Autor Thema: Gedankenloses und nachlässiges Arbeiten in Deutschland heutzutage  (Gelesen 1239 mal)

Susan

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Hallo ihr Lieben,

offenbar habe ich die Altersgrenze zur "Meckertante" überschritten  ;) 
In letzter Zeit fällt mir immer mehr auf wie luschig und gedankenlos heutzutage gearbeitet wird und es nervt immer mehr  :hammer:

Aktueller Frustanlass: wir haben so rund ein halbes Dutzend Benachrichtigungen bekommen, dass heute ein höchstwichtiger Wartungstermin unsere Stadtwerke ansteht. Techniker sollte zwischen 9 uns 11 Uhr kommen. Seit halb 9 tigere ich durch die Wohnung und kann nichts wichtiges anpacken, denn ratet mal, wer bislang noch nicht aufgetaucht ist  :P  Und natürlich nicht ein Piep, ob der Termin überhaupt noch steht.

Doch sowas ist nicht das einzige. Die TK schickt an die Demente Pflegegrad 4 so wichtige Formulare über Steuerangelegenheiten für eventuell Pflegende (hallo???)  Bevollmächtigter dazu  Name falsch abgespeichert. Grundbuchamt hatte bei Eigentumsübertragung das Geburtsdatum meines Vaters falsch. Die e-Werke liefern nicht mehr seit 1.1. (schon richtig) ziehen aber noch die Abschläge ein (Lastschrift natürlich zurück gehen lassen), weil sie die Schlussabrechnung noch nicht erstellt haben. Die Kasse meines Vaters fordert mit zwei bis auf den Betrag identischen Schreiben Geld zurück, das sie (noch) gar nicht überweisen haben. Et cetera ....

Man muss überall aufpassen wie ein Luchs und hängt dann zwecks Richtigstellungen ewig in irgendwelchen Hotlines

Das nervt !!!!   >:D

Habt ihr auch solche Erfahrungen oder bin ich echt zu pingelig
Liebe Grüße
Susan


Christina

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Re: Gedankenloses und nachlässiges Arbeiten in Deutschland heutzutage
« Antwort #1 am: 15. Februar 2024, 18:27:29 »
Das klingt wirklich alles super nervig und dein Meckern finde ich auf jeden Fall berechtigt.

Wir haben diesbezüglich zum Glück kaum Beanstandungen zu vermelden, allerdings gibt/gab es in letzter Zeit auch nur wenige Änderungen, Anträge, usw. bei denen solche Fehler entstehen könnten. Mein Vater ist im Mai gestorben, da sind die vielen Behördenvorgänge ziemlich reibungslos gelaufen, nur die Apotheke, die ihm immer seine Flüssignahrung ins Heim gelieferte hatte, hat noch zwei weitere Rechnungen geschickt (für Zeiträume nach seinem Tod), meine Mutter war natürlich ziemlich entsetzt, ließ sich aber schnell klären.

Die nächste Herausforderung ist irgendwann in den nächsten Monaten (hoffentlich, da stört mich ein bisschen, dass so überhaupt keine Infos zum Zeitplan mehr kommen, nachdem wir vor ungefähr einem Jahr nach ausführlicher Bürgerversammlung unseren Antrag ausgefüllt haben) dann unser Glasfaseranschluss, da hört man ja selten was Gutes darüber.



LG Christina

Horst

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Re: Gedankenloses und nachlässiges Arbeiten in Deutschland heutzutage
« Antwort #2 am: 15. Februar 2024, 18:54:51 »
Na ja da gäbe es sicher einiges.
Ein Beispiel, seit 1 1/2 Jahren versuche ich nach einer Kontoauflösung das Geld von der Postbank überwiesen zu bekommen.
Habe erst vor einer Woche mal wieder eine Mail an die Postbank geschrieben, natürlich noch keine Antwort...
Ich bin mit dem, was Du sagst, nicht einverstanden, aber ich werde bis zum Tod Dein Recht verteidigen, es zu sagen. Voltaire.

Rainer

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Re: Gedankenloses und nachlässiges Arbeiten in Deutschland heutzutage
« Antwort #3 am: 16. Februar 2024, 16:53:26 »
Habt ihr auch solche Erfahrungen oder bin ich echt zu pingelig

Mit absoluter Sicherheit bist Du nicht zu pingelig. Ich kann auch tonnenweise skurriles Zeug erzählen. Ohne Anspruch auf besondere Reihenfolge:

1) In unserem (sauteuren) Ceranfeld ist die große Mittelplatte mit irgendeinem Elektronikfehler ausgefallen (Fehlercode F3 - sehr sinnig!). Ausgerechnet am 1. Weihnachtstag, als wir das Haus voll Gäste hatten... Das ist also schon ein paar Wochen her. Seit 1(!) Woche ist die Platte endlich repariert, an keinem(!) einzigen der insgesamt 3 Technikertermine kam der Techniker "pünktlich" (soll heißen, innerhalb des gigantischen Zeitfensters von 12:00 - 18.00), einmal davon kam er gar nicht...

2) Im Nachbarort Korschenbroich "konkurrieren" aktuell mehrere(!) Monsterbaustellen. Obwohl das Land NRW eine eigene "Kommunikations und Abstimmungsseite" im Internet eingerichtet hat, hat weder die Stadt Korschenbroich noch der Energieversorger der Region dieses Mittel benutzt. Mit der Folge, dass jetzt mehrere Projekte gleichzeitig fast den ganzen Ort in eine Mondlandschaft verwandelt haben. Jede 2. Straße ist nicht befahrbar, wenn Sylvia von uns (Mönchengladbach) nach Korschenbroich zum Tennisclub fahren will (sie ist dort Mitglied), muss sie einen skurrilen Umweg über die Dörfer fahren. Und das geht schon seit Monaten so. Es ist abartig.

3) Bei uns vor der Haustür ist die große Straßenlaterne ausgefallen. Schon vor Monaten. Sylvia hat bei den Stadtwerken angerufen und Bescheid gesagt. Vor Monaten. Vor 4 Wochen endlich taucht ein Bagger und ein Bautrupp auf. Sie reißen den Bürgersteig auf und wir freuen uns auf die bald funktionierende Laterne. Denkste! Das ist nicht die Stadt, das ist NEW Energie (unser Energieversorger), in 400m Entfernung sind ein paar neue Häuser gebaut worden, die sog. "Mittelstromleitung" ist nicht mehr ausreichend, sie wird genau auf Höhe unserer Einfahrt ausgetauscht. Nach einer Woche ist NEW Energie fertig und asphaltiert den Bürgersteig neu.
.... 2 Wochen später taucht wieder ein Baggertrupp auf und reißt den gleichen Bürgersteig erneut auf. Jetzt ist es wirklich die Stadt und seit einer Woche tut es auch die Laterne wieder. Aber wieso man idiotischerweise innerhalb von 2 Wochen zweimal denselben Bürgersteig aufbaggert und neu asphaltiert, kann keiner erklären....

Und so geht es weiter. Vor 2 Jahren ist bei uns die Welt untergegangen, da hat ebenfalls NEW Energie die Abwasserleitungen der Myllendonker Str (unsere Adresse) komplett ausgetauscht. Wir konnten monatelang nicht mit dem Auto rein und raus. Wir mußten zu Fuß weit zum Auto laufen, weil bei uns alles total kaputt war. Das ganze wurde lapidar eine Woche vorher angekündigt. Bei einem medizinischen Notfall wäre man wahrscheinlich gestorben...

Und das Wort "Glasfaser" gehört nicht zum aktiven Sprachschatz der verantwortlichen Planer und Technikunternehmen, da tut sich rein gar nichts. Ich weiß aber jetzt schon, dass dann der Bürgersteig wieder aufgerissen wird, egal wann es sein wird. Darauf ist Verlass....

Ein Dauerthema ist für mich außerdem die Stadtverwaltung. Ein besonderer Schildbürgerstreich ist das "Amt für Schwerbehindertenangelegenheiten" wie beispielsweise den blauen Parkausweis für Schwerbehinderte. Denn: wie im Internet explizit mitgeteilt wird, ist das Gebäude nicht behindertengeeignet, eine Treppe (ohne Aufzug) führt in den 2. Stock.... Einfach grandios! Dito beim Bürgeramt für Personalausweise und Paß. Behinderte müssen halt schauen, wie sie das gebacken bekommen.


Horst

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Re: Gedankenloses und nachlässiges Arbeiten in Deutschland heutzutage
« Antwort #5 am: 18. Februar 2024, 19:23:54 »
Die neueste Posse, nach meinem letzten Schreiben ist man bei der Postbank der Meinung, dass meine Unterschrift plötzlich nicht genug Ähnlichkeit habe mit der bei Ihnen hinterlegten (wobei ich da nie eine hinterlegt habe). Ich soll nun in eine Filiale gehen und per Ausweis meine Unterschrift bestätigen.
Ich bin mit dem, was Du sagst, nicht einverstanden, aber ich werde bis zum Tod Dein Recht verteidigen, es zu sagen. Voltaire.

Christina

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Re: Gedankenloses und nachlässiges Arbeiten in Deutschland heutzutage
« Antwort #6 am: 19. Februar 2024, 20:22:22 »
Das bei der Postbank ist allerdings kein "gedankenloses und nachlässiges Arbeiten", sondern vermutlich vorsätzlich. Ich hätte da schon längst keine Geduld mehr, sondern würde per Mahnbescheid und dann, wenn noch nötig, per Klage das Geld einfordern. Die rechtliche Lage ist ja klar, also kein Risiko hinsichtlich der Verfahrenskosten.



LG Christina

Rainer

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Re: Gedankenloses und nachlässiges Arbeiten in Deutschland heutzutage
« Antwort #7 am: 19. Februar 2024, 20:52:01 »
Die neueste Posse, nach meinem letzten Schreiben ist man bei der Postbank der Meinung, dass meine Unterschrift plötzlich nicht genug Ähnlichkeit habe mit der bei Ihnen hinterlegten (wobei ich da nie eine hinterlegt habe).

Zugegebenermaßen hast Du eine Unterschrift hinterlegt, anders kann man gar kein Konto eröffnen. Mit Sicherheit hast Du (irgendwann) ein "Post Ident Verfahren" gemacht, um das Konto zu eröffnen. Oder hast es direkt am Schalter eröffnet. In beiden Fällen muss man eine Musterunterschrift leisten.

Aber das ist natürlich dennoch alles nur noch gezieltes Hinhalten, das glaubt kein Mensch, dass die Unterschriften nicht passen. Die schauen das doch nicht ernsthaft nach, das sind Arschlöcher (muss man auch mal einfach mal sagen). Christina hat durchaus Recht, man sollte die Post verklagen. Ich weiß natürlich nicht, ob der Betrag nennenswert ist, aber ist ganz offensichtlich, dass das eine Methode ist.

Schon vor über 35 Jahren, als ich noch im besten Beruf stand und als Softwareengineer und Supporter gearbeitet habe, hatte unser Chef ein Riesenproblem mit einem Großkunden, der ums Verrecken die Rechnungen nicht bezahlte.... es war die Post. Ein absoluter Kackladen, inzwischen von der Deutsche Bank übernommen, genauso ein Kackladen.

Horst

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Re: Gedankenloses und nachlässiges Arbeiten in Deutschland heutzutage
« Antwort #8 am: 21. Februar 2024, 12:33:34 »
Hallo Rainer,
ich habe bei denen nie eine Musterunterschrift hinterlegt, weil ich nie ein Konto bei denen hatte (ist ja ein Kackladen  ;) ).
Meine vor 3 Jahren verstorbene Mutter hatte das Konto/Sparbuch bei denen und da sind noch ca.165 € drauf.
Ich hatte die angeschrieben, Erbschein und Co hingeschickt und dass man das Konto auflösen möge und auf mein Girokonto überweisen soll. Dann eine Nachricht erhalten, dass man meinen Wunsch entspricht. Daraufhin ist nichts mehr passiert. Zigmal angerufen (nie einer zuständig), in Fililale gegangen - Dame dort hat sich sogar sehr engagiert und auch telefoniert deswegen aber konnte auch nicht weiter helfen.
Nach meinem letzten Schreiben sind sie nun auf die Idee mit der Unterschrift gekommen.
Ich bin mit dem, was Du sagst, nicht einverstanden, aber ich werde bis zum Tod Dein Recht verteidigen, es zu sagen. Voltaire.

Susan

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Re: Gedankenloses und nachlässiges Arbeiten in Deutschland heutzutage
« Antwort #9 am: 22. Februar 2024, 12:02:47 »
Kein Wunder, dass es mit der Bank nicht klappt. Die werden ja nur noch dazu ausgebildet zu verkaufen. Und dann hat keiner mehr Ahnung was in solchen Fällen wie Nachlässen zu tun ist.  Grad selbst erst wieder erlebt  ::) Manchmal hilft da nur ein Machtwort vom Anwalt.

Von katastropalen Baumanagement können wir auch ein Lied singen. Wir haben hier eine Monsterbaustelle auf der Stadtumgeheung, da soll eine marode Brücke durch einen Tunnel ersetzt werden. Tja, und wo wir schon mal dabei sind machen wir doch auf den Umleitungen auch noch ein paar Baustellen auf. Und natürlich dauern diese alle länger als vorhergesagt. Wir haben hier so viele Umleitungsschilder, dass wir gar nicht mehr wissen, welche U wir nun nehmen sollen/können.  :P
Liebe Grüße
Susan


Paula

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Re: Gedankenloses und nachlässiges Arbeiten in Deutschland heutzutage
« Antwort #10 am: 24. Februar 2024, 15:27:39 »
Das klingt alles gar nicht lustig…unser Postbankkonto haben wir letztes Jahr gekündigt (ich weiß schon gar nicht mehr was da schief ging und will mich auch gar nicht erinnern  :) )
Ansonsten hatten wir in letzter Zeit viel Glück mit Handwerkern, die waren alle pünktlich und kompetent (liegt vielleicht daran dass sie über unseren Vermieter kommen der mit den Firmen regelmäßig zusammenarbeitet)
Und der Stadt München und / oder der Telekom muss ich ein großes Lob aussprechen, die haben innerhalb weniger Wochen unser ganzes Viertel mit Glasfaseranschlüssen versorgt, es waren immer nur kurze Strassenstücke gesperrt, alles wurde schnell wieder sauber geteert, ich konnte es gar nicht glauben wie gut das alles geklappt hat…
Mit Behörden habe ich erst nächstes Jahr zu tun weil sowohl mein Pass als auch mein Perso ausläuft, da hört man von sechsmonatigen Wartefristen…
Viele Grüße Paula

Rainer

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Re: Gedankenloses und nachlässiges Arbeiten in Deutschland heutzutage
« Antwort #11 am: 25. Februar 2024, 11:43:27 »
Ne, Pass und Perso dauert nicht so lang, unsere sind auch ziemlich neu und das hat keine 6 Wochen gedauert. Die kommen ja zentral von der Bundesdruckerei, das dürfte also kein Unterschied sein, ob München oder Mönchengladbach.

Bei uns war es etwas schwierig, einen Termin im Einwohnermeldeamt zu bekommen, seit Corona kann man bei uns nur noch mit Termin erscheinen. Aber auch das war kein halbes Jahr sondern auch ca. 6 Wochen. Einzig die Preise sind inzwischen unverschämt hoch, für Syvla und mich zusammen haben wir 160€ oder sogar 190€ bezahlt, ich weiß es nicht mehr genau. Es ist auf alle Fälle sehr teuer geworden, aber 6 Monate Wartezeit glaube ich nicht. Eins von beiden ist auch deutlich schneller fertig, ich meine es wäre der Pass. Wir haben aber mit der Abholung gewartet, bis beides da war.

Ilona

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Re: Gedankenloses und nachlässiges Arbeiten in Deutschland heutzutage
« Antwort #12 am: 25. Februar 2024, 12:59:52 »
Mein Chef und seine Frau holten ihre neuen Pässe am Freitag ab. Es dauerte genau 4 Wochen und kostete 70 € pro Pass.
Liebe Grüße

Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)


Rainer

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Re: Gedankenloses und nachlässiges Arbeiten in Deutschland heutzutage
« Antwort #13 am: 26. Februar 2024, 14:15:14 »
und kostete 70 € pro Pass.

Das ist ja noch teurer - der Perso kostet auch nochmal 37,-€ pro Person. Also für 2 Personen alles zusammen 214,-€. Heftig!

Rainer

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Re: Gedankenloses und nachlässiges Arbeiten in Deutschland heutzutage
« Antwort #14 am: 26. Februar 2024, 14:21:56 »
Meine vor 3 Jahren verstorbene Mutter hatte das Konto/Sparbuch bei denen und da sind noch ca.165 € drauf....
...
Nach meinem letzten Schreiben sind sie nun auf die Idee mit der Unterschrift gekommen.

Das haut ja wirklich dem Faß den Boden aus. Ich würde an Deiner Stelle ein finales Schreiben hinschicken mit 14-tägiger Frist zur Überweisung und danach rechtliche Maßnahmen androhen. Wenn die Post gerne noch Anwalts- und/oder Gerichtskosten zahlen will, dann sollen sie das auch bekommen. Die bauen natürlich darauf, dass der "Kunde" für 165,-€ nicht so eine Welle macht, aber so geht es natürlich überhaupt nicht. Jetzt mit dieser Unterschriftsgeschichte zu kommen ist ja ganz schlechter Stil. Da greift ein Mitarbeiter einfach in das Ausredenkästchen und zieht einen beliebigen Zettel mit Ausrede heraus - dass diese überhaupt gar nicht zutreffen kann, wird nicht geprüft.

Ich kann auch mal versuchen, meinen Schwager zu fragen, der ist Anwalt (seine Frau übrigens auch) und vertritt im Arbeitsrecht den Einzelhandel. Ist natürlich ein anderes Gebiet, aber grundsätzlich kann er sicherlich mal einen Tipp geben, wie man am sinnvollsten vorgeht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er der Post noch großartig Spielraum einräumen würde. Nach drei Jahren ist wirklich endlich mal genug.