Autor Thema: Two Ocean Tour – Costa Rica Mai 2023  (Gelesen 3628 mal)

Heike Heimo

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Re: Two Ocean Tour – Costa Rica Mai 2023
« Antwort #45 am: 04. Januar 2024, 19:25:59 »
17.05.2023   Palmar Norte

Das Frühstück ist in Costa Rica wichtig, daher war es bei allen Unterkünften sehr gut. So auch bei dieser.



Das Ziel des heutigen Tages ist die Umgebung der Stadt Palma Norte. Wer bei unseren Reisen dabei ist, weiß, dass es immer etwas archäologisches gibt. Das besondere an diesem Ort sind von Menschenhand hergestellte perfekte Kugeln. Wann diese Kugeln hergestellt wurden, lässt sich nicht datieren. Sie stammen jedenfalls aus der präkolumbianischen Zeit. Gefunden wurden sie, als in den 1930iger Jahren der Dschungel für den Bananenanbau gerodet werde. Leider wurden dabei viele Zerstört und die wenigsten liegen noch an ihrem ursprünglichen Platz. Das macht die zeitliche Zuordnung fast unmöglich. Offen ist auch welchen Sinn oder Zweck sie hatten. Das die Steine für Kalender genutzt wurden, ist immer die letzte Variante, wenn es keine andere Erklärung gibt.

Diese archäologische Besonderheit wird noch nicht, bzw. nur halbherzig touristisch vermarktet. Es gibt 4 Stellen, an denen die Kugeln besichtigt werden können. Sie sind aber nicht einfach zu finden. Als erstes besuchten wird die Stelle Grijalba. Die Zufahrt ist ein mehr aus Wiese bestehender Feldweg. Die Anlage selbst ist durch eine Zufahrtstor und einem Zaun abgesperrt. Wir wussten nicht, ob wir die Anlage betreten durften. Es war deutlich zu sehen, dass sich beim Tor schon einige Zutritt verschafft hatte. Wenn wir schon da waren, gingen auch wir durch diese Stelle. Die Anlage war gut gepflegt und es gab viele Schautafeln mit Erklärungen auf Spanisch und Englisch.



Wege führten durch das Gebüsch zu verschiedenen Ausgrabungsstätten. Einer zu einer teilweise vergrabenen Kugel am Originalplatz.



Unweit von dieser Stelle auf einer Anhöhe liegt die nächste Stätte mit dem Namen Batambal. Auch sie war durch ein Tor und Zaun gesichert. Das Tor war hier aber nur proforma. Hier lagen mehre Kugeln. Sie waren teilweise wieder zusammengeklebt. Es gab das Gerücht, dass Gold in der Mitte der Kugeln sei, daher wurden einige gesprengt.





Es wird vermutet, dass es sich hier um einen Kultplatz gehandelt hat. Wenn man sich die Bäume wegdenkt, gut vorstellbar.



Die dritte Stätte hat den Namen El Silencio. Sie liegt auf der anderen Seite des Río Térraba. Hier liegt die größte bisher gefundene Kugel. Die Ausgrabungsstätte ist durch einen Fußweg erreichbar. Pfeilgiftfrösche kreuzten unseren Weg.





Als letzte Stätte besuchten wir die Finca Nr. 6. Hier wurden die ersten Kugeln gefunden. Heute ist sie zu einem Museum ausgebaut. Wir wurden per Handschlag begrüßt, da wir die einzigen Besucher waren. Das Museum dürfte noch nicht alt sein. Im Inneren war es angenehm kühl. Draußen hatte es wieder um die 35°C.

Im Museum wurden Fundstücke aus der Gegend gezeigt und zu erklären versucht, wie alles zusammenhängt.







Interessant waren diese Vogelwesen. Diese Darstellungsart gibt auch bei anderen Fundstätten rund um die Erde.





Das Museum ist von einem großen Park mit Ausstellungsgegenständen umgeben, der sich auf der ehemaligen Bananenplantage befindet.





Es ist noch die alte Seilbahn zu sehen, mit er die Bananen zum Lager transportiert wurden.



Diese beiden vergrabenen Kugeln liegen noch an ihren Ursprungsplätzen.



Ein paar Kugeln sind noch im Originalzustand als perfekte Kugelform vorhanden. Messungen ergaben, dass es keine Abweichungen zur idealen Kugel gibt. Das ist eine Meisterleistung.





Beim Rundgang entdeckten wir auch Schmetterlinge und ausgetretene Autobahnen der Blattschneideameisen.









Es gibt auch noch weitere Kugelanordnungen zu sehen.





Wir verließen die Finca 6 und fuhren in den Ort Palmar Norte. Dazu mussten interessante Brücken überquert werden.



Schon bei der Herfahrt ist uns ein Park neben der Hauptstraße aufgefallen. Auf der einen Seite steht eine alte Dampflock aus der Bananenzeit. Mittlerweile sind alle Zugstrecken in Costa Rica stillgelegt und meist nicht mehr vorhanden.



Auf der anderen Seite stehen riesige alte Bäume.






Im Park befinden sich wieder einige sehr schöne Kugeln.



Am frühen Nachmittag waren wir wieder zurück bei unserer Unterkunft. Es gibt hier auch zwei Wasserfälle. Ein kleinerer auf dem Gelände mit einem kleinen Badebecken und ein großer weiter unterhalb mit einem großen Becken. Das Wasser war angenehm kühl und eine wohltunende Erfrischung zum heißen Vormittag.





Nach dieser Abkühlung wollte ich noch eine kleine Wanderung zu einem Menhir auf einem Hügel machen. Nach einiger Zeit war der Weg so verwachsen, dass er nicht mehr zu erkennen war. So drehte ich um.





Zum Abendessen fuhren wir wieder zu dem Soda mit der herrlichen Aussicht.




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Paula

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Re: Two Ocean Tour – Costa Rica Mai 2023
« Antwort #46 am: 07. Januar 2024, 18:06:44 »
Ich glaube ich darf euren Reisebericht nicht unseren Freunden zeigen die uns mit ihren Erzählungen Costa Rica schmackhaft gemacht haben, die haben ein paar Highlights verpasst! Ich finde diese Kugeln total faszinierend, das würde ich mir definitiv auch anschauen! Wie seid ihr denn zu diesen Infos gekommen, wenn das touristisch noch gar nicht vermarktet wird?
Ein dickes Lob für eure hervorragende Urlaubsplanung!
Und die vielen Frösche sind einfach ein Traum, giftig oder nicht sie sehen einfach süß aus  ^-^
Viele Grüße Paula

Heike Heimo

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Re: Two Ocean Tour – Costa Rica Mai 2023
« Antwort #47 am: 12. Januar 2024, 19:14:33 »
Ich glaube ich darf euren Reisebericht nicht unseren Freunden zeigen die uns mit ihren Erzählungen Costa Rica schmackhaft gemacht haben, die haben ein paar Highlights verpasst! Ich finde diese Kugeln total faszinierend, das würde ich mir definitiv auch anschauen! Wie seid ihr denn zu diesen Infos gekommen, wenn das touristisch noch gar nicht vermarktet wird?
Ein dickes Lob für eure hervorragende Urlaubsplanung!
Und die vielen Frösche sind einfach ein Traum, giftig oder nicht sie sehen einfach süß aus  ^-^

Es ist eines unserer Hobbys, archäologische Plätze zu suchen, die nicht so bekannt sind und Frösche werden noch einige zu sehen sein.
Es gibt auch eine tolle Doku von Harald Lesch auf Terra X:
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Heike Heimo

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Re: Two Ocean Tour – Costa Rica Mai 2023
« Antwort #48 am: 14. Januar 2024, 17:13:48 »
18.05.2023   Palmar Norte - Aquiares


Mit zwei Tagesetappen wollten wir zur Karibikseite von Costa Rica wechseln. Die erste Etappe führte uns in den Raum östlich von San Jose in die Nähe des Vulkanes Irazu. Die Wegstrecke zeigte, dass dieses Land auch sehr gebirgig, mit hohen Bergen ist.

Über kurvenreiche Passstraßen ging es hinauf bis auf knapp 3.500 Meter. Am höchsten Punkt legten wir eine Rast ein. Auch wenn der Weg hinauf zu einem Aussichtsfelsen nur kurz war, trat rasch Schwindel und Kurzatmigkeit auf. Von 0 auf 3.500 Meter in kurzer Zeit ist halt nicht ohne.



Die Wolken werden von oben herab betrachtet.





Die Nationalstraße Nr. 2 führt danach durch den weitläufigen Nationalpark Los Quetzales. Da die beste Zeit diesen besonderen Vogel zu sehen am Morgen ist, hatten wir leider kein Glück. Der Ranger meinte, wir sollten weiterfahren.

Als wir Cartago am Fuße des Irazu erreichten, waren wir noch früh dran. Wir buchten daher ein Ticket für den letzten Slot auf dem Vulkan. Die Fahrt hinauf auf über 3.000 Meter zog sich wegen dem Verkehr und den Straßen. Als wir das Einfahrtstor erreichten, wollte uns die Rangerin nicht mehr hineinlasen. Nach einiger Diskussion durften wir doch noch hinein. Wir besuchten die Aussichtspunkte des höchsten Vulkans von Costa Rica mit rund 3.300 Meter. Interessanterweise machte uns die Höhe hier nicht aus.







Durch die Trockenheit war der See im Hauptkrater leider ausgetrocknet.





Da wir so spät dran waren, waren wir die einzigen Besucher.

Das Navi schickte uns auf abenteuerlichen Wegen den Berg hinunter. Oft waren wir uns nicht sicher, ob es tatsächlich weitergeht. Dafür waren die Aussicht und die Landschaft besonders schön.









Der Weg führte uns auch an einem Nebenkrater vorbei.







Als wir dann endlich auf der Hauptstraße waren, wurden wir gleich wieder auf eine Schotterweg geschickt. Komisch kam uns vor, dass die Zufahrt wie ein Einfahrtstor aussah. Je weiter wir hinabfuhren, desto schlechter wurde die Straße und ging schließlich in einem Feldweg über. Einen Graben konnten wir mit Mühe überwinden. Nach gut 20 Minuten kamen wir zu einem Gatter, dass mit einer Kette verschlossen war. Ich steig aus und zog an diesem Tor und siehe da, es ging ohne Probleme auf. Die Kette war nur als Abschreckung da.



Das Tor von der anderen Seite.



Diesen Weg haben wir bei Google Maps als Privatweg ein gemeldet und dass er nicht befahrbar ist. Bis heute wurde das nicht berichtigt.
Nun war es nur noch ein kurzes Stück zu unserer Unterkunft in Aquiares dem Casa Aquiares. Der Inhaber, erstmalig ein Tico, schickte uns zu einem Soda zum Abendessen. Das Eis im Bier war wieder dringend notwendig.


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Christina

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Re: Two Ocean Tour – Costa Rica Mai 2023
« Antwort #49 am: 15. Januar 2024, 18:30:45 »
Die Fotos von den Erdwegen durch die grüne Vulkanlandschaft erinnern mich total an die Azoren.

Was ist ein Tico? Ein Ureinwohner von Costa Rica?


LG Christina

Paula

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Re: Two Ocean Tour – Costa Rica Mai 2023
« Antwort #50 am: 16. Januar 2024, 18:48:12 »
Das war ja ein ziemlich abenteuerlicher Weg…sollte man statt Google Maps vielleicht besser Papierkarten verwenden? Habt ihr Karten gehabt? Ihr habt ja Glück gehabt dass das Tor offen war. Ansonsten wieder ein super Tag, Vulkane mag ich fast so gerne wie Frösche  ^-^
Viele Grüße Paula

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Re: Two Ocean Tour – Costa Rica Mai 2023
« Antwort #51 am: 16. Januar 2024, 19:10:06 »

Was ist ein Tico? Ein Ureinwohner von Costa Rica?

Ticos ist der Vulgoname der Einwohner von Costa Rica


Das war ja ein ziemlich abenteuerlicher Weg…sollte man statt Google Maps vielleicht besser Papierkarten verwenden? Habt ihr Karten gehabt? Ihr habt ja Glück gehabt dass das Tor offen war. Ansonsten wieder ein super Tag, Vulkane mag ich fast so gerne wie Frösche  ^-^
.

Wir haben nur MapsMe oder Google Maps verwendet.
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Christina

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Re: Two Ocean Tour – Costa Rica Mai 2023
« Antwort #52 am: 17. Januar 2024, 18:29:56 »

Was ist ein Tico? Ein Ureinwohner von Costa Rica?

Ticos ist der Vulgoname der Einwohner von Costa Rica

Ach so, na da läuft dann aber einiges schief in Costa Rica, wenn so viele Unterkünfte von Ausländern betrieben werden oder verdienen die Einheimischen ihr Geld in für sie angenehmeren Berufen und haben gar kein Interesse am Tourismus?


LG Christina

Heike Heimo

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Re: Two Ocean Tour – Costa Rica Mai 2023
« Antwort #53 am: 18. Januar 2024, 18:55:26 »

Was ist ein Tico? Ein Ureinwohner von Costa Rica?

Ticos ist der Vulgoname der Einwohner von Costa Rica

Ach so, na da läuft dann aber einiges schief in Costa Rica, wenn so viele Unterkünfte von Ausländern betrieben werden oder verdienen die Einheimischen ihr Geld in für sie angenehmeren Berufen und haben gar kein Interesse am Tourismus?

Das Geld bringen die Ausländer (Einwanderer) ins Land. Sie kaufen auf was sich lohnt. Die Hauser sind recht teuer. Die Ticos werden dann als Arbeitskräfte beschäftigt.
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Heike Heimo

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Re: Two Ocean Tour – Costa Rica Mai 2023
« Antwort #54 am: 18. Januar 2024, 19:33:24 »
19.05.2023   Aquiares - Cahuita

Beim Frühstück wurde uns vom Inhaber vieles über den Kaffee erzählt. Wir bekamen auch Kostproben mit verschiedenen Bonnen, Röstungen und Stärken. Sehr interessant. Die Aussicht von unserem Zimmer am Morgen.



Auf dem Weg zur Karibikküste machten wir einen Abstecher zur Ausgrabungsstätte Monumento Nacional Guayabo. Nicht weit entfernt von Aquiares. Hier wurde im Dschungel eine präkolumbianische Siedlung entdeckt und freigelegt. Das Gebiet ist sehr groß. Bisher wurde nur ein kleiner Teil zugänglich gemacht. Es führt ein Rundweg durch die Anlage. Zuerst geht es durch den Dschungel. Die Bäume haben sich Gräber bemächtigt.



Auch die Flora hat einiges zu Bieten.





Vereinzelt liegen behauene Steine.



Der Weg führt zu einem Aussichtspunkt oberhalb des freigelegten Teils der Anlage.



Hinunter geht es wieder durch den Wald.



Unten angekommen stößt man zuerst auf einen Bach, der vermutlich zur Entwässerung als Kanal unterirdisch durch die Anlage geführt wurde.



Das befestigte Wegenetz ist noch immer gut erhalten.



Deutlich sind verschiedene Rundbauten zu erkennen. Auf Bauten sollen früher die Hütten gestanden sein.





Am unteren Ende der Anlage beginnt eine Straße, die zum pyramidenförmigen Rundbau in der Mitte der Anlage führt.





Der Unterbau wurde stabil ausgeführt.



Am unteren Ende ist eine Treppe.



Nach der ausgiebigen Besichtigung verließen wir die Anlage und machten uns auf den Weg Richtung Küste. Die Hauptstraße, die zur Überlandstraße nach Puerto Limón führt, war abenteuerlich. Sehr gut ausgebaute Streckenabschnitte wechselten ohne Vorwarnung zu Feldwegen oder wurden von angrenzenden Hängen verschluckt.





Die Brücken waren meist einspurig und nicht immer vertrauenserweckend.



Dafür gab es oft schöne Ausblicke in die Landschaft.



Nach gut 2 Stunden erreichten wir die Überlandstraße 32. Die Hauptverbindung zwischen dem Hauptumschlagshafen Puerto Limón und der Hauptstadt San Jose. Sie war voll mit LKW´s. Die LKW´s sind alte ausgemusterte Fahrzeuge aus den USA und Kanada. Die Motorbremsen röhren so laut, dass von hinten sich kein LKW unbemerkt nähren kann. Die Strecke ist wegen dem vielen Verkehr eine der gefährlichsten in Mittelamerika. Meist sind die LKW auf der Überhohlspur.



Die Straße wird gerade zur Autobahn ausgebaut. Es ging daher wegen der vielen Baustellen nur langsam voran. Bevor Puerto Limón erreicht wird, beginnen die großen Containerumschlagplätze aller namhaften Bananenhändler. Bananen sind eine der Haupteinnahmequellen von Costa Rica. Nur wer schon einmal an einer solchen Plantage vorbeigefahren ist, überlegt sich, ob er noch einmal eine isst. Bei jeder Plantage stehen große Warnschilder mit allen erdenklichen Kennzeichen, beginnend mit dem Totenkopf und dass das Betreten der Plantagen hoch gesundheitsschädlich ist. Die Bananenstauden stecken alle in blauen Säcken. Zum einen als Schutz und zum anderen sind diese Säcke mit Pestiziden gefüllt.



Wir waren froh, als wir in Puerto Limón Richtung Cahuita abbiegen mussten. Hier war fast kein Verkehr und es ging schön an der Küste entlang. In Cahuita haten wir für 4 Nächte in der Playa Grande Lodge & Tree House das Baumhaus gebucht.







Betrieben wird die Anlage von einem Argentinier. Er gab uns gleich ein paar Tipps für die Umgebung und einen Kontakt zu einem deutschsprachigen Führer für einen Nachtspaziergang, um die nachtaktiven Tiere zu sehen.

Tierische Mitbewohner hatten wir auch beim Baumhaus. Unter dem Dach beim Aufgang hingen Fledermäuse. Sie gaben uns immer den Eindruck, als würden sie uns bei jeder Bewegung beobachten.




Dann hatten wir noch Geckos und Pfeilgiftfrösche in den Blumen um die Hütte.





Die Playa Grande lag direkt vor unserer Haustür und wir konnten das Meer rauschen hören. Der Stand war wieder menschenleer.









Den Abend verbachten wir in Cahuita bei der Reggae Bar am Strand. Hier spielte eine Live Band und beim dem einen oder anderen Cocktail kam so richtiges Karibikfeeling auf.
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Silvia

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Re: Two Ocean Tour – Costa Rica Mai 2023
« Antwort #55 am: 20. Januar 2024, 13:36:22 »
Die Steinkugeln sind wirklich faszinierend, aber ebenso die Ausgrabung, diese Wege sind ja wirklich stabil gebaut - und das von 2-3000 Jahren! Schon erstaunlich was es alles mal gab und dann verschwunden ist.

Auf Googlemaps und Co würde ich mich in solchen Ländern nicht verlassen, aber ich bin sowieso ein alter Kartenleser  ;D  .. ich studiere gerne Landkarten.

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Re: Two Ocean Tour – Costa Rica Mai 2023
« Antwort #56 am: 21. Januar 2024, 16:58:51 »
Die Steinkugeln sind wirklich faszinierend, aber ebenso die Ausgrabung, diese Wege sind ja wirklich stabil gebaut - und das von 2-3000 Jahren! Schon erstaunlich was es alles mal gab und dann verschwunden ist.

Auf Googlemaps und Co würde ich mich in solchen Ländern nicht verlassen, aber ich bin sowieso ein alter Kartenleser  ;D  .. ich studiere gerne Landkarten.

Ich bin auch ein Landkartenfreak, aber die Bequemlichkeit......... :))
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Re: Two Ocean Tour – Costa Rica Mai 2023
« Antwort #57 am: 22. Januar 2024, 19:12:51 »
20.05.2023   Cahuita Nationalpark

Das Frühstück wurde uns beim Baumhaus serviert und der Inhaber gab uns noch ein paar Tipps, bezüglich dem Parken. Wir sollten nicht zu nahe ranfahren und im Ort Parken, ansonsten besteht die Gefahr, dass wir von den Parkplatzwächtern abgezockt werden.

Wir parkten mitten im Ort und gingen den kurzen Weg zum Parkeingang des Cahuita Nationalpark. Bei den Parks auf der Karibikseite gibt es keinen fixen Eintrittspreis, sondern nur eine Spende. Das macht die Parks günstiger als im Rest des Landes.



Gleich nach dem Eingang taucht man in den Dschungel ein. Der Weg führt entlang des Standes der Playa Blanca. Wie der Name schon sagt, ist der Sand hier weiß. Es befinden sich vor dem Strand ausgedehnte Korallenbänke.







Da wir nicht weit weg wohnten, waren wir früh dran und es waren noch fast keine Leute unterwegs. Wir gingen wieder sehr langsam, um nichts zu übersehen. Vorerst konnten wir aber „nur“ die üppige Flora bestaunen.





Immer wieder gab es Zugänge zum Strand, der sich in einem lagen Bogen dahinzog.







Im Hinterland gibt es auch Brackwasserseen. Warnschilder machten auf eine unsichtbare Gefahr aufmerksam.





Die ersten größeren Tiere, die wir wahrnahmen, waren Affen, die in den Bäumen hingen.



Weiter ging es durch die wunderbare Flora und am Meer entlang.





Daraus soll einmal eine Palme werden.



Plötzlich tauchte vor uns auf dem Weg ein Waschbär auf. Er trotte vor uns dahin, bis er auf einen Baum kletterte.





Auf dem Baum machte er es sich gemütlich und äugte auf uns herunter.



Zeitgleich tauchten hinter dem Baum Nasenbären auf, die das Gelände durchstreiften.



Und unter dem Baum war im Wasser ein Rochen zu sehen, der entlang des Standes im Wasser dahinglitt.



Nach dieser Action brauchte es eine Pause zur Erholung am Stand.





Nach gut 2 Stunden erreichten wir die Punta Cahuita. Hier landen die Ausflugsboote der Schnorcheltouren an, um einen Imbiss einzunehmen.



Nach einem kurzen Gespräch mit einem Bootsführer, wo sie Abfahren und was es kostet, gingen wir weiter Richtung Punta Vargas. Bevor wir diesen Ort erreichten, tauchten schon die ersten Kapuzineräffchen im Gebüsch auf.





Bei der Punta Vargas waren viele von diesen Affen. Besonders haben hat uns eine Mutter und ihr Junges gefallen, die durch das Gebüsch kletternden.









Manche von den Affen waren nicht scheu und ließen uns nahe herankommen. Vielleicht hofften sie auf ein Futter.





Etwas weiter tauchten mehrere Nasenbären im Unterholz am Strand auf.





Sie gruben mit ihren Schnauzen im Boden und dem Strand nach essbaren. Sie fanden anscheinend nicht wenig. Immer wieder schnappten die kurz und dann gruben sie gleich weiter.







Beobachtet wurden wir von den Kapuzineraffen in den Bäumen.





Es warn hier auch einige Eidechsen unterwegs. Sie sind gar nicht so leicht zu entdecken.





Um uns herum tollten die Nasenbären weiter und sucht etwas zum Essen.







Wir entschlossen uns den gleichen Weg wieder zurückzugehen. Wir hatten entlang der Playa Blanca einige Badestellen ausgemacht. Der Weg weiter sah eher nicht so einladend für das Baden aus.



Bei unserer Badestelle entdeckten wir Krappen, die sich im Sand tummelten.







Den Abend verbrachten wir wieder bei der Reggae Bar, bei der auch auf einer einfachen Standpromenade gegessen werden kann.


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Re: Two Ocean Tour – Costa Rica Mai 2023
« Antwort #58 am: 26. Januar 2024, 09:54:45 »
Cahuita Nationalpark  :herz:  An den erinnere ich mich zu gerne, an dem Tag passte alles




... und die Kapuzineräffchen waren auch ganz entspannt

Paula

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Re: Two Ocean Tour – Costa Rica Mai 2023
« Antwort #59 am: 29. Januar 2024, 17:56:34 »
das ist wirklich das reinste Paradies (abgesehen von der Krokodilen, auf die könnte ich gerne verzichten...)
Viele Grüße Paula