Autor Thema: eine Woche in Dallas  (Gelesen 6906 mal)

Paula

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Re: eine Woche in Dallas
« Antwort #15 am: 02. März 2023, 17:40:29 »
Ich schließe mich noch an...

Ich würde sagen, der Vogel ist ein Roter Kardinal. Vogelgezwitscher mag ich auch lieber ohne sonstigen Lärm  ^-^

Blauen Himmel liebe ich auch, vor allem, wenn die Kontraste so extrem sind.

willkommen an Bord Silvia. Ich habe nach Roter Kardinal gegoogelt: ja so sah der aus, vielen Dank!
Viele Grüße Paula

Paula

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Re: eine Woche in Dallas
« Antwort #16 am: 02. März 2023, 17:44:36 »

Zitat
und hier zwei Beispiele für Umzäunungen. Daas sieht auf den Bildern gar nicht so schlimm aus, aber man kam wirklich nirgends näher an die Gebäude ran, man stand direkt vor einem verschlossenen Tor oder einem 2 Meter hohen Zaun


Das wird schon seinen Grund haben, wenn man sich so abschotten muss.

naja ich weiß nicht ob das nicht übertriebene Panik ist. Kann man als Tourist natürlich nicht beurteilen aber ich habe mich nie unsicher gefühlt und die Amis übertreiben manchmal auch. Die hatten auch vor Corona schon überall Desinfektionsmittel was genauso übertrieben ist. Seife und verschlossene Türen wie in Deutschland sind für mein Sicherheitsgefühl ausreichend. Mir ist dieser Preis der Sicherheit zu hoch. Aber für eine Woche war es dann egal, leben muss ich da ja nicht.
Viele Grüße Paula

Paula

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Re: eine Woche in Dallas
« Antwort #17 am: 02. März 2023, 18:35:47 »
Sonntag 13. November 22 Teil 2

gegen 13 Uhr habe ich mich auf den Weg zu einer ersten Stadtbesichtigung gemacht. Erster Punkt auf der Liste: Das Straßenschild von Dirk Novitzki fotografieren. Der Novitzki Way läuft unter der Plaza des American Airlines Center lang. Am AAC komme ich sowieso immer vorbei von oder hin zu meiner Wohnung



hier ist die Plaza auf der gestern die Feier war (seit Weihnachten steht da eine Statue von Dirk Novitzki, die schaue ich mir nächstes Jahr an)



neben der Plaza steht diese schöne Hochhaus, das ist dann schon Ecke Novitzki Way





   

Dirk und Dallas, das ist eine ganz besondere Geschichte. Man muss wissen dass es in Dallas bisher nicht möglich war Strassen nach lebenden Personen zu benennen. Der Stadtrat hat das Gesetz geändert damit eine Strasse nach Dirk benannt werden konnte, ein paar Monate bevor er 2019 aufgehört hat zu spielen. Dirk kommt in Dallas gleich nach Jesus, das ist keine Übertreibung, ich habe erlebt wie die Leute über ihn sprechen, wie sie ihn bewundern.

Der 7 Eleven Store an der Kreuzung kam wie gerufen, in meiner Junggesellenbude fehlt nämlich auch Salz, aber das gehört in USA wohl nicht zu den Grundnahrungsmitteln, in dem Lädchen gab es zwar Snacks und allerlei Getränke aber kein Salz. Aber ich habe eine Dose Starbucks Kaffee mit Guarana erstanden, das Zeug macht fit, genau was ich brauche (kostet "nur" 3,99 $). Nicht weit weg gab es einen Supermarkt: Tom Thumb, dort habe ich dann Salz gefunden. Aber die Preise waren hier auch wieder haarsträubend. Die Auswahl war zwar super, auch Biogemüse und französischen Käse, es gab eigentlich alles aber eben zu Mondpreisen. Was es nicht gab sind Kaffeetassen, nachdem ich auch im Mavericks-Andenkenshop keine gefunden habe, habe ich es nun aufgegeben und den Rest des Urlaubs aus der Thermosflaschentasse getrunken.

Danach ging es weiter entlang der North Field Street



die Strassen sind extrem breit, es gibt zwar überall Fußgängerampeln aber man wartet ewig bis es grün wird und darf dann schnell gehen dass man es in der Grünphase auf die andere Seite schafft. Die Strassen und Ampeln sind eindeutig für Autos macht, Fußgänger werden eher geduldet. Es war auch kaum ein Mensch zu Fuß unterwegs, viel Autoverkehr war aber auch nicht, so war das kein Problem.
Man kommt hier am Naturkundemuseum vorbei:



Und danach muss man unter der Autobahn durch die die North Field Street kreuzt. Ich habe meinen Weg auf Google Maps nachgezeichnet, da sieht man das Interstatewirrwarr gut:

https://goo.gl/maps/gHkK3iWNtgDKhebYA




und dann bin ich schließlich auf der Main Street gelandet, im Herz des Hochhausdistrikts





geht man die Main Street Richtung Houston Street kommt man am John F Kennedy Memorial vorbei







gegenüber liegt die Founders Plaza wo die historische Blockhütte so winzig aussieht, dabei war das vor 200 Jahren eine typische Behausung, sie war leider komplett verammelt, ich hätte gern reingesehen





auf die Plaza folgt das Old red Courthouse und damit hat man die Houtson Stree erreicht. Die brauche ich dann nur noch entlang zu gehen um wieder zum American Airlines Center zu gehen. Die Orientierung ist mir leichtgefallen in Dallas.







auf der anderen Seite der Houston Street ist ein kleiner Park, es geht dort etwas einen Hügel hinab





und dort geht die Strasse entlang auf der Kennedy erschossen wurde, mit einem weißen Kreuz markiert





das ist das Gebäude Ecke Houston Street von dem aus er am 22.11.1963 erschossen wurde. Jetzt ist es ein Museum und das wollte ich unbedingt besuchen, war heute aber einfach zu müde. Ich bin nur kurz reingegangen um zu fragen ob man die Eintrittskarten wirklich vorbestellen muss wie im Internet verlangt: nein muss man nicht aber man muss dann eventuell warten wenn man keinen Timeslot gebucht hat.



in der anderen Richtung sieht man den Reunion Tower, nicht weit weg aber heute war mir das zu viel, den habe ich mir für einen anderen Tag aufgehoben



ich habe mich über die Houston Street auf den Heimweg gemacht, bin nur noch kurz in die Elm Street reingegangen die parallel zur Main Street verläuft, hier hatte ich auf Google maps einen Diner entdeckt, er hat sonntags aber geschlossen





an der Houston Street steht auch das Dallas Holocaust and Human Rights Museum:



und dann muss man wieder unter der Intestate durch, also das ist echt ktrass...







ich hatte auf dem Weg entlang der Houston Street immer wieder schönen Blick auf Hochhäuser, aber insgesamt war ich ziemlich erschlagen und dachte mir immer also wohnen möchte ich hier nicht (und entlang der Houston Street standen überwiegend Wohnhäuser)







zurück in meiner gated community setzte ich mich in den Garten, da stand eine schöne Sitzgruppe unter einem Baum und habe Kaffee getrunken. In der Entfernung hörte man Stimmen und ich wußte dass der Mavericks Ballpark ganz in der Nähe war. Aber den Hügel konnte ich nicht weit rauf gehen, denn da war ja der blöde Zaun. Also bin ich zum Tor raus und die Lyte Street rauf nur um festzustellen dass die Strasse die zum Ballpark führt auch mit einem Tor verschlossen war. Man kann in Dallas eigentlich nur an Hauptstrassen langs gehen. Alle Strassen die irgendwie zu Privatgelände führen sind gated. Echt grausam...

Den Abend habe ich in der Wohnung gegammelt und mich in die Badewanne gelegt und bin früh schlafen gegangen. Mitten in der Nacht war ich wieder wach. Und hörte seltsame Geräusche- Draußen waren die Rasensprenger angeschaltet, einer war wohl defekt und zum Springbrunnen mutiert, hoffentlich mußte der Besitzer nicht zu seinem Auto während das Wasser angeschaltet war  ;D


Viele Grüße Paula

Silvia

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Re: eine Woche in Dallas
« Antwort #18 am: 03. März 2023, 10:12:08 »
Bin auch noch zugestiegen  :adieu:

Das mit dem geduldetem Fußgänger ist mir in manchen Städten auch schon aufgefallen. Blöd wenn gegenüber vom Motel ein Diner ist, man aber so gut wie keine Chance hat irgendwie da hinzukommen ohne wirklich ins Auto steigen zu müssen :-(

Ilona

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Re: eine Woche in Dallas
« Antwort #19 am: 03. März 2023, 13:36:19 »
Erstaunlich, dass Dirk in Dallas so vergöttert wird.

Irgendwie erscheint die City doch ziemlich ausgestorben. Die Fans warten alle auf die Plays am Abend und dort geht's dann wieder ab  :toothy9:.
Liebe Grüße

Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)


Paula

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Re: eine Woche in Dallas
« Antwort #20 am: 03. März 2023, 16:18:00 »
Bin auch noch zugestiegen  :adieu:

Das mit dem geduldetem Fußgänger ist mir in manchen Städten auch schon aufgefallen. Blöd wenn gegenüber vom Motel ein Diner ist, man aber so gut wie keine Chance hat irgendwie da hinzukommen ohne wirklich ins Auto steigen zu müssen :-(
willkommen an Bord  ;)
ich erinnere mich dass uns das in einem Außenbereich von Denver mal passiert ist: da mußten wir über den Highway zum Restaurant und da war keine Ampel, das war echt eine abenteuerliche Strassenüberquerung. Die amerikanischen Gäste sind wahrscheinlich wirklich mit dem Auto auf die andere Strassenseite gefahren...
Viele Grüße Paula

Paula

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Re: eine Woche in Dallas
« Antwort #21 am: 03. März 2023, 16:24:06 »
Erstaunlich, dass Dirk in Dallas so vergöttert wird.

Irgendwie erscheint die City doch ziemlich ausgestorben. Die Fans warten alle auf die Plays am Abend und dort geht's dann wieder ab  :toothy9:.

Dirk ist seit Anbeginn der NBA der erste Spieler der 21 Jahre beim gleichen Verein gespielt hat, die Treue wird ihm hoch angerechnet. Er hätte zig Millionen mehr verdienen können wenn er nach LA oder New York gegangen wäre - entsprechende Angebote hat er immer abgelehnt. Und er hat Dallas eine Meisterschaft gebracht (die erste und bisher einzige), das ist für das Ego der Leute wohl extrem wichtig...

in den nächsten Tagen wo ich in der Stadt unterwegs war war sogar manchmal noch weniger los. Ich habe mich teilweise frech auf die Strasse gestellt zum Fotografieren, das brauchst du in München nicht versuchen. Ja ich habe mich auch gewundert, ich hatte Angst vor dem Verkehr, das war völlig unnötig. Nur abends zum Berufsverkehr war "normaler" Verkehr.
Viele Grüße Paula

Susan

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Re: eine Woche in Dallas
« Antwort #22 am: 03. März 2023, 23:53:32 »
Da haben die Basketballer ja Spiele reiche Wochen, noch mehr als ich es vom Eishockey kenne und vor allem als die Fußballer.  ;) Dass der Dirk dort so verehrt wird, war mir auch neu. schade, dass die Statue nocht nicht stand.

Ich finde es immer schön, wenn es solch "grüne" Wege durch eine Stadt gibt. Da stört dann auch Verkehrslärm nicht so sehr.

Zitat
hiner diesem Zaun war eine schöne Grünanlage mit Liegestühlen. Wenn man auf dem Liegestuhl liegt sieht man statt den Katy-Trail einen Gefängniszaun. Wie kann man sich da wohlfühlen? Was hat das mit Freiheit zu tun?

Keine Ahnung, ob es da wirklich nötig ist oder sonst, wo es solche "gated communities" gibt, doch die Amis (die dort wohnen und/oder Besserverdienende) scheinen schon ein besonderes Sicherheitsbedürfnis zu haben. Der Sohn unserer Freunde lebt mit Familie in der Nähe von Atlanta und wenn ich da so höre, was die als Sicherheitsmaßnahmen am und im Haus so haben... ::) Gegensatz dazu das Viertel von Colins Gastfamilie - da wurde nicht mal die Haustür abgeschlossen. Man könnte diese Zäune natürlich auch verschönern / begrünen, wenn es klimatisch sinnvoll ist.

Die Innenstadt von Dallas hätte ich mir nun auch viel belebter vorgestellt. Das John F. Kennedy Memorial finde ich ja sowas von grottenhässlich und so gar nicht im Sinne des zitierten Spruch des Architekten :P
Liebe Grüße
Susan


Paula

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Re: eine Woche in Dallas
« Antwort #23 am: 04. März 2023, 16:11:32 »

Die Innenstadt von Dallas hätte ich mir nun auch viel belebter vorgestellt.

ja das hat mich auch sehr gewundert. Und es war wirklich jeden Tag so auch unter der Woche! Vor allem da ja auch keiner zur Fuß geht oder Rad fährt. Und die Strassenbahn war höchstens ein Viertel voll und das offensichtlich nur von armen Leuten die sich wohl kein Auto leisten können

Zitat
Das John F. Kennedy Memorial finde ich ja sowas von grottenhässlich und so gar nicht im Sinne des zitierten Spruch des Architekten :P

auf den Bildern sieht es wirklich häßlich aus. Vor Ort war es schon irgendwie beeindruckend. Man könnte es aber mal sandstrahlen...

Viele Grüße Paula

Paula

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Re: eine Woche in Dallas
« Antwort #24 am: 04. März 2023, 16:13:01 »
Montag 14. November 22

Heute hat der Wetterbericht leider recht behalten: es ist kalt und es regnet in Strömen, kein Grund früh aufzustehen, ich mache es mir mit Kaffee und Ipad im Bett gemütlich.
Um 10 Uhr macht der Mavsshop an der Plaza auf, ich brauche noch ein Mitbringsel für meinen baskettballbegeisterten Neffen und angesichts des Wetters ist der Kauf eines dicken Hoodies für mich auch gerechtfertigt  ;D

Zu dumm dass heute Montag ist, es haben wirklich alle Museen geschlossen. Einzig das Aquarium hat heute geöffnet, andere Aktivitäten können mich heute nicht aus dem Haus locken. Das Aquarium liegt in dem Innenstadtbereich den ich gestern besichtigt habe und weil ich ja auch ein bisschen Bewegung brauche habe ich beschlossen zu Fuß hinzugehen. Nach 15 Minuten durch den strömenden Regen ist die Hose unten schon durchnäßt. Gut dass ich die wasserfesten Wanderschuhe und Wanderjacke dabei habe. Vor dem überdachten Eingang steht eine junge Frau zur Begrüßung des Besucher. Sie steht unter einem Heizpilz und friert trotzdem. Eigentlich würde es ja genügen wenn hier ein Schild stünde das daraufhin weist nach oben zum Eingang zu gehen, es gibt eh nur einen Weg...
der Weg geht an Vogelkäfigen mit großen exotischen Vögeln vorbei, genau wie die Mitarbeiterin stehen sie frierend unter Heizstrahlern, also sowas habe ich auch noch nicht gesehen. Ich bin ja davon ausgegangen dass es im Aquarium warm ist, aber das war leider eine Fehleinschätzung denn Heizung gibt es hier keine. Dass man in einem Aquarium in den oberen Etagen statt Fischen Vögel zu sehen bekommt ist auch etwas ungewöhnlich  :D
für 31 $ Eintritt würde ich in Deutschland wesentlich mehr Komfort erwarten, einzig ein beheiztes Café gab es, der Rest war kalt. Gut dass ich nicht mit dem Auto gefahren bin sondern mich für den Fußweg warm angezogen habe, ich hätte sonst gerade wieder umkehren können.

Das Aquarium ist im oberirdischen Teil ein Glasbau (okay sowas ist natürlich teuer zu heizen und wahrscheinlich wäre die Heizung nur an wenigen Wochen notwendig). Am Heimweg hatte es dann aufgehört zu regnen und ich habe von draußen ein Foto gemacht:



drinnen sah es sehr tropisch aus:





viele Vögel hat man leider nur gehört, fotografiert habe ich daher nicht viele Vögel, hier ein schönr Pelikan



dann kam ein Bereich mit Tieren die im Dunkeln leben



ich schätze mal den Flermäusen war auch kalt denn sie hingen fast alle unter dieser Wärmelampe. Es gibt ja in jeden Zoo immer irgendetwas besonderes und hier waren es Fledermausbabys die auf ihren Eltern rumgeturnt sind, absolut süß  ^-^

ein weißes Axolotl (Höhlenbewohner), lustigerweise gibt es die auch in schwarz



danach gab es eine Froschabteilung, das hatte ich ja gar nicht erwartet und war natürlich völlig begeistert  :happy2:





von einem wechselwarmen Tier kann man bei der Kälte nicht viel Aktivität erwarten...



ich hätte ihn ja gern aktiver gesehen...

dann ging es noch eine Etage runter ins Untergeschoß und da waren dann endlich die angekündigten Fische



okay  das Manatee ist kein Fisch aber zumindest ein Wasserbewohner



das erinnert mich an meinen Floridaurlaub, da war es so herrlich warm, da wäre ich heute lieber gewesen...



ein Aquarium wurde gerade geputzt. Ich dachte dass man dazu das Wasser ablassen würde, aber sie war mit einer Art Staubsauger zu Gange



viel bunte und absonderliche Arten und einige Seeanemonen und auch Fische die im Dunkeln leuchten



und ein großes Becken mit vielen unterschiedlichen Fetzenfischen, immer wieder faszinierend. In München im Zoo gibt es keine, aber im Aquarium in Seoul ud Barcelona habe ich schon mal welche gesehen.





die Hauptattraktion ist ein langer Haitunnel



ein Hai hat sich auf der Plexigalsplatte ausgeruht, er schaut aus als ob er lacht. Einfach lustig das von unten zu sehen



vor dem Ausgang eine Etage höher konnte man von oben auf das Becken schauen, er lag da immer noch und hat sich nicht gerührt.



mehr gibt es vom heutigen Tag nicht zu berichten, an den nächsten beiden Tagen ist dann abends wieder ein Basketballspiel.
Viele Grüße Paula

Ilona

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Re: eine Woche in Dallas
« Antwort #25 am: 04. März 2023, 16:44:01 »
Der Kettensägenhai  ;D gefällt mir.
Liebe Grüße

Ilona

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Paula

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Re: eine Woche in Dallas
« Antwort #26 am: 04. März 2023, 17:31:53 »
Der Kettensägenhai  ;D gefällt mir.
Ich habe mir dummerweise nicht aufgeschrieben wie der heißt, aber es war eine Haiart   ;D
Viele Grüße Paula

Ilona

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Re: eine Woche in Dallas
« Antwort #27 am: 04. März 2023, 18:12:02 »
Ich habe mir dummerweise nicht aufgeschrieben wie der heißt, aber es war eine Haiart   ;D

So weit entfernt lag ich gar nicht,  denn es ist tatsächlich ein Sägehai:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4gehaie
Liebe Grüße

Ilona

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Re: eine Woche in Dallas
« Antwort #28 am: 05. März 2023, 18:55:35 »
Dienstag 15. November 22

heute Nacht bin ich leider erkältet aufgewacht  :( Gut dass ich ACC und eine Wärmflasche im Reisegepäck hatte. Die verstopfte Nase stört den Nachtschlaf  >:(, morgens hatte ich das Gefühl im Bett bleiben zu müssen, da ging erst mal nix. Und ich muss heute Abend um 18 Uhr fit sein für das Spiel.
Gegen Mittag ging es mir etwas besser und ich habe beschlossen eine kleine Stadtrundfahrt zu machen. Es gibt eine historische Strassenbahn, die M-Line Trolley, eine Haltestelle war nicht weit weg von dem Supermarkt in dem ich am Sonntag einkaufen war, bis dahin schaffe ich den Fußweg leicht. Leider war es immer noch sehr kalt, aber ich war gut eingepackt.

Dallas ist berühmt für seine Murals, hier das erste das ich heute neben der Victory Plaza entdeckt habe, das war mir bisher gar nicht aufgefallen





an der Haltestelle mußte ich etwa 5 Minuten warten, dann kam das Bähnchen, es ist nur ein einzelner Wagen



die Fahrt ist kostenlos! Der Fahrer war vermutlich Rentner, es gibt wohl einen Verein von Trambahnenthousiasten und er wird von Spenden getragen (ich habe auch was in die Spendenbox geworfen)



es war kaum jemand an Bord, immer wenn jemand zusteigen wollte mußte der Fahrer aufstehen, die Tür von Hand öffnen und anschließend sorgfältig schließen, das ganze sah ziemlich baufällig aus, die Türen schließen nicht mehr richtig. Dafür war die Heizung perfekt, im Wagen war es 25 Grad, ich konnte meine Jacke ausziehen, das war natürlich perfekt  8)







viel zu sehen gab es aber leider nicht, die Fahrt geht durch uptown Dallas, ganz normale Geschäftsstrassen ohne besonders sehenwerte Gebäude, also wenn man das nicht sieht hat man auch nichts verpaßt.





an der Endstation fuhr die Bahn auf eine routierende Scheibe womit der Zug gewendet wurde, das war dann wieder interessant.



Der Fahrer hat das von draußen überwacht und steig dann am anderen Ende wieder ein wo es auch einen Fahrerstand gab



der Rückweg verlief aber dann durch eine Parallelstrasse so dass man noch was Neues zu sehen bekam (sah aber ähnlich uninteressant aus). Ich bin einmal die gesamte Strecke gefahren, es hat ungefähr anderthalb Stunden gedauert.



die Ecke an der Hardwood Street wo ich eingestiegen bin ist näher an der Innenstadt, da sieht es schon besser aus mit neueren Hochhäusern



auf dem Heimweg



mehr war heute an Aktivitäten nicht drin. Im Hausflur habe ich die Fotos aus den 60er Jahern abfotografiert, sie zeigen das Fabrikgelände von damals, in der Nähe der Gleise muss die Magnolia Fabrik gestanden haben, ich habe die Gebäude nicht gefunden auf dem Foto aber Dallas hat sich auch stark verändert.





bis zum Abend war ich wieder fit genug, aber was für ein Glück dass ich nur so einen kurzen Weg zur Halle hatte! das Spiel sollte um 19:30 losgehen, um 18 Uhr als ich dort war konnte ich die Spieler beim Aufwärmen beobachten, diesmal von viel weiter unten, da war die Sicht natürlich glänzend.



die Halle war noch fast leer, es wurden gerade die Pappen auf den Plätzen ausgelegt (die klappt man fächerartig zusammen und klatscht damit auf die Hand umd Krach zu machen  ;D )

   



bis ganz nach unten zum Spielfeldrand durfte ich nicht gehen, ein Platzanweiser hat mich zurück geschickt in meine Reihe (vorn dort habe ich das Bild gemacht). Nur wer Plätze in der ersten Reihe hat darf ganz nach unten, aber 10.000 € für die Karte war mir dann doch zu teuer...



aber die Sicht war wirklich prima hier: Luka beim aufwärmen. Einmal ist ihm ein Wurf von der Spielfeldmitte gelungen, danach machten die Assistenztrainer Liegestütze, da hat Luka wohl eine Wette gewonnen, das macht er gern  :totlach:



Luka und Maxi



Neben mir nahm ein Franzose Platz, ein 2-Meter-Mann (selber Hobbybasketballer), er paßte kaum in die Reihe, stieß mit den Knien am Vordersitz an. Der Comfort in dieser Halle ist schon sehr bescheiden. Ich habe mich sehr gewundert dass nicht mehr Platz in den Sitzen war (wenn man die normale Körperfülle der Amis bedenkt...). Außerdem war es hier unten sehr zugig, wie gut dass ich das Kapuzenshirt gekauft hatte, die Kapuze habe ich die ganze Zeit aufbehalten.
Das Spiel gegen die Clippers war super, gegen Ende wurde es noch mal spannend, in den letzten Sekunden gelang Luka wieder ein Zirkusschuss und die Mavericks haben mit 2 Punkten Vorsprung gewonnen. Die Stimmung war glänzend  :happy2:
Viele Grüße Paula

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Re: eine Woche in Dallas
« Antwort #29 am: 07. März 2023, 19:20:13 »
leider geht es in der Arbeit drunter und drüber und privat bin ich auch sehr ausgebucht diese Woche, der Reisebericht wird sich leider etwas verzögern...
Viele Grüße Paula