Autor Thema: Damals war's..... unterwegs in Laos - ein Bericht aus dem Jahr 2002  (Gelesen 1227 mal)

Silvia

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Re: Damals war's..... unterwegs in Laos - ein Bericht aus dem Jahr 2002
« Antwort #15 am: 19. Januar 2021, 11:25:59 »


6. Tag  Ubon Ratchathani - Pakse



Um 7 Uhr gibt's Frühstück und da wir erst um 9:30 starten lasse ich mir schön viel Zeit. Im Augenblick geht eine leichte Brise, was sehr angenehm ist.



Vorbei am Shirinthorn-Stausee Richtung thailändisch-laotischen Grenze







Bevor wir Thailand verlassen können wir noch einen kleinen Einkaufsbummel im Supermarkt machen, hier setze ich meine letzten Bath in Wasser, Whisky (rein zu medizinischen Zwecken :floet: ) , Obst und Keksen um.



Weiter geht es zur Grenze, aus Thailand raus, nach Laos rein, alles zu Fuß. Dann zum Bus und erst mal Mittagessen und an der laotischen Grenze dann erst mal noch Geld tauschen. Für 50 US-Dollar erhalte ich 5 dicke Geldbündel. Jeder verstaut seine Geldbündel so gut es geht und weiter geht es.


Weiterfahrt bis Pakse


















In Pakse Halt an einem Kloster, aber ich bin statt dessen lieber draußen etwas in den Straßen umher spaziert.



























Wir stehen am Palast Hotel in Pakse (siehe Foto 1. Tag)

Auf der Terrasse im Schatten einem lauen Lüftchen blicken wir auf den Mekong, der von seinen 4.500 Flußkilometern ca. 1.500 davon durch Laos quert.





Susan

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Re: Damals war's..... unterwegs in Laos - ein Bericht aus dem Jahr 2002
« Antwort #16 am: 19. Januar 2021, 17:40:23 »
Die Moskitos würden mich arg stören  - ich müsste mich ziemlich einsprühen um sicher vor ihnen zu sein.  :o Käme i so einem Bus wohl auch nicht gut  ;)

Die Tempelanlagen finde ich aber wieder sehr interessant und hübsche Seerosen gabs auch noch zu sehen.
Liebe Grüße
Susan

Christina

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Re: Damals war's..... unterwegs in Laos - ein Bericht aus dem Jahr 2002
« Antwort #17 am: 19. Januar 2021, 17:49:03 »
Bei den heutigen Fotos sieht man ja ganz gut, was du schon geschrieben hattest, die Tempel aus den tollsten Materialien, verziert, in gutem Zustand und dagegen die ärmlichen Häuser bzw. Hütten der Einwohner.

Wie war das mit dem Essen, bei einer anderen Rotel Reise hattest du mal geschrieben, dass gemeinsam gekocht wurde, mangels Campingplatz fällt das bei dieser Reise auch aus?
LG Christina

Silvia

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Re: Damals war's..... unterwegs in Laos - ein Bericht aus dem Jahr 2002
« Antwort #18 am: 20. Januar 2021, 15:09:53 »
Die Moskitos würden mich arg stören  - ich müsste mich ziemlich einsprühen um sicher vor ihnen zu sein.  :o Käme i so einem Bus wohl auch nicht gut  ;)
Solange du nicht direkt im Bus sprühst ist das kein Problem... Für die Kabine kann man sich auch ein Mückennetz besorgen, anscheinend hatte ich das damals nicht dabei .. oder ich hatte es noch nicht  :weissnicht:

Die Tempelanlagen finde ich aber wieder sehr interessant und hübsche Seerosen gabs auch noch zu sehen.
Mein Lieblingstempel kommt heute ... wobei es nicht an dem Tempel lag



Bei den heutigen Fotos sieht man ja ganz gut, was du schon geschrieben hattest, die Tempel aus den tollsten Materialien, verziert, in gutem Zustand und dagegen die ärmlichen Häuser bzw. Hütten der Einwohner.
Wie so ziemlich überall auf der Welt (siehe Barock-Kirchen ... oder die Reste der Tempel in Ägypten/Mexiko .. etc. ... etc.)

Wie war das mit dem Essen, bei einer anderen Rotel Reise hattest du mal geschrieben, dass gemeinsam gekocht wurde, mangels Campingplatz fällt das bei dieser Reise auch aus?
Das Abendessen gab's immer in dem Hotel, bei dem wir standen- nix mit selberkochen diesmal


Silvia

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Re: Damals war's..... unterwegs in Laos - ein Bericht aus dem Jahr 2002
« Antwort #19 am: 20. Januar 2021, 15:45:05 »

7. Tag  Ausflug zum Wat Phu Tempel und den Khon Papeng Wasserfällen



Um 8 Uhr geht's wieder los,








... erst mal Richtung Süden nach Champasak












Hier lassen wir das Rotel zurück und queren mit der Fähre über den Mekong.

































Mit Tuk-Tuks geht es dann 7 km zum Tempel und Khmer-Heiligtum Wat Phu









Auf der ersten Terrasse befinden sich rechts und links die Reste von rechteckigen Gebäuden. Diese stammen vermutlich aus dem 10. oder 11. Jahrhundert n. Chr.. Besonders bemerkenswert sind an den Gebäuden die gut erhaltenen Reliefs an den Türstürzen, die hinduistische Motive zeigen.











Die symmetrisch angeordneten Gebäude sind mehr als 60 Meter lang und 40 Meter breit. Sie sind offen, hatten wohl mal einen Innenhof und werden fälschlicherweise „Palast“ genannt..










Eine kleine Treppe, gesäumt von Frangipani-Bäumen, mit den wohlduftenden weißen Blüten, führen hinauf zu der zweiten Terrasse.











Es sieht zwar so aus, als würden die Bäume fast nicht blühen, aber der Duft war unglaublich .... ich wäre am liebsten stundenlang dort im Schatten gesessen  :herz:    .... und jedes Mal, wenn ich seither eine Frangipani sah und roch war ich gedanklich wieder dort auf der Treppe





Blick zurück










An der folgenden Treppe steht die Statue vom Prinzen Kammatha. Andere Quellen sprechen bei diesem Standbild von einem Tor- oder Tempelwächter (Dvarapala). Dem Prinzen Kammatha wird die Gründung des Königreiches Champasak und des Königreiches Vat Phu zugeschrieben. Die Figur wird heute noch hoch verehrt und viele Pilger legen hier Opfergaben ab.












Es folgen sieben Treppen, die zu jeweils kleinen durch Lateritsteine gestützten Terrassen führen.











Steil ist die letzte Treppe, die zur 3. Ebene mit einer Fläche von zirka 60 x 60 Meter führt.



Jetzt erst mal einen Blick zurück











Dann aber mal wieder einen Blick nach vorne, denn wir haben nun das zentrale Heiligtum erreicht. Ein Tempel, der vier große Buddha-Statuen enthält.












Detail eines Türsturz mit Shiva auf dem Reitelefanten











Wächterfiguren sind überall zu finden.











Weiter zur Quelle und Spurensuche nach den Fußabdrücken Buddhas, dem Elefanten und schließlich dem Krokodil














Ausblicke von oben










Blick auf den großen Baray, ein 200 x 600 Meter großes, künstlich angelegtes Wasserbecken.











Und natürlich genieße ich den Blick durch die Frangipani-Allee, bevor wir dieses herrliche - und traumhaft ruhige - Eckchen verlassen














Mit dem Tuk-Tuk geht es zurück zur Fähre, übersetzen und mit dem Rotel dann noch weiter nach Süden ....










... zum nächsten Ziel, den Wasserfällen des Mekong



Die Mekong-Fälle strecken sich über 10 Kilometer und haben zwei große Kaskaden: Neben Khon Papeng (das ist laotisch für “Getöse des Mekong”) gibt es noch die Tad Somphamit (auch Li Phi Fälle) neben der Insel Don Khone.





Die Khon Papeng Fälle










Der kaskadenartige Wasserfall ist der größte in ganz Asien, betrachtet man die Menge Wasser die hier hindurchrauscht. Über die Khon Papeng Wasserfälle fließen im Schnitt pro Sekunde 11.000 m³ Wasser hindurch.









Die höchste Fallhöhe des Wassers liegt hier bei 21 Metern.
















Dann geht's zurück zum Hotel nach Pakse


Christina

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Re: Damals war's..... unterwegs in Laos - ein Bericht aus dem Jahr 2002
« Antwort #20 am: 20. Januar 2021, 17:58:12 »
Die verfallene Tempelanlage gefällt mir auch wieder richtig gut, die blühende Baumallee ist wunderschön. Und dann mit den Wasserfällen endlich auch mal etwas Natur - das finde ich kommt etwas kurz bisher.
LG Christina

Silvia

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Re: Damals war's..... unterwegs in Laos - ein Bericht aus dem Jahr 2002
« Antwort #21 am: 21. Januar 2021, 13:22:41 »
Die verfallene Tempelanlage gefällt mir auch wieder richtig gut, die blühende Baumallee ist wunderschön. Und dann mit den Wasserfällen endlich auch mal etwas Natur - das finde ich kommt etwas kurz bisher.
Die Natur stand bei der Reise auch nicht im Vordergrund, sondern das alte Königreich der Khmer, prächtige buddhistische Tempel und ursprüngliche Dörfer (allerdings fotografiere ich ungern Menschen)






8. Tag  Pakse - Savannakhet




Fahrt über das Bolaven-Plateu, einer Hochebene die bis zu 1300 Meter hoch und eine Fläche von 10.000 Km³ hat. Das Bolaven Plateau liegt in einem alten Vulkan der vor Millionen von Jahren ausgebrochen ist und ist das wichtigste Kaffee-Anbaugebiet von Laos.



Bei einem Stop in einem Dorf entdecken wir eine Schmiede. Die Glut wird mit einem Blasebalg mittels zwei Bambusrohren angefacht.
































Eigentlich wären auch die Tad Fans Wasserfälle auf dem Plan gestanden, aber die Zufahrt war zu der Zeit wg. Bauarbeiten nicht möglich  :'(






... und so ging es dann weiter, vorbei an Reisfeldern


























Während der Fahrt hält der Reiseleiter Vorträge. Mit Rainer hatten wir einen "alten Hasen" erwischt, was mir gefiel war, das er Vergleiche zwischen den Kulturen/Bauten weltweit zog und die Vorträge nicht mit Einzelheiten oder Daten überfrachtet hat.


Mit meinen Sitznachbarn auf der letzten Bank hatte ich mal wieder Glück, direkt neben mir Manfred aus Österreich und auch auf der Bank Andrea und Markus, ein Pärchen aus Nürnberg. Zusammen mit Carlo und Jutta von der Sitzreihe vor uns hatten wir da hinten viel Spaß während der Fahrt.





... mit diversen Stops .... und nicht überall sah die Straße so gut aus wie hier.











Wie immer sind Kinder zur Stelle, zum einen Teil um etwas zu verkaufen, aber zum Großteil aus Neugier






Mir fällt auf, das einige Reisemitglieder dann gern immer in Grüppchen bleiben... ich streife gern alleine durch die Gassen, meist habe ich auch schnell den einen oder anderen Begleiter. Einige der Kinder können ein paar Brocken Englisch, aber meist läuft die Verständigung mit Händen und Grimassen.



Wir sind unterwegs nach Richtung Norden bis nach Savannakhet, der zweitgrößte Stadt des Landes. Allerdings ist Savannakhet ein Handelszentrum mit holzverarbeitender und Lebensmittelindustrie und für uns deshalb nur für die Übernachtung interessant. Wir sind nicht mal noch abends in die Stadt. Schon seltsam, das man ziemlich kaputt ist, obwohl man ja eigentlich nur den ganzen Tag im Bus saß. Wegen der Straßen kommt man hier auch nicht gerade schnell voran... unsere Strecke heute war in etwa nur 250 km, dafür haben wir - natürlich abgesehen von einigen Stops - den ganzen Tag gebraucht. 


Susan

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Re: Damals war's..... unterwegs in Laos - ein Bericht aus dem Jahr 2002
« Antwort #22 am: 21. Januar 2021, 17:16:33 »
Herrlich die Frangipani-Allee - kann mit gut vorstellen wie es da geduftet hat.
Zur Abwechslung mal ein paar Wasserfälle und dann noch am Mekong - das klingt so schön nach Abenteuerromanen.  8)
Liebe Grüße
Susan

Christina

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Re: Damals war's..... unterwegs in Laos - ein Bericht aus dem Jahr 2002
« Antwort #23 am: 21. Januar 2021, 17:56:30 »
Interessante Einblicke in das Dorfleben, ob das dort heute wohl immer noch so ursprünglich ist? Ich vermute mal nicht.

Hat der Bus eigentlich eine Toilette oder wie lief das bei so Überlandfahrten ab, die den ganzen Tag dauerten?
LG Christina

Silvia

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Re: Damals war's..... unterwegs in Laos - ein Bericht aus dem Jahr 2002
« Antwort #24 am: 22. Januar 2021, 14:07:53 »

Interessante Einblicke in das Dorfleben, ob das dort heute wohl immer noch so ursprünglich ist? Ich vermute mal nicht.
Hat der Bus eigentlich eine Toilette oder wie lief das bei so Überlandfahrten ab, die den ganzen Tag dauerten?
In abgelegeneren Dörfern wahrscheinlich schon... wenn ich da an Kambodscha denke, z.B. der Eislaster, der die Eisblöcke für die Kühltruhen brachte
Nein, der Bus hat keine Toilette... Gelegenheit für Toiletten gibt es aber schon ständig... an Tankstellen, Restaurants oder auch öffentl. Toiletten.. der Reiseleiter weist bei den Pausen immer darauf hin... in manchen Ländern ist auch hin- und wieder "Buschpause" angesagt, wenn die Strecken zu lang sind.


... und dann noch am Mekong - das klingt so schön nach Abenteuerromanen.  8)
Ja, auch für mich hatte schon der Name etwas abenteuerliches, geheimnisvolles. Und dann saß ich da am Ufer,... das war für mich schon was besonderes ... wie so viele Stätten weltweit, von denen ich vorher gelesen hatte und wenn ich dann selbst dort bin  - dann ist es einfach "genial"  :herz:  ... kann das Gefühl nicht beschreiben  :weissnicht:







9. Tag  Savannakhet - Vientiane



Kurz nach Savannakhet liegt das alte Stupa-Heiligtum That Ing Hang aus der frühbuddhistischen Zeit.






























Rund um diese reichverzierte Stupa mit deutlich hinduistischem Einfluss aus dem 16. Jahrhundert, entstand eine große Anlage, die sich zu einem beliebten Pilgerort entwickelte.




























Gerahmt wird der Innenhof von einer überdachten Mauer mit unzähligen, goldenen Buddhas.












Es geht weiter bis nach zum That Sikhottabong.


Die Stupa war bereits im 4. Jh. v. Chr. Zentrum eines gleichnamigen buddhistischen Reiches und ist heute noch eine der wichtigsten Pilgerstätten des Landes.






Weiterfahrt über Nanthone nach Pakkading, nach Überquerung des Nam Nyam-Flusses erreichen wir Vientiane.



Der nächste Tag ist schnell erzählt, da gibt's keine Fotos...

Die meisten machen einen Tagesausflug in die Ebene der Tonkrüge, da ich allerdings Probleme mit kleinen Flugzeugen habe entschied ich mich für einen freien Tag. Und so verbringe ich den Vormittag am Pool, beim Wäschewaschen, Mittagessen mit Carlo und Robert, die auch nicht mit sind. Weiter geht es mit einem kleinen Spaziergang durch die Stadt (allerdings ohne Kamera) und danach wieder an den Pool zum Lesen, Faulenzen und Postkarten schreiben.


Christina

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Re: Damals war's..... unterwegs in Laos - ein Bericht aus dem Jahr 2002
« Antwort #25 am: 22. Januar 2021, 18:22:27 »
Die Stupas sehen toll aus, mit all dem Gold und den Verzierungen, wobei mir die alten, halbverfallenen Tempel der ersten beiden Tage besser gefallen.
LG Christina

Susan

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Re: Damals war's..... unterwegs in Laos - ein Bericht aus dem Jahr 2002
« Antwort #26 am: 22. Januar 2021, 21:43:07 »
Es gibt sie also auch dort - die gold verzierten Tempel  8) Sind die goldenen Buddha Statuen aus neuerer Zeit? Jedenfalls wirken sie merkwürdig modern.

Mir gefielen die alten Tempel auch besser, waren so schön geheimnisvoll  ;)

Zitat
wie so viele Stätten weltweit, von denen ich vorher gelesen hatte und wenn ich dann selbst dort bin  - dann ist es einfach "genial"  :herz:  ... kann das Gefühl nicht beschreiben 
Kommt mir bekannt vor  ^-^
Viele meiner Reisewünsche beruhen auf Schilderungen aus Romanen oder ähnlichen Büchern. Und wenn ich dann tatsächlich da bin, dann ist da diese Mischung aus "Wow" und dem Gefühl jetzt mitten in der Geschichte zu sein
Liebe Grüße
Susan

Silvia

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Re: Damals war's..... unterwegs in Laos - ein Bericht aus dem Jahr 2002
« Antwort #27 am: 23. Januar 2021, 13:32:08 »
... wobei mir die alten, halbverfallenen Tempel der ersten beiden Tage besser gefallen.
Mir persönlich ebenso ... ich liebe jede Art von Ruinen  :herz:    ... aber auf der Tour gibt's davon leider keine mehr




Es gibt sie also auch dort - die gold verzierten Tempel  8) Sind die goldenen Buddha Statuen aus neuerer Zeit? Jedenfalls wirken sie merkwürdig modern.
Oh ja, Gold und verzierte Tempel kommen noch ...  Einige der Buddhas waren neu, aber längst nicht alle... man sah alle möglichen "Alterserscheinungen" .. es waren auch viele alte und sehr alte Buddhas darunter und soweit ich mich erinnere auch restaurierte, also neu mit Gold übermalt








11. Tag   Vientiane






Heute steht die Stadtbesichtigung von Vientiane an. Zuerst zum Wat Ong Teu






















Die Holzschnitzereien des Wat, auch die des Giebels sind hervorragende Handwerkskunst











Der Name Ong Teu "Schwerer Buddha" bezieht sich auf die große, sitzende Statue, die eine der drei ältesten in Laos sein soll. Gegründet wurde dieser Wat von König Setthathirat. 1828 wurde er zerstört und im 19. Jh. rekonstruiert.















Ne nette kleine Begebenheit am Rande .... der Mönch war äußerst interessiert an unserer Photographie und konnte auch etwas Englisch... Markus erklärte ihm hier grad den Effekt bei unterschiedlicher Belichtung/Blende




(Ich hab Markus aus dem Foto rausgeschnitten, da er grad voll in meine Richtung sah)







Als nächstes geht es zum Wat Phra Keo








Dieser wurde 1565 zum ersten Mal gebaut, um den Smaragd-Buddha zu beherbergen, der für 200 Jahre hier stand (wurde 1778 von den Siamesen erbeutet).










Verzierung an den Treppen










Bronze-Buddhas am Wat Phra Keo






















Tempel Wat Si Saket mit seinen zahlreichen und wundervoll ausgearbeiteten Buddha-Statuen. Der kunstvoll gestaltete Tempel ist auch das älteste Kloster in der Hauptstadt, da es als einzige 1828 die Zerstörung von den Siamesen überlebte.










Das Gebäude an sich besitzt ein auffälliges fünfteiliges Dach, welches das Wat Si Saket schon von weitem zum Erkennungszeichen der Stadt macht.







Umgeben wird das eigentliche Gebäude von einer imposanten Mauer, an deren Innenseite, in einer umlaufenden Galerie sind zahlreichen Buddha-Statuen aus unterschiedlichen Materialien wie Stein, Bronze, Silber oder Holz in verschiedenen Größen zu finden.



















Weiter geht es zum That Luang, dem Nationalheiligtum und gleichzeitig Wahrzeichen der Stadt, auch als Große Stupa bekannt.

Die berühmte Stupa wurde schon im Jahre 1566 geweiht und immer wieder stark beschädigt und anschließend wieder aufgebaut.

Der Legende nach soll sich hier ursprünglich ein Heiligtum der Mon befunden haben. Andere Legenden berichten, dass Abgesandte von König Ashoka etwa im Jahr 307 v. Chr. eine Reliquie des Buddha hierher brachten. Wiederum eine andere Legende behauptet, es hätten hier zwei Nagas residiert.











Von außen erinnert die Stupa stark an eine Festung mit vielen buddhistischen Statuen.

Der Stupa steht auf drei nach oben kleiner werdenden Terrassen, die jeweils außen von großen, stilisierten Lotos-Blütenblättern gestützt werden.

Die Spitze des 45 m hohen Bauwerks stellt eine stilisierte Bananenblüte dar und wurde mit Blattgold überzogen.


















Danach haben wir Freizeit auf dem Markt mit lecker Baguette. Zurück zum Hotel zum faulenzen und ausruhen.


Silvia

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Re: Damals war's..... unterwegs in Laos - ein Bericht aus dem Jahr 2002
« Antwort #28 am: 24. Januar 2021, 13:39:20 »


12. Tag  Vientiane - Luang Prabang



Bevor wir Vientiane verlassen ein Stop am Patuxai „Tor des Sieges“, einem Triumphbogen. Der 49 Meter hohe Monumentalbau steht am Ende der Xang-Prachtstraße.












Heute steht ein Fahrtag an - gefühlt der Tag der 1.000 Kurven (mein Kommentar in meinen Aufzeichnungen - wenn ich gewusst hätte was noch vor uns liegt  :o )



















































Ich freue mich über jede einigermaßen gerade, ebene Strecke  .... wie toll muss das hier bei klaren Tagen und mit grünen Reisfeldern aussehen ...






























Hier hatten wir schon wieder die nächsten Kurven hinter uns






















Diese Gräser werden zu Besen verarbeitet. Auf dem rauen Asphalt lassen sich gut die Samen entfernen.




























Am späten Nachmittag erreichen wir Luang Prabang. Das war wieder ein sehr langer Fahrtag, obwohl es "nur" knapp über 300 km sind.







Susan

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Re: Damals war's..... unterwegs in Laos - ein Bericht aus dem Jahr 2002
« Antwort #29 am: 24. Januar 2021, 19:37:42 »
So Handwerkskunst wie Holzschnitzereien oder Steinmetzarbeiten an Gebäuden schaue ich mir immer wieder mit Vergnügen an. Von daher sind diese Tempel wieder ganz mein Ding.
Okay, gefühlte 1000 Kurven fände ich auf Dauer auch nicht spaßig, ansonsten schaut die Überlandfahrt aber auch interessant aus. Haben sich die Dorfbewohner sehr über euer Vehikel gewundert?
Liebe Grüße
Susan