Autor Thema: Rügen im Juli 2019  (Gelesen 999 mal)

Susan

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #15 am: 26. März 2021, 21:13:53 »
Hi,

hab mal nachgeguckt: die Frau im Brunnen soll wohl Wäsche waschen, während der Mann badet und (Bier) trinkt  ;) Hinter der Pyramide hätte ich auch keinen Laden vermutet. Da ich kaum einen Glaskunstladen auslassen kann, ist es gut zu wissen wohin, wenn wir mal in die Gegend kommen  ^-^

Für ein Schloss sieht das Zimmer wirklich etwas karg aus, wenigstens gab es noch einen gemütlichen Gemeinschaftsraum.

Ein schöner erster Rundgang mit Malven und Kornblumen usw.

So langsam komme ich auf den Geschmack mit der Gegend, doch leider ist es laut einem Bekannten jetzt schon schwierig dort für den Sommer Campingplätze zu reservieren  :(
Liebe Grüße
Susan

Paula

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #16 am: 28. März 2021, 15:45:55 »

hab mal nachgeguckt: die Frau im Brunnen soll wohl Wäsche waschen, während der Mann badet und (Bier) trinkt  ;) Hinter der Pyramide hätte ich auch keinen Laden vermutet. Da ich kaum einen Glaskunstladen auslassen kann, ist es gut zu wissen wohin, wenn wir mal in die Gegend kommen  ^-^

danke Susan, auf die Idee hätte ich auch kommen können  :)
und wenn du Glaskunst liebst (ich auch!) kannst du dort problemlos einen Kofferraum voll Glassachen kaufen. Ich muss mich mit solchen Dekoobjekten immer sehr zurückhalten, aber bei Vasen hat mein Freund zum Glück ein Einsehen

Zitat
So langsam komme ich auf den Geschmack mit der Gegend, doch leider ist es laut einem Bekannten jetzt schon schwierig dort für den Sommer Campingplätze zu reservieren  :(

nach dem was wir auf der Insel gesehen haben ist die Hauptunterkunft dort Ferienwohnungen bzw. Ferienhäuser. Hotels eher an den größeren Orten wie Binz und Sellin. Campingplätze schien es nur wenige zu geben. Aber die Ferienhäuser sahen alle so schnuckelig aus dass ich nächstes Mal wahrscheinlich kein Hotel mehr nehmen würde sondern so ein reetgedecktes Haus wie auf dem Bild gestern in Bobbin.

Freitag 12. Juli 2019

Hier seht ihr den wunderschönen Frühstücksraum vom Schloßhotel



das Frühstück war hervorragend, es gab frisches aufgeschnittenes Obst, Geflügelsalat, Heringssalat und alles was man sonst üblicherweise auf einem Frühstücksbuffet erwartet, deutlich besser als im gestrigen Hotel



für heute hatten wir uns die Wanderung 29 aus dem Rother Wanderführer rausgesucht von Sassnitz nach Lohme  mit den berühmten Aussichten auf die Kreidefelsen.
Mein Freund meinte dass seine Augen schon viel besser sind und wollte unbedingt fahren. Na gut bis Sassnitz waren es ja nur 12 km, soll er machen  ;)
die Fahrt war kein Problem, es war nicht viel Verkehr und der Parkplatz entgegen unseren Befürchtungen noch fast leer. Dann hatten wir allerdings Schwierigkeiten den Wanderweg zu finden, wir waren in einer Sackgasse gelandet. Schließlich haben wir bemerkt dass wir eigentlich auf dem falschen Parkplatz standen, der richtige Parkplatz war aber nur ein paar Minuten Fußweg weit weg und von da war der Wanderweg gut zu finden. Genau die Dinge die ich normalerweise wenn ich einen Urlaub vorbereite sorgfältig im Vorhinein erkunde. Naja es geht auch ohne, früher als es noch kein Google maps gab ist das öfter so gelaufen  ;D

Der Weg geht durch einen schönen Buchenwald und bald kommt man zu einem Abgang zum Strand, ich glaube das ist die Piratenschlucht





der Blick auf die Kreidefelsen ist wirklich schön, was uns aber viel mehr begeistert hat waren die Steine am Strand. Sowohl Josef als auch ich sammeln gern besonders geformte oder gefärbte Steine ein (d.h. mein Freund fotografiert sie, ich sammele sie) und damit waren wir eine ganze Zeit beschäftigt. Erstaunlicherweise waren wir hier fast alleine. Wenn man im Umland von München eine der Paradewanderungen macht kann man bei schönem Wetter mit einer Völkerwanderung rechnen und das Wetter war bestens heute. In Anbetracht der Tatsache dass wir Probleme hatten eine Unterkunft auf Rügen zu finden war erstaunlich wenig los hier.



der Weg geht überwiegend durch den Wald und man kommt immer wieder an Aussichtspunkte





der Weg durch den Wald zog sich ziemlich. Ich hatte eigentlich eine Art Spaziergang erwartet, es ging aber immer wieder mal auf und ab, ich fand es überraschend anstrengend



dann kam wieder ein Abstieg, ich glaube zum Kieler Strand





auf dem Meer waren unglaublich viele Schwäne zu sehen, ich dachte das sind Süßwasservögel? am Jasmunder Bodden haben wir auch oft ganze Scharen von Schwänen gesehen, wirklich erstaunlich, ich glaube ich habe noch nie mehr als zwei oder drei Schwanenpaare auf einmal gesehen.



Noch faszinierender waren aber die Steine, die hier noch bunter und interessanter geformt waren. Mein Rucksack füllte sich und ich wurde wählerischer angesichts der Pracht  ;D



und immer noch kaum Menschen unterwegs
wieder ein Aussichtspunkt



und schließlich waren wir gegen 14 Uhr am Nationalparkzentrum angelangt. Und weil ich schon so müde war haben wir beschlossen hier Rast zu machen. Außerdem haben wir festgestellt dass hier auch Busse nach Sassnitz fahren. Nachdem das letzte Wegstück nach Lohme laut Rother keine spektakulären Aussichten mehr aufzuweisen hat haben wir beschlossen uns den Rest des  Weges zu sparen.



Das Nationalparkgelände kostet allerdings Eintritt und das lohnt sich natürlich nur wenn man sich die Ausstellung auch anschaut. Zuerst haben wir uns aber mit Kaffee und Kuchen in den Biergarten unter einen Sonnenschirm gesetzt und eine halbe Stunde Pause gemacht.
An das Nationalparkzentrum habe ich keinerlei Erinnerung mehr. In meinen Notizen steht was von einer sehr interessanten multimedialen Ausstellung. Ich hätte mehr Fotos machen sollen! Wenn ich Bilder sehe kann ich mich in der Regel auch noch an weitere Details erinnern. Woran ich mich noch erinnere ist der köstliche Kuchen, das hätte ich in einer Kantine wirklich nicht erwartet. An der Kasse konnte ich nicht widerstehen und habe mir ein Buch über die Steine vom Ostseestrand gekauft.

Als wir dann schließlich zur Bushaltestelle zurück gingen wurde uns am Infoschalter gesagt dass die Busse derzeit wegen Straßenarbeiten nur stündlich verkehren (und natürlich hatten wir den letzten gerade verpaßt), man konnte aber nach Hagen laufen wo die Busse öfter fahren, das haben wir dann auch gemacht. Zum Glück war das nicht weit und der Weg ging eher bergab  :)
in Hagen angekommen hatten wir Glück dass wir direkt einen Bus erwischten und nicht warten mußten und so waren wir um 17:15 in Sassnitz zurück und stiegen  in der Nähe des Hafens aus.
Und dann kamen wir an diesem Stück DDR Geschichte vorbei. Ich glaube das war das einzige Mal dass ich irgendwas von Ostblockarchitektur auf der Insel gesehen habe.



Am Hafen war eine Art Rummel im Gange, da sind wir dann noch durchgeschlendert und ich habe mir eine Bratwurst gegönnt.



Im Hafen lag außerdem ein englisches U-Boot das man besichtigen konnte, die 5 € haben wir noch investiert. Sieht  innen genauso aus wie man es vom Film das Boot kennt  :)



der Torpedoraum:





mit Rucksack auf muss man sich ganz schön bücken damit man hier durchkommt



Offiziersunterkunft:



   

wenn ich solche Bilder sehe frage ich mich immer wieviele Menschen an Bord sein müssen für die Bedienung all dieser Instrumente, ganz zu schweigen von einer eventuellen Reparatur...







die Küche, damit kann ich eher was anfangen  ;D



die Antriebsanlage



der "Besucherausgang" war am anderen Ende des Schiffes. Außer uns war übrigens nur ein weiterer Besucher im Boot.



das Schiff war bis 1991 im Einsatz unter anderen im Falklandkrieg. Wieso jetzt ausgerechnet ein englisches U-Boot hier im Hafen als Museumsstück dient habe ich leider vergessen zu fragen...



nachdem wir noch die dekorativ sitzenden Möwen fotografiert haben sind wir zum Parkplatz zurück gegangen (diesmal ohne Umwege) und sind ins Hotel zurück gefahren.







um 19 Uhr waren wir zurück und ich war echt müde, darum haben wir nicht lange überlegt wo wir zum Abendessen hingehen und sind nach einer Dusche nach unten ins Hotelrestaurant gegangen. Die Außentische waren leider schon besetzt so mußten wir in dem dunklen Kellergewölbe bleiben. Die Karte war übersichtlich, mir hat nach der Wurst aber auch ein Salat gereicht, was Josef bestellt hatte weiß ich nicht mehr. Woran ich mich aber noch gut erinnern kann ist wie faul und unfreundlich die Bedienung war. Da hätte schon alles andere im Umkreis geschlossen sein müssen dass wir dort noch mal hingegangen wären.

Draußen wollten wir uns noch in den Garten setzten allerdings waren die wenigen Holzstühle und Liegen so mit Vogelkot "verziert" und es waren nirgends Polster zu entdecken dass wir es uns lieber wieder in unserem "Wohnzimmer" mit einer Flasche Wein gemütlich gemacht haben.
Viele Grüße Paula

Susan

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #17 am: 29. März 2021, 01:36:02 »
Zitat
und wenn du Glaskunst liebst (ich auch!) kannst du dort problemlos einen Kofferraum voll Glassachen kaufen.

Das darf Kersten jetzt auf gar keinen Fall lesen  ;D der Wohnmobil "Kofferraum" ist groß. In Murano wurde ich sehr schnell durch die Läden geschoben, damit ich ja nicht in Versuchung komme.

Immer wieder schön, die Bilder von der Kreideküste. Bei dem ständigen Ab- und Aufsteigen von Klippe zu Strand und umgekehrt kann man ja wirklich müde Beine bekommen.

Interessant auch das U-Boot, leben möchte ich ja nicht in so einer Konservenbüchse  :P
Liebe Grüße
Susan

Silvia

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #18 am: 29. März 2021, 19:17:16 »
Tolle erste Runde gleich am Ankunftstag ... und was für ein herrliches Wetter für die Kreidefelsen  :beifall:

Interessant auch das U-Boot, leben möchte ich ja nicht in so einer Konservenbüchse  :P
Bei mir würde es gehen solange die Luken offen sind und das Boot ÜBER Wasser bleibt  ;)

Christina

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #19 am: 29. März 2021, 19:54:39 »
Ach wie schön, da habt ihr ja auch die Sassnitz - Lohme Wanderung gemacht wie ich, einfach nur traumhaft die Kreideküste. Und genau wie bei mir Traumwetter und kaum Menschen (außer dann bei mir am Nationalparkzentrum bzw. schon davor bei den Victoriasicht Aussichtspunkten - dass das Nationalparkzentrum und der Zugang zum Königsstuhl Eintritt kostet, wusste ich schon und bin deshalb und wegen der Schlange am Eingang gar nicht erst hin) und ich war ja auch erstaunt, dass es so viel bergab und bergauf ging, durchaus auch steil.

Den Aussichtspunkt Tempelberg in bzw. bei Bobbin hatte ich mir auch aufgeschrieben, dann aber keine Zeit mehr dazu gehabt - nun kann ich den schönen Ausblick auf deinen Fotos sehen.

Die schöne Altstadt von Sassnitz habt ihr gar nicht angeschaut?
LG Christina

Paula

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #20 am: 30. März 2021, 08:41:25 »
Interessant auch das U-Boot, leben möchte ich ja nicht in so einer Konservenbüchse  :P
Bei mir würde es gehen solange die Luken offen sind und das Boot ÜBER Wasser bleibt  ;)

geht mir auch so. Ich habe auch versucht mir vorzustellen wie es da unten gestunken haben muss, lüften geht unter Wasser ja nicht...

Ach wie schön, da habt ihr ja auch die Sassnitz - Lohme Wanderung gemacht wie ich, einfach nur traumhaft die Kreideküste. Und genau wie bei mir Traumwetter und kaum Menschen (außer dann bei mir am Nationalparkzentrum bzw. schon davor bei den Victoriasicht Aussichtspunkten - dass das Nationalparkzentrum und der Zugang zum Königsstuhl Eintritt kostet, wusste ich schon und bin deshalb und wegen der Schlange am Eingang gar nicht erst hin) und ich war ja auch erstaunt, dass es so viel bergab und bergauf ging, durchaus auch steil.

Den Aussichtspunkt Tempelberg in bzw. bei Bobbin hatte ich mir auch aufgeschrieben, dann aber keine Zeit mehr dazu gehabt - nun kann ich den schönen Ausblick auf deinen Fotos sehen.

Die schöne Altstadt von Sassnitz habt ihr gar nicht angeschaut?

mit dem Wetter hatten wir meist großes Glück in der Woche! Dass Sassnitz eine so schöne Altstadt hat habe ich erst auf deinen Fotos gesehen, wir waren eben nicht besonders gut vorbereitet auf diesen Urlaub, und an dem Tag wäre es auch zuviel gewesen, wir hätten dann noch mal nach Sassnitz fahren müssen.
Ich muss gestehen dass mir die Kreidefelsen zwar sehr gut gefallen haben, aber mit roten Steinen können sie für mich nicht mithalten und am meisten war ich wirklich von den Feuersteinen am Strand begeistert  :D

die Runde bei Bobbin lohnt sich! Die Lage war ja der Hauptgrund warum wir das Schloßhotel gebucht hatten. Wir wollten in die Natur, in Sellin oder Binz hätte es schon noch Hotelzimmer gegeben.
Viele Grüße Paula

Paula

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #21 am: 30. März 2021, 11:16:30 »
Samstag 13. Juli 2019

heute stand der Besuch von Prora bei Binz auf dem Plan. Nach dem Frühstück sind wir nach Binz an den Bahnhof gefahren, dort gibt es einen großen Parkplatz. Am Morgen waren noch viele Parkplätze frei. Wir hatten geplant am Strand entlang nach Prora zu laufen und dort die Austellung über Prora anzuschauen. Laut Prospekt der im Hotel lag konnte man dort noch Zimmer mit den Originaleinrichtungen der DDR-Zeit und KDF-Organisation besichtigen.

Der Strand mit den dahinter liegenden Kiefern ist wirklich sehr schön, es war etwa 25 Grad und etwas windig, super Wetter für einen Strandspaziergang.



tierische Bewohner gibt es auch  :)



so einen Strandkorb will ich auch noch haben, beim nächsten Hochsommertag wird eine Wanderung gestrichen und ein Badetag eingelegt  8)



dummerweise hatte sich Josef gestern mit seinen Sandalen den Fuß aufgescheuert und konnte mit der offenen Wunde nicht im Wasser gehen und im tiefen Sand zu gehen war sehr mühsam und so sind wir nach einer Weile wieder umgedreht und mit mit dem Auto direkt nach Prora gefahren.

Dort haben wir erst mal Fotos gemacht. Ein Teil ist Baustelle, ein Teil aber schon fertig renoviert



wenn man da steht und das Ende nicht sieht versteht man erst wie monströs die ganze Anlage ist



dann haben wir die Ausstellung gesucht. Leider war die auf den Flyern im Hotel angepriesene Aussutellung schon seit Monaten geschlossen, es gab nur noch eine Fotoausstellung zur Geschichte des Gebäudes, man konnte aber keine Räume besichtigen. Wir waren etwas enttäuscht.
Es ist wahrscheinlich jedem bekannt dass die Nazis diese Anlage als Ferienunterkunft fürs einfache Volk geplant hatte, nach dem Krieg hat man versucht Teile zu sprengen aber der Stahlbeton mit dem es gebaut ist ist derart massiv, man hätte Tonnen von Sprengstoff gebraucht und so hat man es stehen lassen. Aktuell wird es zu Ferienwohnungen umgebaut.
Ehrlich gesagt frage ich mich wer solch eine Ferienwohnung haben will. Sollte ich mir jemals eine Ferienwohnung am Meer kaufen wird sie einen Balkon und Meeresblick haben, hier verdecken die Kiefern den Strand.
Der Strand ist hier aber genauso schön wie im Zentrum von Binz und wir haben uns eine halbe Stunde in den Sand gelegt  :)

anschließend sind wir zum Baumwipfelpfad von Binz gefahren, das war ganz in der Nähe. Ich glaube darauf sind wir auch durch eine Broschüre im Hotel gekommen, im Reiseführer stand der nicht drin, er ist noch ziemlich neu



er endet in einem Turm der sich um Buchen windet



insgesamt war das jedoch eine Enttäuschung da fast keine Beschilderung enthalten war. Wir wandern durch einen Jahrhunderte alten Buchenwald, viel mehr Infos gab es nicht.



Bucheckern aus der Nähe. Ich bin mir sicher dass es Leute gibt die nicht wissen was Bucheckern sind, wenigstens dazu würde man doch ein Schild erwarten...



immerhin ist der Blick von hier oben gut. Da unten liegt der Eingang (der Weg ist hin und zurück laut Garminuhr 4000 Schritte lang). Anschließend saßen wir dort im Garten bei Kaffee und Kuchen der wieder überaus lecker war.



am interessantesten war der Blick auf Prora:



rangezoomt:



der halbrunde Bau enthält Restaurants und Veranstaltungsräume für Tanz, Theater etc, solche Vorbauten gab es mehrere in Prora
Schwäne gab es auch wieder in Massen



auf dem Weg zum Baumwipfelpfad war uns am Parkplatz dieses Hinweisschild aufgefallen. Es war noch recht früh und nach den Erfahrungen in Sassnitz gestern am Strand und mit den Infos aus meinem neu gekauften Steinebuch waren wir für diese kurze Wanderung zu den Feusteinfeldern "Feuer und Flamme"  ;D



ob das wohl die auf dem Schild benannte Glattnatter ist? Jedenfalls ist sie uns über den Weg gekrochen  ;)



der Weg geht schön durch den  Wald



schöne Blumen gab es auch



aber irgendwie war überall nur Wald zu sehen. Aber dann gab es auf einmal ein paar Trampelpfade zwischen den Bäumen und als wir uns da durch gemogelt hatten sahen wir die Feuersteinfelder vor uns, erst kleine Flächen und weiter hinten immer gößere Schuttflächen





auf dem Hinweissschild hatte ja gestanden was man alles nicht darf (Blumen pflücken..) dass man keine Steine einsammeln darf stand da nicht, so ein Glück  ;D



auf dem Rückweg hat Josef eine "Abkürzung" über die Zuggleise entdeckt, dadurch war der Rückweg dann wesentlich kürzer.
Höchst zufrieden sind wir zum Hotel zurück gefahren und heute haben wir mal dran gedacht Fotos vom Schloß zu machen





Kunst im Schlossgarten



wir haben geduscht und uns fürs Abendessen von Tripadvisor beraten lassen: das beste Restaurant in Glowe ist Pier32. Leider hat das Navi die Adresse nicht gefunden, bzw an der angegeben Adresse war ein Wohnhaus. So sind wir auf gut Glück in ein Fischrestaurant gegangen wo viel los war, das ist meist ein gutes Zeichen. Draußen war schon alles besetzt aber wir bekamen einen schönen Fensterplatz drinnen, die Bedienung war fix und das Essen gut, so haben wir uns das vorgestellt  :)



anschließend sind wir am Strand entlang spaziert, der ist sehr sehr schön hier und dabei haben wir auch das gesuchte Restaurant Richtung Ortsausgang entdeckt. Das Garmin hat wohl einen Fehler  >:(





vom Hafen aus fotografiert:



am Strand stehen viele neue Häuser, hier wurde nach der Wende viel gebaut. Das ist trotzdem noch ein ziemlich ruhiger Ort und die richtige Mischung zwischen alt und neu, alles sehr gepflegt, hier waren wir im Lauf der Woche noch öfter.



entlang der Uferpromenade gab es etliche Schilder zur Geschichte von Glowe, auch eins zum Schloß Spyker: Es wurde 1318 erstmals erwähnt. Das Wort Spyker bedeutet "Speicher". Der erste Besitzer stammt aus Stralsund, die weitere Familiengeschichte der nächsten 700 Jahre erspare ich euch. Nach dem zweiten Weltkrieg waren hier zunächst Umsiedler aus dem Osten untergebracht, später diente es zu DDR Zeiten als Erholungsheim für Mitglieder des FDBG, 1995 wurde es von einem privaten Investor nach historischen Vorlagen restauriert.



schöne Abendstimmung am Strand





zum Hotel zurück war es nur wenige Minuten zu fahren. Wie üblich waren wir im Wohnzimmer im Hotel alleine.
Viele Grüße Paula

Silke

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #22 am: 30. März 2021, 12:38:57 »
Den fehlenden Meerblick monieren viele in Prora. Ich denke, ursprünglich gar es den mal. Heute kollidieren da leider Tourismus- und Naturschutzinteressen.
Wir waren da mal in den 90ern. Da konnte man durch halboffene Bauzäune in die ursprünglichen Gebäude, das war total spannend.

Christina

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #23 am: 30. März 2021, 18:03:25 »
Von Binz nach Prora kann man doch auf einer durchgehend geteerten bzw. gepflasterten Strandpromenade parallel zum Strand gehen, mir sind die Ostseestrände auch fast immer (Ausnahme der Nordstrand beim Kap Arkona) zu tiefsandig, deshalb habe ich, wenn möglich, immer zwischen Strand und Promenade gewechselt und den längsten Teil auf der Promenade gegangen.

Prora habt ihr also genauso eingeschätzt wie ich. Ich fand das total merkwürdig mit dem fehlenden Meerblick, wobei Balkon in den Bereichen die ich angeschaut habe, immer vorhanden war. Das ist meines Wissens nach auch so ein Streitpunkt, eigentlich sollten die Gebäude ja denkmalschutzgerecht renoviert werden und da gehören eigentlich Balkone und auch die bodentiefen Fenster nicht dazu. Aber ohne das ließen sich die Wohnungen wahrscheinlich nicht verkaufen bzw. vermieten.

Den Baumwipfelpfad habe ich ausgelassen, ich mag so etwas Organisiertes in der Natur nicht.

Zu den Feuersteinfeldern gibt es auch im Rother eine Wanderung. Ich hatte dazu leider keine Zeit mehr bzw. hatte wegen der Umleitung lieber Ziele ausgesucht, die fahrtechnisch besser erreichbar waren.

Glowe hat mir auch sehr gut gefallen - falls ich ein zweites Mal nach Rügen fahren sollte, würde ich dort eine Woche wohnen, um die Halbinseln Jasmund und Wittow intensiver anzuschauen (und dann noch ein paar Tage auf Hiddensee übernachten).
LG Christina

Rainer

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #24 am: 30. März 2021, 20:18:28 »
Den fehlenden Meerblick monieren viele in Prora. Ich denke, ursprünglich gar es den mal. Heute kollidieren da leider Tourismus- und Naturschutzinteressen.

Ja, das denke ich auch. Wir waren "damals" (1989?) quasi kurz nach dem Mauerfall zum ersten Mal auf Rügen, um dort die Fähre von Sassnitz nach Bornholm (Rönne) zu bekommen. Lange her. Ich erinnere mich noch  gut, dass einer meiner Freunde meinte, "wir müssen unbedingt nach Prora fahren, das ist der Kracher!". Mir sagte das überhaupt nichts. Damals war das ganz still gelegt und es war einfach nur gigantisch. Mit Sicherheit war die originale Planung der Nazis so, dass man von überall Meerblick hatte. Sollte ja ein Erholungsgebiet sein für "verdiente Kräfte"....

Als es dann vor X Jahren bekannt wurde, dass die Immobilie ausgebaut werden durfte, hat es mich durchaus auch interessiert. Aber ich habe gar nicht erst gefragt, was es kosten würde, wenn man sich ein Zimmer dort kauft. Insgesamt ist das wirklich eine irrsinnig große Anlage, Nazikultur in Reinform. Es war ja dann lange Zeit im DDR Besitz, so weit ich weiß, wurde es für das Militär benutzt (zumindest in Teilen), aber ich habe zugegebenermaßen keine große Ahnung. Aber beeindruckend ist es auch heute noch, der schiere Wahnsinn!

Silvia

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #25 am: 31. März 2021, 12:15:18 »
In einem Teil von Prora ist ja die Jugendherberge untergebracht  .... das z.B. finde ich eine sehr gute Nutzung

Paula

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #26 am: 31. März 2021, 18:11:43 »
Wir waren da mal in den 90ern. Da konnte man durch halboffene Bauzäune in die ursprünglichen Gebäude, das war total spannend.

darauf hatte Josef auch gehofft, aber es war leider alles abgesperrt

Von Binz nach Prora kann man doch auf einer durchgehend geteerten bzw. gepflasterten Strandpromenade parallel zum Strand gehen, mir sind die Ostseestrände auch fast immer (Ausnahme der Nordstrand beim Kap Arkona) zu tiefsandig, deshalb habe ich, wenn möglich, immer zwischen Strand und Promenade gewechselt und den längsten Teil auf der Promenade gegangen.

auf die Idee sind wir irgendwie nicht gekommen  :-[

Zitat
Glowe hat mir auch sehr gut gefallen - falls ich ein zweites Mal nach Rügen fahren sollte, würde ich dort eine Woche wohnen, um die Halbinseln Jasmund und Wittow intensiver anzuschauen (und dann noch ein paar Tage auf Hiddensee übernachten).

also das würde ich genauso machen! Auf Hiddensee waren wir auch nur einen Tag, definitiv zu kurz und die Gegend um Glowe war mit die schönste auf der Insel.

Als es dann vor X Jahren bekannt wurde, dass die Immobilie ausgebaut werden durfte, hat es mich durchaus auch interessiert. Aber ich habe gar nicht erst gefragt, was es kosten würde, wenn man sich ein Zimmer dort kauft. Insgesamt ist das wirklich eine irrsinnig große Anlage, Nazikultur in Reinform. Es war ja dann lange Zeit im DDR Besitz, so weit ich weiß, wurde es für das Militär benutzt (zumindest in Teilen), aber ich habe zugegebenermaßen keine große Ahnung. Aber beeindruckend ist es auch heute noch, der schiere Wahnsinn!

auf mich hat es auch sehr militärisch gewirkt. Und wer will in einer gigantischen Militärbaracke Urlaub machen (mit Balkon und Meerblick oder ohne)? aber die Geschmäcker sind wohl verschieden, es scheint sich ja zu verkaufen sonst würde niemand da investieren.

In einem Teil von Prora ist ja die Jugendherberge untergebracht  .... das z.B. finde ich eine sehr gute Nutzung

das wußte ich nicht, aber das ist auf jeden Fall eine gute Idee. Irgendwie nutzen muss amn den Bau ja wenn man ihn schon nicht abreißen kann.
Viele Grüße Paula

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #27 am: 31. März 2021, 18:12:19 »
Sonntag 14.Juli 2021

Heute wollten wir eigentlich einen Strandtag einlegen aber das Wetter hat nicht mitgespielt darum haben wir uns für die Wanderung am Kap Arkona entschieden (Rother Wanderführer Nr. 19).
Die Fahrt geht zunächst nach Putgarten wo man das Auto stehen lassen muss. Der Parkplatz ist riesig! Am Vormittag war noch viel frei aber als wir nachmittags zurück kamen war er gut gefüllt.

Die Landschaft ist sehr schön hier, viele Felder



zunächst geht es durch den Ort, dieser ist ziemlich touristisch hat mir aber dennoch gut gefallen





die Häuser hatten teils Ziegeldächer, teils waren sie reetgedeckt, alles sehr gepflegt





und überall diese Blumen die ich so liebe  :herz:





ein Haus war gearde in Renovierung begriffen, das Reet sah so seltsam grau aus, bei näherem Hinsehen stellten wir fest dass es aus Plastik war, also das gehört doch wirklich verboten!



danach ging der Weg nach Vitt an Feldern vorbei und wir sahen riesige Möwenschwärme



als wir näher hinkamen sahen wir dass ein Bauer gerade seine Felder pflügt und die Möwen sind hinter ihm her geflogen und haben in der Erde nach Futter gesucht





also das war ja nun wirklich ein Schauspiel. Hier sind wir länger stehen geblieben und haben zugeschaut wie er mit dem Traktor seine Runden zog - die Möwen immer hinterher





hier haben wir zig Fotos geschossen





Möwen die sich wie Hühner aufführen  ;D

danach kamen wir an der Kapelle von Vitt vorbei. Über den Streit um die richtige Farbe habt ihr ja schon bei Christina gelesen





der Innenraum sieht eher modern aus:



Mietzekatze  :)



keine Sorgen: die Schwalben waren weit weg von der Katze  ;)



hier waren wir in Vitt am Strand angekommen



wie man sieht war das Wetter nicht wirklich besser geworden



die sitzen hier sehr fotogen



und sie schläft im Stehen obwohl der Kopf schier runterzufallen droht  ;D





hier an der Hausecke sehr ihr ein typisches Rügener Schmuckstück: eine Kette aus Hühnergöttern, das sind Feuersteine mit einem Loch, sie gelten als Glücksbringer (ein Volksglaube besagt dass Gesundheit und Legefreudigkeit von Hühnern positiv beeinflußt wird wenn man einen solchen durchlöcherten Feuerstein ins Nest legt). Da Feuersteine oft aus unterschiedlichen Materialien bestehen z.B. Kieselsäureknollen mit weißen Kalkeinlagerungen wobei sich die weicheren Kalkschichten auslösen entstehen solche bizarr geformten löchrigen Steine. In Putgarten konnte man die als Andenken kaufen, aber das kommt für mich natürlich nicht in Frage, ich muss selber so ein Ding finden!



Der Leuchtturm hinten ist das nächste Ziel, aber zuerst mußten wir den Steinstrand absuchen  8)





dies war der Stand mit den schönsten Feuersteinen auf ganz Rügen! Irgendwann heute habe ich tatsächlich  einen durchlöcherten Stein gefunden, er liegt jetzt zuhause auf der Fensterbank und wird hoffentlich viel Glück bringen   :zwinker:







weitere Fotos erspare ich euch  :)

dann kam ein Strandabschnitt wo der Hang mit hunderten von Schwalbennestern übersät war. Das Gewimmel war zwar toll anzusehen aber ihr könnt euch nicht vorstellen wie furchtbar es hier gestunken hat, ein Schweinestall ist Parfüm dagegen. Wir sind so schnell wie möglich weitergegangen.



ein Nest am anderen







das ist wirklich ein Schauspiel aber ich hatte auch Angst dass mir was vom dem Gestank auf den Kopf fällt...

hier waren etliche Leute am Steine suchen





dann ging der Weg oben auf der Klippe weiter, Blick zurück:



wir nähern uns dem Kap Arkona



die beiden Leuchttürme die nah beieinander stehen (warum eigentlich zwei  :gruebel: ) haben wir nicht besichtigt, bei dem diesigen Wetter hat man von oben bestimmt nicht viel gesehen.

 

diese Kunstwerkstatt haben wir noch besichtigt, lauter schöne Objekte (bei denen man daheim nicht weiß wo man das jetzt noch hinstellen soll, ich habe mich beherrscht und nichts gekauft  ;) )



einen Mini-Leuchtturm gabs auch noch:





dann gings noch mal runter an den Strand, laut Buch ist dies der Nordstrand, ein Badestrand. Zum Baden war es heute zu kühl, trotzdem waren wir verwundert wie wenig Menschen unterwegs waren, die meisten gehen wohl einfach von Putgarten zum Kap und zurück.



und von da ging der Weg wunderschön durch Felder nach Putgarten zurück







die lila Bienenweide vor den goldgelben Weizenfeldern sah besonders hübsch aus, mit Sonnenschein wäre es natürlich besser gewesen...



in Puttgarten haben wir uns in ein Cafe gesetzt und ich war wieder total begeistert vom Kirschkuchen. An solchen Touristenhotspots bekommt man in München und Umgebung in der Regel mindere Massenware, das ist uns in Rügen nicht ein einziges Mal passiert.

Weil es noch ziemlich früh war sind wir am Rückweg noch mal nach Glowe gefahren und sind ein Stück am Jasmunder Bodden gegangen (erster Teil der Wanderung 22 im Rother Wanderführer von Glowe nach Juliusruh). Am Ortsende von Glowe ist ein großer Parkplatz auf dem wir mit Mühe noch einen Platz bekamen. Von dort geht man zuerst durch eine Neubausiedlung. Ich glaube das waren ausschließlich Ferienhäuser, man sah Autokennzeichen aus ganz Deutschland vor den Häusern



der Weg ging zunächst ein Stück durch den Wald dann kam man am Jasmunder Bodden an
das Wetter war hier besser als am Kap Arkona und es wurde zunehmend sonniger



der weg geht am Ufer lang, direkt ans Wasser gelangt man aber nicht





wir sind bis zur Schaabebucht gegangen und dann auf dem gleichen Weg wieder zurück



hier noch zwei Bilder aus der Neubausiedlung. Ich glaube wenn ich nächstes Mal hier Urlaub mache buche ich mir so ein Haus. Das Viertel liegt sehr schön im Wald, ganz ruhig und mit dem Rad oder auch zu Fuß ist man schnell am Ostseestrand.





Zum Abendessen hatten wir uns heute Morgen einen Tisch im Restaurant Pier32 reserviert (nachdem wir das gestern Abend beim Spaziergang ja doch noch entdeckt hatten). Das war ein ziemlich edles Lokal wo es nur eine Tageskarte mit zwei oder drei Gerichten gibt und ziemlich hochpreisig (die Art Lokal wo man die Preise sieht und beschließt nur ein Glas Wein zu bestellen statt einer ganzen Flasche  ;D )

der Zander war sehr lecker, einmal die Woche kann man auch mal teuer essen gehen



und den Wein haben wir anschließend in unserem "Wohnzimmer" getrunken  :drunken:
Viele Grüße Paula

Susan

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #28 am: 31. März 2021, 21:30:34 »
Herrlich die Blumenwiesen  :herz:
und dass die Möwen so hinterm Trecker her sind, haben wir auch noch nicht gesehen  :happy: bei Kuttern ja, aber am Land

Suche zwar auch gerne am Strand Steine ( meist wegen Form), doch von Feuersteinen habe ich bisher nie was gehört (außer in der Zeichentrickserie damals). Interessant auch der Glaube an den Hühnergott.

Und noch was gelernt: nicht alles, was wie Reet aussieht, ist auch natürlich  ???

Zitat
ziemlich hochpreisig (die Art Lokal wo man die Preise sieht und beschließt nur ein Glas Wein zu bestellen statt einer ganzen Flasche ....der Zander war sehr lecker, einmal die Woche kann man auch mal teuer essen gehen ... den Wein haben wir anschließend in unserem "Wohnzimmer" getrunken

Genau, einen genießbaren Wein findet man auch im Supermarkt. Gut zubereiteter Fisch ist schon seltener.
Liebe Grüße
Susan

Silvia

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #29 am: 01. April 2021, 14:47:34 »
Die schlafende Möwe find ich genial  :lach: :lach: :lach: