Autor Thema: Quer durch Südtirol im Herbst 2019  (Gelesen 2497 mal)

Silv

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Re: Quer durch Südtirol im Herbst 2019
« Antwort #15 am: 03. November 2020, 13:27:50 »
Jetzt wollt ich gerade sagen, dass ich natürlich auch mitwandere und dann seh ich das  :o:



Dann wird der Pfad so richtig schmal.





Ich überlegs mir nochmal... >:(

Liebe Grüße
Silvia

Ilona

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Re: Quer durch Südtirol im Herbst 2019
« Antwort #16 am: 03. November 2020, 13:43:54 »
Jetzt wollt ich gerade sagen, dass ich natürlich auch mitwandere und dann seh ich das  :o:

Ich überlegs mir nochmal... >:(

Huhuu Silvia :adieu:,

also wer es bis hierher geschafft hat, der kann/wird nicht mehr umdrehen :floet:. Und da ist nicht mal ein Sicherungsseil an der Wand befestigt :totlach:.

Mache einfach die Augen zu, wir nehmen dich Huckepack :zwinker:.  Aber das Schlimmste ist jetzt vorüber und du kannst entspannt mitreisen.

Ja, ja, diese Wanderbeschreibungen sind doch immer für Überraschungen gut, denn sowas steht da nie drin.

Liebe Grüße

Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)


Christina

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Re: Quer durch Südtirol im Herbst 2019
« Antwort #17 am: 03. November 2020, 18:11:13 »
Sehr schöne Wanderung (na ja, bis auf die Geröllabstiege). Bei der Engstelle hätte Peter auf jeden Fall schlucken müssen, aber ich denke mal, er würde es packen, mir macht so was zum Glück überhaupt nichts aus, aber erstaunlich, dass es da kein Seil/Kette zum Festhalten gab.

Solche merkwürdige Gondeln hab ich auch noch nie gesehen, da musste man drin stehen nehme ich an?
Das Ein- und Aussteigen aus Liften finde ich aber sehr oft, Sommers wie Winters, eher schwierig, ich bin da immer froh, wenn ich gut rein und raus gekommen bin.
LG Christina

Susan

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Re: Quer durch Südtirol im Herbst 2019
« Antwort #18 am: 03. November 2020, 21:40:05 »
Puh, ich streike schon bei der Geröllstrecke  ::)  In der Wanderbeschreibung steht was von leicht - wie sehen da schwierige aus???  Finde es gar nicht gut, wenn so etwas nicht genauer in der Beschreibung erwähnt wird  :o

Wellness und Abendessen habt ihr euch jedenfalls redlich verdient.

So bequem vor'm PC ist es natürlich eine tolle Wanderung!
Liebe Grüße
Susan

Ilona

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Re: Quer durch Südtirol im Herbst 2019
« Antwort #19 am: 04. November 2020, 08:53:47 »
Bei der Engstelle hätte Peter auf jeden Fall schlucken müssen, aber ich denke mal, er würde es packen, mir macht so was zum Glück überhaupt nichts aus, aber erstaunlich, dass es da kein Seil/Kette zum Festhalten gab.

Ich musste auch erst einmal schlucken ähm eine Fotopause einlegen :toothy9:. Aber zurückgehen ist an dieser Stelle keine Option.

Solche merkwürdige Gondeln hab ich auch noch nie gesehen, da musste man drin stehen nehme ich an?
Das Ein- und Aussteigen aus Liften finde ich aber sehr oft, Sommers wie Winters, eher schwierig, ich bin da immer froh, wenn ich gut rein und raus gekommen bin.

Ja, das sind Stehgondeln und da passen max. 2 Personen hintereinander rein. Die habe ich bisher nur in Südtirol gesehen. Da gab/gibt es sogar eine offene auf die Marmolada.

Das Ein- und Aussteigen ist nicht so einfach, da man der Gondel quasi hinterher laufen muss. Beim Ausstieg hat man noch die volle Fahrt drauf :totlach:. Es stehen aber Liftwarte parat, die behilflich sind.

Da ist ein Sessellift bequemer. Auf den wartet man und muss sich dann nur noch hinsetzen.

Puh, ich streike schon bei der Geröllstrecke  ::)  In der Wanderbeschreibung steht was von leicht - wie sehen da schwierige aus???  Finde es gar nicht gut, wenn so etwas nicht genauer in der Beschreibung erwähnt wird  :o

Im Rother Wanderführer ist sie als mittelschwer beschrieben und das trifft es schon eher. Die gehen halt davon aus, dass alle Bergwanderer trittsicher und frei von Höhenschwindel sind. Solange ich eine feste Wand neben mir habe, macht mir ein schmaler Pfad nichts aus. Auf Leitern und Grate blockiert allerdings jeder Muskel in mir.
Liebe Grüße

Ilona

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Silvia

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Re: Quer durch Südtirol im Herbst 2019
« Antwort #20 am: 04. November 2020, 12:28:33 »
Genial finde ich das Foto vom Gletscherrest, sieht wirklich wie ein Kunstwerk aus  :beifall:

Ansonsten eine SEHR schöne Wanderung. Ich find's lustig, Wege die manche abschreckt haben auf mich eher eine verlockende Wirkung  ;D


Solche merkwürdige Gondeln hab ich auch noch nie gesehen, da musste man drin stehen nehme ich an? Das Ein- und Aussteigen aus Liften finde ich aber sehr oft, Sommers wie Winters, eher schwierig, ich bin da immer froh, wenn ich gut rein und raus gekommen bin.
Ja, das sind Stehgondeln und da passen max. 2 Personen hintereinander rein. Die habe ich bisher nur in Südtirol gesehen. Da gab/gibt es sogar eine offene auf die Marmolada.
Das Ein- und Aussteigen ist nicht so einfach, da man der Gondel quasi hinterher laufen muss. Beim Ausstieg hat man noch die volle Fahrt drauf :totlach:. Es stehen aber Liftwarte parat, die behilflich sind.
Da ist ein Sessellift bequemer. Auf den wartet man und muss sich dann nur noch hinsetzen.
Solche Gondeln habe ich bisher auch noch nie gesehen  ???    ... Das Ein- und Aussteigen habe ich als Kind gehasst beim Skifahren, hatte immer Angst nicht rechtzeitig rauszukommen, oder irgendwie hängenzubleiben, da bin ich viel lieber die Schlepplifte gefahren, erst später wurde ich ruhiger und konnte auch Sessellifte oder Gondeln genießen.

Ilona

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Re: Quer durch Südtirol im Herbst 2019
« Antwort #21 am: 04. November 2020, 15:52:44 »
Ansonsten eine SEHR schöne Wanderung

Danke, uns hat die Wanderung auch gefallen.

Solche Gondeln habe ich bisher auch noch nie gesehen  ???    ... Das Ein- und Aussteigen habe ich als Kind gehasst beim Skifahren, hatte immer Angst nicht rechtzeitig rauszukommen, oder irgendwie hängenzubleiben, da bin ich viel lieber die Schlepplifte gefahren, erst später wurde ich ruhiger und konnte auch Sessellifte oder Gondeln genießen.

Mir sind Schlepplifte deshalb lieber, weil man am Boden bleibt :zwinker:. Allerdings sind die nur für den Schnee geeignet und man ermüdet schneller.

Ich bin immer froh, wenn die Gondel oder der Sessellift auf dem Berg ankommt. Grausig finde ich es, wenn die Lifte unterwegs stoppen und noch schlimmer, wenn das abrupt geschieht. Dann schwingt man eine Weile hoch und runter :kotz:.
Liebe Grüße

Ilona

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Re: Quer durch Südtirol im Herbst 2019
« Antwort #22 am: 04. November 2020, 18:35:49 »
Solche merkwürdige Gondeln hab ich auch noch nie gesehen, da musste man drin stehen nehme ich an? Das Ein- und Aussteigen aus Liften finde ich aber sehr oft, Sommers wie Winters, eher schwierig, ich bin da immer froh, wenn ich gut rein und raus gekommen bin.
Ja, das sind Stehgondeln und da passen max. 2 Personen hintereinander rein. Die habe ich bisher nur in Südtirol gesehen. Da gab/gibt es sogar eine offene auf die Marmolada.
Das Ein- und Aussteigen ist nicht so einfach, da man der Gondel quasi hinterher laufen muss. Beim Ausstieg hat man noch die volle Fahrt drauf :totlach:. Es stehen aber Liftwarte parat, die behilflich sind.
Da ist ein Sessellift bequemer. Auf den wartet man und muss sich dann nur noch hinsetzen.
Solche Gondeln habe ich bisher auch noch nie gesehen  ???    ... Das Ein- und Aussteigen habe ich als Kind gehasst beim Skifahren, hatte immer Angst nicht rechtzeitig rauszukommen, oder irgendwie hängenzubleiben, da bin ich viel lieber die Schlepplifte gefahren, erst später wurde ich ruhiger und konnte auch Sessellifte oder Gondeln genießen.

Bei Schleppliften hatte ich dann aber immer Angst, während der Fahrt rauszufallen/kippen (passiert ja auch nicht gerade selten), besonders bei Strecken, die durch Wald mit Tiefschnee führten, da wäre es ziemlich schwierig gewesen, abzufahren. Entlang der Piste machte es ja nicht so viel aus.
LG Christina

Silvia

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Re: Quer durch Südtirol im Herbst 2019
« Antwort #23 am: 04. November 2020, 19:02:06 »
Bei Schleppliften hatte ich dann aber immer Angst, während der Fahrt rauszufallen/kippen (passiert ja auch nicht gerade selten), besonders bei Strecken, die durch Wald mit Tiefschnee führten, da wäre es ziemlich schwierig gewesen, abzufahren. Entlang der Piste machte es ja nicht so viel aus.

 Aussteigen ist ja bei Schleppliften unter der Fahrt verboten, aber wir sind als Kinder/Jugendliche ein paar Mal dann ganz aus Versehen rausgefallen   :floet:   wir hatten so ne tolle Querfeldeinstrecke durch den Wald und über einen Bach ;D   war schon echt ne verrückte Zeit

Christina

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Re: Quer durch Südtirol im Herbst 2019
« Antwort #24 am: 04. November 2020, 19:38:10 »

 Aussteigen ist ja bei Schleppliften unter der Fahrt verboten, aber wir sind als Kinder/Jugendliche ein paar Mal dann ganz aus Versehen rausgefallen   :floet:   wir hatten so ne tolle Querfeldeinstrecke durch den Wald und über einen Bach ;D   war schon echt ne verrückte Zeit

Da warst du mutiger als ich  ;D. Sorry Ilona fürs OT.
LG Christina

Ilona

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Re: Quer durch Südtirol im Herbst 2019
« Antwort #25 am: 05. November 2020, 08:00:14 »
Sorry Ilona fürs OT.

Kein Problem, Christina. Bei mir ist schnattern ausdrücklich erlaubt, denn schließlich ist das hier ein Forum und dient dem Austausch :adieu:.

Deshalb nochmals zum Thema Lifte: Meinen Reisebericht von 2011 kennst du wahrscheinlich nicht. Da war ich total entsetzt, dass die Sessellifte in Utah nicht mal einen Sicherheitsbügel hatten/haben.

Auf jedem Kaffeebecher wird auf die Verbrühungsgefahr hingewiesen und bei den Liften schert sich kein Mensch um Sicherheit. Das ist typisch Amerika, das Land der Gegensätze.
Liebe Grüße

Ilona

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Re: Quer durch Südtirol im Herbst 2019
« Antwort #26 am: 05. November 2020, 08:43:45 »
Oberes Vinschgau



Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns von Wolkenstein und den lieben Hotelbesitzern. Das letzte Drittel der Reise führte uns in den Westen ins Grenzgebiet zur Schweiz und Österreich.

Doch ein Zwischenstopp war vorgesehen, denn ich wollte endlich einmal dem Ötzi in Bozen einen Besuch abstatten.



Leider bekommt man ihn so stramm und durchtrainiert nicht mehr zu Gesicht. Die Mumie liegt vom ewigen Eis ziemlich verdreht und plattgewalzt im Kühlhaus des Archäologiemuseums. Einen kurzen Bummel durch die Altstadt machten wir noch, doch Bozen hat mir noch nie gefallen und deshalb zog es uns schnell weiter.
 
Nachmittags erreichten wir Burgeis.



Der idyllische Ort, wollte jetzt nicht Kuhdorf schreiben :floet:, mit gerade mal 850 Einwohnern und vielen Ställen, liegt zu Füßen der Fürstenburg (wird schon länger als Gewerbeschule genutzt) und dem Benediktinerkloster Marienberg.



Der Ort ist mir nicht unbekannt, denn ich war hier schon einmal vor 42 Jahren im Schullandheim. Das Schullandheim wurde zwischenzeitlich zum Mehrfamilienhaus umgebaut und das Sporthotel St. Michael befindet sich in der Nachbarschaft.
 


Das Hotel wurde mir von Stammgästen empfohlen und auch hier hatte ich ein größeres Zimmer mit Halbpension reserviert. Leider konnte das sogenannte Sporthotel so gar nicht bei uns punkten. Sportlich war höchstens der Preis. Das Essen war nicht berauschend, denn Frikadellen kann ich mir zu Hause braten. Apfelsaftschorle wurde als Apfelsaft berechnet und die Nutzung der Bademäntel auf die Rechnung gesetzt. Ich sage nur so viel: Einmal und nie wieder!

Wir sind noch an dem Nachmittag mit Blick ins Tal und auf den Ortler



zum Kloster Marienberg, Europas höchstgelegener Abtei auf 1340 m, hinaufgewandert.



Seit seiner Gründung im 12. Jh. leben hier Mönche nach den Ordensregeln des Heiligen Benedikt von Nursia, aber mittlerweile hochmodern. Im ehemaligen Wirtschaftstrakt der Anlage sind Schauräume eingerichtet, in denen historische Eckdaten und das Alltagsleben im Kloster vermittelt werden. Sehenswert sind auch die romanischen Krypta-Fresken mit ihren einzigartigen Engelsdarstellungen. Das Museum im Kloster wurde modernisiert und Führungen werden angeboten. Mit der Vinschgaucard gibt es Ermäßigung auf den Eintrittspreis. Für eine Führung war es schon zu spät und wir schauten uns selbst um.

Angrenzend ist natürlich die Kirche





und ein Klostercafé, das auch schon Angela Merkel (ein Foto hängt an der Wand) während einer ihrer Sommerurlaube im nahen Sulden, besuchte.

Auf der anderen Talseite gibt es die Waalwege am Vinschger Sonnenberg. Kaum zu glauben, doch das Vinschgau ist so trocken wie Sizilien und es ist zudem meistens windig. Deshalb mussten die Felder schon immer bewässert und das Wasser der Bergseen über die Waale (Wasserkanäle) ins Tal geleitet werden.



Unterwegs lädt das Gartencafé Margronda, das mittwochs bis sonntags von 11 – 18 Uhr geöffnet hat, zum Verweilen ein.

Ein edler Tropfen Hauswein mit Blick auf den Ortler – das ist Urlaub :toothy9:.


Liebe Grüße

Ilona

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Re: Quer durch Südtirol im Herbst 2019
« Antwort #27 am: 05. November 2020, 18:14:24 »

Deshalb nochmals zum Thema Lifte: Meinen Reisebericht von 2011 kennst du wahrscheinlich nicht. Da war ich total entsetzt, dass die Sessellifte in Utah nicht mal einen Sicherheitsbügel hatten/haben.

Auf jedem Kaffeebecher wird auf die Verbrühungsgefahr hingewiesen und bei den Liften schert sich kein Mensch um Sicherheit. Das ist typisch Amerika, das Land der Gegensätze.

Den Bericht kannte ich noch nicht, hab's mir gerade angeschaut, da bin ich wirklich auch sehr erstaunt, in den USA hätte ich eher zwei Sicherheitsbügel als gar keinen erwartet. So ganz ohne Bügel würde ich vielleicht in Italien oder Frankreich erwarten (ich weiß, böse Vorurteile). Eigentlich sitzt man ja weit genug hinten im Sitz des Sessellifts, so dass man schon von der Sitzposition nicht herausfallen kann, aber bei Kindern sieht das schon anders aus und so ein Bügel vermittelt auch ein Sicherheitsgefühl.

Kann man die Mumie von Ötzi im Original anschauen?

Euer Zimmer sieht recht nett aus, schade, dass der Rest nicht so gepasst hat.

Das Kloster ganz in weiß gefällt mir, auch das Innere der Kirche.
LG Christina

Susan

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Re: Quer durch Südtirol im Herbst 2019
« Antwort #28 am: 05. November 2020, 20:12:07 »
Ah, Burgeis - da war ich vor rund 30 Jahren in meinen Anfängertagen zweimal mit ner Skigruppe. Zum Glück waren wir deutlich weniger als 140  8) Und damit wären wieder bei den Schleppliften, denn der dort am Watles war echt gruselig; ging wie in einem Eiskanal nach oben  :P Ansonsten waren die Leute dort schon damals sehr geschäftstüchtig.

Das Kloster haben wir leider nie besichtigt. Schaut sehr nett aus.
Liebe Grüße
Susan

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Re: Quer durch Südtirol im Herbst 2019
« Antwort #29 am: 06. November 2020, 08:51:51 »
Den Bericht kannte ich noch nicht, hab's mir gerade angeschaut, da bin ich wirklich auch sehr erstaunt, in den USA hätte ich eher zwei Sicherheitsbügel als gar keinen erwartet. So ganz ohne Bügel würde ich vielleicht in Italien oder Frankreich erwarten (ich weiß, böse Vorurteile). Eigentlich sitzt man ja weit genug hinten im Sitz des Sessellifts, so dass man schon von der Sitzposition nicht herausfallen kann, aber bei Kindern sieht das schon anders aus und so ein Bügel vermittelt auch ein Sicherheitsgefühl.

So weit hinten saß man in den Sesseln gar nicht. Ich war sehr froh, dass die Lifte relativ langsam fuhren und nicht abrupt abbremsten.

Kann man die Mumie von Ötzi im Original anschauen?

Ja, man reiht sich in die Schlange der Leute ein und dann geht es zu einem Podest auf dem man durch ein kleines Fenster schauen kann. Fotografieren ist da natürlich verboten. Hier habe ich ein paar Mumienbilder gefunden.

Euer Zimmer sieht recht nett aus, schade, dass der Rest nicht so gepasst hat.

Bis auf das Plastikblumenarrangement :totlach: am Kopfende vom Bett war das Zimmer in Ordnung. 

Ah, Burgeis - da war ich vor rund 30 Jahren in meinen Anfängertagen zweimal mit ner Skigruppe. Zum Glück waren wir deutlich weniger als 140  8) Und damit wären wieder bei den Schleppliften, denn der dort am Watles war echt gruselig; ging wie in einem Eiskanal nach oben  :P Ansonsten waren die Leute dort schon damals sehr geschäftstüchtig.

Wow, du kennst selbst die kleinsten Skigebiete :thumb:. Ich war noch nie auf dem Watles, weder im Sommer noch im Winter. Nur an der Talstation vom Sessellift. Dieses Jahr war der Watles fest eingeplant, doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Dazu aber mehr im diesjährigen Bericht.

Geschäftstüchtig sind die Einwohner schon. Entweder sie vermieten Zimmer und Fewos oder sie halten Kühe, die morgens durchs Dorf auf die Weide getrieben werden. Aber das lohnt sich, denn mitten im Dorf gibt es die Sennerei und die stellen wirklich hervorragende Käsesorten :sabber: her.

Das Kloster haben wir leider nie besichtigt. Schaut sehr nett aus.

Wir waren damals mit der Schulklasse dort. Da war das Kloster noch sehr ursprünglich. Mittlerweile ist es hochmodern und man kann dort auch übernachten. Aber für uns wäre das keine Alternative zum Sporthotel :floet:.
Liebe Grüße

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