Autor Thema: Rügen im Juli 2019  (Gelesen 998 mal)

Christina

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #30 am: 01. April 2021, 18:31:51 »
Da hatte ich ja einen ähnlichen Tag wie ihr, erst Kap Arkona bei trübem Wetter, dann Glowe bei Sonnenschein. Und jetzt habe ich die Vitter Kirche auch mal von innen gesehen, bei mir war sie ja verschlossen (und ich hatte extra schon die Maske rausgekramt und angezogen).

Die vielen bunten Blumenwiesen sehen toll aus, die gab es Ende September natürlich nicht mehr.

Warum es zwei Leuchttürme sind - dazu hatte ich in meinem Reisebericht etwas geschrieben ;D Den kleinen Leuchtturm hab ich irgendwie verpasst.

Schilf- bzw. Reetdach aus Plastik, was es nicht alles gibt, finde ich schade, womöglich ist das bei diesen neuen Ferienhäusern mit "Reetdach", wie z.B. in Glowe auch Plastik?

Ich habe 3 Feuersteine mit durchgängigen Löchern gefunden und natürlich mit nach Hause genommen, allerdings sind die Löcher sehr klein, aber immerhin.
LG Christina

Paula

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #31 am: 02. April 2021, 10:29:46 »
Da hatte ich ja einen ähnlichen Tag wie ihr, erst Kap Arkona bei trübem Wetter, dann Glowe bei Sonnenschein. Und jetzt habe ich die Vitter Kirche auch mal von innen gesehen, bei mir war sie ja verschlossen (und ich hatte extra schon die Maske rausgekramt und angezogen).

Die vielen bunten Blumenwiesen sehen toll aus, die gab es Ende September natürlich nicht mehr.

Warum es zwei Leuchttürme sind - dazu hatte ich in meinem Reisebericht etwas geschrieben ;D Den kleinen Leuchtturm hab ich irgendwie verpasst.

Schilf- bzw. Reetdach aus Plastik, was es nicht alles gibt, finde ich schade, womöglich ist das bei diesen neuen Ferienhäusern mit "Reetdach", wie z.B. in Glowe auch Plastik?

Ich habe 3 Feuersteine mit durchgängigen Löchern gefunden und natürlich mit nach Hause genommen, allerdings sind die Löcher sehr klein, aber immerhin.

ich habe gerade noch mal in deinem Reisebericht über die zwei Leuchttürme nachgelesen, dabei ist mir aufgefallen dass wir die Ausgrabungsstätte Jaromarsburg komplett verpaßt haben- vielleicht weil wir auf keinen Turm gestiegen sind. Deine Bilder sind wesentlich besser als meine (ich bin auch zu faul die Kamera korrekt einzustellen, manchmal macht Josef das für mich) aber es freut mich dass wenigstens ein paar Motive dabei sind du nicht fotografieren konntest wie z.B. die Kirche innen.

die Natur war wirklich herrlich und ich glaube Juli ist der beste Monat für Rügen, wenn möglich werde ich nochmal im Juli hinfahren (wenn ich mal in Rente bin  ;D )

die Dächer auf den neuen Gebäuden in Glowe waren aus echtem Reet, danach hatte ich nach der Überraschung morgens auch geschaut. Das ganze Viertel ist komplett luxuriös ausgestattet, da hatten sogar die Garagen und Gartenhäuschen ein Reetdach. Weil die Dächer von den Gartenhäuschen auf Augenhöhe sind konnte man das gut sehen. Die Häuser dort sind bestimmt teuer bieten aber bestimmt besten Komfort, wir haben auch gemauerte Grillstellen etc gesehen. Es ist aber nur luxuriös nicht dekadent: Pools gab es keine  :)
Viele Grüße Paula

Silvia

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #32 am: 02. April 2021, 12:43:43 »
die Natur war wirklich herrlich und ich glaube Juli ist der beste Monat für Rügen, wenn möglich werde ich nochmal im Juli hinfahren (wenn ich mal in Rente bin  ;D )
Mai/Juni mit den blühenden Rapsfeldern kann ich auch empfehlen!!

Christina

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #33 am: 02. April 2021, 18:39:06 »

die Natur war wirklich herrlich und ich glaube Juli ist der beste Monat für Rügen, wenn möglich werde ich nochmal im Juli hinfahren (wenn ich mal in Rente bin  ;D )

die Dächer auf den neuen Gebäuden in Glowe waren aus echtem Reet, danach hatte ich nach der Überraschung morgens auch geschaut. Das ganze Viertel ist komplett luxuriös ausgestattet, da hatten sogar die Garagen und Gartenhäuschen ein Reetdach. Weil die Dächer von den Gartenhäuschen auf Augenhöhe sind konnte man das gut sehen. Die Häuser dort sind bestimmt teuer bieten aber bestimmt besten Komfort, wir haben auch gemauerte Grillstellen etc gesehen. Es ist aber nur luxuriös nicht dekadent: Pools gab es keine  :)

Juli hat halt den Nachteil, dass es Hauptsaison ist, also wesentlich mehr Touristen und bei den Unterkünften auch deutlich höhere Preise und (für meinen Geschmack) zu hohe Temperaturen. Mai/Juni mit Raps- und vielleicht auch Mohnblüte könnte ich mir, wie Silvia sagt, eher vorstellen.

Wenn ich zukünftig irgendwo Reetdächer sehe, werde ich die jetzt immer genau anschauen, ob sie echt sind ;D
LG Christina

Paula

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #34 am: 03. April 2021, 17:09:26 »

Juli hat halt den Nachteil, dass es Hauptsaison ist, also wesentlich mehr Touristen und bei den Unterkünften auch deutlich höhere Preise und (für meinen Geschmack) zu hohe Temperaturen. Mai/Juni mit Raps- und vielleicht auch Mohnblüte könnte ich mir, wie Silvia sagt, eher vorstellen.

mich hat ehrlich gesagt gewundert wie wenig los war im Juli. Wir hatten auch befürchtet dass es überlaufen ist, aber davon konnte nicht die Rede sein. Man hat in jedem Café oder Restaurant problemlos Platz bekommen. Der Parkplatz in Glowe war mittags voll aber sonst war auch das nirgends ein Problem.
Was das Wetter angeht war es im Juli in München 10 Grad heißer als auf Rügen, wir hatten nie mehr als 28 Grad und das ist mir zum Baden gerade warm genug  :) Temperaturen über 30 Grad mag ich auch nicht. Was die Preise angeht habe ich keinen Vergleich, wir haben ja ganz überstürzt gebucht, aber Hauptsaison ist bestimmt teurer, das ist ja überall so..
Viele Grüße Paula

Paula

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #35 am: 03. April 2021, 17:09:36 »
Montag 15. Juli 2019

heute wollten wir eine Tag in Hiddensee verbringen, leider war das Wetter gar nicht toll, auf dem Weg nach Schaprode wo die Fähre nach Hiddensee startet hat es sogar etwas geregnet (hat dann wieder aufgehört). Das Auto wurde für 3 € auf dem Großparkplatz geparkt und mit dem Schiff waren wir nach einer Stunde am Hafen Kloster auf Hiddensee. Dort hatten wir die Wanderung 12 aus dem Rother Wanderführer geplant. 
Das Wetter war leider auf Hiddensee auch nicht besonders, es war bewölkt und windig und ziemlich kühl. Mit dem Auto darf man nicht nach Hiddensee (jedenfalls nicht als Tourist), Radfahrer sieht man viele. Wir haben uns auf dem gepflasterten Weg aufgemacht zunächst nach Grieben





Von da ging es dann auf eine schmale Landzunge "Altbessin"  wo wir gleich diesen schönen Reiher gesehen haben



es war sehr windig, ich hatte meine neu gekaufte Wander-Doppeljacke an. Die alte war nicht mehr wasserdicht und bestimmt 15 Jahre alt. Natürlich gab es das gleiche Modell nicht mehr und mir sind viele Damenjacken zu kurz und ich war im Geschäft sehr begeistert von dieser Vaude- Jacke. Leider ist sie ein ziemlicher Reinfall. Sie ist wahrscheinlich komplett wasserdicht (in strömendem Regen habe ich sie noch nicht getragen) leider schwitzt man darin aber extrem so dass ich sie abwechselnd aus- (dann war mich schnell wieder kalt) und angezogen habe (bis ich wieder zu stark verschwitzt war). Es war eine eher nervige Wanderung. Und dabei ging es ja immer nur geradeaus, wenn wir in den Bergen wandern schwitze ich wirklich  >:(



wir fanden es nach einer Weile ziemlich langweilig hier, es sieht überall gleich aus und außer ein paar Schafen gab es nicht viel zu sehen



am interessantesten waren noch die Sanddornsträucher (eher Bäume) die wir auf Hiddensee zum ersten Mal gesehen haben





nach etwa zwei Dritteln des Weges sind wir wieder zurück gegangen und dem Wanderweg Richtung Küste gefolgt



der Weg führt runter an den Strand wo ich nach einiger Suche tatsächlich zwei Hühnergötter gefunden habe. Meine Laune besserte sich schlagartig  :happy:



das Wetter blieb leider bescheiden



die Schwäne stört das nicht



hier sind wir am Dornbuschkliff. Ausnahmsweise sah man ein paar Menschen. Obwohl das Schiff mit dem wir gekommen sind voll besetzt war schien die Insel größtenteils menschenleer.





auch hier gab es ganz herrlich blühende Wiesen







Der Leuchtturm am Dornbusch.



Er steht auf einer kleinen Anhöhe wo man selbst heute eine gute Sicht hatte. Bei richtig schönem Wetter ist das bestimmt toll hier oben  :(



an der Gaststätte Zum Klausner haben wir uns in den Biergarten gesetzt und Kaffee und Kuchen bestellt. Der Apfel-Sanddornkuchen war einfach köstlich. Ich muss wirklich sagen allein der gute Kuchen ist für mich ein Grund noch mal einen Urlaub auf Rügen zu machen



bei der Gaststätte gibt es noch mal eine Treppe zum Strand runter



dort haben wir noch mal Steine gesammelt





dann hatten wir noch eine halbe Stunde Zeit am Hafen bis das Schiff wieder nach Rügen zurück fuhr



die Schiffsanlegestelle, um 17:40 Uhr ging es wieder aufs Schiff



zum Abendessen haben wir das nächstgelegene Restaurant vom Hotel aus gesucht und sind so im Fischrestaurant Leuchtfeuer in Bobbin gelandet, man läuft etwa 15 Minuten vom Hotel aus. Es war 8 Uhr als wir dort ankamen, gerade noch rechtzeitig um ein Abendessen zu bestellen. Ich habe mich beraten lassen und den Hornfisch bestellt.



Der Fisch war äußerst lecker und hat erstaunlicherweise türkisfarbene Gräten. Wir haben das später im Internet nachgeschlagen:  der Fisch lagert das Farbpigment Biliverdin, ein Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin in den Gräten ein (der Fisch war also nicht etwa verdorben!)



Josef hatte eine Fischplatte bestellt die unter anderem Seeaal enthielt. Beim Abräumen haben wir dann noch erfahren dass das gar keine eigene Fischsorte ist sondern die Schwanzfolsse des Dornhais. Mit Fischen kennen wir uns nicht gut aus, in München ist die Auswahl an der Fischtheke ziemlich bescheiden...

Nach dem Fußweg zurück ins Hotel war ich ziemlich müde, das Bier zum Fisch war der passende Schlaftrunk  :bett:
Viele Grüße Paula

Paula

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #36 am: 05. April 2021, 18:47:05 »
Dienstag 16. Juli 2019

Heute hatten wir eigentlich einen Badetag geplant aber das Wetter war doch etwas zu kühl dafür. So sind wir erst noch mal in den Hofladen in Bobbin gefahren und haben Mitbringsel für die Nachbarn gekauft und haben dann die Tour 46 aus dem Rother Wanderführer rausgesucht ganz im Süden "Durch die Zickerschen Berge"

Die Fahrt nach Groß Zicker dauerte etwa eine Stunde und führte durch herrliche Alleen. Der kleine Parkplatz am Ortseingang kostete 3 € und es waren noch genügend Plätze frei.
Es war eine kurze Runde von etwa zwei Stunden durch eine hügelige idyllische Landschaft.

Der Weg ging erst durch Weizenfelder und später über schöne Wiesen



Es war bewölkt aber angenehm warm



ich weiß nicht wieviele Bilder ich von Weizenfeldern gemacht habe, das gefällt mir einfach  :) in Bayern sieht man immer mehr Mais- statt Weizenfelder mit dem Ergebnis dass man die Landschaft wegen der mannshohen Pflanzen kaum mehr sieht worüber ich mich zunehmend ärgern kann



der höchste Hügel heißt Blakenberg  :)





von da aus ging es dann über Wiesen quer über die Halbinsel bis zum Strand



das müßte der Blick auf Gager sein, ganz sicher bin ich mir aber nicht



das Wetter wurde bedrohlicher aber die dunklen Wolken kamen nicht ganz zu uns ran, über uns war meist Sonne, es war ein schönes Schauspiel





der Weg führt dann am Hochufer entlang







und am Nonnenloch gelangt man über eine Holztreppe an den schönen Steinstrand







irgendwo am Rückweg nach Zicker



zurück in Zicker wollten wir gern Kaffee trinken aber das im Wanderführer beschriebene Lokal mit schöner Terrasse war leider geschlossen, die hatten wohl Ruhetag und das zweite im Ort vorhandene Lokal machte erst abends auf.
Zum Glück gabs noch einen Fischimbiss wo wir zwei sehr leckere Brötchen mit Räucherfisch gegessen haben dazu zwei große Tassen Kaffee. Eine etwas sonderbare Kombination aber ohne Kaffee funktioniere ich nicht  :)

Danach haben wir das Pfarrwitwenhaus besichtigt:



Zitat
Das Pfarrwitwenhaus wurde 1719-1720 erbaut. Es ist heute eines der ältesten Wohnhäuser Rügens.
Das Pfarrwitwenhaus war eine soziale Einrichtung. Es sollte der Pfarrwitwe als Bleibe zur Verfügung gestellt werden, wenn sie nach dem Tod ihres Mannes nicht mehr im Pfarrhaus bleiben konnte.
Baugeschichtlich ist das Pfarrwitwenhaus ein niederdeutsches Hallenhaus: Ein Innengerüst aus zwei Ständerreihen trägt die Dachkonstruktion. Äußerlich auffällig ist das hohe, spitze Stroh- bzw. Rohrdach, der "Zuckerhut". Als Baumaterialien wurden in der Hauptsache Holz und Lehm verwendet.

Bis 1810 wohnte die letzte Pfarrwitwe im Hause, danach war es ein Schulgebäude und von 1830 bis 1984 ein normales Mietshaus, dann wurde es renoviert und ist nun ein kleines Museum

die Räume sind sehr niedrig







richtig putzig  :) hier waren dann noch noch ein paar andere Touristen, aber insgesamt war wieder unglaublich wenig los



das Wetter wurde besser! Noch ein paar Bilder vom Ort Groß Zicker:





Zum Schluß haben wir noch die Kirche von Groß Zicker besichtigt:





das muss wohl der Sakramentschrein sein:







wie oft in Kirchen in Norddeutschland hing ein Schiff von der Decke



Weil das Wetter jetzt richtig schön geworden war sind wir noch ganz in den Süden gefahren nach Thiessow. Dort fanden wir an der Hauptstraße für 2 Stunden einen kostenlosen Parkplatz, der war der erste kostenlose Parkplatz auf Rügen!
Am Strandcafe war ein Tisch direkt am Rand mit Blick auf den Strand frei, wir gönnten uns einen herrlichen Eiskaffee für schlappe 3,60 €



hier der Blick von unserem Tisch aus!  Nach Norden zieht sich ein wunderbar breiter Sandstrand, weiter nördlich ist es ein FKK Strand. Es gibt entlang der Straße 3 kostenpflichtige Parkplätze mit Strandzugang. Wir waren hier nicht im Wasser aber vom Anblick her war das der schönste Strand auf Rügen. Allerdings ist Thiessow kein besonders schöner Ort



Am Ortsrand gibt es einen Lotsenturm den man für 1 € besteigen kann, da oben hat am man einen ganz herrlichen Blick
hier der Blick auf den besagten Strand:



Blick auf die gegenüberliegende Seite



mein Handy kann Panoramafotos  ;)



auf der Rückfahrt ins Hotel mußten wir bei Binz an einer Schranke halten und da kam doch tatsächlich eine Dampflok angefahren. Die Kamera war natürlich im Rucksack verstaut aber so schlecht sind die Fotos vom iPhone gar nicht



cool  8)





nach einer Dusche im Hotel sind wir nach Saagard gefahren aber der Italiener hatte leider geschlossen. Das nächstgelegen Restaurant war in Neuhof das Hotelrestaurant "Der wilde Schwan". Ein sehr abgelegener Bau und eher steril, im Restaurant lief wirklich schreckliche deutsche "Unterhaltungsmusik"



das Essen war okay aber hier muss man wirklich nicht gewesen sein. Wir sind so schnell wie möglich wieder gefahren. Im Hotel haben wiir es uns wieder auf den Couchen mit einer Flasche Wein gemütlich gemacht.
Josefs Augen waren mitlerweile völlig okay, es ist schon wieder Auto gefahren  C:-)
Viele Grüße Paula

Christina

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #37 am: 05. April 2021, 19:48:27 »
Ach wie schön, so viele Erinnerungen - und sehr interessant wie unterschiedlich die Landschaft bei euch im Sommer mit Weizen- und Blumenfeldern aussah.

Auf Hiddensee fand ich es auch erstaunlich, dass das Schiff so überfüllt war und dann auf der Insel hat man nur in den beiden Orten größere Menschenansammlungen gesehen.

Schön, dass ich das Pfarrwitwenhaus und die Kirche von Groß-Zicker nun von innen sehe, auf Museum hatte ich bei dem schönen Wetter keine Lust und in der Kirche fand gerade eine Hochzeit statt. Schade, dass ihr auf Hiddensee nicht im Gerhardt-Hauptmann-Haus/Museum wart, dann hätte ich nun auch von dort ein paar Bilder anschauen können ;D

Thiessow habe ich ja leider bei Bewölkung erlebt, sehr nett bei Sonnenschein. In genau das Strandcafé wollte ich auch, aber innen war besetzt und außen war es mir zu kalt.

Es scheint ja bei euch tatsächlich sehr wenig los gewesen zu sein, d.h. ohne Corona wäre es zu meiner Reisezeit noch ruhiger gewesen, das wäre mir bei einer Alleinreise dann wahrscheinlich zu ruhig gewesen.
LG Christina

Silvia

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #38 am: 06. April 2021, 09:43:28 »
Ach wie schön, so viele Erinnerungen - und sehr interessant wie unterschiedlich die Landschaft bei euch im Sommer mit Weizen- und Blumenfeldern aussah.
Kann ich nur zustimmen  ;D  ... aber ich seh schon, das ich mit Hiddensee was verpasst habe

Paula

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #39 am: 06. April 2021, 10:04:49 »
Schön, dass ich das Pfarrwitwenhaus und die Kirche von Groß-Zicker nun von innen sehe, auf Museum hatte ich bei dem schönen Wetter keine Lust und in der Kirche fand gerade eine Hochzeit statt. Schade, dass ihr auf Hiddensee nicht im Gerhardt-Hauptmann-Haus/Museum wart, dann hätte ich nun auch von dort ein paar Bilder anschauen können ;D

ja ist doch schön wenn sich Reiseberichte so ergänzen  :)
ins Gerhard  Hauptmann Museum wären wir auch gern noch gegangen aber die Zeit hat nicht ausgereicht. Wenn ich das nächste Mal nach Hiddensee fahre werde ich dort eine Übernachtung einplanen. Durch die Schifffahrt ist der Tag doch sehr kurz.

Zitat
Es scheint ja bei euch tatsächlich sehr wenig los gewesen zu sein, d.h. ohne Corona wäre es zu meiner Reisezeit noch ruhiger gewesen, das wäre mir bei einer Alleinreise dann wahrscheinlich zu ruhig gewesen.

ja das war wirklich erstaunlich! Wobei letztes Jahr wo wegen Corona die meisten im eigenen Land Urlaub gemacht haben auf Rügen bestimmt mehr los war als sonst. In einem Restaurant in Binz sind als Münchner regelrecht bestaunt worden, die sind Norddeutsche und Dänen als Haupturlaubsgäste gewohnt.
Wir waren natürlich froh dass es nicht überfüllt war, aber teilweise waren wir allein oder mit zwei anderen Gästen im Restaurant abends, das konnte ich kaum fassen.
Viele Grüße Paula

Susan

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #40 am: 06. April 2021, 13:31:23 »
Wieder sehr schöne Wanderungen  8) Besonders hat mir das Pfarrwitwenhaus gefallen bzw. dessen Garten. 
Und was man nicht so alles in Reiseberichten lernt... türkise Gräten sind mir noch nie bei Fischen aufgefallen.

Für Mitte Juli sieht es wirklich erstaunlich leer aus auf der Insel
Liebe Grüße
Susan

Silv

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #41 am: 06. April 2021, 20:16:54 »
Also Rügen gefällt mir immer besser. Wenn es denn dieses Jahr noch klappt, ist dieses Ziel in der engeren Auswahl  :)
Liebe Grüße
Silvia

Paula

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #42 am: 07. April 2021, 16:08:53 »
Mittwoch 17. Juli 2019

von heute gibt es nicht viel zu berichten da wir einen Strandtag eingelegt haben. Wir sind gleich morgens um 9 Uhr auf den großen Parkplatz am Ortsrand von Glowe gefahren (der um die Zeit noch fast leer war), auch Strandkörbe waren noch in großer Auswahl vorhanden, ja dann nehmen wir natürlich einen in erster Reihe  ;)
Josef war wegen seiner immer noch nicht ganz verheilten Wunde am Fuß nicht im Wasser, mir war es zum Baden zu kalt, ich war nur bis zu den Knien im Wasser. Josef war es nach 2 Stunden zu langweilig, er ist einen Teil der Wanderung 22 Richtung Juliusruh gelaufen
Ich bin natürlich auch mal den Strand rauf und runter gelaufen und habe mir in einem Eiscafe einen Sanddorneisbecher gegönnt. Kann mich gar nicht mehr erinnern wie der geschmeckt hat - Sanddorn ist ja ziemlich sauer

gegen halb vier sind wir ins Hotel zurück gefahren und ich habe versucht in Sellin das Hotel anzurufen wo wir für morgen ein Zimmer gebucht hatten. Man sollte dort vorher anrufen um einen Parkplatz zu reservieren. Es ist nie jemand ans Telefon gegangen und als wir nach dem Abendessen noch mal einen Versuch gestartet haben war der Anrufbeantworter dran- scheint ja ein toller Laden zu sein...

vor dem Abendessen sind wir noch mal vom Hotel aus zum Spyckerschen See gegangen und haben eine kleine Runde gedreht. Ich war immer begeistert wieviele Vögel man sieht, Massen an Schwänen und diesmal auch Scharen von Möwen







die Lage des Hotels so nah am Wasser ist wirklich toll!







das Häschen hatte ich von der Entfernung für echt gehalten, erst als es sich gar nicht bewegt hat als wie nähergekommen sind ist mir aufgefallen dass es eine Figur ist  ;D



Abschiedsfoto



zum Abendessen sind wir wieder in das Fischlokal nach Bobbin gegangen, Josef hat sich den Fisch mit den blauen Gräten bestellt und ich nahm den Fisch von der Tageskarte mit Tomate und Käse überbacken

Viele Grüße Paula

Christina

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #43 am: 07. April 2021, 18:06:09 »
Ich finde Sanddorn schmeckt erst mal etwas gewöhnungsbedürftig, weil er ja nicht nur sauer ist, sondern auch so einen, wie ich finde, ganz leicht abgestandenen (ich weiß nicht, wie ich das anders beschreiben soll) Geschmack hat. Ich hab auf Rügen mehrere Sanddornsaftschorle getrunken und bei der ersten zunächst gedacht, dass da etwas nicht in Ordnung damit wäre. Ich fand ihn aber dann sehr lecker und auch die Sanddornmarmelade, die als Gastgeschenk in der Ferienwohnung war, fand ich so toll, dass ich mich geärgert hab, da nicht ein großes Glas gekauft zu haben.

Die Bilder vom See bei eurem Hotel vermitteln mir wieder diese friedliche ruhige Stimmung dort, sehr schön.
LG Christina

Susan

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Re: Rügen im Juli 2019
« Antwort #44 am: 09. April 2021, 20:46:02 »
Ein schön entspannter Tag.

So viele Schwäne auf einen Gewässer hab ich auch noch nie gesehen.

Sanddorn kenne ich nur von den bekannten Schweizer Kräuterbonbons - kann mich aber nicht erinnern, wie die so geschmeckt haben  :gruebel:
Liebe Grüße
Susan