Autor Thema: Süd England – ans wundervolle Ende Britanniens  (Gelesen 2879 mal)

Horst

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Re: Süd England – ans wundervolle Ende Britanniens
« Antwort #30 am: 02. Juli 2022, 10:14:39 »
6.Tag – Do 14.4.2022


Für heute haben wir zwei der spektakulärsten Küstenlandschaften Britanniens auf dem Programm.




Pedn Vounder Beach den wir an diesem Morgen als erstes einen Besuch abstatten, ist sicher absolut außergewöhnlich.




Vor allem bei Ebbe wie jetzt, kann man den von dramatischen Felsblöcken eingerahmten Strand und das türkis-grüne Meer besonders gut bewundern.




Zum Strand hinab zu kommen ist tricky. Dazu ist eine Klettereinlage nötig und das Timing mit Ebbe und Flut muss perfekt sein...





... die herannahende Flut kann schnell überraschen und den Weg zurück abschneiden.





Wir belassen es bei dem Blick von oben und wandern ein Stück entlang den Pfaden oberhalb der Küste, was für wunderbare Eindrücke sorgt.





Das Pedn Vounder Beach nicht nur bei uns Begeisterung auslöst zeigt ein Ranking der 50 besten Strände der Welt, die diesen Strand sogar auf Platz 22 führt, übrigens vor Traumstränden aus Hawaii, Sri Lanka, Brasilien oder Kenya.




In der Ferne erkennt man das bekannte Minack Theatre, ein einzigartiges Freilichttheater in dem Shakespeare mit Blick auf diese herrliche Küste gespielt wird.





Wir kehren zum Parkplatz zurück, trinken nebenan einen Kaffee, fahren danach weiter nach Westen und halten kurz am Gwennep Head Beach, ...





... einem ehemaligen Piratenversteck mit Loch im Fels.




Und wohin geht es jetzt?
Wie wäre es mit dem Ende der Welt?
Zumindest der Englischen …

Es gibt Orte, an denen kommt man auf einer Süd-England Reise kaum vorbei – selbst wenn man weiß, dass der Ort selbst nicht weiter aussergewöhnlich ist.





Land’s End ist so ein Ort. Nach Land’s End kommt man nicht, weil die Klippen hier besonders dramatisch und atemberaubend sind (wobei die Küste hier durchaus schön ist), oder weil die grüne Hügellandschaft im Hinterland besonders idyllisch ist. Man kommt auch nicht hierher, weil man sich beste Unterhaltung vom Besucherzentrum erwartet (eher nervige Touri-Shops). Land’s End ist ein symbolischer Ort: das westliche Ende des britischen Festlands. Schon im Namen schwingt etwas mit, das nach Fernweh klingt. Es ist ein Wendepunkt, ein Wegmarker, ein Ausgangs- oder ein Endpunkt.
Land’s End ist der Anfang bzw. das Ende einer der größten Herausforderungen auf Großbritanniens: der Wanderung von Land’s End bis John o’ Groats. „Von Land’s End bis John o’ Groats“ ist auf der Insel inzwischen zum geflügelten Wort geworden und wird immer dann verwendet, wenn man von großen Entfernungen spricht. Knapp 1400 Kilometer liegen zwischen den beiden Punkten, die so weit von einander entfernt sind, wie keine zwei anderen Punkte auf dem britischen Festland. Wer von Land’s End nach John o’Groats wandert oder fährt, der durchquert Großbritannien komplett: vom südwestlichsten Punkt Englands zum nordöstlichsten Punkt Schottlands.
Jährlich stellen sich Tausende dieser Herausforderung, zu Fuß oder mit dem Fahrrad, mit dem Auto oder auf Inline-Skates, auf dem Skateboard oder im Rollstuhl. Die Idee hinter Land’s End inspiriert die Menschen zu den merkwürdigsten Aktionen. Seit Barbara Moore 1960 als Erste die Strecke zwischen John o’Groats und Land’s End zurückgelegt hat, schob beispielsweise eine Gruppe junger Männer eine Badewanne quer über die Insel und ein Golfspieler legte die Strecke zurück, während er Golfbälle spielte und erhielt anschließend einen Eintrag im Guiness-Buch für die längste Distanz zum Loch. Im Rollstuhl wurde die Strecke einmal in 7 Tagen und 5 Stunden zurückgelegt. Wer das alles als verrückt erachtet hat Britannien noch nicht verstanden…






Trotz dieser Bedeutung dieses Ortes für die Briten hätten wir das schlichtweg ignoriert, ...





... wäre nicht hier auch die Küste wirklich einen Besuch wert.






Absoluter Blickfang und eine der meist fotografierten Ikonen an der Britischen Küste ist der Enys Dodman Rock – ein Fels im Meer durch den die Brandung ein Loch gearbeitet hat.





Mit diesem Blick sollte man sich aber nicht zufriedengeben, sondern dem Küstenpfad noch ein Stück nach Südosten folgen.




Dann erklimmt man eine kleine Anhöhe, von der man einen herrlichen, von balancierenden Felsbrocken gerahmten Blick auf die Küste im Südwesten Cornwalls geschenkt bekommt.










Die Tanknadel unseres Opel Astras nähert sich dem Nullpunkt. Dummerweise gibt es hier in der Umgebung keine großen Orte. Mit Hilfe von Google und der Befragung von Einheimischen bekommen wir schließlich gerade noch rechtzeitig (5 Minuten bevor die Tanke Feierabend macht) eine frische Füllung Diesel bevor der Tank leer ist. Der neue Treibstoff treibt auch uns an, ein paar Kilometer nach Norden, zur Botallack Mine zu fahren, immerhin (wohl auch aufgrund ihrer Lage) UNESCO Welterbe.




Die Straße windet sich nahe der Küste durch die hügelige Landschaft. Wie wir bereits in vielen Regionen Cornwalls registrieren konnten, wurde auch hier Kupfer und Zinn abgebaut. Die Ruinen der Bergbauunternehmen, zeugen bis heute davon. Im Ort Botallack biegen wir auf eine schmale Straße Richtung Küste ab.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde in der Region Zinn, Kupfer und Arsen abgebaut. Im ehemalige Bergbaurevier St Just hat man zwischen 1720 und 1914 unter Tage nach den Mineralien gegraben. In den 300 Jahren Bergbau entstanden hier viele Minen und Schächte.




Vom Count House gehen wir den Fußweg ein Stück weit die Küste lang. Überall sehen wir Mauern, die zu den Bergwerkshäusern gehörten.




Botallack produzierte 14.500 Tonnen Zinn, 20.000 Tonnen Kupfererz und 1.500 Tonnen raffiniertes Arsen. Gearbeitet wurde in 570 Metern Tiefe. Dort führte der Schacht dann etwa 600 Meter horizontal unter dem Meeresboden weiter. Eine unglaubliche, nicht ungefährliche Leistung von Erbauern und Bergleuten. Als 1895 die Preise für Kupfer und Zinn abstürzten, wurde das Bergwerk geschlossen.





Die Maschinenhäuser scheinen in den Felsen zu hängen





Für die letzte Station dieses Tages bleiben wir an der Küste, trotzdem kann man von Kontrastprogramm sprechen – wir fahren nach St Ives.
Es ist das Licht, heißt es stets, dass aus einem abgelegenen Fischerdorf in Cornwalls Westen eine der bekanntesten Künstlerkolonien der Welt machte. Das Licht umspült St Ives von gleich drei Seiten; der offene Atlantik spiegelt es auf die Halbinsel, mit türkisfarbener Ruhe oder mit weiß schäumender Kraft. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand die Stadt als Künstlerkolonie und ist nach wie vor ein Zentrum für Kunst, in der es sogar einen Ableger der Berühmten Tate Gallery gibt und natürlich eines der Zentren des Tourismus in Cornwall.





Am Hafen gibt es praktisch keine Parkmöglichkeiten – so parken wir auf einem Großparkplatz oberhalb des 11.000 Einwohnerortes und laufen durch die Häusergassen ...





... hinab zur Altstadt und dem Hafen.









Im Sea Food Cafe ergattern wir nach einigen Überredungskünsten dann doch noch einen Platz zum Abendessen (dieses Problem zieht sich irgendwie durch diese Reise – ohne Tischreservierung scheint es derzeit schwierig einen Platz zu bekommen). Mit St Ives sind wir etwas zwiegespalten. Der Ort und seine Lage sind sehr sehr schön, allerdings gibt es für unseren Geschmack zu viele Billigläden und auch das Publikum das man hier antrifft ist teilweise etwas schräg (freundlich ausgedrückt) und nicht typisch für den Rest der Region. Am besten selbst hinfahren und sich ein Bild machen.




Übernachtung: Apartment Trecarrack Road 45, Camborne (nähe Redruth), Cornwall - 
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Ilona

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Re: Süd England – ans wundervolle Ende Britanniens
« Antwort #31 am: 02. Juli 2022, 15:22:41 »
St. Yves kennt man aus den Pilcher-Filmen und deshalb wundert es mich nicht, dass sich dort schräge Vögel  :zwinker: niedergelassen haben.

So türkisfarbenes Meer hätte ich an der Küste nicht erwartet. Da hätte es etwas wärmer sein dürfen. Ansonsten erinnert mich die Küste mit den Felsen und dem glasklaren Meer irgendwie an Sardinien.
Liebe Grüße

Ilona

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Horst

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Re: Süd England – ans wundervolle Ende Britanniens
« Antwort #32 am: 04. Juli 2022, 20:13:31 »
7.Tag – Fr 15.4.2022


Heute ist Karfreitag – der in England „Good Friday“ heißt. Ausgerechnet heute ist das Wetter als eher schlecht einzustufen.
Nun ja – wenn man 4 Wetterapps befragt, im Kaffeesatz liest, den Wetterfrosch beobachtet und seinen Finger in den Wind hält findet sich schon irgendwie ein Plan für den Tag, um dem Regen weitgehend zu entkommen.
Für den Vormittag haben wir uns für den Besuch einer Englischen Gartenanlage entschieden, von denen es hier im Süden ja nicht wenige gibt.




Etwa eine Stunde sind es mit dem Auto über Schnellstraßen, zwischen den berüchtigten Heckenwällen und über endlose Kreisverkehre zu den Lost Gardens of Heligan bei Mevagissey.
Ach ja, sollte jemand in den USA mal wieder auf die Idee kommen, die hätten auch so etwas wie Kultur und Geschichte … allein dieser Garten ist über 800 Jahre alt.






Heligan ist eine der bekanntesten Gartenanlagen Englands und existiert schon seit dem 12. Jahrhundert. Nach dem Überstehen der zwei Weltkriege verfiel der einst prächtige Garten rund um das Herrenhaus der Familie Tremayne und wurde erst nach siebzig Jahren wieder restauriert. Hinter der Aktion steht Tim Smit, der auch das Eden Project ins Leben rief. Heute sind die Lost Gardens die meistbesuchten Gärten in Großbritannien und setzen sich, für die Aufklärung über Naturschutz und Nachhaltigkeit ein. Wo vor dem Ersten Weltkrieg das Leben eines Gärtners durch die extrem giftigen Spritzmittel kurz war – die Spritzapparaturen wurden widow-maker (Witwenmacher) genannt – wird heute auf ökologischen Land- und Gartenbau gesetzt.
Die historische Anlage erstreckt sich über 80 Hektar und setzt sich aus verschiedenen Gärten und Feldern zusammen.




Auch ein paar Tiere gibt es im Park.





Highlights sind das Lost Valley mit Alleen aus Eichen, Buchen und Kastanienhainen und vor allem The Jungle“ – der Dschungel, ein eher noch junger Bereich des Parks (vor rund 200 Jahren in einem Tal entstanden) mit vielen subtropischen Pflanzen.






Im "Jungle".





Hängebrücke im Jungle.




In diesem Tal wurden vier durch einen Bach verbundene Teiche angelegt. An den Hängen schlängeln sich die Wege durch üppig wuchernden Bambus, Agaven, Baumfarn, Hanfpalmen und Rhododendron. Der Rhododendron fasziniert uns am meisten durch seinen pinken Blätterteppich, ...




... der fasst nach Photoshop aussieht.




Auch Skulpturen findet man im Park wie diesen Hobbitkopf („The Giant‘s Head“) ...





... und die berühmte Living Sculpture „Mud Maid“ (das Schlammmädchen) deren „Kleidung“ und „Haare“ sich mit den Jahreszeiten ändern, wenn Gras, Efeu und Moos wachsen und dann verwelken.






Nur ein Katzensprung ist es von den Gärten ins hübsche Hafenstädtchen Mevagissey.










Von einem erhöhten Weg bietet sich ein umfassender Blick auf den Ort und seine Hafeneinfahrt.




Den nächsten umfassenden Blick werfen wir auf die Speisekarte eines Restaurants am Hafen.




Danach wechseln wir die Küste von Ost nach West. Geschickterweise regnet es jetzt, während der Fahrt nach Newquay.





In Newquay am Fistral Beach halten wir für einen Picture Stop.




Bekannt ist der Strand für eine kleine Hängebrücke die die Mini-Insel Towan Island mit dem Festland verbindet.





Weiter geht es zum Little Fistral Beach, der gar nicht so klein ist und im punkto Surfen groß raus kommt.
Dieser Strand bei Newquay erlebt oft Europas höchste Wellen und ist somit als Mekka bei den Wellenreitern weltweit bekannt.




Diese beiden Surfer gucken wahrscheinlich gerade wo noch ein Platz im Wasser frei ist …





Am nördlichen Ende des Strandes gibt es einige Felsrippen an denen sich die Wellen der hereinkommenden Flut brechen.






Am Perranporth Beach besuchen wir noch einen Felsbogen an dem das Meer fleißig weiter modeliert.

Danach geht es zurück nach Camborne, wo wir zum Abendessen in ein indisches Restaurant gehen.





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Re: Süd England – ans wundervolle Ende Britanniens
« Antwort #33 am: 04. Juli 2022, 21:57:08 »
Hi, ich komme natürlich auch sehr gern mit bzw. jetzt muss ich erstmal hinterher. Die Bilder schauen schon mal vielversprechend aus
Liebe Grüße
Susan


Horst

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Re: Süd England – ans wundervolle Ende Britanniens
« Antwort #34 am: 06. Juli 2022, 18:42:21 »
8.Tag – Sa 16.4.2022







Heute nehmen wir die Westküste nach Norden ins Visier.















Eine der schönsten Küstenabschnitten von vielen sind die Bedruthan Steps.
Laut einer Legende handelt es sich bei den Bedruthan Steps um Treppenstufen des gleichnamigen Riesen Bedruthan. Er soll zu früheren Zeiten die dortigen Felsen als Trittstufen über das Meer verwendet haben. Diese Legende brachte den Klippenformationen ihren Namen ein.
Legenden sind manchmal vergänglich und diese Stufen, die hinunter zum Strand führten auch. Ein Felsabsturz hat sie vor 2 Jahren kollabieren lassen. Nun überlegt man beim National Trust, der Behörde die viele Natur und geschichtsträchtige Orte verwaltet, wie man diese Stufen wieder aufbauen könnte, was wohl nicht ganz so profan zu sein scheint.







So bleibt uns der Blick von oben, der aber auch Extraklasse ist.




Als wir schon gehen wollen, kommt sogar noch die Sonne zum Vorschein ...





... und leuchtet auf den Strand und die Felsungetüme, ...





... so daß Bedruthan Steps Beach sein schönstes Gesicht zeigt.










Die Sonne bleibt uns erhalten als wir ein Stück weiter nach Norden zum Trebarwith Beach.
Für einen Strandbesuch ist hier Ebbe Pflicht, sonst ist der Strand unter Wasser und das wäre schade. Schon der kurze Weg vom Parkplatz hinunter zum Beach ist spektakulär durch einen wilden Bach die die Felsen im Strudel durchbrechen geprägt.





Dort wo der Bach am Strand ankommt, ...




... haben sich irrwitzige Auswaschungen in den Felsen ergeben, ...





... sogar eine kleine Brücke ist dabei entstanden.





Leider ist heute an diesem Ostersamstag in der kurzen Ebbephase der Strand proppenvoll, so daß man manchmal warten muss um ein Motiv so aufnehmen wie man möchte. Dass der Strand nicht nur bei Fotografen gut ankommt ist jedenfalls gut nachvollziehbar.











Eines der absolut berühmtesten Ziele Cornwalls steht jetzt auf unserem Programm – Tintagel Castle (bzw. das was davon übrigblieb).




Eine Hängebrücke, die nichts für Leute mit Höhenangst ist, führt hinüber auf den Felsen mit dem Großteil der Ruinen.




Zu Berühmtheit kam Titangel Castle im Jahr 1136 durch den walisischen Chronisten Geoffrey of Monmouth, der es als den Ort nannte, wo der sagenumwobene König Artur geboren wurde.
Die Geschichten um König Artus, wohl erstmals erwähnt in walisischen Dichtungen des 6./7. Jahrhunderts, gehen teilweise auf keltische Märchen und Fabeln zurück. Sie haben aber wahrscheinlich auch historische Grundlagen um die Einigungskämpfe der Königreiche Britanniens in der Zeit nach dem Untergang der Römischen Besatzung.
Horden von Barbaren zogen durch das Land, brandschatzten und verwüsteten es. Britannien fehlte ein starker Herrscher, der die Stämme vereinen und gegen die feindlichen Barbaren in den Krieg führen konnte. Einer Prophezeiung zufolge sollte sich dieser Anführer dadurch offenbaren, dass es ihm gelänge, das prächtige Schwert Excalibur aus dem Stein zu ziehen, in dem es seit geraumer Zeit feststeckte. Hier trat Artus der Sage nach um 500 n.Chr.  in Erscheinung, der vermeintliche Sohn eines Ritters, doch „in Wahrheit“ des Königs eigener Sohn und damit dessen legitimer Erbe. Ihm gelang es schließlich, das Schwert aus dem Stein zu ziehen, er bestieg den Thron Britanniens und wurde ein gerechter Herrscher und Anführer der Ritter der Tafelrunde. Kernstücke der Legende um König Artus sind der Zauberer und Berater Artus‘ Merlin, die Suche nach dem Heiligen Gral und der Ehebruch von Königin Guinevere mit Artus‘ bestem Ritter Sir Lanzelot.
Archäologen und Historiker konnten bisher keine Beweise dafür finden, dennoch hält sich diese Legende hartnäckig. Auch die von Tintagel Castle als Artus‘ Geburtsort – obwohl die heutigen Ruinen auf das 13 Jahrhundert zurückgehen.




So wurde Tintagel Castle schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts zu einer beliebten Touristenattraktion Englands Die dramatische und spektakuläre Landschaft trägt zur mystischen Atmosphäre bei.















Auf dem höchsten Punkt von Tintagel Rock steht eine Artus-Statue mit dem Rücken zum Meer auf England blickend.
Auch wer der Artus-Sage nichts abgewinnen kann – die tolle Landschaft rechtfertigt den Besuch und das nicht gerade geringe Eintrittsgeld.





Nur vier Meilen nach Norden erreichen wir Boscastle, ein netter Ort an der Küste.
Ein Pfad führt vom Ort hinauf auf einen Hügel von dem man am Penally Hill und Penally Point auf die langgezogene Hafeneinfahrt blicken kann.













Das soll für heute unser nördlichster Punkt gewesen sein – weiter geht es wieder nach Süden, ins Fischerdorf nach Port Isaac, ...




... wo wir nur kurz durch den Ort laufen und uns dann auf die Suche nach einem Restaurant für den Abend machen.




Stadtansicht Port Isaac.



Bei einem Restaurant warten wir (mit anderen potentiellen Gästen) 15 Minuten vor dem Eingang auf einen freien Tisch und geben dann auf und ziehen weiter. In einem netten Pub bekommen wir dann zumindest Fish & Chips (diesmal essbar) und sogar unerwartet mit etwas Glück noch einen Tisch.



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Re: Süd England – ans wundervolle Ende Britanniens
« Antwort #35 am: 07. Juli 2022, 11:22:44 »
Die gezeigten Strände sind ein Traum :herz: und wurden hoffentlich nicht mit Saharasand aufgeschüttet.

Eintrittsgelder scheinen zu Buche zu schlagen, denn leider sind die Sehenswürdigkeiten nicht im England Heritage Pass gelistet.

Beim Essen musstet ihr wohl öfter Abstriche machen, doch das seid ihr von Island gewöhnt :cool2:. Also da muss ich sagen, dass wir im Großraum London, bis auf einmal, immer gut gegessen haben. Die Ausnahme waren damals auch Fish & Chips und die waren kaltfettig-grausig. Mit indischen Restaurants fährt man gar nicht schlecht, wenn man das würzige Essen mag.
Liebe Grüße

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Re: Süd England – ans wundervolle Ende Britanniens
« Antwort #36 am: 07. Juli 2022, 12:11:03 »
Die gezeigten Strände sind ein Traum :herz: und wurden hoffentlich nicht mit Saharasand aufgeschüttet.
Alles echt und original.  ;)


Eintrittsgelder scheinen zu Buche zu schlagen, denn leider sind die Sehenswürdigkeiten nicht im England Heritage Pass gelistet.

Eintrittsgelder sind in der Regel halt für Burgen und Gärten zu zahlen aber nicht für die Natur (da zahlt man halt dann noch die paar Pfund für den Parkplatz).
Also wenn man schwerpunktmäßig Natur macht, geht es schon mit den Zusatzkosten.


Beim Essen musstet ihr wohl öfter Abstriche machen, doch das seid ihr von Island gewöhnt :cool2:. Also da muss ich sagen, dass wir im Großraum London, bis auf einmal, immer gut gegessen haben. Die Ausnahme waren damals auch Fish & Chips und die waren kaltfettig-grausig. Mit indischen Restaurants fährt man gar nicht schlecht, wenn man das würzige Essen mag.
In Island ist das Essen besser als in England, würde ich mal behaupten.
Die Inder sind in GB in der Tat meist die beste Wahl, das wäre auch meine Empfehlung. Burger im Pub geht auch. Manchmal sind auch Fish & Chips genießbar aber nicht immer.
Über den kulinarischen Rest deckt man besser den Mantel des Schweigens.
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Re: Süd England – ans wundervolle Ende Britanniens
« Antwort #37 am: 09. Juli 2022, 09:06:03 »
9.Tag – So 17.4.2022


Heute verlassen wir den Süden Cornwalls endgültig.





Nach etwa einer Stunde unterbrechen wir die Fahrt am Roche Rock.




Auf einem 66 Fuß hohen Turmalin-Granit, einem Felsvorsprung mit Blick auf das atmosphärische Bodmin Moor und die „Berge“ aus Porzellanerde von St. Austell, steht Roche Rock Hermitage. Die zerstörte Kapelle aus dem Jahr 1409 ist dem Heiligen Michael geweiht und seit Hunderten von Jahren von Mythen und Geheimnissen umgeben.
Die Einsiedelei ist mit einer Reihe kornischer Volksmärchen verbunden, insbesondere mit der Geschichte von Jan Tregeagle (Cornwalls eigener Faust), einem gequälten Sünder, der einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat und versuchte, in der Kapelle Zuflucht zu finden, als er von Dämonen verfolgt wurde. Es wird auch gesagt, dass sich die dem Untergang geweihten Liebenden Tristan und Isolde aus einer mittelalterlichen Legende hier versteckt haben, als ihre Liebe von Isoldes Ehemann, König Mark, entdeckt wurde.






Der weitere Weg nach Norden führt uns hinüber in die Graftschaft Devon und nach Hartland Quay an die Westküste.








Kein Wunder, dass an dieser rauen Küste viele Schiffe ihr letztes Stündlein erlebten.




Dieser „Steinbruch“ besteht aus spitzen Granitklippen, gegen die das Meer sich seit Jahrhunderten abarbeitet. Ein Hauch von Mordor weht über dieser zerklüfteten unwirklichen Landschaft.










Wir folgen ein Stück der Küste zu Fuß nach Süden.









Dann geht es mit dem Mietwagen wieder weiter nach Norden. In Woolacombe löhnen wir 8 Pfund für den Parkplatz am Strand um einen Mittagslunch einnehmen zu können.
Also eher ein Flop, da der Ort außer Touristenmassen an diesem Ostersonntag nichts bietet.





In meinen Ausdrucken finde ich eine kurze Wanderung zum Morte Point, die gleich um die Ecke bei Mortehoe von einer alten Kirche startet.





Vorbei an einem alten Friedhof führt der Weg über Grashügel und eröffnet den Blick auf die Küste.





In der Ferne lässt sich das Bull Point Lighthouse gut erkennen.





Der Weg erklimmt einen kleinen Hügel mit schroffen Felszacken – der Morte Point.










Vom Hügel kann man hinab zur See gehen.





Der Hang wirkt mit seinen Felszähnen wie der aufgereihte Skelettrücken einer gigantischen Echse.










Schließlich führt der Weg entlang der Küste wieder zurück zum Ort, ...




... von wo es weiter nach Ilfracombe geht. Regen setzt ein und wir fahren an den Hafen. Immerhin für einen kurzen Picturestop springen wir aus dem Wagen. Als Englands derzeit wohl bekanntester wie umstrittenster Künstler Damien Hirst (Stichwort: Haie in Formaldehyd) hier ein Restaurant eröffnete, war der Medienrummel schon groß. Doch als Hirst am Hafen eine über 20 Meter große Bronzestatue aufstellen durfte, gab es nicht viele Einwohner die sich darüber freuten, denn die Statue ist „ungewöhnlich“.  Auf einer Seite wird die Haut der Frau zurückgezogen, wodurch ihr Schädel, ihre Muskeln und der sich entwickelnde Fötus in ihrem Bauch sichtbar werden. Die Frau trägt auch ein Schwert in ihrem nach oben gestreckten Arm und hat Schuppen hinter ihrem Rücken versteckt.




In der Innenstadt versorgen wir uns noch etwas Eßbares bei einem türkischen Imbiß und fahren dann aufs Land. Wenn die Kreisverkehre aufhören, setzen die Hecken ein und somit die Spannung – kommt auf der engen einspurigen Straße Jemand entgegen (was in der Regel größere Rangierarbeiten nötig macht) oder nicht.
Irgendwann finden wir (bzw. Google Maps Navi) durch das Hecken-Labyrinth ins ländliche Barnstaple und zum Pine Arms Pub & Guesthouse wo wir ein nettes Zimmer beziehen und den Tag beschließen.



Übernachtung: Pine Arms Pub, East Down Barnstaple, Devon - 
Bewertung: 8/10, Zimmer mit Bad und Frühstück, Preis 118 €
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Re: Süd England – ans wundervolle Ende Britanniens
« Antwort #38 am: 09. Juli 2022, 13:55:16 »
Zitat
derzeit wohl bekanntester wie umstrittenster Künstler Damien Hirst (Stichwort: Haie in Formaldehyd) hier ein Restaurant eröffnete, war der Medienrummel schon groß. Doch als Hirst am Hafen eine über 20 Meter große Bronzestatue aufstellen durfte, gab es nicht viele Einwohner die sich darüber freuten, denn die Statue ist „ungewöhnlich“.  Auf einer Seite wird die Haut der Frau zurückgezogen, wodurch ihr Schädel, ihre Muskeln und der sich entwickelnde Fötus in ihrem Bauch sichtbar werden. Die Frau trägt auch ein Schwert in ihrem nach oben gestreckten Arm und hat Schuppen hinter ihrem Rücken versteckt.

Dinge ähm Kunst, die die Welt nicht unbedingt braucht.

Ansonsten gefällt mir die, im wahrsten Sinne des Wortes, rauhe Küste mit den zackigen Felsen sehr gut.
Liebe Grüße

Ilona

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Silvia

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Re: Süd England – ans wundervolle Ende Britanniens
« Antwort #39 am: 09. Juli 2022, 15:21:56 »
So, auch wieder nachgelesen ... hach was für herrliche Küsten  :herz:   ... manchmal mit dramatischem Hintergrund, was während der Tour bestimmt nicht so tolle Stimmung machte, aber auf den Fotos sieht es super aus  ... wobei so im Sonnenschein sind die Küstenabschnitte dann doch einladender  ;D

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Re: Süd England – ans wundervolle Ende Britanniens
« Antwort #40 am: 09. Juli 2022, 19:20:06 »
So, auch hier endlich auf dem Laufenden  8)

hach was für herrliche Küsten  :herz:   ... manchmal mit dramatischem Hintergrund, was während der Tour bestimmt nicht so tolle Stimmung machte, aber auf den Fotos sieht es super aus  ... wobei so im Sonnenschein sind die Küstenabschnitte dann doch einladender  ;D

Genau meine Gedanken  ;D
Finde es immer wieder faszinierend wie türkis das Wasser an den britischen Küsten wirkt. Sehr einladend bis man die Zehe ins Wasser steckt...

Und Dartmoor hat sich ja herrlich mystisch präsentiert. Ich glaub, da wär ich enttäuscht über gutes Wetter  ;)

Die Skulpturen in Sandworld sind permanent zu sehen?  Erstaunlich was die so alles aus Sand zaubern können.

Die Hängebrücke in Tintagel muss relativ neu sein, hab nachgeschaut: 2016 gab es die noch nicht. So ganz passt die nicht in die sagenträchtige Umgebung, vereinfacht aber wohl die Besichtigung. Die vielen Treppenstufen waren schon sehr sportlich  :girly:

War mir schon klar, dass wir bei den Seven Sisters wohl den falschen Parkplatz erwischt haben  ::) Deine Bilder bekräftigen meinen Plan, da nochmals hinzufahren und es gab ja nun noch eine Menge Anregungen für das weitere Programm  ;D

Liebe Grüße
Susan


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Re: Süd England – ans wundervolle Ende Britanniens
« Antwort #41 am: 10. Juli 2022, 20:17:54 »
Die Skulpturen in Sandworld sind permanent zu sehen?  Erstaunlich was die so alles aus Sand zaubern können.
Ja das ist mehr oder weniger permanent. Die Ausstellungen wechseln halt, also sind ein paar Monate da und werden dann wieder durch andere ersetzt.


Die Hängebrücke in Tintagel muss relativ neu sein, hab nachgeschaut: 2016 gab es die noch nicht. So ganz passt die nicht in die sagenträchtige Umgebung, vereinfacht aber wohl die Besichtigung. Die vielen Treppenstufen waren schon sehr sportlich  :girly:
Die Brücke ist für die Touris ein zusätzlicher Anreiz. Vor allem für die Selfie-Fraktion.  ;)



War mir schon klar, dass wir bei den Seven Sisters wohl den falschen Parkplatz erwischt haben  ::) Deine Bilder bekräftigen meinen Plan, da nochmals hinzufahren und es gab ja nun noch eine Menge Anregungen für das weitere Programm  ;D
Hatte mich mit der Thematik vorher besonders intensiv beschäftigt. Wir waren dann letztendlich an insgesamt 3 Parkplätzen - oberhalb der Coastguard Cotttages, beim Leuchtturm Belle Tout und schließlich bei Birling Gap wo der einzige Zugang zum Strand direkt vom Parkplatz über den Leiterturm erfolgen kann.
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Re: Süd England – ans wundervolle Ende Britanniens
« Antwort #42 am: 12. Juli 2022, 17:36:04 »
10.Tag – Mo 18.4.2022


In unserem Pub gibt es ausnahmsweise mal ein Frühstück (Frühstücksfans sind wir beide nicht), dass sogar recht gut ist und einen netten Plausch mit der Vermieterin beinhaltet.
Danach geht es ein letztes Mal an die Küste.




Westlich des netten und beliebten Touristenstädtchens Lynton parken wir unseren Opel Astra und begeben uns auf eine kleine Wanderung ...





... hinauf zu den Küstenfelsen, die hier nicht als eine Kante abfallen sondern auf ihrer Rückseite ein Tal bilden. Deshalb Valley of Rocks.





Oberhalb der Felsen, wie auf einem Grat verläuft der Weg ...





... und wird immer spektakulärer.






An diesem Hang halten sich nur Bergziegen.










Der Blick auf das Meer mit den Felsentürmen in nah und fern erfreut Auge und Kameras.





Von hier oben darf man auch den sinnlosesten Kreisverkehr Englands bestaunen, mit einer Einfahrt und einer Ausfahrt. Hauptsache ein Circle …









Unterhalb entlang der Küste führt der Weg dann wieder zurück zum Parkplatz – Fazit: nicht unbedingt für Leute mit extremer Höhenangst und auch kein Flip-Flop-Badeschuhe- Weg aber landschaftlich richtig toll.





Städtchen Lynton ...




... mit Kaffee-Stop





Ein kurzer Abstecher führt uns in den Exmoor Nationalpark zum Watersmeet. Nur 15 Minuten Weg führen zu einem Wasserfall der leider stark zugewachsen ist.





Danach ist Meilenbewältigung angesagt. So manche Heckenstraße (einspurig, an Kurven spannend ob es Gegenverkehr gibt für den kein Platz ist) muss bewältigt werden, Kreisverkehre sowieso.





Immer wieder ergeben sich schöne Einblicke in die Country Side.







Zwei Stunden geht die Fahrt nach Nordosten, bis wir in der Grafschaft Somerset in Glastonbury einen Stop einlegen.




Das Städtchen ist der Wallfahrtsort aller New-Age-Jünger, die Gralsburg der letzten Hippies. Biokuchen, Heilkristalle, Kräutertees und Spiritual Sky Oils sind angesagt. Wer dem Esoterikrummel nicht viel abgewinnen kann – Glastonbury hat auch handfestes zu bieten … die Ruinen der Glastonbury Abbey und der nahegelegene Hügel Glastonberry Tor… wobei … auch hier wabern Mythen und Legenden durch den Ort, derentwegen Glastonbury den Anspruch erhebt, das sagenhafte Avalon zu sein. Uns fällt gleich auf, das der Ort definitiv ein Sammelbecken für allerlei schräge Gestalten ist. Meist Schwarz gekleidet, Metall in allen Körperteilen, Frisuren die einen Haftpflichtschaden eines Friseurs vermuten lassen … na ja über Geschmack lässt sich ja nicht streiten.
 



Unstrittig ist die alte Glastonbury Abbey einen Besuch wert.




Die Abtei wurde im 7. Jahrhundert gegründet, im Jahr 1184 durch einen Großbrand zerstört, später wieder aufgebaut, war im 14. Jahrhundert eines der reichsten und mächtigsten Klöster Englands und kontrollierte große Teile des umliegenden Landes.





Die Abtei wurde während der „Auflösung der Klöster“ unter König Heinrich VIII. von England unterdrückt.






Der letzte Abt, wurde1539 als Verräter am Glastonbury Tor gehängt, gezeichnet und gevierteilt. Nicht wirklich nett... 









Ab mindestens dem 12. Jahrhundert wurde das Gebiet von Glastonbury mit der Legende von König Artus in Verbindung gebracht, eine Verbindung, die von mittelalterlichen Mönchen gefördert wurde, die behaupteten, Glastonbury sei das Avalon aus der Artussage, was Mystiker bis heute glauben.
In der alten Abbey gibt es sogar ein Grab von ihm. Wer da wohl drin liegt?





Wir drehen noch eine kleine Runde durch den durchaus sehenswerten Ort, werfen noch einen Blick auf das Glastonbury Tor – einen Hügel auf dem ein weithin sichtbarer Kirchenturm steht, ein durchaus mystischer Anblick.


Die letzte Etappe führt uns nach Bath, wo wir uns leicht oberhalb der Innenstadt in einem Bungalow für eine Nacht einquartieren.



Übernachtung: Winifred's Lane Cottage, Bath, Somerset - 
Bewertung: 8,5/10, Zimmer mit Bad, keine Küche, gute Lage, Preis 120 €

"Die Wirklichkeit übertrifft die Erwartungen unserer Träume bei weitem." Christoph Columbus

Christina

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Re: Süd England – ans wundervolle Ende Britanniens
« Antwort #43 am: 12. Juli 2022, 18:43:16 »
Endlich geschafft - alles nachgelesen ;D

Wie gut, dass ich gerade nebenher Abendbrot esse, da ist der Anblick der Scones etwas einfacher zu ertragen - mein absolutes Lieblingsessen in GB. Aber auch sonst haben wir bei unseren (insgesamt nur 3) Aufenthalten im Königreich eigentlich immer recht gut gegessen, keine unbedingt in Erinnerung bleibenden Highlights, aber durchaus genießbar.

Die Küstenlandschaften, aber auch Dartmoor sind alle auf ihre Weise beeindruckend, da hat mir jeder Tag bestens gefallen, schade nur, dass die Sonne nicht ein bisschen öfter herauskam, aber das kann man im April wohl dort eher nicht erwarten. Aber auf jeden Fall zu dieser Jahreszeit machbar, das hätte ich eher als Mai/Juni oder September/Oktober Ziel eingeordnet, daher gut zu wissen. Ich muss zum Glück ja nicht während der Ferien unterwegs sein, denn an einigen Stellen, die du gezeigt hast, wäre es mir zu voll gewesen.

Die Artus Statue auf dem Hügel finde ich irgendwie übertrieben, bei diesen alten Gemäuern und der Landschaft ist doch für genügend Anregung an die Fantasie gesorgt. Dann doch lieber die Damien Hirst Statue.

Der sinnlose Kreisverkehr ist ja auch klasse, was da wohl mal geplant war?



LG Christina

Susan

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Re: Süd England – ans wundervolle Ende Britanniens
« Antwort #44 am: 12. Juli 2022, 19:08:08 »
Zitat
Von hier oben darf man auch den sinnlosesten Kreisverkehr Englands bestaunen, mit einer Einfahrt und einer Ausfahrt. Hauptsache ein Circle …

 :totlach:  Wir haben ja schon einige Kreisel erlebt, die uns sinnlos erschienen, der aber setzt denen die Krone auf
Liebe Grüße
Susan