Autor Thema: 10 Tage an der Algarve Ostern 2022  (Gelesen 1760 mal)

Susan

  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 2770
Re: 10 Tage an der Algarve Ostern 2022
« Antwort #30 am: 22. Mai 2022, 19:27:44 »
Oh jetzt sehe ich mal den Rest der Wanderung  ;)
Jedenfalls nehme ich an, dass es zu der Tour Percuso dos Sete Vales Suspensos gehört? Wir sind ja quasi von der anderen Seite gekommen und nach deiner Beschreibung bin ich froh, dass wir am Leuchtturm umgekehrt sind. In Carvoeiro selbst wart ihr nicht weiter? Da gäbe es tatsächlich Eisdielen  8)

Mit der Kirche in Almancil hatten wie bisher nie Glück, dass sie offen war. Die blauen Kacheln mit dem ganzen Gold müssen sehr beeindruckend sein.
Liebe Grüße
Susan


Paula

  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 4097
Re: 10 Tage an der Algarve Ostern 2022
« Antwort #31 am: 23. Mai 2022, 16:48:40 »
Oh jetzt sehe ich mal den Rest der Wanderung  ;)
Jedenfalls nehme ich an, dass es zu der Tour Percuso dos Sete Vales Suspensos gehört? Wir sind ja quasi von der anderen Seite gekommen und nach deiner Beschreibung bin ich froh, dass wir am Leuchtturm umgekehrt sind. In Carvoeiro selbst wart ihr nicht weiter? Da gäbe es tatsächlich Eisdielen  8)

Mit der Kirche in Almancil hatten wie bisher nie Glück, dass sie offen war. Die blauen Kacheln mit dem ganzen Gold müssen sehr beeindruckend sein.

Hallo Susan,
Jetzt habe ich deinen Bericht nachgelesen, ja das ist wohl die gleiche Wanderung, sie heißt in unserem Buch nur anders  :)
In Carvoeiro waren wir dann nicht mehr, wir hatten ja schon in dem Lokal wo ich gewartet habe einen Eiskaffee  :))
Und wir wollten dann zu dieser Kirche und hatten wirklich Glück dass sie offen war! Die ist schon etwas besonderes! Ich habe heimlich einen Videoschwenk mit dem Handy gemacht  :verlegen:
Viele Grüße Paula

Christina

  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 2533
Re: 10 Tage an der Algarve Ostern 2022
« Antwort #32 am: 23. Mai 2022, 20:05:42 »
Die Steilküste sieht toll aus, schade, dass du nicht weitergehen konntest.

Die Kirche scheint sehr beeindruckend zu sein, da hattet ihr Glück, dass sie offen war.


LG Christina

Silvia

  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 2365
Re: 10 Tage an der Algarve Ostern 2022
« Antwort #33 am: 24. Mai 2022, 15:40:22 »
Ich bin auch wieder auf dem Laufenden... vorwärts, seitwärts, rückwärts .. wie die Krabben  ;D .... das Gewusel hätte ich gerne beobachtet.  :herz:

Der Vogel mit dem gebogenen Schnabel ist ein Säbelschnäbler (solche Namen kann ich mir komischerweise immer merken  :cool2: )

Den Baum mit den Dornen hab ich irgendwo schon mal fotografiert  :gruebel: 

Und die Kirche find ich klasse, wir sind damals auch zufällig in einer kachelverzierten Kirche gelandet, die sehen von außen alle so unscheinbar aus.

Paula

  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 4097
Re: 10 Tage an der Algarve Ostern 2022
« Antwort #34 am: 26. Mai 2022, 19:26:02 »
Der Vogel mit dem gebogenen Schnabel ist ein Säbelschnäbler (solche Namen kann ich mir komischerweise immer merken  :cool2: )

Den Baum mit den Dornen hab ich irgendwo schon mal fotografiert  :gruebel: 

Vielen Dank für für den Vogelnamen Silvia! Ich kann mir das leider nie merken. Und nach dem Baum zu suchen hatte ich leider noch keine Zeit, bin total am routieren...

Dienstag 19. April 2022

Für heute war das Wetter etwas kühler angekündigt und daher hatten wir für heute eine Wanderung im Hinterland rausgesucht. An der Küste hat man doch gern Badewetter.
Ich war schon um 7 Uhr wach, nachts hatten die Mavericks ihr zweites Playoff Spiel gewonnen -trotz der verletzungsbedingten Abwesenheit ihres wichtigsten Spielers- und ich war entsprechend gut gelaunt. Josef hat noch fest geschlafen, ich habe mir einen Kaffe gemacht und habe im Bett die Spielberichte gelesen. Seit Corona gehört die morgentliche Lektüre im Bett mit Kaffee zu meinen Lebensgewohnheiten. Für ein normales Büroleben bin ich mitlerweile komplett ungeeignet...
Um 8 Uhr war Josef dann auch wach und wir haben draußen gefrühstückt, diesmal etwas wärmer angezogen aber in der vollen Sonne.
Die Wanderung Nr. 30 aus dem Reise Know-How Wanderbuch startet in Sao Bras (wo auch die Osterprozession war) am Lokal Lagar da Mesquita. Am Parkplatz des Lokals haben wir unseren Wagen stehen lassen, dort standen sonst nur zwei andere Autos, das wird schon okay sein (Parkmöglichkeiten am Strassenrand gab es nicht).

Der Wanderung heißt "Tour der Brunnen" und soll durch eine schöne Landschaft mit Obst- und Korkeichenplantagen und vielen restaurierten Brunnen gehen. Es war kühl und windig, man brauchte eine Jacke und ich war froh dass ich einen Schal mitgenommen hatte, aber es war sonnig, gutes Wanderwetter. Der Weg war perfekt markiert mit roten und gelben Balken, wenn man ums Eck gehen mußte war das wie am folgenden Bild auch am Zeichen erkennbar



das war seit langem mal wieder eine Wanderung wo man komplett auf das Garmin hätte verzichten können (das wir natürlich trotzdem dabei hatten)



Meist ging es über Feldwege wie hier an Olivenplantagen oder Zitronen- und Orangenbäumen vorbei auch Johannisbrotbäume waren häufig.



dann kamen wir an den ersten Brunnen



Wasser hat man keines gesehen, aber wenn Schilf wächst muss es ja feucht sein. Das Schild war auf portugiesisch daher kann ich euch jetzt nicht sagen was genau für ein Brunnen das ist. Es sah nicht so aus als ob er noch in Betrieb ist



Genau genommen war das der einzige Brunnen den wir gesehen haben. An einer weiteren Stelle gab es noch mal ein Schild aber keinen Brunnen, und einmal sind wir an einer Art Quelle in einer kleinen Höhle vorbeigekommen, dort war es zu dunkel zum Fotografieren, da war auch wieder ein Schild aber leider für uns wieder nicht lesbar.
Dafür war die hügelige Landschaft umso schöner, denn es hat überall geblüht.



diese Blume war im Wanderführer abgebildet: es ist eine Zistrose. Sie blühen nur kurz im Frühling, danach sind es unscheinbare Büsche - wir haben genau die richtige Zeit erwicht.



Blick in die hügelige Landschaft, wirklich sehr schön hier



bei diesem Steinhaufen am Bildrand war ein Schild: da sollte wieder ein Brunnen sein, das war wirklich nicht zu erkennen



was uns unterwegs immer wieder aufgefallen ist sind vereinzelte Häuser in der Landschaft, aber keine Bauernhäuser sondern eher villenähnliche Wohnhäuser. Die Landschaft ist ziemlich zersiedelt. Wir haben uns gefragt wie das funktioniert mit Wasser und Strom und Telefonleitungen.
Das war ja schon ein Problem bei unserem Ferienhaus, das zwar Strom- und Wasseranschluß hat aber keinen Abwasseranschluß (und erbärmliches Internet). Für ein einzelnes Haus ist das ja ein enormer Aufwand, ob das wohl die Hausbesitzer zahlen müssen?



Dann haben wir einen Hang etwas entfernt vom Weg gesehen der weiß gepunktet erschien. Das wollten wir uns näher ansehen und sind vom Weg runter ins Gelände gegangen. Dort hat man dann gesehen dass der ganze Hang von Zistrosen übersät war







dazwischen noch viele verschiedene lila Blümchen. Einfach wunderschön hier, Frühling vom Feinsten  ^-^





und dann kamen wir endlich an einer Plantage mit Korkeichen vorbei und man konnte gut sehen wo die Rinde abgeschält wurde

   

das sind ja riesige Bäume und zum Ernten muss man dann ja  wohl auf den Baum klettern, also das stelle ich mir schwierig und mühsam vor  :o

und immer wieder Blumen am Wegesrand, mal ganz einfache Margarithen



oder auch orchideenähnliche



und schließlich auch Zistrosen (?) in lila



im Wanderbuch waren nur die weißen mit den dunklen Flecken abgebildet die wir vorher fotografiert haben



hier gab es aber auch noch reinweiße



eine riesige Agave (die mag ich besonders gern)



und mal ein verfallenes Haus (ansonsten waren die Häuser alle gut in Schuß und bewohnt)



hier noch mal eine besonders protzige Villa mitten in der Pampa



dann kamen wir langsam wieder nach Sao Bras







wann immer man an einem Haus vorbei kam haben Hunde im Garten wie verrückt gebellt. Wenn die Häuser keine Zäune hatten waren die Hunde angeleint, oft an langen Ketten so dass sie im ganzen Hof rumrennen konnten. Wenn wir uns genähert haben haben sie aber meist den Schwanz eingezogen und sind ein Stück zurückgewichen. Wenn wir weitergingen sind sie wieder vorgesprungen und haben sich die Lunge aus dem Leib gebellt. Und wirklich bei jedem Haus  ;D



hier sieht man noch mal die gute Wegmarkiereung. Das Kreuz bedeuet dass es hier nicht weitergeht. So eine Markierung würde ich mir öfter wünschen

   

Viele Vorgärten war schön angelegt mit Blumen und Kakteen



Am Ende der Wanderung kommt man dann noch mal zu einem Brunnen neben einem historischen Gebäude



leider wieder nur portugiesisch beschriftet



und direkt gegenüber lag das Lokal auf dessen Parkplatz unser Auto stand. Wir hatten überlegt dass wir hier zum Abendessen hingehen könnten, die Tür war verschlossen und wir haben nach einem Schild mit Öffnungszeiten gesucht. Da ging auf einmal die Tür auf und eine deutsch sprechende Frau fagte ob sie uns helfen könnte. Sie hat uns reingelassen und uns das ausgesprochen schön eingerichtete Lokal gezeigt, sie war die Besitzerin (stammt aus Österreich) und meinte wenn wir zum Abendessen kommen wollen sollen wir besser reservieren was wir dann auch umgehend gemacht haben.

Auf dem Rückweg ins Ferienhaus haben wir am Intermarche Halt gemacht, uns war der Kaffee ausgegangen, dabei ist mir dieser witzige Waschsalon im Freien neben dem Supermarktparkplatz aufgefallen



wenn es nicht regnet ist es ja kein Problem, aber wo legt man seine Wäsche zusammen? Gut dass wir eine Waschmaschine im Haus hatten (die habe ich auch benutzt).
Ich gehe total gern im Ausland in Supermärkte und schaue was es anderes gibt. In Portugal sind mir besonders die getrockneten und gesalzenen Fishe aufgefallen die es überall gab und as andere ist ein Molotov (die Nachspeise von gestern Abend)

   

Zurück am Haus habe ich Fotos vom Hof gemacht, jetzt sieht man auch mal unseren Polo



Die beiden Bäume hinter dem Wagen  sind Johannisbrotbäume. Jetzt im Frühling hingen grüne Früchte dran, drunter lagen aber auch getrocknete braune vom Vorjahr. Wir haben sie probiert: die kann man wunderbar essen, schmecken wie Müsliriegel. Ich habe jetzt ein paar Mal in kleinen Gemüseläden in München geschaut, leider habe ich sie noch nirgends entdeckt. In Portugal werden sie als Viehfutter geerntet und es wird auch Mehl daraus gemacht.



Es war dann deutlich wärmer als morgens und Josef war sogar einmal im Pool, das war mir heute aber zu kalt.

Abends sind wir dann wieder nach Sao Bras gefahren in das Lokal und diesmal habe ich auch Fotos gemacht. Das Gebäude ist eine ehemalige Mühle



es war mit allerlei Keramiken dekoriert die man auch hätte kaufen können, ebenso einige Möbel und Bilder - die Preise waren allerdings gesalzen...





die Preise auf der Speisekarte entsprachen dem Niveau der Einrichtung, das war heute mit Abstand der teuerste Abend. Erstaunlicherweise war das Lokal sehr gut besucht, nach einer Weile war fast jeder Tisch besetzt. Das Essen war dann zwar optisch sehr schön angerichtet aber geschmacklich eher eine Enttäuschung, also essen konnte man es schon aber was wir bisher in den weit billigeren Lokalen serviert bekommen haben war von deutlich höherer Qualität. Auf eine Nachspeise haben wir dann lieber verzichtet und einen kostenlosen Drink zur Rechnung gab es natürlich auch nicht.
Statt dessen haben wir dann zuhause einen Wein im Wohnzimmer getrunken. Es hatte am Abend ziemlich abgekühlt, auf der Terrasse war es uns nicht mehr warm genug.
Viele Grüße Paula

Susan

  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 2770
Re: 10 Tage an der Algarve Ostern 2022
« Antwort #35 am: 26. Mai 2022, 22:04:16 »
Was für ein Blütenmeer  :herz:
Sowas haben wir im Sommer oder Herbst nicht zu sehen bekommen   8)
Das Lokal schaut ja interessant aus, aber bei hohen Preisen und weniger Geschmack probieren wir es mal nicht aus  ;)
Liebe Grüße
Susan


Christina

  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 2533
Re: 10 Tage an der Algarve Ostern 2022
« Antwort #36 am: 27. Mai 2022, 18:06:19 »
Was für eine wunderschön blühende Landschaft.

Aber, die Hunde. Schon als du geschrieben hast, dass es am Ende durch das Dorf ging, habe ich gedacht, ob es da wohl Hunde hat. Und im nächsten Absatz hast du ja schon davon geschrieben. Das wäre für mich ein Albtraum, d.h. wenn wir mal dort Urlaub machen, scheiden alle Wanderungen, die durch Dörfer gehen, aus. Echt schade :(

Das Restaurant sieht richtig toll aus, doof, dass dann aber nicht die Essensqualität stimmt.

Diese Art der Wegmarkierung ist auch in Frankreich üblich und ich finde die auch viel besser, als die im deutschsprachigen Raum, vor allem das Kreuz, das zeigt, dass dies der falsche Weg ist, ist sehr hilfreich.


LG Christina

Paula

  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 4097
Re: 10 Tage an der Algarve Ostern 2022
« Antwort #37 am: 30. Mai 2022, 16:32:17 »
Freut mich dass euch die Blumen auch so gut gefallen  :) Frühling ist einfach eine herrliche Jahreszeit!

Was die Hunde angeht: auch wenn wir abends in Estoi beim Essen waren haben am Nachbargrundstück des Restaurants die Hunde gebellt. Einen Ort ohne Hunde scheint es nicht zu geben…
Das ist natürlich Ansichtssache ob einen das stört. Wir mögen Hunde und fanden das eher witzig. Es ist auch nie ein Hund frei rumgelaufen. Sie waren entweder hinter einem Zaun oder angebunden. Ich glaube den meisten Hunden war langweilig, so oft kommen ja keine Fußgänger vorbei in den kleinen Orten.
Viele Grüße Paula

Silv

  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 1605
Re: 10 Tage an der Algarve Ostern 2022
« Antwort #38 am: 02. Juni 2022, 12:49:17 »

oder auch orchideenähnliche




Die hätte ich jetzt eher den Lilien zugeordnet... :denk:

Von den Zistrosen habe ich vor zwei Wochen auch einige im Hermannshof fotografiert. Dort gibt es auch einige verschiedene Farben. Ich liebe es, wenn alles so schön blüht!
Liebe Grüße
Silvia

Paula

  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 4097
Re: 10 Tage an der Algarve Ostern 2022
« Antwort #39 am: 05. Juni 2022, 13:11:43 »
Hallo Silvia,
kann gut sein dass das eher eine Lilie ist, mit Blumen kenne ich mich nicht so gut aus...dass es Zistrosen auch in Deutschland gibt wußte ich nicht!

Mittwoch 20. April 2022

für den heutigen Tag hatten wir wieder eine Küstenwanderung rausgesucht und sind nach Lagos gefahren, hier die Route:

https://goo.gl/maps/ZDWYRDo8DvjAEXCaA

Unterwegs haben wir heute zum ersten Mal Kühe auf einer Weide gesehen, es ist erstaunlich wie wenig Tiere es hier zu sehen gibt (also Nutztiere, wildes Getier gab es ja in Massen).

Der angepeilte Parkplatz war klein und schon fast voll als wir da ankamen, wie wird das wohl im Sommer sein? Er hat 3 € Gebühr gekostet, ich glaube das war das erste Mal dass wir für einen Parkplatz was bezahlt haben. Es war sehr sonnig und warm allerdings auch sehr windig. Gleich neben dem Parkplatz war ein schönes Café mit Blick zum Meer, dort haben wir erst mal einen Cappucchino getrunken und mußten aufpassen dass uns nichts weg geweht wird.
Vom Café das auf einer Klippe liegt geht eine Treppe zum Strand runter



es sind einzelne Buchten, es gibt immer wieder Durchgänge im Fels, teils natürlich, teils rausgehauen zur nächsten Bucht:



dies war ein natürlicher Durchgang:



was uns am Strand fasziniert har waren die vielen Muscheln mit denen die Steine bewachsen waren



blaue Algen



und diese pockenartigen Gebilde sind auch eine Art Pflanze (oder Tier?)



viel gewandert sind wir erst mal nicht, es wurde ausgiebig fotografiert



in kleinen Tümpeln gab es auch einiges zu bewundern an Pflanzen



wieder ein natürlicher Durchgang



irgendwann ging es dann nicht mehr weiter, jedenfalls nicht trockenen Fußes und dann sind wir wieder eine Treppe hoch, oben an der Klippe weitergelaufen bis die nächste Treppe runter zum Strand kam, so ging es ein paar Mal rauf und runter



es waren noch ein paar andere Wanderer unterwegs aber insgesamt war am Vormittag wenig los am Strand wir hatten unsere Ruhe







am nächsten Strand haben mich die Felsen an den Bryce Canyon erinnert



Möwen gab es wieder nur sehr vereinzelt





und immer wieder Steine oder Felsen die hauptsächlich aus Muscheln zu bestehen schienen



hier sind wir dann mal wieder ein Stück oben entlang gegangen. Zum Glück war der Weg völlig unschwierig und ich bin meist etwas weiter weg von der Kante gegangen, es war kein Problem. Diese Wanderung ist auch für Menschen mit Höhenangst geeignet (ich hatte vorher echt Bedenken...)



es kommen immer wieder schöne Buchten, wir sind nicht zu jeder runter gestiegen



ein paar Hotels gab es auch aber meist war man in der Natur unterwegs. Die Steilküste ist hier weniger zugebaut



also mir persönlich wäre das Wasser zu kalt zum Baden gewesen...



ein kleiner Arch



gegen Mittag war dann mehr los am Strand. In Bayern lernt man ja dass man nie an einer Steilwand stehen bleibt um Rast zu machen wegen der Steinschlaggefahr. Hier standen auch Schilder dass man Abstand halten soll, hat aber keinen interessiert. Vor ein paar Jahren gab es mal einen Zeitungsbericht dass Touristen durch einen Abbruch von solch einer Steilwand beim Sonnenbaden erschlagen worden sind, also ich würde mich hier nicht hinlegen...



zum Durchwandern sind die Schluchten aber sehr interessant



hier sind wir dann nicht runtergegangen in Anbetracht der Treppe die man wieder hätte raufgehen müssen...





dann Kommt man zum Leuchtturm (wieder eingezäunt) Farol da Ponta da Piedade Lagos



und kurz danach zum südlichsten Punkt, hier sind wir die Treppe runtergegangen





hier unten hätte man dann Bootsausflüge buchen können und wäre um die Klippen gefahren worden, aber uns hat es eigentlich an Eindrücken schon gereicht.

Wir sind dann oben etwas weiter im Hinterland auf Bohlenwegen zum Leuchtturm zurückgegangen. Josef ist öfter mal ganz nach vorn gegangen an die Klippen zum Fotografieren, das habe ich lieber gelassen.



auch hat es wieder wunderbar geblüht





an einem ziemlich heruntergekommenen Schuppen mit Schweinegehege vorbei



auf der Straße die zum Leuchtturm führt sind wir dann zurückgegangen (hier hätte man übrigens problemlos am Strassenrand parken können und da gab es auch keine Gebühren), der Weg über die Straße war kürzer als der Küstenweg, nur das letzte Stück sind wir wieder den Küstenpfad lang und am Ende im gleichen Café wieder eingekehrt wie am Anfang, diesmal gab es aber ein Stück Kuchen zum Eiskaffee  ;D

Der Rückweg zur Autobahn hat uns durch Lagos am Hafen entlang geführt. Wir hatten anfangs überlegt noch eine Stadtbesichtigung zu machen, waren aber zu müde und sind lieber gleich heimgefahren. Vom Auto aus sah das ganz nett aus, es ist aber eine größere Stadt und die Parkplätze an der Hafenpromenade waren fast alle belegt, wir hätten dann ein ziemliches Stück zurücklaufen müssen ins Zentrum. Um 17 Uhr waren wir wieder in unserem Ferienhaus wo es auf der Terrasse natürlich auch wieder herrlich war.

Zum Abendessen hatte Josef ein Lokal mitten in Estoi ausgesucht, leider war es aber geschlossen und es sah so aus als ob es schon länger nicht mehr aufgehabt hätte. Nicht alle Infos im Internet sind aktuell. Am Handy haben wir uns auf Google Maps die nächst gelegenen Restaurants anzeigen lassen, das nächste war eine Pizzeria, die war aber leider auch geschlossen. Und so sind wir dann im dritten Lokal gelandet: O Belo Sol. Hier waren schon fast alle Tische belegt, überwiegend mit Einheimischen. Die Einrichtung war sehr einfach und auf der Speisekarte überwiegend Gerichte die mir nichts sagten, also habe ich einfach die Spezialplatte bestellt, das war so ziemlich das teuerste Gericht. Wir mußten lange warten weil so viel los war, aber das Essen war dann überraschend gut:



diverse Sorten Grillfleich und das special war wohl die gegrillte Ananasscheibe. Der gemischte Salat den ich als Vorspeise bestellt hatte war wie üblich auf einer flachen Servierplatte gereicht worden. Es war das billigste Essen der ganzen Reise (und besser als das gestern), der halbe Liter Weißwein hat 3 € gekostet, insgesamt haben wir 32 € bezahlt. Die Fleischqualität war erstklassig, das hat mich immer erstaunt, da sind wir kein einziges Mal reingefallen in Portugal.
Den restlichen Abend haben wir drinnen verbracht, auf der Terrasse war uns zu kalt.
Viele Grüße Paula

Ilona

  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 3733
  • Slot Canyon Addict
    • Amerika und wandern
Re: 10 Tage an der Algarve Ostern 2022
« Antwort #40 am: 05. Juni 2022, 14:40:49 »
Hallo Paula,

deinen Reisebericht habe ich bisher mangels Zeit nur überflogen. Die nächsten zwei Wochen habe ich etwas mehr Luft.

Wir sind auf dem Rückweg von Teneriffa über Faro geflogen und die Frau auf den Fensterplatz :cool2: sah zumindest das Marschland von oben. Sonst kenne ich Portugal nur aus den Berichten.

So eine Strandwanderung inmitten der orangefarbenen Felsen gefällt mir sehr gut. Wenn die Unterkunft in der Nähe ist, würden wir dort täglich laufen.
Liebe Grüße

Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)


Susan

  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 2770
Re: 10 Tage an der Algarve Ostern 2022
« Antwort #41 am: 05. Juni 2022, 22:12:37 »
 :herz: :herz:

Und noch was dazu gelernt  8) Die einzelnen Buchten kennen wir zum Teil, haben aber bisher nie mitbekommen, dass es eine Küstenwanderung da entlang gibt. Ist vielleicht im Sommer auch nicht so gangbar, wenn dort alles voller Sonnenanbeter ist  :D Dem feuchten Sand nach sind einige Durchgänge wohl auch Tiden abhängig
Jedenfalls noch ein Grund, mal wieder hin zu fahren
Liebe Grüße
Susan


Paula

  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 4097
Re: 10 Tage an der Algarve Ostern 2022
« Antwort #42 am: 06. Juni 2022, 09:35:20 »


Wir sind auf dem Rückweg von Teneriffa über Faro geflogen und die Frau auf den Fensterplatz :cool2: sah zumindest das Marschland von oben.

Der Blick vom Flugzeug aus ist genial, den hatten wir ja auch. Wenn man am Land wandert hat man gar keine Vorstellung davon wie groß dieses Marschgebiet ist.

:herz: :herz:

Und noch was dazu gelernt  8) Die einzelnen Buchten kennen wir zum Teil, haben aber bisher nie mitbekommen, dass es eine Küstenwanderung da entlang gibt. Ist vielleicht im Sommer auch nicht so gangbar, wenn dort alles voller Sonnenanbeter ist  :D Dem feuchten Sand nach sind einige Durchgänge wohl auch Tiden abhängig
Jedenfalls noch ein Grund, mal wieder hin zu fahren

Hallo Susan,
wir waren definitiv bei Ebbe unterwegs und man konnte am Strand gut sehen dass das Wasser bei Flut fast bis an die Felswände reicht, nur ganz hinten war der Sand trocken. Der Wanderweg ist oben auf den Felsen ausgeschildert, man hätte auch noch weitergehen können, wir sind ja an der östlichen Seite bis zur südlichen Spitze gelaufen, der Weg geht dann an der westlichen Küstenseite weiter Richtung Norden. Da kann man sich gut mehrere Tage aufhalten.
Im Sommer geht man dann wahrscheinlich meist oben langs und macht nur kurze Abstecher zu den Buchten runter, da ist ja nicht soviel Platz und der ist dann bestimmt mit Handtüchern ausgelegt  :)
Viele Grüße Paula

Christina

  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 2533
Re: 10 Tage an der Algarve Ostern 2022
« Antwort #43 am: 06. Juni 2022, 19:27:46 »
Die Wanderung entlang der Buchten mit den tollen Steinformationen ist ja herrlich, da wäre ich vor lauter Schauen und Fotografieren wahrscheinlich nur sehr langsam vorangekommen. Und ein Café am Ausgangs-/Endpunkt einer Wanderung finde ich auch gut, löst auch ein eventuelles Toilettenproblem.

Also können die Portugiesen doch auch gute Fleischgerichte kochen - wir haben da nur schlechte Erfahrungen gemacht. Schon im Reiseführer zu Lissabon stand, dass es besser sei in Portugal Fisch zu essen und tatsächlich, ich habe mich da dran gehalten, aber Peter kann dann doch manchmal Fleisch nicht widerstehen und sowohl in Lissabon als auch auf den Azoren war es immer trocken und recht geschmacklos.


LG Christina

Paula

  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 4097
Re: 10 Tage an der Algarve Ostern 2022
« Antwort #44 am: 12. Juni 2022, 19:34:03 »
Also können die Portugiesen doch auch gute Fleischgerichte kochen - wir haben da nur schlechte Erfahrungen gemacht. Schon im Reiseführer zu Lissabon stand, dass es besser sei in Portugal Fisch zu essen und tatsächlich, ich habe mich da dran gehalten, aber Peter kann dann doch manchmal Fleisch nicht widerstehen und sowohl in Lissabon als auch auf den Azoren war es immer trocken und recht geschmacklos.
also über das Essen können wir uns überhaupt nicht beschweren! Es stimmt dass man sehr guten Fisch bekommt, mein Freund ist prinzipiell auch Fischesser aber eigentlich war alles hervorragend. Ob das in Lissabon anders ist als an der Algarve kann ich nicht beurteilen, ich fand die Fleischqualität immer erstklassig, es war nie trocken oder zäh und immer gut gesalzen (was ich gerne mag). Ich hatte mich im Vorfeld überhaupt nicht informiert was man in Portugal so ißt sondern habe mich überraschen lassen und kann nur sagen das Preis-Leistungsverhältnis war erstklassig!

Donnerstag 21. April 2022

Für heute war das Wetter noch mal ganz gut angesagt, morgen soll es dagegen den ganzen Tag regnen. Wir haben uns daher noch mal für eine Strandwanderung entschieden und gehofft dass am Freitag eine kürzere Wanderung im Hinterland drin ist.

Aus dem Reise Kow-How Wanderführer Algarve haben wir die Tour 26 ausgesucht. Sie startet in Tavira am Bahnhof, geht durch die Stadt an den Strand, 5 km auf einer vorgelagerten schmalen langen Insel am Strand entlang und dann am Festland durch zwei kleine Orte wieder nach Tavira zurück. Die Route war mit 16,5 km und 3 Stunden 45 Minuten angegeben. Wir haben 5 Stunden gebraucht.

Hier die Anfahrtsroute nach Tavira:

https://goo.gl/maps/MyP1oxfq56dC2gaW6

Am Bahnhof war nur ein kleiner Parkplatz der schon voll war aber wir haben am Strassenrand gerade noch so einen Stellplatz gefunden. Das kleine Bahnhofsgebäude hat mir gut gefallen, ein klassischer Bahnhof. Sowas gabs bei uns früher auch wenn auch nicht mit blauen Kacheln

   

das Garmin führte uns durch die Altstadt Richtung Fluß. Die Altstadt hat uns gut gefallen.
Hier sieht man mal ein Beispiel für moderne Wandkacheln: Die Europäische Union mit ihren Mitgliedstaaten und en Grundrechten



gepflegte Gebäude



die Kirche war leider verschlossen



enge Seitenstrassen



und hier waren wir nun an der Promenade am Fluß angekommen. Hier reihen sich Geschäfte an Restaurants, in einem Korkgeschäft habe ich mir ein T-Shirt mit Korkaufdruck gekauft und eine kleine Korktasche un dein Schlüsselmäppchen für unsere Nachbarin, alles handgemacht und obwohl das natürlich ein Geschäft hauptsächlich für Touristen ist war alles ziemlich preiswert und keinerlei Nepp. Es hätte noch mehr interessante kleine Läden gegeben aber für sowas hat mein Freund keinen Nerv (und mir erspart das etliche Geldausgaben  8) )





die andere Strassenseite ist schön mit Palmen und Blumen angelegt, ein paar Stände und Zelte waren aufgebaut für eine Messe die am kommenden Wochenende stattfinden würde



und dahinter liegt der Fluß:



wir sind am Flußufer entlang gegangen Richtung Meer. An der Mündung fährt eine Fähre ab zu der vorgelagerten Insel. Man hätte diesen Weg nicht zu Fuß gehen müssen: die Fähre startet schon hier in der Innenstadt (und hält dann noch mal an der Mündung) aber wir waren ja zum wandern hier. Die "normalen" Urlauber werden von der Innenstadt mit dem Schiff zum Strand gefahren (an Bord waren hauptsächlich Rentner).
Der Weg war ehrlich gesagt nicht besonders interessant.
Außer den üblichen Krabben gab es noch austernartige Muscheln am Flußufer zu sehen (die waren immerhin neu)





und Krabben gab es hier auch in schwarz



weiter draußen geht es dann an Salinen entlang





Flamingos in echt und als Schmuck auf einem Hausdach:





An der Anlegestelle kauften wir uns 2 Tickets (die einfache Fahrt kostet einen Euro), erfreulicherweise gab es hier große moderne Toilettenanlagen. Wir mußten 15 Minuten warten, die Fähre fährt nur einmal pro Stunde. Da hatten wir also noch Glück gehabt: eine Stunde hätte ich nicht warten wollen. Die Wartezeit haben wir uns mit Fotografieren verkürzt, die Anlagestelle war über und über mit Muscheln bewachsen. Und es war klar zu sehen dass wieder mal Ebbe ist







Der Piepmatz hat auf Futter gehofft, als er nichts bekommen hat hat er sich davon gemacht  :)
 


Die Fähre ist dann höchstens 5 Minuten gefahren, ungefähr so wie wenn man von einem Flußufer zum anderen fährt (ich habe auch erst zuhause auf der Karte gesehen dass das ein schmales Stück Meer ist das wir überquert haben und nicht ein Flußarm).

Auf der Insel angekommen geht man zunächst an einigen Strandlokalen vorbei und wird ermahnt keinen Müll am Strand zu hinterlassen. Diese Plastiksammelstation ist doch eine tolle Idee:





leider waren am Strand dunkle Wolken aufgezogen



und ich hatte meine Regenjacke nicht mitgenommen (Fluch der modernen Technik: laut Wetterapp war kein Regen angekündigt für heute..) Auf den Fotos gibt das zwar einen tollen Effekt, aber mir wäre Sonne lieber gewesen...





der Strand ist definitiv der schönste den wir an der Algarve gesehen haben. Ewig lang und breit, seichtes Wasser, ein Traum!



über die Holzbohlen sind wir zum Wasser vorgelaufen, dort konnte man auf dem feuchten Sand wunderbar auch mit Schuhen gehen.



wer es luxuriös will kann auch Liegen mit Sonnendach mieten



sobald man 100 Meter weit von diesem Eingangsbereich weg war war kaum noch ein Mensch zu sehen, wir hatten den Strand praktisch alleine für uns







ganz viele Vögel sind am Strand entlang gelaufen, die sind keine Sekunde still gestanden, fotografieren war mehr Zufall dass man den richtigen Bildausschnitt erwischt





die Wolken spiegeln sich im seichten Wasser, ach ist das schön hier  ^-^



noch eine weitere Art Vögel





Muschelsammler sahen wir mehrfach



wenn der Korb voll ist setzen sie sich an den Strand und sortieren aus. Ich habe auch ganz viele Muscheln gesammelt (natürlich nur die leeren halben Schalen)



und das sind die Muscheln auf die sie aus sind:



das habe ich vorher noch nie an einem Strand gesehen! Ich wußte nicht dass Muscheln durch den Sand kriechen, der Strand war übersäht mit diesen Spuren



ein paar wenige Möwen gab es auch



dann waren wir wieder damit beschäftigt diese Strandläufer zu fotografieren



wir wären sicher noch viel länger am Strand geblieben, aber nun kamen zu den dunklen Wolken auch ein kalter Wind dazu, das fühlte sich definitiv nach kommendem Regen an. Wir haben unsere Schritte beschleunigt und geschaut dass wir möglichst schnell zum Ende des Strandes kommen (beziehungsweise zum Praia do Barill von wo aus wir den Rückweg aufs Festland antreten wollten)



am Praia do Barill ist ein Ankerfriedhof (früher gab es hier ganz viel Tunfischfang), das mußte natürlich fotografiert werden



hier gab es auch wieder Restaurants, Toiletten und Geschäfte für Strandbedarf (leider keine Regenjacken...)



und hier startet ein kleines Bimmelbähnchen das zum Festland zurück fährt. Eigentlich wollten wir zu Fuß weiter gehen (es gibt einen Fußweg neben dem Bahndamm) aber angesichts des Wetters wollte ich so schnell wie möglich zurück und die Bahn sollte gleich los fahren, also haben wir uns am Automaten zwei Tickets gekauft á 2 Euro und los gings.



Nicht das sich das gelohnt hätte: die Bahn fuhr kaum schneller als die Fußgänger denen wir unterwegs begeneten und nach gefühlt 500 Metern waren wir schon angekommen. Dann geht es noch über eine kurze Brücke und man ist am Festland zrück



dort liegt der kleine Ort Pedras, am Straßenrand ganz viele Parkplätze (fast alle belegt), wenn man hier einen Parkplatz findet kann man bequem zu Fuß an den Strand gehen (oder mit der Bahn fahren)



am Ufer entlang ging es dann in das Örtchen Santa Luzia

Es war zwar kühl aber der Wind wurde weniger und es fing Gott sei Dank auch nicht zu regnen an. Santa Luzia besteht wohl hauptsächlich aus Ferienwohnungen und Restaurants, für einen Badeurlaub als Standort bestens geeignet, das werde ich mir merken. Man hat ganz viele Radfahrer gesehen, das hätte ich mir jetzt auch gewünscht, denn der Weg zog sich schon ziemlich. Ein paar Bilder vom Ort:



   

witziger Mülleimer  :)



Blick nach rechts: die Strasse geht am Meer entlang. Irgendwie ist immer Ebbe...



dann geht es durch ein Marschgebiet zurück nach Tavira, hier waren wieder Störche und etliche andere Vögel zu sehen.



Zurück in Tavira haben wir uns ein Café gesucht und in einem Wohngebiet gefunden, es war jetzt wieder angenehm warm und wir konnten draußen unseren Kaffee und Törtchen genießen.



frisch gestärkt ging es zurück ins Ferienhaus. Gott sei Dank hat das Wetter doch einigermaßen mitgespielt!

Zum Abendessen hatten wir im Restaurant O Lagar in Olhao einen Tisch reserviert. Josef wollte eine Spezialität essen die sein Kollege uns empfohlen hatte: Cataplana. Das ist eine Art Eintopf mit Kartoffeln, Tomaten und Paprika, Fleisch und Fisch. Darauf muss man eine Stunde warten, drum hatten wir den Tisch auch schon für 7 Uhr bestellt. Es ist ein großes Restaurant mit vielen Tischen und wir waren die einzigen Gäste, da fühle ich mich ja immer irgendwie unwohl. Aber ab 8 Uhr als wir unser Essen bekamen begann es sich zu füllen und als wir gingen waren viele Tische besetzt. Und das Essen war wirklich gut.
Viele Grüße Paula