Autor Thema: Rückblende: Vom Winde verweht ins Dixieland  (Gelesen 2434 mal)

Silv

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Re: Rückblende: Vom Winde verweht ins Dixieland
« Antwort #60 am: 06. April 2021, 20:03:27 »
Die Boone Hall Plantation hatten wir uns auch angesehen. Vor meinem geistigen Auge ist Orry mit dem Pferd da entlang geritten  ^-^
Liebe Grüße
Silvia

Susan

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Re: Rückblende: Vom Winde verweht ins Dixieland
« Antwort #61 am: 06. April 2021, 20:21:43 »
25. August  Teil 1 Bummel durch Alt Charleston

 :read2:  Die Mündungen des Ashley und des Cooper River bilden zusammen eine geschützte Bucht. Daher wurde auf der Halbinsel zwischen den Flüssen 1670 eine Kolonialsiedlung gegründet und nach dem englischen König Charles Town  benannt. Sie entwickelte sich zu einer Drehscheibe des Handels der britischen Kolonien, auch des mit Sklaven. Nach dem Unabhängigkeitskrieg wurde sie in Charleston umgetauft. Zunächst wurde hier im üblichen Kolonialstil gebaut, mit Einflüssen aus Westindien. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts "erfand" Robert Mills die so genannte Antebellum Architektur.  In Charleston begannen am 12. April 1861 durch die Konföderierten die Kampfhandlungen des Amerikanischen Bürgerkriegs. Die Schäden dadurch, ein Erdbeben 1886 und Stürme zerstörten weitgehend die alten Gebäude. Als die Stadt durch den Hafen wieder zu Reichtum kam, wurde viel im alten Stil restauriert. Außerdem wird Denkmalpflege hier seit den 1920er Jahren sehr ernst genommen.

Mich interessierte Charleston besonders wegen eines Roman aus dem Bücherschrank meiner Eltern, der während des Unabhängigkeitskrieges spielt. Ich war gespannt darauf die Schauplätze zu sehen.

Für's Frühstück finden wir ein IHOP an der Bay Street. Gleich gegenüber ist das Zollhaus, dessen Bau 1852 notwendig erschien. Es wurde aber erst nach dem Bürgerkrieg vollendet.



Hier startet unser Rundgang durch den historischen Distrikt. 



 

An der Queen Street biegen wir ab und kommen zum Waterfront Park am Cooper River.


Brunnen


Pier
mit überdachten Sitzgelegenheiten und zwar schönen Verandaschaukeln


leider nur unscharfes Bild aus Video



Wir spazieren weiter zum Ananas Brunnen



Die Ananas gilt in den Südstaaten der USA schon lange als Symbol für ein offenes Haus und herzliche Gastfreundschaft. Die Seefahrer aus den Südstaaten waren oft in der Karibik unterwegs und brachten von dort zahlreiche Ananas mit. Da diese zügig verzehrt werden mussten, wurden sie mit Freunden, Nachbarn und Bekannten geteilt. An zahlreichen Südstaatenhäusern findet man im Eingangsbereich eine Ananas – als Relief, Wasserspiel, Pfosten oder im Glas der Haustür.

Von da sind wir etwas zickzack durchs Viertel gelaufen, wie genau kann ich nicht mehr ganz nachvollziehen.  ::) Auf jeden Fall haben wir zwei der vielen Kirchen Charlestons gesehen: St. Michaels und St. Philips

 

sowie das Rathaus



Die meisten Staßen sind eher Alleen mit ihren Schatten spendenden Bäumen. Einige haben sogar Kopfsteinpflaster (kein Foto) oder sind eher schmale Gassen.






Longitude Lane

 
Stoll's Alley

Wir kommen zurück ans Flussufer. Hier an der East und South Battery stehen viele der restaurierten Stadtvillen der Plantagenbesitzer und Kaufleute.





Typisch sind die luftigen Veranden, auf denen man angenehm sitzen und schauen kann. Und die auch das Innere lüften halfen. Heutzutage haben einige trotzdem Klimaanlagen eingebaut.



Von der historischen Gesellschaft gab es eine Karte, auf der die historischen Gebäude eingezeichnet waren; insbesondere die Häuser, die man auch besichtigen konnte. Solche Touren haben wir nicht mitgemacht.

 


Two Meeting Street
soll ein Bed & Breakfast Inn sein

Nun haben wir uns aber eine Erfrischung verdient  ;D  Wir finden ein nettes Gartencafe, wo wir so etwas ähnliches wie Eiscafe bzw. -schokolade trinken.

Fortsetzung folgt...




Liebe Grüße
Susan

Susan

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Re: Rückblende: Vom Winde verweht ins Dixieland
« Antwort #62 am: 06. April 2021, 23:40:03 »
25. August  Teil 2   Marine & Markt

Über das weitere Programm ist die Meinung geteilt.  Die Kerls haben genug Häuser angeguckt und irgendwer hat ihnen verraten, dass es hier einen Flugzeugträger zu besichtigen gibt  ::) Darauf haben wir Mädels aber keine Lust.  ^-^ Also teilen wir uns auf. 

Gerold und Kersten marschieren geradewegs zum Hotel und fahren dann ans andere Ufer des Cooper River zum Patriots Point Navel & Maritime Museum. Hier liegt die USS Yorktown CV10 vor Anker, außerdem noch ein Zerstörer und ein U-Boot. Die Yorktown wurde nach dem in der Schlacht um Midway verlorenen Flugzeugträger benannt und diente während WW2 ebenfalls im Pazifik. Außerdem als U-Boot Jäger im Vietnamkrieg. Der Film "Tora!Tora!Tora!" wurde teils auf ihr gedreht.







Zu sehen gibt es Wasser  ;) und verschiedene Flieger



 






Helma und ich schlendern derweil gemütlich Richtung Hotel, haben Muße uns ein paar Details an den Häusern anzuschauen.



 

 


Der Gorilla mit der Sonnenbrille ooh-la-la
(nach  Volker Rosin  ;) )

Vor allem können wir in aller Ruhe in der alten Markthalle stöbern.  :)) 1788 stifteten einige Eigner Land für die Errichtung eines zentralen Marktplatzes. Das Stück reichte vom Hafen bis zur Meeting Street, vier Blocks lang. Erste Schuppen wurden um 1790 gebaut. Das heutige Portal an der Meeting St stammt aus 1841. Oben gab es eine Versammlungshalle, seit 1899 ein Konföderierten-Museum. 



Dahinter erstrecken sich die Markthallen. Früher kaufte man hier Fleisch, Fisch, Farmprodukte usw. heute eher T-Shirts, Souvenirs und Kunstgewerbe.  ::)


das andere Ende

Drinnen herrschte ziemlich viel Betrieb, Fotos daher nicht so recht möglich. Wir haben etwas bei Kochbüchern und Gewürzen gestöbert, Postkarten gekauft und geguckt. Lustig fand ich die Stände mit allerlei Figuren und Szenen aus Schrauben und Muttern. In und bei dem Markt, sowie auch unterwegs an den Straßen sehen wir sweetgrass -eine Kräuterpflanze-  Korbflechter.





Da wollen gern Körbchenschalen mit uns mit  ;D

Auf dem weiteren Heimweg laufen uns noch ein paar Gebäude über den Weg.


Hugenottenkirche


Poogan's Porch

War wir ganz verpasst haben, sind Drehorte von "Fackeln im Sturm" in Charleston.  8)

Vor dem Abendessen - ich weiß nicht mehr wo - drehen wir noch eine erfrischende Runde im Pool.

Liebe Grüße
Susan

Silvia

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Re: Rückblende: Vom Winde verweht ins Dixieland
« Antwort #63 am: 07. April 2021, 09:46:38 »
Charlston macht einen sehr netten Eindruck ... gefällt mir der Spaziergang bei Sonnenschein, macht Lust drauf!

Ilona

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Re: Rückblende: Vom Winde verweht ins Dixieland
« Antwort #64 am: 07. April 2021, 14:42:05 »
Die Häuser gefallen mir zwar, aber die Schiffe auch :adieu:. Ich hätte mich den Kerlen angeschlossen.

Habt ihr das Körbchen noch oder landete es wie so viele Mitbringsel irgendwann im Müll?
Liebe Grüße

Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)


Christina

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Re: Rückblende: Vom Winde verweht ins Dixieland
« Antwort #65 am: 07. April 2021, 18:25:14 »
Ich wäre auch in der Stadt geblieben, leider war ich noch nicht in Charleston, sieht toll aus, daher wäre das auf jeden Fall ein Ziel, wenn es mich nochmal in diese Gegend verschlagen sollte.
LG Christina

Paula

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Re: Rückblende: Vom Winde verweht ins Dixieland
« Antwort #66 am: 08. April 2021, 08:33:10 »
Ach diese Verandaschaukeln sind so schön, die hatten wir auch im Südwesten schon öfter mal. Ananasbrunnen habe ich noch nicht gesehen, das schaut wirklich toll aus. Und in der Markthalle hätte ich auch gern gestöbert  ;)
Viele Grüße Paula

Susan

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Re: Rückblende: Vom Winde verweht ins Dixieland
« Antwort #67 am: 09. April 2021, 23:26:24 »
Habt ihr das Körbchen noch oder landete es wie so viele Mitbringsel irgendwann im Müll?

Die Körbchen haben lange als Obstschale und Brötchenkorb gute Dienste geleistet, sind mittlerweile aber verschlissen.

26. August  Savannah & Tybee Island

Wir haben keine Lust auf weitere Plantagen (es kommen ja noch welche am Mississippi) und fahren daher direkt nach Savannah.

 :read2:  General James Oglethorpe, ein Philantrop, gründete 1733 mit einigen verkrachten Existenzen, denen er eine neue Chance geben wollte, diese Siedlung und damit die  Kolonie Georgia. Für den Bau hatte er einen einmaligen Plan: eine Reihe von Vierteln, in denen die Häuser sich jeweils um einen begrünten Platz herum gruppieren. Es gab letztlich 24 solcher Plätze, drei davon fielen dem Straßenbau zum Opfer.  Diese Oasen in der Stadt sind das Sehenswerte an Savannah. Im Übrigen erklärte Oglethorpe in seiner neuen Stadt Sklavenhaltung und Alkohol zum Tabu. Diese Vorschrift hat wohl nicht lange überdauert.  ::) Bis zum Bürgerkrieg war Savannah ein wichtiger Hafen für Baumwolle.

Da wir die Staatengrenze auf einer Brücke überqueren, gibt es leider kein schönes Welcome-Schild für Georgia. Über die Oglethorpe Avenue kommen wir in die Stadt. Schon diese ist gesäumt und beschattet von vielen Bäumen mit Spanischem Moos.



Wir finden einen Parkplatz und machen uns auf zu einem Stadtbummel. Es war die letzten Tage schon recht warm, hier und heute ist es sehr schwül. Da hilft auch der Schatten der Bäume wenig.
 :girly:

Ich kann nicht mehr nachvollziehen, welche Plätze wir so besucht haben. Sie sind aber alle hübsch gestaltet, auf einigen gibt es Brunnen, auf anderen Denkmäler, auf allen reichlich Bänke.



Wir kommen an Häusern mit schmiedeeisernen Balkonen vorbei und an einer Kirche.

 

Schließlich landen wir am Johnson Square, der wohl der erste der Plätze war, die Oglethorpe damals anlegen ließ. Von dort haben wir einen ersten Blick auf das Rathaus. Und hier treffen wir auf etwas, was sich besonders unser Senior erhofft hat, eine Jazzkapelle.  8) (leider nur sehr aus der Ferne aufgenommen, die Videobilder sind leider zu schlecht) So kommen wir zu einer längeren Verschnaufspause.

 

Als die Musiker zusammenpacken, gehen wir weiter Richtung Rathaus, denn dahinter beginnt der River Front Bezirk.

 

Dabei kommen wir bei der Replik des Glockenturms der alten Baumwollbörse vorbei. In ihr hängt die älteste Glocke Georgias, mit ihr wurde: Feueralarm gegeben, die Ladenschlußzeit verkündet, Gemeindeversammlungen einberufen und die Ankunft wichtiger Schiffe gemeldet. Als die alte Börse abgerissen wurde, war die Glocke lange im Privatbesitz bis 1957 die Turmreplik aufgestellt wurde. 



Die alten Lager- und Fabrikhallen am Ufer des Savannah Rivers wurden umfunktioniert, beherbergen nun Geschäfte, Restaurants und Motels. Die obere Ebene wirkt noch ganz hübsch, unten direkt an der River Front Street sehen wir eher "shabby chic". 




eine alte Lok
auf der Straße liegen noch die alten Schienen



Bei einem Sweets & Candy Shop können wir zusehen, wie Fudge gemacht wird. Fudge ist ein Weichkaramell aus Butter, Zucker, Sahne und diversen Geschmackszutaten, das Anfang des 19. Jahrhunderts in Amerika kreiert wurde. Die weiche Masse wird auf eine Mamorplatte gegossen, darauf kommen dann noch Zutaten wie Nüsse, Marchmallows, Trockenfrüchte uä. Dann wird daraus ein Laib geformt und nach Erkalten in Scheiben geschnitten.



Natürlich kauft unser Süßmäulchen Gerold davon zwei.  ;D Zu Helmas Freude finden dann noch einen Laden, der Eis verkauft.


Wir spazieren bis zum Morell Park, dort steht die Waving Girl Statue



Sie stellt Florence Martus dar, die auf der Flussinsel Elba Islands lebte; mit ihrem Bruder, dem Leuchtturmwärter. Die Legende besagt, dass sie von 1887 bis 1931 jedes Schiff, das den Hafen von Savannah anlief oder verließ, grüßte; bei Tag mit einem Taschentuch, nachts mit einer Laterne. Es heißt, sie hätte sich als Mädchen in einen Seemann verliebt und wollte sicherstellen, dass er sie fände, wenn er zurückkehrt. Was leider wohl in 44 Jahren Wache nie passiert ist und so sei sie schließlich am gebrochenen Herzen gestorben.

Vom Fluss haben wir keine, von Savannah überhaupt im Vergleich wenig, Fotos. Die Schwüle hat uns wohl ausgebremst.  :floet: Und so schön das Konzert gewesen war, muss es dort unter den Bäumen Stechviecher gegeben haben  :o

Jedenfalls besichtigen wir nichts  mehr, sondern fahren ans Meer und zwar nach Tybee Island. Das ist eine der zahlreichen den Küsten von South Carolina und Georgia vorgelagerten Inseln. Man erreicht sie über Brücken. Wir beziehen Quartier im BW Dunes Inn und dann geht es an den Strand -Abkühlen!



Die Brandung sieht recht lebhaft aus, doch der Strand ist relativ flach und damit schön zum Baden. Bei Ebbe haben Strandläufer jede Menge Platz und Auslauf.

 
wir in den neuen Washington T-Shirts  8)
hier ist die Wärme erträglicher als in der Stadt


ja, ich war echt im Atlantik  ^-^



Ich konnte mich erinnern, dass wir Pelikane beobachtet haben. Habe aber erst beim Scannen bemerkt, einen im Sturzflug auf den Film gebannt zu haben.



Zum Abendessen waren wir irgendwo im Ort, war zum Notieren wohl nicht bemerkenswert genug  ;)

Heutige Etappe:

Liebe Grüße
Susan

Ilona

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Re: Rückblende: Vom Winde verweht ins Dixieland
« Antwort #68 am: 10. April 2021, 16:30:44 »
Zitat
Bei einem Sweets & Candy Shop können wir zusehen, wie Fudge gemacht wird. Fudge ist ein Weichkaramell aus Butter, Zucker, Sahne und diversen Geschmackszutaten, das Anfang des 19. Jahrhunderts in Amerika kreiert wurde. Die weiche Masse wird auf eine Mamorplatte gegossen, darauf kommen dann noch Zutaten wie Nüsse, Marchmallows, Trockenfrüchte uä. Dann wird daraus ein Laib geformt und nach Erkalten in Scheiben geschnitten.

Uiiihh, da produziert meine Bauchspeicheldrüse schon vom Bild anschauen Insulin  :toothy9:.

Da hast du dich aber mutig in die atlantischen Fluten gestürzt :thumb:.

Savannah gefällt mir, aber die Schwüle vertrage ich einfach nicht. Die Südstaaten müsste ich in den Wintermonaten besuchen.
Liebe Grüße

Ilona

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Re: Rückblende: Vom Winde verweht ins Dixieland
« Antwort #69 am: 11. April 2021, 11:26:11 »
Ich finde die vielen Bäume in den Straßen toll, bei dem Wetter wahrscheinlich auch dringend nötig.

Wie hat denn der Fudge geschmeckt??  Die Zutaten hören sich schon mal vielversprechend an  ;D

Paula

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Re: Rückblende: Vom Winde verweht ins Dixieland
« Antwort #70 am: 11. April 2021, 17:05:16 »

Wie hat denn der Fudge geschmeckt??  Die Zutaten hören sich schon mal vielversprechend an  ;D

Das wollte ich auch fragen, ich finde auf dem Bild sieht es ausgesprochen lecker aus.
Und der Strand ist ja herrlich. Ich frage mich immer was die Leute an die US Westküste zieht wo man nicht baden kann. Ich würde die Ostküste definitiv vorziehen. Da will ich definitiv auch mal hin und natürlich auch baden, es muss also im Sommer sein.
Viele Grüße Paula

Susan

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Re: Rückblende: Vom Winde verweht ins Dixieland
« Antwort #71 am: 11. April 2021, 20:44:19 »
Wie hat denn der Fudge geschmeckt??  Die Zutaten hören sich schon mal vielversprechend an  ;D

Das weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr genau  8) Vermutlich recht süß

An der Westküste kann man auch recht nett baden, zumindest zwischen San Diego und LA. Gleich gehts noch an die "dritte" Küste.

27. & 28. August  Am Golf von Mexiko

Eigentlich hatte ich ein paar Sumpfbesuche geplant, so war auch die Route im Reiseführer. Doch die Familie hat keine Lust auf Alligatoren und Moskitos. Okay, auf Letztere ich auch nicht  ;) Trotzdem eigentlich schade, Landschaften, die wir so nicht kennen, auszulassen. Nun Petrus beugt möglichen Diskussionen vor, er schickt heftigen Regen als wir in Florida einfahren. Also bringen wir Strecke hinter uns, was auch nicht verkehrt ist. In der Nähe der Golfküste hört der Regen auf und wir suchen ein Quartier in Panama City Beach. Ich war pessimistisch, schließlich ist Samstag, doch wir bekommen tatsächlich noch zwei Zimmer im BW Del Coronado direkt am Strand.  Also testen wir mal das Wasser im Golf von Mexiko.


Motel vom Strand aus

So wie die Hinterbebauung aussieht, gibt es hier reichlich Zimmer am Meer  ::)



Der Sand ist herrlich weiß, das Wasser angenehm, trotz Bewölkung ist auch schön warm - so kann man's aushalten. Feuchte Luft gibt es wohl auch, wir bekommen einen Regenbogen zu sehen.





Im Westen hängt eine dunkle Wolkenbank, also kein schöner Sonnenuntergang.







Der typische Motelaußenflur vor unseren Zimmern wird zum Balkon mit Meerblick für Aperitif und Verdauungscocktail. Für's Abendessen finden wir eine "Pizza-Mütze".







 :bett:



Am nächsten Morgen haben wir dann wieder strahlend blauen Himmel.



Der Strand verlockt zu einem Relaxtag, doch wir meinen, erstmal noch ein paar Meilen näher ans nächste große Ziel heran zu fahren, wäre sinnvoller. Wir folgen grob der Vistapoint Route durch Alabama bis nach Biloxi, Mississippi. Zimmer finden wir im Quality Inn etwas außerhalb am Broadwater Beach. Zugegeben der Strand ist lang und auch herrlich weißsandig, doch der Beach Blvd hier ist eher eine Autopiste als eine Promenade.





Auch das Baden ist nicht so ganz befriedigend. Zwar ist das Wasser schön warm und ruhig, aber eben auch recht flach. Wir gehen und gehen und stehen immer noch nur knapp knietief im Wasser.  ::)  Hinten am Ende des Piers scheint es besser zu sein, da schwimmt einer. Also stiefeln wir weiter...  Dann steht dieser jemand auf - und kaum tiefer im Wasser als wir.   ;D



Da es außerdem keinen Schatten gibt, relaxen und schwimmen wir im schönen Motelpool.  Es hätte nettere Orte für diesen Zwischenstopp gegeben. Ich dachte, ich hätte mich vertan mit der Notiz "Abendessen bei Dennys". Haben wir die im Südosten so gut wie gar nicht gesehen. Doch hier scheint es tatsächlich einen an der I10 zu geben.


Die zwei Etappen:



Liebe Grüße
Susan

Rainer

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Re: Rückblende: Vom Winde verweht ins Dixieland
« Antwort #72 am: 11. April 2021, 21:09:00 »
Wie hat denn der Fudge geschmeckt??  Die Zutaten hören sich schon mal vielversprechend an  ;D

Ich weiß natürlich NICHT, wie DIESER Fudge geschmeckt hat, aber ich habe schon mehrfach Fudge in den USA gegessen und ich finde es SCHWEINELECKER. Klar, eine Kalobombe vom übelsten, süß und fett, aber LECKER.

Insgesamt schmeckt Fudge wie ein Brownie, ist aber noch fetter und süßer als ein Brownie. Mehr geht kaum noch.

Ilona

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Re: Rückblende: Vom Winde verweht ins Dixieland
« Antwort #73 am: 12. April 2021, 15:00:08 »
Herrlich, diese weißen Sandstrände. Zum Schwimmen eignen sich die flachen Gewässer natürlich nicht und allzu weit nach draußen möchte man sich auch nicht begeben.
Liebe Grüße

Ilona

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Re: Rückblende: Vom Winde verweht ins Dixieland
« Antwort #74 am: 12. April 2021, 18:46:18 »
Erstaunlich, dass so viele fudge gar nicht kennen, gibt's doch in USA und Kanada an jeder touristisch relevanten Ecke (gerade in den Lädchen entlang dieser "Bummel-Straßen"). Ich finde es schmeckt sehr lecker, ähnlich wie Schokolade, bisschen andere Konsistenz und eher süßer. Ist es in der Schwüle von Savannah gar nicht geschmolzen oder wurde es so schnell gegessen ;D?

Savannah war ich auch schon, aber im Dezember kurz vor Weihnachten. Von den Temperaturen war es da aber schon sehr kühl bis kalt, auf einer Bank an einem der schönen Plätze sitzen, war nicht möglich. Ich meine wir haben in diesem umgebauten Industrie-/Hafenareal zu Abend gegessen.

Trotz oder gerade wegen der Wolken war es doch ein wunderschöner Sonnenuntergang finde ich.
LG Christina