Autor Thema: Sardinia 2021 statt USA  (Gelesen 5285 mal)

Christina

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Re: Sardinia 2021 statt USA
« Antwort #45 am: 30. Dezember 2021, 18:18:54 »
Wanderung und dann erholen am Strand, das machen wir auch gerne, wenn sich die Gelegenheit ergibt.

Das Klettern über die großen Felsen hätte mir auch Spaß gemacht, schade, dass Hin- und Rückweg gleich waren.

Die einzelnen Gänge des Abendessens sehen lecker aus, aber ob ich die Geduld hätte, zwei Stunden dort zu verbringen?  Ich glaube, da wären mir die drei "klassischen" Gänge mit Vorspeise, Hauptgericht und Desser lieber. Aber war auf jeden Fall mal etwas anderes.
LG Christina

Ilona

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Re: Sardinia 2021 statt USA
« Antwort #46 am: 31. Dezember 2021, 10:36:24 »
Die einzelnen Gänge des Abendessens sehen lecker aus, aber ob ich die Geduld hätte, zwei Stunden dort zu verbringen?  Ich glaube, da wären mir die drei "klassischen" Gänge mit Vorspeise, Hauptgericht und Desser lieber. Aber war auf jeden Fall mal etwas anderes.

Wir hatten einen tollen Platz direkt am Geländer der großen Terrasse des Restaurants. Da verging die Zeit wie im Flug, auch wenn es schnell dunkel wurde. Drei einzelne Gänge wären teurer gewesen als dieses Menü und das war wirklich excellent.
Liebe Grüße

Ilona

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Susan

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Re: Sardinia 2021 statt USA
« Antwort #47 am: 31. Dezember 2021, 14:08:28 »
Hi,

tatsächlich mal was bekanntes  ^-^ Bei der Schlucht zumindest dem Namen nach. Ich mein, wir hätten oben am Pass dafür gehalten, sind dann aber nicht weit rein gewandert, weil es nicht so spannend aussah?
Schade, denn das Felsenklettern hätte uns schon gefallen - Kerlie natürlich besonders- und die Flusspools zum Füße kühlen.

Das  Essen sieht lecker aus und nicht so mächtig.  8) Bei Oktopuss hätte ich aber gestreikt  :P  Habt ihr gesehen was es beim Landmenue so gab?
Liebe Grüße
Susan


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Re: Sardinia 2021 statt USA
« Antwort #48 am: 01. Januar 2022, 12:42:07 »
Hi,
tatsächlich mal was bekanntes  ^-^ Bei der Schlucht zumindest dem Namen nach. Ich mein, wir hätten oben am Pass dafür gehalten, sind dann aber nicht weit rein gewandert, weil es nicht so spannend aussah?

Damals war die Schlucht vielleicht nur bei den Einheimischen oder eingefleischten Wanderern bekannt. Dazu ist der Weg vom Pass nach unten anscheinend teilweise sehr ausgesetzt.

Schade, denn das Felsenklettern hätte uns schon gefallen - Kerlie natürlich besonders- und die Flusspools zum Füße kühlen.

Das könnt ihr doch irgendwann nachholen.

Das  Essen sieht lecker aus und nicht so mächtig.  8) Bei Oktopuss hätte ich aber gestreikt  :P  Habt ihr gesehen was es beim Landmenue so gab?

Eine Beschreibung der Menüs auf der Karte gab es nicht. Die Kellnerin verklickerte uns die Menüs in Itenglisch und das war nicht immer eindeutig. Das Landmenü bestand überwiegend vom Lamm aus der Gegend. Lamm mögen wir nicht und nach der Erfahrung mit dem Entrecote wollten wir auch kein (halb-)rohes Fleisch auf dem Teller haben.
Liebe Grüße

Ilona

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Re: Sardinia 2021 statt USA
« Antwort #49 am: 02. Januar 2022, 08:20:48 »
Ilonas Meinung zur Gorropu Schlucht kann ich bestätigen. Die weißen Steinkugeln sind schön anzusehen, aber wer schon in den Canyons der USA unterwegs war, reißt das nicht mehr vom Hocker. 

Der Weg durch das Tal zieht sich tatsächlich. Vom Pass kann man und va wieder hinauf, auch mit einem Jeep gefahren werden. 600 Höhenmeter bei 30° und mehr sind keine Kleinigkeit.
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Ilona

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Re: Sardinia 2021 statt USA
« Antwort #50 am: 02. Januar 2022, 14:39:42 »
9. Tag – Von Ispinigoli nach Budoni

Grotta del Bue Marino und Orgonsolo

Beim Auschecken wurde uns als Dankeschön ein Liter vom leckeren roten Hauswein überreicht. Der Wein war in einer Wasser-Plastikflasche abgefüllt und stammte vom Weinberg unterhalb des Hotels. Das war eine sehr nette Geste.

Wir fuhren nach Cala Gonone und suchten einen Parkplatz etwas oberhalb vom Hafen. Dort stand eine der vielen Buden, die Tickets für die Bootsfahrten verkaufen. Wir wollten zur Grotta del Bue Marino und die erreicht man nur mit dem Schiff. Wir löhnten je 10 € pro Person für das Boot und den Eintritt in die Grotte.

Für uns stand die Angela bereit





und schon bald ging es in rasanter Fahrt der Küste entlang.



Beim Anlegen schaukelte das Boot kaum und die Passagiere spazierten gemütlich zum Eingang der Grotte.



Die Führung durch die Grotte war nur in Englisch oder auf Italienisch. Deutsche Besucher bekamen vorab dieses Faltblatt zum Lesen.



Auch in dieser Grotte ist das Fotografieren offiziell verboten, doch wir durften Bilder ohne Blitz machen, aber erst auf dem Rückweg. Die Führerin eilte nämlich mit uns in schnellem Schritt über die Metallstege.

Auf einmal trauten wir unseren Augen nicht, als uns ein Höhlenforscher entgegen paddelte.



Hier dennoch :zwinker: ein paar Bilder vom Hinweg:







Die Höhle ist zum Großteil noch nicht ganz erforscht und endet für Besucher kurz nach dem Mönchsrobbenstrand.



Die Grotte hat eine Besonderheit. Hier treffen das Salzwasser des Meeres und das Süßwasser der Höhle aufeinander.







Vom Rückweg nun diese Bilder:











Die Höhle kann nicht mit besonderen Tropfsteinen aufwarten, aber gefallen hat sie uns trotzdem. Die Angela hatte schon die nächste Gruppe gebracht und stand für unsere Rückfahrt bereit.



Kurz vor dem Ausgang stolperte ich über ein hochstehendes Metallteil und riss mir dabei die linke große Zehe auf. Ich sah kurz Sterne und sagte zu Heiko, dass nichts Schlimmes passiert ist. Allerdings spürte ich schnell, wie meine Sandale feucht wurde. Es blutete ziemlich. Heiko hatte Pflaster im Rucksack und ich verband meinen Zeh mit einem großen Stück und drückte ihn auf der Rückfahrt fest auf den Boden. Zurück an Land war die Blutung gestoppt.

Als nächstes Ziel hatte ich das einstige Banditennest Orgosolo (die Nr. 9 der Top Ten Sehenswürdigkeiten) auf dem Programm. Dorthin führt eine sehr kurvenreiche Straße im Gebirge.



Der Kampf der Hirten gegen die Macht der Großgrundbesitzer und die Gesetze des italienschen Staates führten 1969 zum Aufstand des schillernden Robin-Hood-Banditen Graziano Mesina. Es gibt darüber auch einen Spielfilm, der im örtlichen Kino gezeigt wird.



War das voll in Orgosolo. Sämtliche Reisegruppen schienen sich an dem Tag in dem Ort zu versammeln. Berühmt ist Orgosolo vor allem wegen seiner Wandmalereien. Es gibt sogar Audioführungen, doch sämtliche Sets waren bereits vergeben. So machten wir unseren eigenen Rundgang und das war auch besser, da ich wegen der Verletzung nicht weit laufen konnte.













Eigentlich wollten wir in Orgosolo Mittag essen, doch wir fanden kein Restaurant. Da uns der Rückweg über Nuoro führte, lag es auf der Hand, dass wir einen Abstecher zu McDonalds machten  :cool2:.

Gesättigt fuhren wir über die Schnellstraße zur Küste nach Budoni. Dort hatte ich für zwei Nächte ein Zimmer (eigentlich eine Cabin) im Hotel Sa Prata reserviert. Die kleine Hotelanlage liegt auf einer Anhöhe. Wir hatten zwar Meerblick, doch um zum Meer zu kommen, braucht man ein Fahrzeug.



800 m entfernt gibt es eine Pizzeria, die von einem älteren Ehepaar betrieben wird. Dort bestellten wir uns abends zwei Pizzen und Getränke. Leider hatten die Stechmücken auch Hunger und umschwirrten uns. Das war in der Gegend eine richtige Plage und man konnte abends nicht draußen sitzen. Die Biester vermehren sich in den naheliegenden Naturreservaten und es wird nichts dagegen unternommen. Deshalb ließen wir den restlichen Abend mit unserem geschenkten Tropfen aus Ispinigoli im Zimmer ausklingen.

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Unterkunft: Sa Prata Hotel & Resort, Dorgali

Preis: 149,76 € für 2 Nächte inkl. Frühstück
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Re: Sardinia 2021 statt USA
« Antwort #51 am: 03. Januar 2022, 14:26:45 »
Hach, jetzt weiß ich also wieder den Namen der Grotte, die wir nicht so aufregend  fanden  ^-^  War doch nicht so weit südlich wie ich dachte. Wir hatten damals eine Buchten-Bootstour ab Cala Gonone, da wurden wir zum Schluss zu der Höhle gefahren und fix durchgeschleust. So auf den Bildern schaut es ja doch netter aus als in meiner Erinnerung.

Das Banditennest haben wir dafür verpasst. Schade, ich schaue mir so Wandbilder immer gern an. Da müssen wir wohl bald mal wieder auf die Insel.
Liebe Grüße
Susan


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Re: Sardinia 2021 statt USA
« Antwort #52 am: 03. Januar 2022, 14:42:58 »
Hach, jetzt weiß ich also wieder den Namen der Grotte, die wir nicht so aufregend  fanden  ^-^  War doch nicht so weit südlich wie ich dachte. Wir hatten damals eine Buchten-Bootstour ab Cala Gonone, da wurden wir zum Schluss zu der Höhle gefahren und fix durchgeschleust. So auf den Bildern schaut es ja doch netter aus als in meiner Erinnerung.

Gegen die Neptunsgrotte kommt sie nicht an und leider muss man auf dem Hinweg ziemlich hetzen, um hinterher zu kommen. Das ist kein Wunder bei dem Schiffsverkehr und den ganzen Tagesbootstouren entlang der schönen Küste.

Das Banditennest haben wir dafür verpasst. Schade, ich schaue mir so Wandbilder immer gern an. Da müssen wir wohl bald mal wieder auf die Insel.

Murals gefallen mir auch, doch die konnten mit denen in den USA oder Südamerika nicht mithalten. Da müssen die Künstler noch ein bissl üben. Aber eine tolle Idee ist es schon, so einen abgelegenen Ort in den Bergen attraktiv zu gestalten.
Liebe Grüße

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Re: Sardinia 2021 statt USA
« Antwort #53 am: 03. Januar 2022, 17:57:16 »
Die Höhle sieht recht interessant aus und in Verbindung mit einer nicht schaukelnden Bootsfahrt sicher ein nettes Ziel.

Die Wandmalereien gefallen mir gut, aber kaum zu glauben, dass es an so einem Touristenhotspot keine Restaurantmeile gibt. Zum Glück seid ihr wieder am McDonalds vorbeigekommen.

Die Zehverletzung hätte aber nicht sein müssen, das ist im Urlaub immer besonders ärgerlich, hoffentlich hat es eure weiteren Unternehmungen nicht (all zu sehr) beeinträchtigt.

LG Christina

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Re: Sardinia 2021 statt USA
« Antwort #54 am: 04. Januar 2022, 14:31:42 »
Die Höhle sieht recht interessant aus und in Verbindung mit einer nicht schaukelnden Bootsfahrt sicher ein nettes Ziel.

Bei Windstärke 10 würde ich die Höhle nicht besichtigen. In der Höhle herrscht kein Seegang, aber man muss erst einmal hinkommen.   

Die Wandmalereien gefallen mir gut, aber kaum zu glauben, dass es an so einem Touristenhotspot keine Restaurantmeile gibt. Zum Glück seid ihr wieder am McDonalds vorbeigekommen.

Die Hauptstraße durch den Ort ist ziemlich schmal. Zwei Eisdielen haben wir entdeckt und ein Restaurant, das erst am Abend öffnete. Bestimmt sind die Lokalitäten für die Touribusse etwas außerhalb. Der Abstecher zu McDonalds bedeutete zwar eine Irrfahrt durch Nuoro (wegen der vielen Einbahnstraßen), aber was tut man nicht alles, wenn man Hunger hat  :totlach:.

Die Zehverletzung hätte aber nicht sein müssen, das ist im Urlaub immer besonders ärgerlich, hoffentlich hat es eure weiteren Unternehmungen nicht (all zu sehr) beeinträchtigt.

Ja, das war ärgerlich. Aber selbst schuld, denn mit Sicherheitsschuhen wäre das nicht passiert :floet: :toothy9:.

Gut, dass wir keine Wanderung mehr geplant hatten.
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Re: Sardinia 2021 statt USA
« Antwort #55 am: 04. Januar 2022, 14:43:54 »
10. Tag – Strandtag

Wir haben sehr gut in der Cabin geschlafen, vor allem hatten die Betten gute Matratzen. Obwohl wir am Vorabend wegen der Stechmückenplage schnell die Türe hinter uns zumachten, hatten sich doch ein paar Blutsauger ins Zimmer verirrt und mich in der Nacht angezapft. 

Das Frühstück wurde im Freien serviert. Am Tisch lag ein Zettel zum Ankreuzen. Wir trafen unsere Auswahl. Es schmeckte alles, bis auf das Brot. Da wurden Weißbrotscheiben angeröstet und die hatten je nach Bräunegrad etwas mehr oder weniger Röstaromen. Ihr wisst, was ich meine. Ansonsten war alles gut.

Unseren letzten Urlaubstag wollten wir in aller Ruhe verbringen. Anscheinend werden wir alt :cool2:, denn es wurde ein reiner Strandtag.

Zu Fuß war der Strand von Budoni zu weit, doch mit dem Auto waren wir in fünf Minuten dort. Wegen dem Saisonende war das Parken auf dem Parkplatz gratis.
 
Zuerst ging es durch ein kleines Wäldchen



und dann direkt zum langen Sandstrand. Ich habe nur diese zwei Fotos gemacht.





Wir leisteten uns zwei Liegestühle und einen Sonnenschirm, damit wir nicht mit einem gewaltigen Sonnenbrand nach Hause kommen.

Der Strand ist sehr lang und es geht flach ins klare Wasser. Hier traute sogar ich mich ins Wasser, da Fische von weitem sichtbar gewesen wären :totlach:. Wir blieben bis ca. 15:30 Uhr und haben an dem Tag viel gelesen.

Am Abend gingen wir in ein benachbartes Hotel-Restaurant zum Essen. Als Vorspeise wählten wir Ravioli mit einer leckeren Füllung und Sauce. Als Garnitur lagen zwei Riesengarnelen auf dem Teller. Tja, hätte uns das der Kellner nur gesagt, als er von den Ravioli schwärmte. Unsere Hauptspeise war nämlich ein Riesengarnelen-Teller mit fünf solchen Meerestieren. Das war dann doch ein bisschen viel Garnelen auf einmal. Beilagen gab es, außer dem sardischen Knäckebrot, natürlich wie immer nicht.

Unterkunft: Sa Prata Hotel & Resort, Dorgali

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Re: Sardinia 2021 statt USA
« Antwort #56 am: 04. Januar 2022, 17:57:01 »
Oh, schon der letzte volle Tag, schade, aber da hattest du mit deiner Zehverletzung ja Glück im Unglück.

Der Strand kann sich sehen lassen, um die Sonnenschirmmiete kommt man ohne jeglichen natürlichen Schatten nicht drumherum.

Da hätte euch der Kellner aber auf die Riesengarnelen in der Vorspeise hinweisen müssen, er kannte ja euer Hauptgericht. Aber das passt ja leider zu euren Erfahrungen mit den Restaurants auf Sardinien >:(
LG Christina

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Re: Sardinia 2021 statt USA
« Antwort #57 am: 04. Januar 2022, 18:05:54 »
Ein sehr schöner Strand zu entspannen! Ich nehme mal an die Wassertemperatur war auch erträglich.

Ohne Sonnenschirm geht es bei uns auch kaum noch  8)

Der Kellner ist wahrscheinlich Leute gewohnt, die von Garnelen nicht genug bekommen können. Wenn ich da an so manche Buffets denke ....  ;)

Schade, dass schon das Ende der Reise naht
Liebe Grüße
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Re: Sardinia 2021 statt USA
« Antwort #58 am: 05. Januar 2022, 16:08:04 »
Da hätte euch der Kellner aber auf die Riesengarnelen in der Vorspeise hinweisen müssen, er kannte ja euer Hauptgericht. Aber das passt ja leider zu euren Erfahrungen mit den Restaurants auf Sardinien >:(

Der Kellner war noch recht neu und hat mit Sicherheit nicht so weit gedacht :floet:. Wahrscheinlich waren wir seine ersten Gäste, die diese Kombination bestellten.

Ein sehr schöner Strand zu entspannen! Ich nehme mal an die Wassertemperatur war auch erträglich.

Einen Thermometer hatte ich nicht dabei, aber wenn mein(e) Frostbeule Heiko :knuddel: mehrmals schwimmen geht, dann war das Wasser nicht zu kalt  :toothy9:.

Ohne Sonnenschirm geht es bei uns auch kaum noch  8)

Nur ihr habt ihn bestimmt dabei und spart die Leihgebühr.

Der Kellner ist wahrscheinlich Leute gewohnt, die von Garnelen nicht genug bekommen können. Wenn ich da an so manche Buffets denke ....  ;)

Das waren die Gamberi, also die Riesengarnelen. Da ist sowieso mehr Panzer, als Fleisch dran. Schade, dass deren Schale so hart ist, denn die wäre bestimmt sättigend  :totlach:.

Schade, dass schon das Ende der Reise naht

aber im Herbst sind wir meistens nur 10 Tage unterwegs.

Wie ihr euch denken könnt: Abschiedsschmerz verspürten wir nicht, sondern freuten uns auf die heimische Kost  :sabber:.
Liebe Grüße

Ilona

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Re: Sardinia 2021 statt USA
« Antwort #59 am: 06. Januar 2022, 15:15:33 »
11. Tag – Rückreise und Fazit

Nach dem Frühstück packten wir unseren Krempel ins Auto. Leider musste das Zimmer bis 10.30 Uhr geräumt sein, denn wir hatten bis zum Abflug um 18 Uhr noch viel Zeit und kaum Programm.

Auf dem Weg zum Flughafen kamen wir durch San Teodoro mit seinem Naturschutzgebiet etwas außerhalb vom Ort. Dort gibt es Flamingos.



Leider musste ich die Flamingos heranzoomen, denn man kam einfach nicht näher an die Wasservögel ran.

Wir fuhren bis zum Capo Coda Cavallo weiter, denn dort soll es einen traumhaften Strand geben.



Die Zufahrt zum Strand war allerdings gesperrt, weil der anscheinend zu dem Resort gehört.



Schwupps waren wir wieder in Olbia und der Flughafen ist gleich am Ortsanfang. Um den Flughafen herum wurden zwei Einkaufszentren gebaut. Wir parkten in der Mall und bummelten durch die Läden ohne etwas zu kaufen. Um die Mittagszeit aßen wir dort eine Kleinigkeit in einem SB-Restaurant.

Irgendwann wurde uns das Herumlungern in der Mall zu langweilig und wir fuhren bis zum nahen Yachthafen weiter. Der Fährhafen befindet sich gegenüber.



Ein Blick nach Olbia.



Im Yachthafen lagen sowohl ein altes Segelschiff,



als auch viele Luxusyachten.



Ja, so mussten wir die Zeit totschlagen.

Wir suchten danach eine Tankstelle, um Beuli vollzutanken. Dann fuhren wir zum zweiten Einkaufszentrum weiter. Hier gibt es einen großen Decathlon mit einer Parkgarage darunter. Beuli durfte dort im Schatten parken, während wir durch den Outdoor-Laden schlenderten. Daneben gab es noch weitere Läden, doch gekauft haben wir auch dort nichts. In einem Café genehmigten wir uns aber ein Eis am Stiel, denn offenes hatten die nicht.

Endlich war es 15.30 Uhr und Zeit, Beuli zurückzubringen. Die Fahrtzeit dauerte gerade mal fünf Minuten, so dicht liegt das alles beieinander. Der Sixt-Mitarbeiter hatte keine Beanstandungen und so hatten wir nur noch 50 m zu Fuß zum Flughafengebäude. Wir konnten gleich einchecken und hatten das Gepäck los. Danach verließen wir den Flughafen und setzten uns draußen auf eine Bank, damit wir nicht zwei Stunden den Mund-Nasen-Schutz tragen mussten.

Der Lufthansa-Jet traf pünktlich aus Frankfurt ein und wir hatten einen ruhigen Rückflug.

Unterkunft: Zu Hause  :toothy9:

Preis: 0 €  :zwinker:

Fazit

Das war im Groben unsere Route:



Sardinien kommt mit endlosen Sandstränden und türkisblauem Wasser daher und in das glasklare Wasser wagten sich selbst Nicht-Wasserratten wie wir. Nicht umsonst wird die Insel als die Karibik des Mittelmeeres bezeichnet.

Landschaftlich reizvoll ist die Nordküste bei Capo Testa mit den tollen Felsformationen. Aber auch die Gorropu Schlucht mit ihren weißen Felsen. Davon abgesehen, haben sich auf der zweitgrößten Insel im Mittelmeer viele Grotten gebildet.

Sardinien hat einiges an Kultur zu bieten. Griechen, Römer, Spanier und sogar prähistorische Kulturen hinterließen ihre Spuren und machen die Insel zu einem Treffpunkt verschiedener Epochen. Die Insel ist übersät von Nuraghen. Die Turmbauten entstanden zwischen 2200 und 400 vor Christus und sind teilweise bis heute gut erhalten.

Wie wir es von den USA gewohnt sind, waren wir auch auf Sardinien mit dem Mietwagen unterwegs. Die Route stellte ich selbst zusammen und reservierte dementsprechend die Unterkünfte. Wir übernachteten zweimal in Bed & Breakfasts. Das in Olbia war zwar liebevoll privat geführt, aber durch die Nähe zur Brücke sehr laut. Das in Santa Teresa hätte ein 4-Sterne-Hotel sein können. Ansonsten hatten alle Hotels 3 Sterne und das reichte uns. Alle Unterkünfte hatte ich über Booking.com stornierbar reserviert.

Sixt hat uns bei der Anmietung des Fahrzeugs Nerven gekostet und einen so verbeulten Mietwagen hatten wir zuvor noch nie. Der Mini Countryman war dennoch sehr zuverlässig und wurde von uns ohne weiteren Kratzer zurückgegeben.

Mit dem Essen hatten wir wieder einmal unsere große Not. Da scheint schon jahrelang ein Fluch auf uns zu liegen :weissnicht:. Die Essenszeiten in Italien, also ab 19.30 Uhr, sind uns einfach zu spät. Bis dahin hängt uns der Magen schon in den Kniekehlen. Dazu kommt, dass man auf jeden Fall eine Vorspeise essen sollte, da die Hauptspeise ohne Beilagen serviert wird. Das landestypische dünne Fladenbrot macht nicht satt. Zudem ist das Essen auf der Insel recht teuer, wenn man sich nicht nur von Pizza ernähren möchte. Die Pizzen sind sehr preiswert zu bekommen.

Wir haben in den 10 Tagen sehr viel gesehen und erlebt. Es war schön, dafür mal nicht so weit fliegen zu müssen, denn das macht mit der Maske einfach keinen Spaß. Jetlag hatten wir somit auch keinen.

In Europa gibt es so viel zu entdecken und noch steht es in den Sternen, wohin uns die nächste Reise führt.

 :danke:, dass ihr dabei wart oder wie die Italiener sagen

 :adieu: MILLE GRAZIE  :adieu:
Liebe Grüße

Ilona

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