Autor Thema: Kurzbericht: Juni 2021 - Wiedersehen mit Ostfriesland  (Gelesen 5082 mal)

Christina

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Re: Kurzbericht: Juni 2021 - Wiedersehen mit Ostfriesland
« Antwort #30 am: 29. Juli 2021, 17:50:40 »
So viel schlechtes Wetter ist ja doof. Immerhin gab es ein paar schöne Ausblicke über die Salzwiesen. Von Norddeich kenne ich nur den Bahnhof und die paar Meter bis zur Fähre nach Norderney ;)
Die bietet sich für einen Tagesausflug ganz gut an, weil die Fähre tidenunabhängig ist, vielleicht habt ihr das ja noch gemacht.
LG Christina

Susan

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Re: Kurzbericht: Juni 2021 - Wiedersehen mit Ostfriesland
« Antwort #31 am: 02. August 2021, 23:05:20 »
1. Juli  Greetsiel

Der neue Monat beginnt wirklich mit schönerem Wetter, die Sonne setzt sich mehr und mehr gegen die Wolken durch. Für einen Ausflug nach Norderney sind wir etwas spät dran, vielleicht hätten wir uns sogar nochmal testen lassen müssen. Daher fahren wir mit dem Roller an die Leybucht an der Westküste Ostfrieslands nach Greetsiel. Der Ortskern um den Hafen herum ist weit gehend autofrei, auch die Fahrräder sollen abgestellt werden, doch daran halten sich wenige. Bilder von damals habe ich kaum im Kopf, nur dass es damals dort brechend voll war. Dies ist heute zum Glück nicht der Fall.

Nach Abstellen des Rollers kommen wir flugs zum Hafen, in dem ist die größte Kutterflotte Ostfrieslands -etwa 25- zuhause. Davon sehen wir dann auch einige  :))









Der Hafen ist auch beliebt, weil er seit 1991 mit Fertigstellung der Leysiel Schleuse unabhängig von den Gezeiten angefahren werden kann. Für die Leute bedeutet es allerdings, dass der Weg zum Meer weit ist  ::) Auch wir schlendern den Westdeich entlang um dorthin zu kommen, kehren allerdings um, als wir nicht mehr weiter wissen, wo es denn nun wirklich zur Bucht geht. Dazwischen liegt halt das Leyhörner Sieltief und das Naturschutzgebiet Leyhörn. Später sehen wir dann auf einer Karte, dass es noch einen Badesee mit Sandstrand gibt.

Unterwegs sehen wir noch zwei Skulpturen





Fisch und Granat (Garnelen) Sinnbilder für den Hafenort. Auch wenn die den Eindruck erweckt; der Name Greetsiel kommt nicht von Krabben, sondern nach den altdeutschen Greit oder Gred für Wiese

Wir schauen uns ein wenig im Ort um, der hat nämlich malerische Ecken







Selbst die Abfallbehälter sind verschönt  ;)




Jo, wenn der alte Seebär das meint
dann suchen wir uns mal ein schönes Cafe  ;D


(späteres Bild)

An den alten Sielen, auf denen man Boot fahren kann,  vorbei





kommen wir dann zur weiteren Sehenswürdigkeit Greetsiels: den Zwillingsmühlen

 

Die grüne Mühle wurde 1856 erbaut, gewerblich bis 1964 und zum Eigenbedarf bis zu einem Sturm im Herbst 1972 betrieben. 1976 konnte der abgebrochene Flügel repariert und eine Teestube mit Kunstgalerie in den beiden unteren Etagen der Windmühle eingerichtet werden. Die Mühle erlitt Ende 2013 erneut einen Sturmschaden, der mit Hilfe von  Spenden behoben werden konnte.

Die rote Mühle wurde bereits 1706 errichtet und 1921 in der heutigen Form auf dem alten Unterbau erneuert. Bis heute erfüllt die Mühle ihren vollen Zweck; sie kann mit Wind und Motorkraft mahlen. Im Mühlenladen gibt es täglich frisches Mühlenbrot und ein großes Angebot an biologischen Vollwertlebensmitteln. Im Kornspeicher befindet sich ein Café. Ihre Windblätter werden momentan gewartet.

Wir schlagen den Bogen zurück zum Hafen und suchen uns ein nettes Plätzchen am Deich für einen Aperitif, leider gibt es kein Jever nur Veltins


Nebenbei können wir Schiffe gucken und Möwen







Im Hintergrund die Graf Edzard I macht normalerweise Touren zur Schleuse und den Hafen, die Tage ist sie allerdings auf Reparatur. Die Frisia X wird für Ausflugsfahrten zu den Inseln eingesetzt.



Als wir schließlich zurück zum Parkplatz gehen, sitzen die ersten schon beim Abendbrot.



Der Ausflug hat sich gelohnt. Alles in allem hat uns Greetsiel von den Sielorten am besten gefallen.
Liebe Grüße
Susan


Susan

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Re: Kurzbericht: Juni 2021 - Wiedersehen mit Ostfriesland
« Antwort #32 am: 08. August 2021, 02:32:26 »
2. Juli  Upleward und umzu

Auch heute zeigt sich der Himmel weitgehend heiter. Wir wechseln nochmal den Standort, heißt: vorher müssen wir mal wieder zum Test, bewährt nach Norden.  ::) Es geht zur Krummhörn, einem Landstrich am Mündungstrichter der Ems. Früher bestand diese Küste aus vielerlei Buchten, daher der Name "Krumm". Jetzt ist das Land begradigter eingedeicht, Kanäle und Entwässerungsgräben durchziehen es. Die Gemeinde besteht aus 19 ehemaligen Warfendörfern. Wir schlagen unser Quartier beim Camping am Deich in Upleward auf. Vom Ort sehen wir erstmal nicht viel, die Anfahrt führt drum herum.

Eigentlich wollten wir mindestens bis Montag bleiben, doch Kersten bekommt einen "Notruf"  von seiner Tennismannschaft. Sie mussten beim letzten Punktspiel schon unvorhergesehen mit Ersatzleuten spielen. Sonntag wird es wieder knapp. Wir überlegen kurz, ob er mit dem Zug nach Hause fährt und dann wieder kommt. Meine Schwester hat allerdings gesagt, dass durch Baustellen bzw. eine Sperrung wegen einer Bombenräumung die Zugfahrt langwierig und umständlich ist. Also werden wir morgen Abend schon nach Hause fahren.  :(

Aber erstmal sind wir noch hier  8) Wir erklimmen den Deich und sehen von dort eine Besonderheit Uplewards: den Welt einzigen Trockenstrand  ;)



Sandfläche und auch Strandkörbe, daneben ein Spielplatz; zum Baden muss man dann über'n Deich. Selbiger wurde in den letzten Jahren erneuert und erhöht.



Gegenüber im Dunst sehen wir die Niederlande und dicke Schiffe mit Autos aus Emden.



Wir spazieren unten am Ufer entlang rund 2 km nach Süden. Unterwegs eine Ente beim Wattwandern und eine Schilfbank mit etlichen Vögeln.







Schließlich kommt auch das Ziel der Wanderung in Sicht, der Leuchtturm von Campen



Mit gut 65 m Höhe ist er der höchste Deutschlands und einer der höchsten der Welt. Sein Leuchtfeuer hat eine Reichweite von 55 km. Der Stahlfachwerkturm sieht irgendwie nicht so aus wie wir uns Leuchttürme vorstellen.  ^-^



Erbaut wurde er 1891 und kürzlich renoviert. Von Mitte März bis Anfang Oktober kann er besichtigt werden. Wir verzichten aber auf das Erklimmen der 302 Stufen  :floet:


"ostfriesischer Eiffelturm"

Auf dem Rückweg können wir noch mehr Vögel beobachten.







Liebe Grüße
Susan


Ilona

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Re: Kurzbericht: Juni 2021 - Wiedersehen mit Ostfriesland
« Antwort #33 am: 08. August 2021, 11:17:28 »

Hallo Susan,

nun habe ich mich mit Captain Iglo :zwinker: eine Weile unterhalten und war erstaunt, dass er lieber Kuchen als Fischstäbchen mag.

Greetsiel gefällt mir ganz gut, vor allem bei so herrlichem Wetter.

Nach Ostfriesentee und Kuchen erklimme ich jetzt natürlich den Leuchtturm von Campen :girly:.
Liebe Grüße

Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)


Susan

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Re: Kurzbericht: Juni 2021 - Wiedersehen mit Ostfriesland
« Antwort #34 am: 08. August 2021, 22:20:51 »
Nach Ostfriesentee und Kuchen erklimme ich jetzt natürlich den Leuchtturm von Campen :girly:.

Hoffentlich hast du keinen Drehwurm gekriegt  ;) Denn jetzt geht's weiter

3. Juli   Krummhörn Rollertour

 :strahl:  und wir haben zumindest noch den Tag Urlaub.

Während Kersten herumrödelt, gehe ich nochmal für eine Stunde ins Watt. Diesmal auch mit Schlappen  8)





Es ist auch hier ziemlich schlickig  ::) Am besten kommt man mit so einer Art Schlittschuhschritt vorwärts.



Ich habe es so in Erinnerung, dass man im Watt interessante Dinge sehen und finden konnte. Krebse oder zumindest Muscheln, ganz früher auch Seesterne. Ich sehe nur was Quallen artiges und Wattwurm-Häufchen.



Trotz Schlappen werden die Füße matschig  ^-^ Leider gibt es erst vor'm Campingplatz eine Dusche zum Abbrausen.



Das ist aber noch gar nix, schaut mal  die Ostfriesen beim Schlickschlitten-Rennen an oder beim Wattfußball  ;D



Da eine Reihe Ostfriesenkrimis in Krummhörn spielt, drehen wir noch eine Runde mit dem Roller über die Dörfer. Die bestehen in der Regel aus Kirche(n), Klinkerhäusen, Gulfhöfen und einer Ringstraße  ;) Letztere sicher wegen der früheren Warften. Heute wohnen meist Pendler aus Emden hier oder es sind Ferienwohnungen. Bilder habe ich so gut wie keine gemacht. Die Osterburg in Groothusen war wegen einer Veranstaltung geschlossen. Der Ort Manslagt klingt ja irgendwie schon nach Krimi  ;) Tatsächlich setzen es manche Sprachforscher mit dem altfriesischen Wort für Totschlag "mannslachta", tatsächlich kommt der Ortsname eher von "slacht" für Pfahlbauten. Auch in Pilsum halten wir uns nicht lange auf, sondern fahren weiter zum gleichnamigen Leuchtturm. Vom Parkplatz aus kann man vor'm, auf oder hinter'm Deich zum Turm laufen.


Blick vom Deich : Salzwiesen

Ostfriesische Landschaft: Wiesen, Rapsfelder, Kühe, Windmühlenräder und ein Leuchtturm  ;)



Wie auch der in Campen wurde der Leuchtturm 1891 in Betrieb genommen. Er wurde schon 1919 stillgelegt, da sich die Fahrrinne verlagert hatte. Danach wurde er zu verschiedenen zwecken benutzt und verkam. 1973 wurde er renoviert, bekam dabei den rot-gelb Anstrich und wurde zu einem Wahrzeichen Ostfrieslands.



Der Turm spielte in Otto-Filmen mit, sowie in einem Tatort. Außerdem beherbergt er ein Trauzimmer. Paare hängten Liebesschlösser an die Gitterfenster, bei einer Renovierung wurde die "umgebettet"  zu einemextra aufgestellten Gitter. Das hängt auch schon ziemlich voll.



Blick auf die Marsch, ein Vogelschutzgebiet



Zumindest einige Gänse sichten wir auch





Die Straße beim Parkplatz führt nördlich weiter zur Schleuse Leysiel, ist aber abgesperrt. Da wir nicht wissen, wie weit das ist gehen wir nicht zu Fuß dahin (spätere Recherche 4 km wären es)

Wir sind nicht weit weg von Greetsiel, also halten wir dort nochmal für einen Bummel.  8) Kurz überlegen wir dort zu Abend zu essen, doch dafür ist es viel zu früh. Also wird es erstmal ein Eisbecher für jeden



Wir haben etwas mehr Muße, die Häuser anzuschauen.

 

Unten im Turmtor ein offener Bücherschrank. Ist aber nichts interessantes dabei.

 

Die Kutter sind auch noch da  ^-^  Auf einem findet offenbar grad eine Männertour statt mit lauter Musik und wahrscheinlich viel Flüssigem  ;)





Wir schlendern noch den Ostdeich ein Stück entlang und treffen einen alten Fischer



Es ist immer noch recht früh am Abend, also rollern wir weiter über die Dörfer und halten schließlich noch in Upleward. Schon Mitte des 7. Jahrhundert gab es hier ein Warfendorf.  Der älteste bau ist die Kirche von etwa 1300. Im Mittelalter gab es eine Wasserburg, die allerdings 1782 abgerissen wurde. Der Anbau von Erbsen war hier groß, darauf weisen noch heute Straßennamen hin. Etwas umstritten im Ort sind die von einem kanadischen Künstler gestalteten Kunstschmiedezäune. Teile kann ich noch ablichten, dann ist der Kamaraakku leer.  ::)







Unseren Aperitif - alkoholfreies Bier - nehmen wir auf dem Deich zu uns, zum Abendessen geht es ins Restaurant Erbsenbinder am Platz. Das Lachsfilet ist leider schon aus, daher gibt es ganz gewöhnlich Currywurst mit Pommes.

Gegen 20:30 Uhr starten wir die Heimreise. Das war es dann mit dem Wiedersehen mit Ostfriesland.

Fazit

Ja, es war schon alles in allem ein recht netter Urlaub.
Ja, es war äußerst interessant, die Ferienstätten meiner Jugend wiederzusehen.
Ja, es hat Spaß gemacht, die Schauplätze etlicher Ostfriesenkrimis zu sehen.

Okay, hier und da haben uns Wetter und Corona-Auflagen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Und einiges, was ich geplant hatte, haben wir nicht umgesetzt. Wie e-Bike leihen, Kajak fahren oder die Städte anschauen.
Trotzdem hat die Küste für uns nicht so sehr den Reiz, ist halt wenig abwechslungsreich. Die quasi Endlosigkeit von Deich und Watt hat zwar was, aber nicht tagelang  ;) Radtouren könnte man lang und reichlich machen, wäre aber auch immer dasselbe. Da wir es nicht so weit haben, könnte es vielleicht nochmal Kurzkurztrips in die Gegend geben.
Ansonsten weiß ich wieder, warum ich so lange nicht da war  ::)

 :danke: euch allen für's virtuelle Mitreisen!
Liebe Grüße
Susan


Silv

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Re: Kurzbericht: Juni 2021 - Wiedersehen mit Ostfriesland
« Antwort #35 am: 09. August 2021, 07:25:36 »
Hallo Susan,
vielen Dank fürs Mitnehmen. Dein Fazit beschreibt gut mein Empfinden. Für ein Wochenende könnte ich mir einen Trip dahin gut vorstellen, aber länger? Hm, ich glaube, da ist mir die Ostsee doch lieber. Ich fühle mich einfach wohler zwischen Seen, Bergen und Wäldern  ^-^
Liebe Grüße
Silvia

Horst

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Re: Kurzbericht: Juni 2021 - Wiedersehen mit Ostfriesland
« Antwort #36 am: 09. August 2021, 12:49:09 »
Schön dass ich nun auch mal sehen durfte wie es in Ostfriesland aussieht. Für Erholung sicher eine schöne Urlaubsregion - wobei mir die Natur da etwas zu "zurückhaltend" ist. ;)
Danke fürs mitnehmen. :)
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Ilona

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Re: Kurzbericht: Juni 2021 - Wiedersehen mit Ostfriesland
« Antwort #37 am: 09. August 2021, 16:45:48 »
Zitat
Paare hängten Liebesschlösser an die Gitterfenster, bei einer Renovierung wurde die "umgebettet"  zu einemextra aufgestellten Gitter. Das hängt auch schon ziemlich voll.

Die Hersteller der Vorhänge-Liebesschlösser können sich seit ein paar Jahren an steigenden Umsätzen freuen. Ob das wirklich mit der dauerhaften Liebe funktioniert, wenn man die Schlüssel im Fluss oder Watt versenkt  :gruebel: ? Aber egal, wir haben das schließlich nicht nötig  :floet: :toothy9:.

Liebe Susan,

vielen Dank, dass wir euch an die Nordsee begleiten durften. Da wurden bei mir auch Erinnerungen wach.

Die Landschaft ist bei Sonnenschein schön, aber das Watt mag ich gar nicht und das rauhe Klima vertrage ich nicht. Uns zieht es doch mehr in die Berge. Der Ostsee würde ich aber irgendwann eine Chance geben, wenn uns die Berge zu anstrengend werden.

 :danke: nochmals fürs Posten des Reiseberichts :beifall:.
Liebe Grüße

Ilona

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Paula

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Re: Kurzbericht: Juni 2021 - Wiedersehen mit Ostfriesland
« Antwort #38 am: 09. August 2021, 18:48:37 »
Hallo Susan,
Danke für die schönen Eindrücke. Ich könnte mir eine Woche Urlaub dort gut vorstellen. Also nicht jedes Jahr, dafür wäre es mir auch nicht spektakulär genug, aber ich habe dieses Jahr in unserem Urlaub gelernt dass ich das gar nicht jedes Jahr brauche. Einfach mal in einer schönen Umgebung die Seele baumeln lassen und nicht jeden Tag das Gefühl zu haben man muss jetzt die Sehenswürdigkeiten vor Ort anschauen sonst verpasst man was. Doch das kann ich mir jetzt gut vorstellen.  Josef kann ich dafür aber wahrscheinlich nicht begeistern.  Ich glaube ich hebe mir Ostfriesland für meine Rentenzeit auf.
Viele Grüße Paula

Christina

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Re: Kurzbericht: Juni 2021 - Wiedersehen mit Ostfriesland
« Antwort #39 am: 09. August 2021, 20:09:32 »
Ups, nun ging es aber Schlag auf Schlag mit den letzten Urlaubstagen. Greetsiel ist auch mein absoluter Favorit unter den Küstenorten, für Oktober habe ich dort eine der bereits erwähnten "Sicherheitsbuchungen", mal sehen, ob es das wird oder doch ein anderes Ziel.
Ich fand, der Ausblick vom Leuchtturm Campen war die Anstrengung des Aufstiegs wert, zumindest als ich im Mai dort war und es einige gelbe Rapsfelder zu sehen gab.

Ich weiß, ich wiederhole mich, aber anders als wohl alle anderen hier, mag ich Ostfriesland sehr. Natürlich auch nicht jedes Jahr, aber das gilt bei mir für alle Reiseziele. Es gibt dort einfach wunderschöne, idyllische Orte und man kann wunderbar eine Halbtageswanderung mit einer Halbtagesbesichtigung verbinden. Susan und Gatte haben sich ja überwiegend an der Küste aufgehalten, aber es gibt im Landesinnern ja auch noch so viel anzuschauen. Und: ein Tagesausflug auf eine der Inseln gehört für mich unbedingt dazu, da man halt nur dort "richtig" am Meer ist. Und dieses Meer finde ich noch schöner als die Ostsee, da an der Nordsee die Strände viel endloser sind. Ich war ja auch schon eine Woche "nur" auf Norderney, das ist dann nochmal ein anderes Ostfriesland als das Festland.
Und wenn man weite, endlose Nordseestrände und idyllische Orte im Hinterland verbinden möchte, ohne dass man zwischen Festland und Insel wechseln muss, kann ich Holland empfehlen, die Küstenprovinzen dort.

Auf jeden Fall vielen Dank Susan für den Bericht, er hat viele Erinnerungen wieder aufgefrischt, hab immer mal wieder meine Fotos zu einzelnen Orten dazu angeschaut und nun bin ich gespannt, ob es mich dieses Jahr auch noch dorthin verschlägt.

Schön dass ich nun auch mal sehen durfte wie es in Ostfriesland aussieht. Für Erholung sicher eine schöne Urlaubsregion - wobei mir die Natur da etwas zu "zurückhaltend" ist. ;)
Danke fürs mitnehmen. :)

Horst, von mir gibt es bereits zwei Berichte aus Ostfriesland, einmal Festland Mai 2015 und einmal Norderney Oktober 2018.

Einfach mal in einer schönen Umgebung die Seele baumeln lassen und nicht jeden Tag das Gefühl zu haben man muss jetzt die Sehenswürdigkeiten vor Ort anschauen sonst verpasst man was. Doch das kann ich mir jetzt gut vorstellen.  Josef kann ich dafür aber wahrscheinlich nicht begeistern.  Ich glaube ich hebe mir Ostfriesland für meine Rentenzeit auf.

Also ich habe dort wie in jedem Urlaub, egal wo, jeden Tag von morgens bis abends entweder etwas angeschaut oder bin gewandert. Ich weiß nicht, warum es dort anders sein sollte, als irgendwo anders auf dieser Welt.
LG Christina

Susan

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Re: Kurzbericht: Juni 2021 - Wiedersehen mit Ostfriesland
« Antwort #40 am: 11. August 2021, 12:16:41 »
Es stimmt schon, das war jetzt eine Überdosis Wattenküste  ;)
Wenn wir etwas mobiler gewesen wären - nicht unbedingt fahrzeugbedingt, sondern der Testpflichten wegen- hätten wir eine abwechslungsreichere Tour machen können. Die Städte und das Fehnland mit berücksichtigen; ein, zwei Inselausflüge mehr.

Zitat
Und wenn man weite, endlose Nordseestrände und idyllische Orte im Hinterland verbinden möchte, ohne dass man zwischen Festland und Insel wechseln muss, kann ich Holland empfehlen, die Küstenprovinzen dort.

 :thumb: 

 
Liebe Grüße
Susan


Silvia

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Re: Kurzbericht: Juni 2021 - Wiedersehen mit Ostfriesland
« Antwort #41 am: 12. August 2021, 17:30:41 »
So, ich bin jetzt auch endlich hinterher ...  :danke:  für die kurze Reise ans Meer, bei der ich den leckeren Geschmack der Fischbrötchen im Kopf hatte  ;D  ... irgendwie hatte ich auf den Fotos den Eindruck das dort auch relativ viel los war.