Autor Thema: Ontario-Motown-Tour 2023  (Gelesen 5314 mal)

Susan

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Re: Ontario-Motown-Tour 2023
« Antwort #60 am: 22. Dezember 2023, 17:54:26 »
Hi Ilona,

sorry, ich hinke total hinterher mit dem Lesen. Aber da stehen ja Feiertage vor der Tür mit Muße zum Nachlesen.  8)  Die Bilder sind jedenfalls schon mal viel versprechend
Liebe Grüße
Susan

Ilona

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Re: Ontario-Motown-Tour 2023
« Antwort #61 am: 23. Dezember 2023, 14:04:21 »
Hi Ilona,
sorry, ich hinke total hinterher mit dem Lesen. Aber da stehen ja Feiertage vor der Tür mit Muße zum Nachlesen.  8)  Die Bilder sind jedenfalls schon mal viel versprechend.

Liebe Susan,

hatte dich schon vermisst. Schön, dass du wieder fit bist :adieu:.

Liebe Leser*innen,

Ihr dürft ein paar Tage auf Manitoulin Island verweilen, denn ich lege eine schöpferische Pause :zwinker: ein.


Liebe Grüße

Ilona

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Paula

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Re: Ontario-Motown-Tour 2023
« Antwort #62 am: 23. Dezember 2023, 17:03:10 »
Liebe Ilona,

Ich wünsche dir auch schöne Weihnachten! Mich hat die Erkältung wieder eingeholt und ich liege flach.  Mal schauen ob ich morgen fit genug bin für einen Verwandtenbesuch, wahrscheinlich bleibe ich besser im Bett  :(
die Wanderung ist genau nach meinem Geschmack aber mit schmerzenden Füßen kann das kein Vergnügen sein…die Story mit dem modrigen Hotel erinnert mich an ein Strandhotel in Nordspanien, das Zimmer war regelrecht feucht da wäre ich auch nicht länger als eine Nacht geblieben, wir sind dann ins oberste Stockwerk umgezogen, da war es trocken. Wenn es natürlich so wenig Unterkünfte gibt muss man nehmen was da ist, aber es ist schon echt ärgerlich wenn man so abgezockt wird. Wahrscheinlich fährt da jeder Tourist nur einmal hin im Leben.
Viele Grüße Paula

Ilona

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Re: Ontario-Motown-Tour 2023
« Antwort #63 am: 24. Dezember 2023, 11:30:39 »
Liebe Ilona,

Ich wünsche dir auch schöne Weihnachten!

 :danke:

Mich hat die Erkältung wieder eingeholt und ich liege flach.  Mal schauen ob ich morgen fit genug bin für einen Verwandtenbesuch, wahrscheinlich bleibe ich besser im Bett :(

Oje, schon wieder?! :knuddel: Gute Besserung .

Die Wanderung ist genau nach meinem Geschmack aber mit schmerzenden Füßen kann das kein Vergnügen sein…

Deshalb war die Runde kurz und wir gingen recht langsam.

Die Story mit dem modrigen Hotel erinnert mich an ein Strandhotel in Nordspanien, das Zimmer war regelrecht feucht da wäre ich auch nicht länger als eine Nacht geblieben, wir sind dann ins oberste Stockwerk umgezogen, da war es trocken. Wenn es natürlich so wenig Unterkünfte gibt muss man nehmen was da ist, aber es ist schon echt ärgerlich wenn man so abgezockt wird. Wahrscheinlich fährt da jeder Tourist nur einmal hin im Leben.

Hier ist noch eine Collage vom Zimmer. Gut, dass das Bild keinen Geruch ausströmen kann :totlach:.



Ein Deluxe-Zimmer stellt man sich anders vor. Vielleicht waren die Standardzimmer im Nebengebäude besser.

Wir konnten das Zimmer nicht tauschen, da das Motel ausgebucht war.

Liebe Grüße

Ilona

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Christina

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Re: Ontario-Motown-Tour 2023
« Antwort #64 am: 25. Dezember 2023, 17:52:10 »
Liebe Ilona,

auch dir schöne und entspannte Weihnachten!
 
Paula, gute Besserung, Weihnachten krank zu sein ist ja sehr doof, das ist mir zum Glück noch gar nie passiert.




LG Christina

Silvia

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Re: Ontario-Motown-Tour 2023
« Antwort #65 am: 30. Dezember 2023, 13:38:15 »
So, bisher still und heimlich immer mal wieder in den RB reingeschaut und heute endlich mal in Ruhe nachgelesen.

Echt schöne Ecken habt ihr da entdeckt, wobei mit ruhig und gemächlich - was ich irgendwie immer mit Kanada verbinde - ist es ja leider nichts.

Mit dem Wetter habt ihr ja Riesenglück, die Great Lakes sind ja für ihr unvorhergesehenes Wetter berüchtigt. Nicht ohne Grund liegen da einige Wracks rum.

Jetzt wünsche ich euch noch einen guten Rutsch ins neue Jahr  :adieu:

Ilona

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Re: Ontario-Motown-Tour 2023
« Antwort #66 am: 31. Dezember 2023, 14:45:15 »
So, bisher still und heimlich immer mal wieder in den RB reingeschaut und heute endlich mal in Ruhe nachgelesen.

Hallo Silvia :adieu:,

hatte dich schon vermisst.

Echt schöne Ecken habt ihr da entdeckt, wobei mit ruhig und gemächlich - was ich irgendwie immer mit Kanada verbinde - ist es ja leider nichts.

Kanada ist riesig und da finden sich auf jeden Fall ruhigere Gegenden.

Mit dem Wetter habt ihr ja Riesenglück, die Great Lakes sind ja für ihr unvorhergesehenes Wetter berüchtigt. Nicht ohne Grund liegen da einige Wracks rum.

Wir sind für das überwiegend gute Wetter sehr dankbar. Während der vergangenen Reisen spielte das Wetter oft nicht mit und wir mussten einen zweiten Anlauf starten. Nass und grau macht das Erkunden und das Wandern einfach keinen Spaß. Daran ändert der Spruch mit der falschen Kleidung auch nichts :cool2:.

Jetzt wünsche ich euch noch einen guten Rutsch ins neue Jahr  :adieu:

 :danke:, das wünschen wir dir und allen anderen Usern auch.

Gestern war unser letzter Flug in diesem Jahr :zwinker: und morgen wird er hier weitergehen.
Liebe Grüße

Ilona

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Ilona

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Re: Ontario-Motown-Tour 2023
« Antwort #67 am: 01. Januar 2024, 13:26:25 »
Mit den besten Wünschen für ein gutes, aber vor allem gesundes 2024 geht es jetzt weiter :adieu:.

Tag 9: Von Manitoulin Island nach Parry Sound

Die Nacht in dem muffigen Zimmer war vorüber und zum Frühstück gingen wir nochmals zu Elliott’s Restaurant. Die indigenen Einheimischen saßen am Nachbartisch und wir bestellten uns ein rustikales Frühstück nach Wildwest-Manier mit Rührei, Bratkartoffeln und Würstchen. Einfach lecker :sabber:!



Nach dem Frühstück warfen wir den Schlüssel in den dafür vorgesehenen Kasten und machten uns auf den Weg. Leider erreichten wir die Little Current Swing Bridge etwas zu spät.



Die über 110jährige Brücke war früher eine Eisenbahnbrücke und ist jetzt die einzige Straßenverbindung nach Manitoulin Island. Sie wird mehrmals am Tag für die Schifffahrt um 90 Grad gedreht und weil sie einspurig ist, regelt eine Ampel den Verkehr.

Die nächste Insel gehört einem Stamm der First Nations und hier bekam Otto seine Füllung zum Preis von umgerechnet 1,09 €/Liter.



Ein paar Kilometer weiter stand ein Schild mit der Aufschrift Whitefish Falls und wir machten einen kurzen Abstecher.



Um näher heranzukommen, musste man ein bisschen klettern. Mir blieb fast das Herz stehen :schreck: als Heiko hier herumkraxelte



und dabei den Autoschlüssel in der Tasche hatte.

Was macht man(n) nicht alles für ein Bild.



In Espanola machten wir kurz an einer Trading Post Halt. Bärenfelle für 3000 $ waren uns jedoch zu teuer und der Blick auf Mokassins für 300 $ beschleunigte die Schritte zum Ausgang.

Nun erfolgte eine lange Fahrt ohne nennenswerte Zwischenstopps und Sehenswürdigkeiten. An Sudbury fuhren wir vorbei und 20 km weiter bekam ich einen unstillbaren Durst auf ein Erfrischungsgetränk. Das lag bestimmt an dem mächtigen Frühstück, denn stilles Wasser konnte meinen Durst nicht löschen. Nach weiteren 80 km sahen wir am Highway ein Schild, dass es an der nächsten Ausfahrt frisch geräucherte Forellen gibt. Wir fuhren ab und erreichten nach ein paar Kilometern einen See mit einem großen Anglershop. Die hatten nicht nur geräucherten Fisch, sondern auch eine Pink Grapefruit Limo für mich :thumb:.

Um die Mittagszeit erreichten wir den Ort Parry Sound im Parry Sound District. Hier soll es 30000 kleine Inseln geben, die per Schiffstour umrundet werden können. Eine Schiffstour hatten wir an dem Tag nicht geplant. Wir schauten im kleinen Städtchen nach etwas Essbarem und nach einem Supermarkt. Der erste Supermarkt hatte leider kein frisches Baguette mehr, aber im zweiten wurden wir fündig.

Dann fuhren wir zu unserer Unterkunft The Grand Tappattoo Resort am Otter Lake weiter.



Das Resort besteht aus mehreren Gebäuden und verfügt über einen Privatstrand, ein Restaurant und Wassersportgeräte zur freien Verfügung.
 


Wir stellten unsere Koffer ins geräumige Zimmer und gingen gleich an den Strand. Dort suchten wir uns passende Schwimmwesten aus (man muss beim Einchecken unterschreiben, dass man die Boote oder Paddleboards nicht ohne nutzt) und wählten ein Tretboot :totlach:. Wir würden gerne mal Kajak fahren, doch den ersten Versuch trauen wir uns nur in seichtem, klarem Wasser zu. Zum Kentern Schwimmen war es uns zudem bei 20°C zu kühl.

Als es uns am Wasser zu frisch wurde, setzten wir uns auf den Balkon. Später im Zimmer richteten wir uns ein Abendbrot mit Baguette und der unterwegs gekauften, geräucherten Lachsforelle.

Hier hätte man es durchaus ein paar Tage aushalten können.

Übernachtung: The Grand Tappatto Resort, Seguin



Liebe Grüße

Ilona

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Re: Ontario-Motown-Tour 2023
« Antwort #68 am: 01. Januar 2024, 18:10:27 »
Hallo Ilona, dir auch alles Gute fürs neue Jahr!

Die Kletteraktion sieht wirklich sehr gewagt aus, ist ja zum Glück gut gegangen und hat ein schönes Bild eingebracht.

Die Hotelanlage am See sieht sehr nett aus, erinnert mich ein bisschen an meinen Finnland Urlaub, wobei es da etwas spartanischer zuging, Liegestühle oder Tretboote gab es nirgends und mit dem Kajak fahren geht es mir wie euch, für einen ersten Versuch müssen die Bedingungen stimmen ;D


LG Christina

Ilona

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Re: Ontario-Motown-Tour 2023
« Antwort #69 am: 02. Januar 2024, 11:20:21 »
Hallo Ilona, dir auch alles Gute fürs neue Jahr!

 :danke:

Die Kletteraktion sieht wirklich sehr gewagt aus, ist ja zum Glück gut gegangen und hat ein schönes Bild eingebracht.

Ja, bei den Aktionen ist mir schon öfter das Herz in die Hosentasche gerutscht :girly:.

... mit dem Kajak fahren geht es mir wie euch, für einen ersten Versuch müssen die Bedingungen stimmen ;D

Seichtes, klares und vor allem warmes Wasser wäre dazu am besten geeignet. 

Liebe Grüße

Ilona

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Silvia

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Re: Ontario-Motown-Tour 2023
« Antwort #70 am: 02. Januar 2024, 12:51:30 »
Ein frohes neues Jahr auch von mir an alle  :adieu:

Die Kletteraktion sieht wirklich sehr gewagt aus, ist ja zum Glück gut gegangen und hat ein schönes Bild eingebracht.
Ja, bei den Aktionen ist mir schon öfter das Herz in die Hosentasche gerutscht :girly:.
;D  Ich bin auch eine die da so rumklettern würde .... wobei ich es schon lustig finde das du vor allem um den Autoschlüssel besorgt warst  ;)


... mit dem Kajak fahren geht es mir wie euch, für einen ersten Versuch müssen die Bedingungen stimmen ;D
Seichtes, klares und vor allem warmes Wasser wäre dazu am besten geeignet.
Für ein on-top-Kajak würde das für den ersten Versuch reichen, bei einem normalen Kajak (mit Spritzdecke) bitte UNBEDINGT vorher das aussteigen mit einer 2. Person im Wasser üben. Aber egal welches Boot, schwimmnähe zum Ufer ist IMMER eine Vorraussetzung für Anfänger.

Ilona

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Re: Ontario-Motown-Tour 2023
« Antwort #71 am: 02. Januar 2024, 13:14:30 »
Ein frohes neues Jahr auch von mir an alle  :adieu:

 :danke:

;D  Ich bin auch eine die da so rumklettern würde .... wobei ich es schon lustig finde das du vor allem um den Autoschlüssel besorgt warst  ;)

Wie sollte man denn sonst Hilfe holen :gruebel: :zwinker: ?

Für ein on-top-Kajak würde das für den ersten Versuch reichen, bei einem normalen Kajak (mit Spritzdecke) bitte UNBEDINGT vorher das aussteigen mit einer 2. Person im Wasser üben. Aber egal welches Boot, schwimmnähe zum Ufer ist IMMER eine Vorraussetzung für Anfänger.

So sehe ich das auch, vor allem wenn die 2. Person ebenfalls Anfänger ist :cool2:.

Irgendwann wird das schon klappen. Vor ein paar Tagen hatten wir zwar ruhiges, warmes und seichtes Wasser am Roten Meer, jedoch gab's dort keine Kajaks.
Liebe Grüße

Ilona

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Re: Ontario-Motown-Tour 2023
« Antwort #72 am: 03. Januar 2024, 09:21:40 »
Tag 10: Von Parry Sound nach Toronto

In dem Resort hat es uns, wie bereits erwähnt, gut gefallen und wir haben in der Nacht tief und fest geschlafen.

Am Morgen drückte Heiko die Blase. Das W konnte man allerdings vor dem C entfernen, denn es kam kein Wasser :gruebel:. Der kleine McGyver in mir war blitzschnell wach :happy:. Bevor noch mehr als die Blase drückte, zog ich schnell was über und schnappte mir einen Mülleimer. Wir hatten glücklicherweise den See in der Nähe.
 
Heiko zog sich auch schnell die Klamotten über und schnappte den zweiten Mülleimer. So schöpften wir zum Sonnenaufgang und als Frühsport Wasser aus dem See.


 


In der Frühe am Sonntagmorgen war nur ein weiterer Hotelgast auf einem Balkon zu sehen. Er wunderte sich bestimmt über unsere Aktion, lief uns aber etwas später auch mit einem gefüllten Eimer übern Weg.

Das ist übrigens das Haupthaus mit Rezeption und Restaurant.

 

Hier noch die Nebengebäude.


 
Jedenfalls waren unsere Toilettenspülungen gesichert :thumb:.

Bevor ich mich jedoch auf den Weg zur Rezeption machte, befeuchtete ich meine zerzausten Haare mit etwas Wasser aus der Trinkflasche. Schließlich wollte ich nicht als Struwwelliese auf der Matte stehen :floet:. Zwecks Styling nahm ich den Föhn aus der Halterung und da fiel die ab :totlach:.

 

Mein Reiseföhn kam wieder zum Einsatz.

Der junge Mann an der Rezeption

 

wusste auch nur, dass die Wasserversorgung zusammengebrochen ist. Er bot mir Halbliterflaschen vom Shop für die Toilettenspülung an. Das wäre nicht nur Verschwendung, sondern in unserem Fall unnötig gewesen. Er war erstaunt, als ich ihm erzählte, dass wir das Problem bereits ökologisch gelöst hatten.

Um 8 Uhr gab es Frühstück und ich war schon gespannt. Das kleine Büffet bot eine gute Auswahl, doch mangels Wasser gab es keine Heißgetränke. Ich sagte dem Kellner, dass doch Strom da ist und man Flaschenwasser erhitzen könne. Er zuckte nur mit den Schultern. Ohne Getränke war das Essen zu trocken und deshalb fragte ich an der Rezeption, ob ich zwei Dosen Coke vom Shop holen dürfe. Mal was anderes – Cola zum Frühstück.

 

Zwischenzeitlich schien es wieder Wasser zu geben, denn der Kellner brachte uns kurz darauf zwei Tassen Tee.

Nach dem Frühstück und der Katzenwäsche checkten wir aus und fuhren in Richtung Toronto.

Unterwegs machten wir einen Boxenstopp in den

 

und ich kaufte mir schnell bei Columbia ein paar Wanderschuhe, denn meine bisherigen würden den Rückweg übern großen Teich nicht mehr antreten.

Den nächsten Stopp machten wir in den riesigen Vaughan Mills Outlets.

 

250 Läden gibt es und halb Ontario schien an dem Sonntag dort einzukaufen. Dort durchzulaufen war anstrengender :girly: als der Adventure Trail auf Manitoulin Island. Wir hatten Hunger und probierten im Food Court das Nationalgericht, nämlich Poutine. Die populäre Fast-Food-Spezialität besteht aus Pommes frites, Käsebruch und darüber gegossene Bratensauce.


 
Links ist das Original und rechts die indische Variante. Also das war so gar nicht unser Ding. Ein zweites Mal essen wir die in Sauce ertränkten Pommes keinesfalls.
 
Nach der ganzen Natur war uns das in dem Einkaufszentrum zu viel Reizüberflutung und wir machten uns schnell auf den Weg in Richtung Toronto. Der Verkehr nahm zu und wir waren froh, als wir unsere Unterkunft im Vorort Etobicoke erreichten.

Die Übernachtungspreise in der Innenstadt von Toronto waren im Herbst unverschämt hoch. Ich sehe nicht ein, dass wir für ein Zimmer, das wir nur zum Übernachten und Duschen nutzen, ab 300 CAD aufwärts die Nacht bezahlen. So verbrachte ich während der Planung einige Stunden damit, bis ich die ideale Unterkunft fand. Das Canadas Best Value Inn liegt im Vorort Etobicoke ca. 5 km von der nächsten Metrostation entfernt. Wer mit dem Zug in die City fahren möchte, der kann das 3 km weiter am Bahnhof tun. Allerdings sind dort die Parkplätze begrenzt.

Das Motel liegt neben einem starkbefahrenen Highway, doch davon hörte man in der Nacht recht wenig. Die Zimmer wurden renoviert und waren picobello sauber. Parken konnte man direkt vor der Türe. Für zwei Nächte bezahlten wir umgerechnet 252 €.

 

Am Abend fuhren wir zum am besten bewerteten Inder der Gegend. Das Restaurant sieht von außen nicht gerade einladend aus, doch der Besitzer war überaus gastfreundlich und das Essen schmackhaft.

 

Gesättigt machten wir uns auf den Rückweg ins Motel.

Übernachtung: Canadas Best Value Inn, Toronto Etobicoke

Liebe Grüße

Ilona

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Paula

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Re: Ontario-Motown-Tour 2023
« Antwort #73 am: 03. Januar 2024, 18:24:19 »
Hallo Ilona,

etwas verspätet möchte ich dir alles Gute für das neue Jahr 2024 wünschen. Bei uns ist Silvester leider ausgefallen weil Josefs Mutter einen Schlaganfall hatte und Freitag notfallmäßig ins Krankenhaus mußte. wir sind zwei Tage Kopf gestanden sozusagen und haben Silvester rein gar nix gemacht. Aber dafür haben wir am ersten Januar die gute Nachricht von Krankenhaus bekommen dass die Behandlung gut anschlägt und sie ist jetzt wirklich auf dem Weg der Besserung. Aber für mich war das irgendwie zuviel und meine Erkältung ist zurück gekommen und ich liege wieder flach.  :(
Ich habe mir aber vorgenommen in Zukunft mehr auf mich und weniger auf die Arbeit zu achten und werde mich jetzt einfach den Rest der Woche krank melden. 2024 soll ein besseres Jahr werden, das habe ich mir fest vorgenommen  :thumb:

Aber nun zum Reisebericht: ein Hotel ohne Wasser hatte ich noch nicht, da habt ihr ja noch Glück im Unglück gehabt dass es den See gab. Ansonsten ist das ja eine sehr schöne Anlage, da könnte ich mir auch gut ein paar Tage Urlaub vorstellen! Ich habe übrigens immer einen Tauchsieder dabei und Nescafé gehört zu den Dingen die wir am Ankunftstag einkaufen, ebenso ein Wasservorrat, Cola zum Frühstück ist für mich ein nogo!

Was das Kanufahren angeht geht es mir genauso, ich habe das noch nie probiert und würde das alleine nicht wagen.

Das Thema mit gefährlichen Fotos habe ich auch öfter, Josef geht mit der Kamera auch immer viel näher an den Abgrund als mir lieb ist! Ich werde mir aber merken dass ich nächstens den Autoschlüssel einstecke, damit der wenigstens nicht verloren geht…
Viele Grüße Paula

Christina

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Re: Ontario-Motown-Tour 2023
« Antwort #74 am: 03. Januar 2024, 18:32:39 »
Trotz unterbrochener Wasserversorgung am Morgen und herausfallender Fön Halterung gefällt mir die Anlage des Hotels See richtig gut (ich weiß, hab ich schon geschrieben ;D, aber du hast ja nun noch mehr Fotos von den Gebäuden eingestellt), sollte ich mal in die Gegend kommen, werde ich mir das nochmal näher anschauen. Gute Idee von dir mit dem Seewasser (und dann auch noch ein Foto davon zu machen), da hätte ich wohl nicht daran gedacht.

"schnell Wanderschuhe kaufen" - das würde ich auch gerne können, aber ich habe so komplizierte Füße, da dauert sowas endlos und ist auch oft erfolglos.

Poutine habe ich tatsächlich noch nie gegessen, ich weiß, dass das heute als Nationalgericht bezeichnet wird, in den 90igern und Anfang 2000er gab es das (zumindest außerhalb Quebecs) nicht (oder ist mir nicht über den Weg gelaufen), würde ich auf jeden Fall probieren. Die Pommes sind dann vermutlich ziemlich matschig, aber ich könnte mir vorstellen, dass mir das trotzdem schmeckt.

300 CAD für eine Nacht wäre ich auch nicht bereit zu bezahlen, gut, dass ihr eine Lösung gefunden habt. Und weil ich es gerade bei den Zimmerfotos sehe, sehr schade, dass die Gewohnheit in praktisch jedem Motel/Hotelzimmer einen Kühlschrank und eine Mikrowelle aufzustellen, keinen Einzug in Europa gefunden hat. Das finde ich so praktisch und würde mir die Unterkunftssuche sehr erleichtern, da mir das, wenn ich alleine reise, reichen würde, da bräuchte ich nicht nach Ferienwohnungen schauen.


LG Christina