsbegrenzung haben wir uns auch gehalten (wir sind ja in Urlaub und nicht auf der Flucht). Dafür sind die Italiner gefahren so schnell sie konnten und haarscharf an den Radlern vorbei. Es würde mich echt mal interessieren wie die Unfallzahlen in Italien aussehen.

Vor der Grenze haben wir noch mal gehalten und den letzten Cappuccino im Freien getrunken, nach dem Brenner fing es zu regnen an und blieb so bis München. Wir hatten Sorge ob wir bei der Einreise nach Deutschland kontrolliert werden, schließlich war Tirol schon Risikogebiet aber es hing zwar ein Plakat an der Autobahn dass sich Rückkehrer aus Risikogebieten in Quarantäne begeben sollten aber ansonsten hatten wir freie Fahrt und kamen unbeschadet zuhause an. Ich galube wir haben die letzte Woche erwischt wo man noch problemlos verreisen konnte  ^-^

Und jetzt kann ich endlich mitreden wenn meine Freunde vom Gardasee erzählen  O0 . Auch meinem Freund hat es sehr gut gefallen, wir fahren bei Gelegenheit sicher noch mal hin, es gibt noch etliche Wanderrouten zu entdecken. Wahrscheinlich ist es dann nicht mehr so leer wie dieses Jahr...
Viele Grüße Paula

Susan

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Re: eine Oktoberwoche am Gardasee
« Antwort #40 am: 29. Oktober 2020, 22:33:14 »
Hi,

der Garten war nochmal ein netter Abschluss des Urlaubs. Keith Harings Figur war leicht zu erkennen (das letzte vor der Eidechse müsste auch von ihm sein) , aber witziger finde ich die "Wasserköpfe" .  :))

Herzlichen Dank, Paula, für den Bericht vom Gardasee; es hat Spaß gemacht mitzufahren. Mal sehen, wann sich wieder Gelegenheit ergibt, da mal vorbeizufahren.

 :danke:
Liebe Grüße
Susan

Silvia

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Re: eine Oktoberwoche am Gardasee
« Antwort #41 am: Heute um 13:00:24 »
Auch von mir ein herzliches Dankeschön  :danke:    .... war ja auch vor ein paar Jahren zum ersten Mal dort ... der Gardasee und Umgebung hat schon was  :)