Autor Thema: Oktober 2022 Kreta last minute - ein paar Eindrücke  (Gelesen 694 mal)

Susan

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Oktober 2022 Kreta last minute - ein paar Eindrücke
« am: 03. November 2022, 23:43:23 »
Hallo ihr Lieben,

nachdem wir ja unsere große Tour absagen mussten, konnten wir doch eher als gedacht zumindest an einen Kurzurlaub denken. Nach ein wenig hin und her sowie Recherchen zu offenen Campingplätzen im Oktober entschieden wir uns zu einer kleinen Südfrankreich-Tour mit dem WoMo. Starten wollten wir am 11.10., spätesten am 31. müssten wir zurück sein (Saisonnummernschild). Ich war mit der Wäsche im Verzug  :floet: daher konnten wir den Dienstag erst einladen. Durch puren Zufall las ich beim Frühstück von dem Spritmangel in Frankreich aufgrund des Raffineriestreiks.  :P
Sowas hatten wir 2000 schon mal erlebt, das müssen wir nicht wieder haben.

Also doch nach Kroatien? Oder zum Gardasee? Oder?  Dazu fehlte uns dann doch die rechte Lust. Nicht ohne Grund hatten wir das alles ja schon verworfen. Wir buddelten die Idee mit Kreta wieder aus und schauten nach last-minute Angeboten - da geht doch was  ^-^

Überfliegen eines Reiseführers und Entscheidung über einen Standort. Um 22:45 Uhr haben wir dann gebucht: Abflug am 14.10. um 1:55 Uhr 10 Tage mit Halbpension in der Gegend von Rethymno an der Nordküste. Auf die Buchung eines Mietwagens haben wir erstmal verzichtet. Nach Nachtflug in gebirgigen, unbekannten Gegenden bei Dunkelheit unterwegs zu sein, erschien uns nicht optimal. Bestimmt könnten wir auch vor Ort bei Bedarf noch ein Auto mieten. Nach 26 Jahren reisen wir also tatsächlich mal wieder pauschal  ^-^

Ich hatte noch mehr Zeit für die Wäsche und statt ins WoMo wurde sie in Reisetaschen gepackt. Noch ein paar Anträge für meinen Vater ausgefüllt, dann konnt es los gehen. Wir waren so auf Freitag den 14. fixiert, dass uns erst Donnerstag beim Nachmittagskaffee auffiel, dass wir ja schon den Abend am Flughafen sein mussten.  ::)

Da wir letztlich nicht allzuviel unternommen haben, gibt es nur einen Kurzbericht. Ich hoffe, ihr habt trotzdem Spaß dran.
Liebe Grüße
Susan


Christina

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Re: Oktober 2022 Kreta last minute - ein paar Eindrücke
« Antwort #1 am: 04. November 2022, 18:27:01 »
Da bin ich sehr gerne dabei, Susan. Kreta ist für mich auf jeden Fall irgendwann mal ein mögliches Ziel, wenn auch nicht ganz oben auf der Liste.

Ihr habt ja super kurzfristig gebucht, aber Flexibilität ist manchmal nötig. Die Franzosen mit ihren Benzinstreiks sind echt nervig, wir hatten das Vergnügen ja auch schon, 2016.

Abflug um ein Uhr nachts? Da gibt es bei euch (welcher Flughafen?) und auf Kreta scheinbar kein Nachtflugverbot. Nach so einem Flug wäre ich auch nicht mehr in einen Mietwagen eingestiegen bzw. gefahren.



LG Christina

Susan

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Re: Oktober 2022 Kreta last minute - ein paar Eindrücke
« Antwort #2 am: 04. November 2022, 23:29:44 »
14. Oktober  Kreta, wir kommen!

Leider können wir nicht online einchecken, weil es offenbar ein Charter-Flug ist und es für alle FTI-Gäste nur einen Buchungscode gibt. Wir sollen mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen sein, also so gegen 23 Uhr Donnerstag Abend. Colin kann uns leider nicht fahren, muss Getränke ausfahren, daher springt sein Kumpel ein. Der ist nervöser als wir  ^-^
Es gibt noch ein wenig Verwirrung, wo wir einchecken müssen. Es gehen gleich zwei Flieger  - einer um 1:50 Uhr, einer 1:55 Uhr- nach Heraklion. Das hätte man doch etwas entzerren können.

Na gut, wir sind sogar noch kurz vor elf da, doch die Schlange vor'm Schalter ist schon gut 70 m lang. Wir reihen uns ein und stehen dann eine gute Stunde dumm rum, bis der Schalter öffnet. Zwischenzeitlich können wir zwei, dreimal aufrücken, als Leute feststellen, dass sie für den falschen Flug anstehen. Insgesamt ist hier am Hannover Flughafen soviel los, wie wir das lange nicht gesehen haben und das nachts. Dass es bei uns kein Nachtflugverbot gibt, wissen wir, trotzdem dieser Andrang ist überraschend. Besonders weil die Herbstferien ja eigentlich erst übermorgen beginnen. Da stehen aber schon einige "Schulschwänzer" in der Reihe  ;)  Zum Glück müssen wir nicht zum Terminal C, denn da werden fünf Antalya-Flüge abgefertigt.

Das Einchecken geht dann zügig voran, ebenso die Sicherheitskontrolle. Jetzt heißt es warten. Es kommt nochmals zu allgemeiner Verwirrung als beide Heraklion-Flüge vom gleichen Gate aus boarden sollen  :raetsel: Es dauert dann eine Weile bis durchgesagt wird, dass unser Flug erst um 3:10 Uhr starten wird, weil die Maschine noch nicht da ist. Och nöö...
Zum Glück können wir auch im Wartebereich etwas zu essen und zu trinken bekommen . Auch das ist mehr als wir bei den morgendlichen Linienflügen erlebt haben. Offenbar ist HAJ ein Nachtflughafen  ;)



Wir sind Nachteulen, trotzdem macht sich so langsam die Müdigkeit breit

Endlich beginnt auch für uns das Boarding und wir starten "pünktlich" um 3:10 Uhr. Übrigens fliegen wir mit SmartLynx, von denen wir bis dato überhaupt nichts gehört haben, in einer B737 max 8. Wir döseln die gut drei Stunden Flugzeit, draußen gibt es eh nicht viel zu sehen.



Langsam wird es heller. Ich meine unten im Meer Santorin zu erkennen, das Handy-Foto ist aber zu dunkel. Schließlich kommt auch Kreta in Sicht.




ganz schön gebirgig


Anflug

Um 7:20 Uhr landen wir in Heraklion (Griechenland ist uns eine Stunde voraus). Und huch, wir sind ja auf Pauschalreise; die Leuten klatschen bei der Landung.  ;) Wir sind ziemlich gerädert und heilfroh, dass wir nicht noch Auto fahren müssen sondern Bus. Knapp 80 km sind es bis zu unserm Hotel und das zockelt sich, obwohl vorher keine anderen Hotels angefahren werden. Ist eben sehr bergig hier, Teile der Strecke erinnern mich an die Fahrt durch die Virgin River Gorge  ;)
Für Bilder war ich allerdings zu müde.

Das Odyssia Beach Hotel liegt in einer engen Gasse, daher werden wir an der Hauptstraße ausgesetzt und müssen etwa 200m zu Fuß weiter. Dafür werden wir dort sehr herzlich und auf Deutsch begrüßt. Ein Zimmer wäre leider noch nicht bereit, aber wir könnten ja erstmal das Gepäck abstellen und Frühstücken. Auch nicht verkehrt. Das Hauptrestaurant besteht aus zwei Teilen, einer wäre sogar terrassenartig offen, was wir in der Zeit allerdings nicht erlebt haben. Morgens wie abends gibt es Buffet und zwar immer recht reichhaltig.

Nach dem Frühstück ist dann tatsächlich unser Zimmer bereit. Ein Page schleppt unser Gepäck. Ist ganz gut so, denn es geht zu einem Nebengebäude und drei Treppen hinauf. Unterwegs wird uns dann noch die Sea Lounge gezeigt, Pool und Strandzugang, sowie der Minimarkt. Unser Zimmer ist quasi auf dem Dach und zwar das einzige. Nicht besonders groß, aber recht gemütlich. Das Bad mit bodengleicher Dusche und ja- auch hier sollen wir das Klopapier nicht ins WC schmeissen, sondern in den Papierkorb.  ???



Der von uns gebuchte seitliche Meerblick


 ::)
verbirgt, dass der direkte Blick auf die Fassade gegenüber geht. Insgesamt sind wir zufrieden, auch wenn es in dem Hotel sicher hübschere Aussichten gibt. Aber wir wollen ja auch nicht unbedingt viel Zeit dort verbringen.

Jetzt wird aber erstmal Schlaf nachgeholt!

 :bett:

Gegen 15 Uhr sind wir wieder munter und testen das WLAN -sehr gut. Denn für unsere geplante April-Tour (siehe Ticker) müssten wir schon wieder Campingplätze buchen.  ::) Sehr schlecht, der 14.4. ist ein Freitag und Joshua Tree NP schon so gut wie ausgebucht  ??? Vielleicht sollten wir die Route umstellen? Naja, gehen wir erstmal an den Strand.

Leider hat es sich gegenüber heut Morgen etwas bewölkt, es ist aber noch schön warm. Auch das Wasser, angeblich 24 Grad. Der Strand hier ist ganz schön, nur der Zugang zum Meer etwas steinig.
Fotos haben wir (leider) keine weiter gemacht. Wir gönnen uns dann auf der Terrasse der Sea Lounge noch einen Cappuccino, mit 4 Euro ziemlich teuer (zumindest im Vergleich mit Peleponnes).
Unser Balkon hat einen kleinen Wäschständer, sehr praktisch, da brauchen wir Badezeug und Strandtücher nicht über die Brüstung zu hängen.  8)

Gegen 19:45 Uhr gehen wir zum Abendessen und scheinen damit zu den späten Gästen zu gehören  ^-^ (was so auch den Rest der Woche so bleibt) Das Buffet ist trotzdem noch gut bestückt. Getränke kosten extra, wir nehmen eine Karaffe Weißwein (10 Euro). Ein Alleinunterhalter sorgt allabendlich für Hintergrundmusik. Das Keybord spielt er ja ganz ordentlich, auch die Gitarre, doch anhand seines Gesangs sind die Stücke schlecht zu identifizieren (da hilft nicht mal Shazam). ^-^

Wir beschließen, uns in der Sea Lounge Bar noch einen Ouzo als Absacker zu gönnen (und sind damit sowas von touristisch und nicht kretisch  ;) ). Der kommt wie üblich im Wasserglas, hier sogar geeist und ist mit 3,50 Euro nahezu preiswert.


Poolarea abends



Unverhofft kommen wir noch in den Genuss einer Bauchtanz-Aufführung.



Eher ein Schmankerl für die Herren  ^-^  Doch ich kann nicht umhin die umwerfende Beherrschung der Bauchmuskeln seitens der Tänzerinnen zu bewundern  :happy: Wie die die einzelnen Partien an- und entspannen können, so dass sich da Wellen durchziehen - Respekt! Wobei der Rest des Oberkörpers ganz ruhig bleibt, was denn auch noch mit Kerzen bewiesen wird.





Als dann die Zuschauerinnen animiert werden mitzutanzen, tauche ich lieber in einen weiteren Ouzo ab  8) Mit dem A... wackeln kann ich zwar auch, aber Bauchmuskeln habe ich null.

Nach dem Ende der Vorführungen gehen wir zurück auf's Zimmer und relativ bald in die Heia.

Das war doch schon ein ausgesprochen netter Urlaubsauftakt!
Liebe Grüße
Susan


Silv

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Re: Oktober 2022 Kreta last minute - ein paar Eindrücke
« Antwort #3 am: 05. November 2022, 13:31:30 »
Mit dem A... wackeln kann ich zwar auch, aber Bauchmuskeln habe ich null.


Also ich hab viele Bauchmuskeln... man kann sie nur nicht sehen  :zwinker:

Ich bin auch dabei.  :)
Liebe Grüße
Silvia

Silvia

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Re: Oktober 2022 Kreta last minute - ein paar Eindrücke
« Antwort #4 am: 05. November 2022, 13:59:17 »
Ich komm auch auf den Trip nach Kreta mit.  :adieu:

Die Anreise war jetzt aber nicht gerade gemütlich  :(

Ilona

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Re: Oktober 2022 Kreta last minute - ein paar Eindrücke
« Antwort #5 am: 05. November 2022, 14:32:46 »
Huhuuu Susan  :adieu:,

nehmt mich bitte noch mit, auch wenn ich etwas hinterher bin.

Zitat
Nach 26 Jahren reisen wir also tatsächlich mal wieder pauschal

Da kommt man wenigstens zum Reisebericht schreiben  :zwinker:.

Zitat
Und huch, wir sind ja auf Pauschalreise; die Leuten klatschen bei der Landung.

 :totlach:

Zitat
Knapp 80 km sind es bis zu unserm Hotel und das zockelt sich, obwohl vorher keine anderen Hotels angefahren werden. Ist eben sehr bergig hier, Teile der Strecke erinnern mich an die Fahrt durch die Virgin River Gorge

Ach ja, die Virgin River Gorge :herz:.

80 km Fahrt nach dem Nachtflug :girly:, da kriegt man Jetlag.

Zitat
Unser Zimmer ist quasi auf dem Dach und zwar das einzige.

Oh, die Honeymoon-Suite  :toothy9:.

Zitat
Mit dem A... wackeln kann ich zwar auch, aber Bauchmuskeln habe ich null.

 :totlach: Das ist dann Twerken und kein Bauchtanz.



Liebe Grüße

Ilona

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Susan

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Re: Oktober 2022 Kreta last minute - ein paar Eindrücke
« Antwort #6 am: 06. November 2022, 12:02:42 »
  :welcome:  ihr Lieben, schön dass ihr dabei seid

Ende der 80er/Anfang 90er waren ja Bauchtanzkurse in, jetzt ist es Twerken  :totlach: Und natürlich braucht frau unbedingt Knieschützer dafür

Die Nachtanreise war jetzt wirklich etwas anstrendend, die Tagesflüge waren wohl schon alle ausgebucht. Herbstferienzeit halt. Der Rest ist dann aber entspannter  ^-^
Liebe Grüße
Susan


Susan

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Re: Oktober 2022 Kreta last minute - ein paar Eindrücke
« Antwort #7 am: 07. November 2022, 00:06:59 »
15. bis 18. Oktober   Vier aus 65 - Schlechtwetter auf der sonnigsten Insel des Mittelmeers

Wir schlafen mit offener Balkontür, finden wir angenehmer als mit Klimaanlage. Die Wäsche hatten wir noch vorm Schlafen gehen hereingeholt. Ein Glück, denn irgendwann wache ich von heftigen Prasseln auf. Es regnet und eine ordentliche Brise weht auch. Leider muss ich nun die Tür schließen.
Morgens erzeugt der Blick aus dem Fenster alles andere als Urlaubsstimmung  :(



Also doch wieder in die langen Hosen steigen. Okay, die Vorhersagen für den Mittelmeerraum sprachen überall von Regen. Hört ja hoffentlich bald wieder auf. Vor unserer Tür ein kleiner See, offenbar hält die Tür zum Dach nicht dicht. Das Zimmermädchen eine Etage tiefer begrüßt uns fröhlich mit "Kalimera" und verspricht, sich gleich drum zu kümmern.

Von 8 -10:30 Uhr gibt es Frühstück, wir gehen gegen halb Zehn wie offenbar die meisten anderen auch  ::) Schnell werden wir wieder der Verhaltensweisen von Pauschaltouristen gewahr:
  • kein "Guten Morgen" obwohl der Nachbartisch nur etwa 80cm entfernt steht, auch nicht als Antwort
  • die Teller werden (über)voll beladen, als wenn es gleich nichts mehr gäbe; darum am besten auch gleich zwei davon
  • und schnell sein: den Löffel aus dem Nachbarpott (oder den eigenen) nehmen, um sich seine Portion zu sichern, während ein anderer sich das gleiche auflädt
  • allgemein Drängeln "darf ich mal eben" und dann 4 Tassen Kaffee zapfen / zwei Brötchen vor Ort schmieren...
  • hurra, Sekt ist umsonst, also gönnen wir uns gleich ein paar Gläschen (Rekord liegt bei sieben in ca 40 Minuten)
  • Brötchen für den Hunger zwischendurch schmieren und in Serviette verpacken
  • ebenso die 1,5l Wasserflasche versuchen mit auf's Zimmer zu nehmen (wurde von Kellnerin gestoppt)
 
Leider alles keine Einzelfälle, zum Glück ist wenigstens niemand im Netzhemd zum Essen gekommen  ;) Wir haben uns dabei amüsiert und verschiedene Gäste mit Spitznamen betitelt (nennt uns ruhig Lästermäuler). Wir sind wahrscheinlich als die kichernden Viel-Häppchen-Esser bekannt.

Nach dem gemütlichen Früstück gehen wir zur Rezeption. Eine kleine Reklamation: obwohl wir die Lampen ausgeschaltet haben, flackern zwei recht unregelmäig (ohne Strom???) Zum anderen gibt es ein Probeangebot für 15 Minuten gratis Massage. Bei dem schlechten Wetter verpassen wir nix, wenn wir einen Termin buchen. Außerdem steht noch ein Treffen mit unserer Reiseleiterin an, für den obligatorischen Begrüßungscocktail ist es allerdings etwas früh.  ^-^ Die Gruppe der Schau-ins-Land-Reisenden ist etwas größer, die gehen woanders hin. Von FTI scheinen wir die einzigen zu sein. Es geht um das Übliche, diverse Ausflugsaktivitäten zu buchen oder eventuell einen Mietwagen. Wir lassen uns zu einer Jeeptour überreden, sowas haben wir damals auf Gran Canaria gemacht und viel Spaß gehabt.

Danach gehen wir zurück auf's Zimmer, lesen, Modelleisenbahn und USA-Route weiter planen. Die Pfütze ist beseitigt, die Türen einfach mit Badelaken abgedichtet, die Lampen repariert. In einer Regenpause spazieren wir zur Hauptstraße. Wasser und Wein  im Supermarkt kaufen, Kuchen und Cappu in einer Bäckerei und über eine kurze Runde am Strand zurück. Es ist trocken, aber Dusterwolken drohen und  :windig:  Das gibt eine ordentliche Brandung und das Wasser ist auch aufgewühlt schlammig.

 



Jemand hat aus Steinen ein schönes Moasaik gelegt, leider war es am nächsten Tag weggespült



Die ersten besorgten WhatsApps trudeln ein: wie es uns denn gehe, ob alles Okay sei. Offenbar sind andere Teile von Kreta arger vom Unwetter betroffen  :( Beim Abendessen hören wir dann die Horrorgeschichten der heute Angereisten. Volle  :kotz: tüten, Umleitung nach Chania (Heraklion war geschlossen) und stundenlanges Sitzen in der Maschine, weil nicht klar war, ob sie jetzt per Bus dort abgeholt werden. Kein Ouzo und kein Bauchtanz heute  ;)



Der Sonntag zeigt sich immer noch wolkenverhangen und sehr windig. Immerhin gibt es lange Trockenperioden. Am frühen Nachmittag haben wir unsere Nacken- und Schultermassagen, sehr angenehm. Danach wandern wir am Strand entlang die rund 3,5 km nach Rethymno "City", erst im Sand, dann auf der Promenade. Der Weg ist gesäumt von Hotels, Cafes, Restaurants und Autovermietern. An der Marina angekommen erwischt uns ein kurzer Schauer, zum Glück können wir uns beim Hafenbüro unterstellen. Danach folgt eine Meile (naja, nicht nachgemessen) mit Bars und Clubs und ähnlichen -erinnert uns an Albufeira -  bis wir zum venezianischem Hafen mit dem Leuchtturm kommen.







Der Wellenbrecher macht heute seinem Namen alle Ehre, der große Parkplatz am Hafen ist heute kein guter Ort sein Auto abzustellen.









Wir spazieren weiter Richtung venezianisches Kastell, auf dessen Besichtigung wir allerdings verzichten. Es macht mehr Spaß der tosenden Brandung zuzuschauen.






Splisch-splasch






Kastell
Wie der Rest von Griechenland auch war Kreta vom Mittelalter an wechselnd unter venezianischer und osmanischer Herrschaft.

Zurück machen wir einen Schlenker über die Altstadt: jede Menge Schmuck-, Mode- und Souvenirläden.

Abends machen sich die gut 7 km in den Waden bemerkbar. Als Medizin verschreiben wir uns einen Ouzo als Betthupferl. Heute gibt es in der Bar eine Zaubershow; nett, doch nicht so ganz unser Geschmack.



Der Montag zeigt leider keine Wetterbesserung  :(  Unser heutiger Spaziergang führt uns östlich den Strand entlang. Das Wasser scheint höher zu stehen als die Tage, viel näher an den Schirmen. Keine Wunder, immer noch hohe Brandung. Und ist da tatsächlich ein Stück blauer Himmel?







Wir kommen an einem Campingplatz (geschlossen) und an einer noble Hotel- /Apartmentanlage vorbei. Zurück gehen wir die Hauptstraße entlang und kehren beim Bäcker auf einen Cappuccino und
Muffins ein.

Heute ist Karaoke-Abend, da verzichten wir gern auf unseren Ouzo  :floet:



Entgegen der Vorhersagen der Wetter-Apps ist auch der Dienstag trübe. Immer noch fette schwarze Wolken vor den Bergen  :(  Auf unserem üblichen Spaziergang erwischt uns diesmal ein heftiger Schauer. Trotz Regenjacke werden wir ziemlich nass. Wir flüchten in ein Cafe-Restaurant. Dort gibt es lecker Waffeln (wieder mit viel Schokosauce  ::)  ) und preiswertem Cappuccino.
Es regnet zwar dann nicht mehr, doch der wind ist ungemütlich. Da ist eine heiße Dusche zurück im Zimmer sehr willkommen. Heute steht wieder ein Versuch an, Campingplätze im Joshua Tree NP zu reservieren. Die Website weiß genau, dass wir uns in der Eastern European Summer Time befinden  ^-^ Finde ich schon beachtlich. Leider haben wir bei Start Buchungsbeginn 17 Uhr wieder kein Glück  >:D Zufällig schaue ich eine gute halbe Stunde später nochmals rein und yeah, jetzt ist etwas frei!

Beim Abendessen hören wir, dass an der Südküste schöneres Wetter gewesen sein soll. Wie "wienert"der so schön "ist wie in den Alpen, wenns übern Pass kommen".  Mist, das hätten wir früher mal checken sollen.  :( Zum Trost gehen wir wieder in die Sea Lounge Bar. Heute gönne ich mir einen Planters Punch, scheint aber wenig Alkohol drin zu sein. Kein Programm heute, nur Oldies vom Band.



Apropos: Kreta wirbt mit 300 Sonnentagen pro Jahr, bleiben 65 andere. In Schweden hatten wir einen besseren Schnitt  ;-) Sogar in Schottland. Und wir hätten doch ein weiteres Paar langer Hosen einpacken sollen....



Liebe Grüße
Susan


Ilona

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Re: Oktober 2022 Kreta last minute - ein paar Eindrücke
« Antwort #8 am: 07. November 2022, 13:52:07 »
Zitat
Heute steht wieder ein Versuch an, Campingplätze im Joshua Tree NP zu reservieren. Die Website weiß genau, dass wir uns in der Eastern European Summer Time befinden  ^-^ Finde ich schon beachtlich. Leider haben wir bei Start Buchungsbeginn 17 Uhr wieder kein Glück

Da hilft nur, dass du dir ein kostenloses VPN installierst. Dort hinterlegst du irgendeinen amerikanischen Ort und dann funzt das  :zwinker:. Ich deaktiviere VPN danach aber wieder und nutze es nur für solche Webseiten.

Über deine Schilderungen zum Pauschaltouristen habe ich mich köstlich amüsiert :totlach:. Aber so konntet ihr euch wenigstens die Zeit bei dem Schietwetter vertreiben und lästern darf ruhig sein.

Gut, dass ihr einen Tag zuvor angereist seid und nicht luftkrank aus dem Flieger steigen musstet. Nun hoffe ich, dass die Wolkenlücken schnell größer wurden.
Liebe Grüße

Ilona

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Christina

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Re: Oktober 2022 Kreta last minute - ein paar Eindrücke
« Antwort #9 am: 07. November 2022, 18:43:37 »
Die Anreise über Nacht war ja alles andere als angenehem, da bin ich richtig froh, dass Frankfurt Nachtflugverbot hat, da komme ich gar nicht die Versuchung mal so einen Flug zu buchen. Zum Glück konntet ihr dann nach dem Frühstück schon ins Zimmer und auch die folgenden Tage ausschlafen. Zum Wetter hatte ich bei Hedy schon geschrieben (da waren wohl alle 65 Tage in diesem Herbst dran), dass das so gar nicht meinen (klischeehaften) Vorstellungen von einer griechischen Insel entspricht. Aber die hohen Wellen hätten mir auch gefallen (zumindest an den Tagen an denen das Meer wieder grün/blau war).

Deine Schilderung der Pauschalreisegäste hat mir gefallen, Lästern muss manchmal einfach sein. Wobei es dieses Jahr in Helsinki beim Frühstück (und das waren absolut keine Pauschalreisenden) auch die Fraktion "wir schmieren uns Brote fürs Mittagessen" gab, und als die Dame vom Buffet daraufhinwies, dass dies nicht erlaubt sei, wurde so getan, als ob man kein English verstünde (und die Brote wurden dann trotzdem eingepackt, als die Buffet Dame mal nicht hinschaute).

Eine Womo Reise in die USA scheint eine aufwändige Sache zu sein, buchen zu einer festgelegten Zeit, das muss man doch nicht mal bei Hotels.



LG Christina

Hedy

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Re: Oktober 2022 Kreta last minute - ein paar Eindrücke
« Antwort #10 am: 10. November 2022, 09:21:03 »
Was du schilderst vom Frühstück habe ich Gott sei Dank im Hotel nicht erlebt!

Die Gäste waren alle vernünftig und sagten auch Guten Morgen.
Der Kaffee wrde immer am Tisch serviert und Wasser stand jeden Tag im Zimmer (kostenlos).

Das Meer sah echt ja wild aus! Oh je....schade!
Es grüßt die Hedy

Rainer

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Re: Oktober 2022 Kreta last minute - ein paar Eindrücke
« Antwort #11 am: 10. November 2022, 13:25:38 »
Da hilft nur, dass du dir ein kostenloses VPN installierst.

Wobei es kostenpflichtige VPNs mindestens genauso gut tun .... :thumb:

Ist sowieso eine sinnvolle Sache, kostenpflichtige gibt es auch schon für unter 2,-€ pro Monat. Wer aber wirklich nichts ausgeben will, ist recht gut mit dem Opera Browser bedient, da wird ein VPN im Browser direkt mit ausgeliefert.

@Susan: das ist eine Seuche mit den amerikanischen Seiten, selbst das piefige Inca Inn in Moab konnte ich nur mit Hilfe eines VPNs buchen, der als meinen Standort die USA vortäuscht (resp. ist vortäuschen nicht ganz der richtige Ausdruck, physikalisch besorgt wirklich ein amerikanischer sog. Proxy (= Hilfsdienst) die Seite in meinem Auftrag und liefert sie an meinen Browser). In Anbetracht dessen, dass in den USA ausländische Touristen unbedingt erwünscht sind, erschließt sich mir nicht der Sinn dieses sog. "Geoblockings".

Aber lade Dir einfach Opera herunter, aktiviere dort den VPN (im Zweifel hier nachfragen) und richte ihn so ein, dass er via USA zugreift. Das würde ich dauerhaft so lassen und Opera immer nur dann benutzen, wenn Du USA Seiten aufrufst. Opera ist ohnehin ein sehr schöner Browser mit guter Bedienoberfläche, schnellem Seitenaufbau und vielen sinnvollen AddOns (beispielsweise den VPN).

Susan

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Re: Oktober 2022 Kreta last minute - ein paar Eindrücke
« Antwort #12 am: 10. November 2022, 20:41:49 »
Danke für eure Infos zum VPN, kann  ja mal nützlich werden. Hier liegt allerdings das Problem an den Massen, die buchen wollen, bzw. an deren Taktiken. Da wird mit mehreren Rechnern und offenen Tabs gearbeitet und manche scheinen gleich den halben Campingplatz vorsichtshalber in den Warenkorb legen zu wollen  ::) recreation.gov bemüht sich zwar solches zu unterbinden, trotzdem bleibt der Andrang groß.  Egal, wir sind durch mit Vorbuchen an den Hotspots und haben überall einen Platz bekommen  8)

Sonst kenne ich nur sehr vereinzelt Probleme beim Buchen mit deutscher Kreditkarte, aber dass man jetzt manchmal gar nicht mehr auf (Buchungs)seiten kommt, wäre schon ärgerlich.

Hedy, ich denke, wir haben da schon eine ganz spezielle Truppe erwischt, aber es schien so typisch Vorurteil  ;) Eigentlich mag ich ja Brandung gucken, doch hier war es ein bisschen viel und wir wollten ja Sonne tanken. Doch es wird besser  8)
Liebe Grüße
Susan


Susan

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Re: Oktober 2022 Kreta last minute - ein paar Eindrücke
« Antwort #13 am: 10. November 2022, 23:14:14 »
19. Oktober   Ab in den Süden, der Sonne hinterher

Der Wind hat nachgelassen diesen Morgen, der Himmel schaut aber immer noch sehr grau aus. Zu den Bergen hin sogar dunkelgrau.  :( Wir checken die WetterApps und tatsächlich wird für Kretas Südküste viel schöneres Wetter vorhergesagt. Nach einem gemütlichen Früstück packen wir also alles für einen Ausflug zusammen und brechen auf zur Strandpromenade. Da gibt es ja einige Autovermieter. Wir könnten natürlich über die Reiseleiterin buchen, doch wer weiß, wie lange das dauert. Wir werden dann auch schnell fündig und bekommen einen Peugot 108 für 40 Euro den Tag inklusive vollem Versicherungspaket.

Von Rethymno haben wir bisher nur die Meerseite gesehen, der Ort ist größer als gedacht. Mit teilweise verwirrenden Einbahnstraßen und sehr viel Verkehr griechischer Art  ::) Wir mogeln uns durch und kommen zu einer größeren Bergstraße, die uns durchs Gebirge an die Südküste bringen soll. Wir haben eine Karte bekommen, daraus ersehe ich, dass Kreta nicht nur einfach eine Insel mit zwei einigen Bergen ist.  Nein, drei davon sind auch über 2400m hoch. Kein Wunder, dass da die vom Norden her kommenden Wolkenwände hängen bleiben. Es ist dann, wie der Wiener gesagt hat: hinter dem Pass lauert die Sonne





Wir können auch beobachten, wie sich Wolkenbänke durch Quertäler schieben.





Zwar habe ich die Reiseberichte hier gelesen und den  ADAC Reiseführer überflogen, doch irgendwie ist wenig hängen geblieben  :verlegen: Eins davon ist der Ort, in dem Paula Quartier hatte, Agia Galini. Den steuern wir als erstes an. Wir fahren mutig bis ans "Ende" zum Hafen, der Parkplatz dort ist aber voll. Also wieder eine Ecke bergauf, wo wir dann am Straßenrand parken. Der erste Blick geht dann auch von oben Richtung Strand



Herrlich!  :strahl: und gut 25 Grad - der Ausflug hat sich schon gelohnt :toothy9:
Über eine steile Gasse und Treppen spazieren wir zurück zum Hafen. Unterwegs etliche Restaurants und ein paar Lädchen.





Am westlichen Ende der Bucht gibt es eine Art Amphitheater, das wir erklimmen. Nette Blicke von dort auf den Ort. Was es sonst damit auf sich hat, haben wir nicht herausgefunden. Es gibt wohl auch ein Museum, doch das hatte Mittagspause.



Danach spazieren wir oben auf Hafenmole bzw. Wellenbrecher - nicht, dass der heute gebraucht würde- die Runde bis zur Hafenausfahrt.





So sieht Agia Galina ja recht schmuck aus. Doch zwischen den nett aussehen Häusern gibt es auch weniger nett anzuschauende. So kennen wir es vom Peleponnes, dass zwischen schicken Hotels auch Bauruinen stehen. Selbst an der Strandpromenade von Rethymno gibt es das. Wir wundern uns immer, dass so wertvoller Baugrund quasi verschwendet wird.



mal ein Panorama. Die Gipfel im Hintergrund sind immerhin 1776m hoch. Und von der Klippe links soll der Legende nach Ikarus seinen Flug gestartet haben

Zitat
Ikarus und sein Vater Dädalus wurden von König Minos auf Kreta gefangen gehalten. Da Minos die Seefahrt und Landwege kontrollierte, erfand Dädalus Flügel für sich und seinen Sohn. Dazu befestigte er Federn mit Wachs an einem Gestänge. Zuerst ging alles gut, aber nachdem sie Samos und Delos passiert hatten, wurde Ikarus übermütig und stieg so hoch hinauf, dass die Sonne das Wachs seiner Flügel schmolz, woraufhin sich die Federn lösten und er ins Meer stürzte.

Unten gehen wir dann zurück


Mosaik an der Hafenmauer

Zum ersten Mal diesen Urlaub kommen wir tatsächlich ins Schwitzen  ;D es ruft der Strand! Dazu müssen wir in die Nachbarbucht wandern, zum Glück nicht über'n Berg.





Am Strand herrscht erstaunlich viel Trubel. Oder auch nicht erstaunlich, wenn noch mehr Leute aus dem Norden hierher gekommen sind  ;) Wir nehmen ein kurzes Bad zur äußeren Erfrischung und spazieren dann zurück, weil Adlerauge Kersten ein Cafe mit Eisangebot zur inneren Erfrischung erspäht hat.  :floet:
Die Auswahl an Eisberchern ist nicht groß, die Portion dann schon...



Als zweites ist mir der Ort Matala im Gedächtnis geblieben. Ich meinte von gestern Abend, doch in Paulas Bericht kommt er auch vor. Dahin steuern wir als nächstes. Die Einfahrt zum großen Parkplatz am Ortsanfang ist geschlossen (Ausfahrt offen), also parken wir die Straße hoch auf einem Ausweichplatz. Der ist dafür kostenlos. Hier ist einiges los, scheinbar sind auch zwei Tourbusse hier.  ::) Wir folgen einfach den Leuten. Der Hauptweg ist bunt bemalt und aus einem Geschäft schießt eine Teenagerin heraus, direkt vor meine Füße  "boah, da kannste Gras kaufen"
Aha, das war also das Hippiedorf.  O0







Wir kommen zuerst zu dem Ende der Bucht, der leider schon im Schatten liegt



Gegenüber der Strand gekommt noch Sonnenschein und ist dementsprechend besucht. In dem Felsen erspähen wir Höhlenöffnungen, da sollen einst die Hippies gelebt haben. Darunter auch Cat Stevens und Bob Dylan in den 1960ern




Blick zum Ort
und nochmals als Panorama



Vor weiteren Erkundigungen müssen wir erstmal den Durst löschen: Kersten braucht einen Kaffee und ich ein Mythos (Bier)  ;) Die Aussicht ist nett, die Oldie-Playlist (natürlich auch Dylan Songs) auch, also bleiben wir auf ein  zweites Mythos bzw. ein Radler hocken.  :floet:



Auf dem Rückweg sehe ich noch ein Schild "Red Beach", das weckt eine Erinnerung. Doch für die Wanderung dorthin ist es eindeutig zu spät. Auch für Höhlenexkursionen.
Man hat uns gewarnt, die Entfernungen auf Kreta scheinen nicht groß, doch die Fahrzeiten sind lang. Tatsächlich müssen wir uns sputen, das Auto abzugeben und noch rechtzeitig zum Abendessen zu kommen.

Auf einen Schlummertrank Ouzo verzichten wir heute, morgen müssen wir früh raus.

Heutige Fahrtstrecke einfach:



Liebe Grüße
Susan


Ilona

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Re: Oktober 2022 Kreta last minute - ein paar Eindrücke
« Antwort #14 am: 11. November 2022, 14:00:25 »
Na endlich ließ sich der gelbe Ball am Himmel blicken :strahl:.

Merke: Auf Kreta eher im Süden eine Unterkunft buchen.

Zitat
In dem Felsen erspähen wir Höhlenöffnungen, da sollen einst die Hippies gelebt haben. Darunter auch Cat Stevens und Bob Dylan in den 1960ern

Bestimmt gab es den "Grasladen" damals schon :totlach:.

Zitat
Man hat uns gewarnt, die Entfernungen auf Kreta scheinen nicht groß, doch die Fahrzeiten sind lang.

Das ist auch das Problem, wenn man die Samaria Schlucht durchwandern möchte.

Immerhin sind die Eisbecher so groß, wie anderswo die Salatschüsseln :thumb:.

Liebe Grüße

Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)