Autor Thema: Australien Februar – März 2020  (Gelesen 8417 mal)

Susan

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Re: Australien Februar – März 2020
« Antwort #45 am: 17. November 2020, 12:54:11 »
Genau das habe ich auch gedacht  ;D

Der Tag auf der Insel hat mir richtig gut gefallen, super süße Tierchen diese Quokkas (habe ich noch die davon gehört), Radfahren, Meeresbuchten, Felsformationen und zum Abschluss noch eine Sonnenuntergangsfahrt - wunderbar.

Wirklich Pech für den armen Kerl, der vom Fahrrad geflogen ist  :o Der war wohl so starke Bremsen nicht gewohnt.
Liebe Grüße
Susan


Heike Heimo

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Re: Australien Februar – März 2020
« Antwort #46 am: 18. November 2020, 20:04:44 »
Kein Alkohol unter freiem Himmel, das ist also in Australien genauso wie in Kanada und USA.

Wobei es mindestens in den USA Sache der Bundesstaaten(?) ist. Aus eigener Urlaubserfahrung weiß ich, dass in New Orleans Alkohol auf offener Straße definitiv erlaubt ist und im French Quarter auch ausgiebig genossen wird. Da laufen massenhaft (spätestens Abends) Trunkenbolde mit irgendwelchen Cocktails in der Hand herum. Ob das grundsätzlich in Louisianna erlaubt ist oder nur in New Orleans, weiß ich zugegebenermaßen nicht.

In Utah ist es sogar Lokal sehr unterschiedlich. In Provo wurden am Sonntag keine alkoholischen Getränke verkauft. Richtung Salt Lake City war das kein Problem.
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Christina

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Re: Australien Februar – März 2020
« Antwort #47 am: 19. November 2020, 17:52:48 »
Kein Alkohol unter freiem Himmel, das ist also in Australien genauso wie in Kanada und USA.

Wobei es mindestens in den USA Sache der Bundesstaaten(?) ist. Aus eigener Urlaubserfahrung weiß ich, dass in New Orleans Alkohol auf offener Straße definitiv erlaubt ist und im French Quarter auch ausgiebig genossen wird. Da laufen massenhaft (spätestens Abends) Trunkenbolde mit irgendwelchen Cocktails in der Hand herum. Ob das grundsätzlich in Louisianna erlaubt ist oder nur in New Orleans, weiß ich zugegebenermaßen nicht.

In Utah ist es sogar Lokal sehr unterschiedlich. In Provo wurden am Sonntag keine alkoholischen Getränke verkauft. Richtung Salt Lake City war das kein Problem.

Interessant wäre zu wissen, weshalb es gerade in all diesen Staaten, die von europäischen Auswanderern gegründet wurden, ein (lokal unterschiedlich geregeltes) Alkoholverbot im Freien, oder sogar noch restriktiver, wie Heiko schreibt, Verkaufsverbot an Sonntagen oder wie in Kanada wo Alkohol nur in speziellen liquor stores verkauft werden darf, gibt, während so was in den Ursprungsländern weder damals noch heute üblich war/ist.
LG Christina

Heike Heimo

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Re: Australien Februar – März 2020
« Antwort #48 am: 19. November 2020, 19:41:56 »
29.02.2020   Perth - Cervantes

Wir konnten etwas länger schlafen, da wir das Wohnmobil erst nach 10 Uhr Übernehmen können. Bevor wir das Hotel verließen, checkte ich noch die letzten Nachrichten, die immer beunruhigender wurden. Es war offensichtlich, dass Corona in Norditalien bereits außer Kontrolle war und es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis auch in anderen Ländern vermehrt Fälle auftauchen. Die nächsten Tage werden wir vermutlich wenig Internetzugang haben. Das beunruhigte uns etwas. SARS 1 hat gezeigt, dass Flüge schnell gestrichen werden können, ebenso Grenzen geschlossen.

Mit dem Linienbus fuhren wir zur Fahrzeugvermietung von Travel Car Center TCC am nördlichen Stadtrand von Perth. TCC wird von Schweizern geführt, die nach Australien ausgewandert sind. Sie sind auf Langzeitmieten spezialisiert. Mindestmietdauer sind 14 Tage. Aufmerksam sind wir durch Zufall durch einen Reisebericht auf dieses Unternehmen geworden. Es hatte durchwegs gute Bewertungen.

Das Paar aus Deutschland war mit der Fahrzeugübernahme noch nicht fertig, als wir beim Depot ankamen. Schien etwas kompliziert zu sein, da es einige Sonderwünsche gab.

Als sie den Platz verlassen haben, waren wir an der Reihe. Wir hatten einen Allrad Buschcamper gebucht. Die Einschulung war sehr genau. Alles wurde bis ins Detail erklärt. Insbesondere die Fahrzeugbergung mittels Seilwinde und wie der Wagenheber richtig eingesetzt wird. Alles musste unter Anleitung geprobt werden.

Deutlich nach Mittag verließen wir den Platz. Unsere Tour war ursprünglich zuerst zum Karijini Nationalpark, mit seinen wunderschönen Schluchten, geplant. Leider zog vor 14 Tagen ein Zyklon (Hurrikan im Indischen Ozean) durch und führte zu großen Überschwemmungen. Der Park wurde gesperrt. Wir drehten daher unsere Tour um und wollten zuerst die Küste entlang nach Norden bis zum Ningaloo Riff fahren. Wenn es dann möglich ist, zurück über den Karijini. Ansonsten wieder entlang der Küste.

Bei einem Supermarkt deckten wir uns mit Lebensmitteln und viel Wasser ein. Der Vermieter hat uns eindringlich gewarnt, immer ausreichend Wasser im Norden mit zu haben. Daneben gab es noch einen Thirsty Camel. In diesem Geschäft gibt es alkoholische Getränke gut verbpckt, da öffentlich keine alkoholischen Getränke in Australien konsumiert werden dürfen.

Derart ausgestattet fuhren wir auf der 60iger Richtung Norden. Am späten Nachmittag erreichten wir den Nambung NP. Es war schon zu spät, um noch den Nationalparkpass für West Australien zu kaufen, da das Visitor Center bereits geschlossen war. Der Eintrittspreis würde aber am nächsten Tag beim Kauf des Passes angerechnet werden.

Der Park besticht durch seine gelben Felsnadeln, die aus dem Boden ragen.







Mit der tief stehenden Sonne und den Wolken ergab sich eine sehr schöne Szenerie.







Unser Fahrzeug für die nächsten 14 Tage.



Ein Weg führt durch den Nadelwald. Ständig neue Eindrücke. Trotz verlängertem Wochenende waren nur wenige Leute im Park unterwegs.















Kurz vor Sonnenuntergang fuhren wir nach Cervantes. In Cervantes waren alle Campingplätze belegt. Australier sind selbst an den verlängerten Wochenenden unterwegs. Wir wurden schon am Ortsanfang zu einem Overflow Platz, dem örtlichen Baseballplatz, umgeleitet. Wildes Campen ist in Australien mittlerweile fast überall verboten. Aber in Australien bleibt niemand hängen, es gibt immer eine Lösung.

Die Ausstattung war wie auf einem normalen Campingplatz.
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Christina

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Re: Australien Februar – März 2020
« Antwort #49 am: 20. November 2020, 18:11:07 »
Diese Felsnadeln sehen ja toll aus. Und dahinter sind noch Sanddünen?

Aber der Camper sieht irgendwie klein aus, wo schläft man da? Dusche und Toilette gibt es vermutlich nicht, aber etwas zum Kochen nehme ich mal an?
LG Christina

Susan

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Re: Australien Februar – März 2020
« Antwort #50 am: 20. November 2020, 21:31:36 »
Witzig, diese Felsnadeln. Da frag ich mich doch, warum ausgerechnet die stehen geblieben sind.  8)

Die gründliche Einweisung in den Buschcamper finde ich gut, da weiß man wenigstens etwas was zu tun ist. Hoffentlich wird man diese Kenntnisse aber nie brauchen. Der Camper schaut schon arg kompakt aus, erinnert mich etwas an unseren Jucy in Utah. Gibts die Camper auch etwas größer?
Liebe Grüße
Susan


Heike Heimo

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Re: Australien Februar – März 2020
« Antwort #51 am: 21. November 2020, 19:20:01 »
Diese Felsnadeln sehen ja toll aus. Und dahinter sind noch Sanddünen?

Aber der Camper sieht irgendwie klein aus, wo schläft man da? Dusche und Toilette gibt es vermutlich nicht, aber etwas zum Kochen nehme ich mal an?

Ja Sanddünen. Für diese Dünen ist die Gegend bekannt und Off-Roadern beliebt.

Beim Hochdach wird eine Zwischendecke eingezogen, Darauf kommt dann eine dünne Matratze. Dusche und Toilette gibt es nicht, ansonsten ist er voll ausgestattet.


Gibts die Camper auch etwas größer?

Bei diesem Anbieter gibt es noch 4x4 Hilux mit Dachzelt. Ebenfalls ohne Dusche und Toilette
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Heike Heimo

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Re: Australien Februar – März 2020
« Antwort #52 am: 22. November 2020, 10:33:10 »
01.03.2020   Cervantes – Gregory

Beim Abwasch in der Früh wurde ich von Kängurus beobachtet.



Zuerst ging es zu den Lake Thetis Stromatolithen, gleich neben dem Ort. Stromatolithen entstehen durch Ausfällungen von Cyanobakterien. Es entstehen besonders geformte steinähnliche Strukturen. Sie sind die ältesten von Organismen aufgebauten Gebilden. Die ältesten sollen 3,5 Mrd Jahre alt sein.





Gefrühstückt haben wir Nambung NP. Mit wenig Wolken im morgendlichen Licht ergeben sich wieder neue Einblicke.







Mit dem morgendlichen Sonnenlicht leuchtet das Meer im Hintergrund im tiefen Blau.





Weiße Dünen, grünes Buschland, gelbe Felsnadeln und tiefblaues Meer, was will man mehr.



Am Parkplatz tummelten sich Emus. Der Vermieter hat uns gewarnt. Wenn wir beim Fahren auf einen Emu treffen, Vollbremsung, da er durch die langen Beine über die Windschutzscheibe ins Fahrzeuginnere geschleudert werden kann. Bei einem Känguru vom Gas gehen, zuhalten und nicht verreißen. Die Bullbar (massive Stoßstange) machte den Rest und schieb das Tier von der Straße, ohne Schäden am Fahrzeug und va für die Insassen.





Am Vormittag verließen wir den Park und fuhren auf der 60ger weiter Richtung Norden. In Green Head legten wir eine Pause ein. Die Orte wurden immer seltener und kleiner.





Bevor der Brand Highway mit der Nummer 1 erreicht wurde, machten wir noch Pause an einem Strand für das Mittagessen. Ein paar lästige Fliegen waren auch da.



Eine Unart der Australier ist, überall mit dem Auto hinzufahren. Es gibt keinen Stand ohne Reifenspuren, außer er ist massiv versperrt oder unzugänglich.



Am Brand Highway gibt es die liegenden Bäume. Sehr interessant.



Bei Northampton verließen wir den Brand Highway und fuhren auf der 139er Richtung Kalbarri. Bei der Zufahrt nach Gregory liegt der Pink Lake. Die Farbe kommt von der hohen Salzkonzentration und der Grünalge.







Ein aussagekräftiges Schild beim Parkplatz.



In Gregory, einem kleinen Küstendorf, checkten wir beim Port Gregory Caravan Park ein. Nach dem Abendessen gingen wir vor zum Strand, um den Sonnenuntergang zu beobachten. Es war sehr windig, schon fast stürmisch. Die Brandung krachte gegen das Riff.





Unvermeidlich wieder die Fahrzeugspuren.


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Silv

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Re: Australien Februar – März 2020
« Antwort #53 am: 23. November 2020, 13:19:45 »
Diese Felsnadeln find ich toll. Auch die Farbe des Sandes zum Blau des Himmels.

Was hat es mit den liegenden Bäumen auf sich? Gibt es da mehrere davon?
Liebe Grüße
Silvia

Christina

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Re: Australien Februar – März 2020
« Antwort #54 am: 23. November 2020, 19:53:14 »
Schöne Buchten mit türkisblauem Wasser und weißem Sand.

Das heißt, dass man Australien jeden Strand mit dem Auto befahren darf? Das würde mich auch stören, weil Strand ist für mich Natur wie z.B. ein Waldweg oder eine Wiese und dort fährt man nicht mit dem Auto. Wenn es mal Ausnahmen an einzelnen Stränden gibt, wie in Dänemark oder den USA ok.
LG Christina

Susan

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Re: Australien Februar – März 2020
« Antwort #55 am: 23. November 2020, 21:10:21 »
Emus finde ich immer wieder witzig  - in meinem Auto würde ich die aber auch nicht haben wollen. Meiner Kusine ist das schon mit einem Reh so passiert, dass es ihr beinah auf dem Schoß saß  :o An Wildwechselstellen bin ich daher immer ausgesprochen vorsichtig.

Sind die liegenden Bäume vom Wind so verformt?

Der rote See sieht schon arg giftig aus  ;)  Da gefallen mir die Meeresbuchten schon besser, obwohl ich Autos am Strand auch nervig finde.
Liebe Grüße
Susan


Heike Heimo

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Re: Australien Februar – März 2020
« Antwort #56 am: 25. November 2020, 19:47:30 »
Was hat es mit den liegenden Bäumen auf sich? Gibt es da mehrere davon?

Ja es gibt einige von diesen Bäumen. Warum sie am Boden dahin wachsen konnten wir nicht herausfinden.


Der rote See sieht schon arg giftig aus  ;) 

Giftig ist der Schlamm und das Wasser nicht. Die Sedimente werden als Farbstoff gewonnen.
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Heike Heimo

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Re: Australien Februar – März 2020
« Antwort #57 am: 26. November 2020, 18:36:15 »
02.03.2020   Gregory - Kalbarri

Als ich in der Früh aus dem Camper kletterte, hatte der Wind aufgehört. Dafür schwirrten unzählige Fliegen um meinen Kopf, die nach Feuchtigkeit suchten. An ein Frühstück im Freien war nicht zu denken. Wir verzogen uns in die mit Netzen geschützte Campingplatzküche.

Nach dem Frühstück war unser Ziel die Aussichtspunkte des Kalbarri NP entlang der Küste. Bei der ersten Abzweigung fuhren wir zum Shell House and Grandstand Rock Gorge. Beim Verlassen des Fahrzeuges begrüßten uns Heerscharen von Fliegen. Wieder hinein und Netze auf. Ein kurzer Weg führt zum Aussichtspunkt.



Nächster Halt war der Island Rock.



Von hier spazierten wir zur Natural Bridge.





Es fühlte sich so an, als würde mit der Hitze auch die Anzahl der Fliegen steigen. Unglaubliche Mengen. Noch mehr als beim Uluru.



Wir verließen das Gebiet und fuhren zum Eagle Gorge Lookout.





Als nächstes fuhren wir zu den Fliegen bei Pot Alley. Es war nun schon sehr heiß, deutlich über 30°C.



Vom Red Bluff Lookout hat man einen schönen Blich auf die Küste mit Strand.



Den Mushroom Rock ersparten wir uns bei der Hitze. Wir fuhren weiter zur Red Bluff Beach, um am Strand zu verweilen. Die Fliegen waren so lästig, dass es einem die ganze Freude nahm.





Am Strand machte es keinen Spaß. So fuhren wir in den Ort Kalbarri und checkten wir schon nach Mittag beim Murchison River Caravan Park ein. Wir suchten uns ein schattiges Plätzchen. Mit den Fliegen war es hier nicht ganz so schlimm. Wir beratschlagten, was wir tun sollten, weiter in den Norden oder abbrechen und, um den Fliegen zu entfliegen, in den Süden ausweichen. Wenn man bei dieser Hitze das Fahrzeug nur mit einem Kampf gegen die Fliegen verlassen kann macht es am Strand keinen Freud. Beim François-Peron-Nationalpark soll es noch schlimmer sein. Dabei hatten wir dieses Fahrzeug gemietet, um auf den sandigen Tracks direkt ans Meer fahren zu können. Im Süden hätte es ein normaler Campingbus auch getan.

Die Fliegen hat es schon immer in Australien gegeben. Bevor die Europäer kamen hatten sie nicht viel zu fressen. Nur den Kängurudung. Der ist allerdings sehr trocken, daher konnten sie sich nicht richtig vermehren. Die Europäer brachten unzählige Schafe und Rinder mit. Nun hatten die Fliegen optimale Bedingungen und keine Fressfeinde. Die Fliegenplage nimmt in Australien weiterhin zu. Es wird jetzt versucht mit Mistkäfern und ähnlichem entgegen zu wirken.

An diesem Campingplatz gab es WIFI und so konnte ich die Lage bezüglich Corona prüfen. Die Panik griff weiter um sich. In Italien ging es richtig rund. Auch im Osten von Australien nahmen die Fälle zu. Ich sagte zu Heike, hoffentlich geht sich das noch aus. Sie war noch positiv gestimmt.

Den Nachmittag verbrachte ich damit. eine grobe Tour im Süden zu planen. Über den Wave Rock zum Fitzgerald River National Park und entlang der Küste zurück nach Perth.

Gegen Abend machten wir einen Strandspaziergang in der Mündung des Murchison River. Delphine schwammen in der Mündung Richtung Meer.



Zum Sonnenuntergang gesellte sich ein Pelikan zu uns.









Die Temperaturen waren angenehm mit der Prise vom Meer. Mit Sonnenuntergang dreht der Wind und es war, als wenn jemand ein Backrohr aufgemacht hätte. Ein unglaublich heißer Luftzug wehte uns entgegen. In der Backrohrluft gingen wir zurück zum Campingplatz, machten aber noch einen Abstecher in ein Lokal für zwei kalte Bier zur Abkühlung. Auch ein kleines Fahrzeug kann eine Bullbar haben.



Um 22 Uhr hatte es noch immer über 30 °C. Das wird eine schweißtreibende Nacht.
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Christina

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Re: Australien Februar – März 2020
« Antwort #58 am: 28. November 2020, 14:37:13 »
An sich eine traumhaft schöne Küste, aber mit den Fliegen und der Hitze.... da hätte ich auch eine Alternative gesucht. Waren die Fliegen in diesem Jahr besonders zahlreich? Ich hab mich zwar noch nicht wirklich intensiv mit Australien beschäftigt, aber doch schon ein paar Reiseberichte gelesen, da kann ich mich an solche massiven Fliegenprobleme gar nicht erinnern. Aber vielleicht kommt es auch auf die Jahreszeit an?
LG Christina

Susan

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Re: Australien Februar – März 2020
« Antwort #59 am: 28. November 2020, 20:02:06 »
Puh, die Fliegen sind ja echt lästig - schade, dass da so eine Plage war. Hätte jetzt nicht gedacht, dass Fliegen dort keine Fressfeinde haben  :gruebel: Vögel, Spinnen und Eidechsen gibts da doch, oder?

Ansonsten sieht die Küste natürlich toll aus. Sehr schön der Pelikan im Sonnenuntergang  8)

Bin mal gespannt, ob ihr mit der neuen Route mehr Glück hattet.
Liebe Grüße
Susan