Autor Thema: Der Lauterbach ist wieder da und dreht vorschriftsmäßig am Rad...  (Gelesen 141 mal)

Rainer

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... sagt der Mann doch ernsthaft, der Lockdown wäre zu wirkungslos, weswegen man ihn verlängern müsse?

Wie bitte?

1) Hat der selbe Mann doch x-fach gesagt, dass die Wirkung von Maßnahmen sich erst frühestens nach 14 Tagen im Infektionsgeschehen abbilden würden - da sind wir doch aber erst morgen? Wieso labert der dann heute schon wieder so einen Mist?

2) Ist das sowieso vollkommen durchgedreht, wenn es der Lockdown wirklich nicht bringt, kann ich nur Albert Einstein zitieren

"Die Definition von Wahnsinn ist, immer das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten". Sind Sie wahnsinnig geworden, Herr Lauterbach?

Außerdem bin ich entsetzt über das "abgebrannte russische Bauerndorf" was er in seinem Mund als Zähne trägt, kann sich der Mann keinen Zahnarzt leisten, wenn er sich schon offensichtlich die Zähne nicht richtig putzt? Das sieht ja grausam aus. Wenn ein Bahnhofspenner so herumläuft, habe ich da Verständnis und Mitleid, aber nicht bei einem angeblichen Gesundheitsexperten. Das ist ja fast schon Satire.

Horst

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Re: Der Lauterbach ist wieder da und dreht vorschriftsmäßig am Rad...
« Antwort #1 am: 15. November 2020, 10:51:13 »
Eigentlich wollte ich Dir nun ein Scherzchen schreiben, daß es den Lauterbach gar nicht gibt und dass der eine Amazon-Sprechpuppe als Vorläufer von Alxea war (wurde aus dem Programm genommen weil er immer nur die gleichen Sätze konnte) und dann lese ich heute morgen zum Kaffee folgende Worte von ihm:


Zitat
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat die Corona-Strategie des RKI kritisiert und als "ineffizient" bezeichnet.
"Ich bin davon überzeugt, dass der jetzige Weg ineffizient ist. Wir verlieren viel Zeit bei der Nachverfolgung von Einzelkontakten", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Online Sonntag/Print Montag).

"Diese werden zu spät erreicht - nachdem sie schon viele andere infizieren konnten. Umgekehrt werden auch Personen kontaktiert, die sich gar nicht anstecken konnten."

Man müsse sich darauf konzentrieren, Superspreader-Ereignisse zu isolieren, forderte der Epidemiologe. Ähnlich hatte sich Lauterbach bereits mehrfach geäußert.

Zudem forderte der SPD-Politiker, die Dauer der Quarantäne zu verkürzen. "14 Tage sind zu lang, dafür gibt es keine medizinische Rechtfertigung. Ich halte es für sinnvoll, die Quarantäne auf zehn Tage zu reduzieren - mit der Möglichkeit, dass man sich nach fünf Tagen frei testen lassen kann."


Quelle z.B.: https://m.apotheke-adhoc.de/nc/nachrichten/detail/coronavirus/lauterbach-kritisiert-rki-strategie/

Also das klingt für mich vernünftig. Somit gebe ich mein Scherzchen in die Tonne und lobe mal Herrn Lauterbach. Hätte nicht gedacht dass ich das mal schreibe.

Übrigens (auch) aus eigener Erfahrung - was bei den Gesundheitsämtern abläuft ist wirklich Chaos pur (eben eine deutsche Behörde). Mit denen könnte man wirklich im Moment im Bezug auf Corona völlig aufhören. Die stiften nur Durcheinander und Konfusion und bekommen tatsächliche Fälle überhaupt nicht mehr mit. So bringt das nichts. Ich würde da erst weitermachen wenn die Zahlen wieder in dem Bereich sind wo es für "das Amt" beherrschbarer ist oder man stellt Profis ein die sich darum kümmern (was kurzfristig schwierig sein dürfte - das hätte man sich vielleicht im Sommer mal überlegen können, so wie die Anschaffung von Belüftungsgeräten, sinnvolleren mit den Schulen abgestimmten einheitlichen Schulkonzepten usw.).
Normalerweise sagt man wer nichts macht, macht keine Fehler. Stimmt also auch nicht.
Zumindest können wir dann im nächsten Herbst von den Fehlern lernen.
"Die Wirklichkeit übertrifft die Erwartungen unserer Träume bei weitem." Christoph Columbus