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Bretagne 2014

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Christina:
Hallo,

wie schon in meiner Kurzvorstellung angekündigt, will ich mich gerne mal an einem Reisebericht versuchen. Da hier ein paar Bretagne-Interessierte sind und ich großer Frankreich Fan bin, will ich von unserer (mein Mann Peter und ich) zweiwöchigen Reise im Mai/Juni 2014 in den Norden und Westen der Bretagne erzählen:

1. Tag - Sonntag, 25.05. (Anreise, Fougères)

Nach fast sechs Monaten Planungen, Vorbereitungen und Vorfreude ist der erste Urlaubstag endlich da. Wie meist vor der Abreise habe ich wegen der Aufregung und Vorfreude eher schlecht geschlafen, so dass ich ganz froh bin, als um fünf Uhr der Wecker klingelt. Da wir keinen Zug und kein Flugzeug erreichen müssen, machen wir uns in aller Ruhe fertig, beladen dann das Auto und um 6.20 Uhr sind wir startbereit.



Sonntagmorgens um diese Uhrzeit ist selbst auf deutschen Autobahnen fast kein Verkehr, so dass wir auf der A 63 bis zur Grenze bei Saarbrücken letztmalig für zwei Wochen die 130 km/h (deutlich) überschreiten können. So sind wir bereits eine Stunde nach dem Start schon in Frankreich.

Nach einer weiteren Stunde gemütlicher Fahrt machen wir bei Metz unsere erste Pause: Kaffee Grand Crème und ein Pain au chocolat – jetzt sind wir richtig in Frankreich angekommen! Gegen 11.00 Uhr erreichen wir den Grossraum Paris und der Verkehr nimmt deutlich zu. Wie ich bei der Routenplanung in verschiedenen Foren gelesen hatte, soll die Staugefahr Sonntags bis ca. 16.00 Uhr gering sein und tatsächlich, wir kommen zügig voran, allerdings ist höchste Konzentration nötig, um die ständigen Wechsel von einer Autobahn auf die nächste mit Abfahrten auf der linken und rechten Seite korrekt hinzubekommen und gleichzeitig beim ziemlich aggressiven Fahrstil der Pariser keinen Unfall zu verursachen. Nach ungefähr einer Stunde haben wir den dichten Verkehr hinter uns gelassen und es geht wieder - wie in Frankreich gewohnt - auf einer fast leeren Autobahn gemütlich mit eingeschaltetem Tempomat weiter.

Gegen 13.00 Uhr machen wir Mittagspause auf einem Rastplatz bei Le Mans. Um 15.00 Uhr erreichen wir dann endlich unser Tagesziel Fougères. Irgendwie war die Fahrt doch ganz schön lang und wir freuen uns auf eine Pause im Hotelzimmer.

Wir parken auf dem öffentlichen kostenlosen Parkplatz direkt neben dem Hotel und gehen mit unseren Koffern dorthin. Die Rezeption ist im ersten Stock ohne Aufzug, Peter schleppt die beiden Koffer durch das enge Treppenhaus nach oben. Aber – die Tür ist geschlossen und es klebt ein Zettelchen dran, auf dem handschriftlich gekritzelt ist, dass erst wieder um 18.00 Uhr geöffnet wird. Wir können es kaum glauben – auf der Buchungsbestätigung steht einchecken ab 13.00 Uhr und eine Mail oder einen Anruf vom Hotel oder von Booking.com, über das ich gebucht habe, habe ich nicht bekommen.

Wir schleppen die Koffer also wieder zurück zum Auto. Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben und gehe in die Bar Tabac, die sich unten im Hotel befindet und frage, ob vielleicht ein Schlüssel für uns hinterlegt wurde. Aber leider nein, Bar und Hotel haben nichts miteinander zu tun und in der Bar weiss niemand, warum das Hotel geschlossen ist.

Es bleibt uns also nichts anderes übrig, als zu warten! Für eine sofortige Stadtbesichtigung sind wir zu müde, Peter hat leichte Kopfschmerzen und ausserdem wollen wir das Auto nicht mit dem gesamten Gepäck, das wir gerade für alle deutlich sichtbar zum Hotel und wieder zurück getragen haben, alleine lassen. Wir setzen uns zuerst auf eine Bank, dann ins Auto, dösen vor uns hin und werfen immer mal wieder einen Blick zum Hotel, ob vielleicht schon früher wieder geöffnet wird. Ab 17.00 Uhr sehen wir dann mehrmals Personen raus und rein gehen, und tatsächlich, die Tür zur Rezeption ist offen und wir können einchecken. Endlich!!

Um 19.30 Uhr haben wir uns dann soweit erholt, dass wir noch einen Spaziergang durch die Altstadt von Fougères machen. Die Bewegung und frische Luft nach der langen Autofahrt tun richtig gut und Fougères ist ein hübsches Städtchen, das wir morgen Nachmittag/Abend noch genauer erkunden wollen. Gegen 20.30 Uhr gehen wir dann noch in eine kleine Crêperie, wo wir eine klassische Galette complète (Pfannkuchen aus dunklem Buchweizenmehl mit Schinken, Käse und Spiegelei) und zum Nachtisch eine Crêpe sucrée essen, dazu gibt es Cidre zu trinken. Sehr lecker!











Gegen 21.30 Uhr sind wir wieder im Hotel und auch sehr schnell im Bett.





Wetter: zunächst sonnig mit leichten Schleierwolken, ab Paris bewölkt, z.T. kurze Regenschauer, abends in Fougères dann trocken, ca. 15°C
Übernachtung: Hotel de Bretagne in Fougères, EUR 53 pro Nacht inkl. Frühstück

Rainer:
Dieses Thema ist "geschlossen", d.h. normale Anwender können hier keine Kommentare schreiben (ich weiß nicht einmal, ob der Ersteller selbst noch schreiben kann). Ist das Absicht, oder hast Du Dich verklickt aus Versehen? Ich würde es als Moderator ansonsten wieder freischalten, denn sonst ist der Bericht ja hier schon zu Ende?! Ich schalte mal frei, kann ich immer noch wieder ändern, wenn es doch Absicht war (aus welchem Grund auch immer).

Rainer

Ilona:
Ich habe gerade im Willkommensthread geschrieben  :zwinker:, dass ich hier nicht kommentieren kann. Danke Rainer fürs Freischalten.

Vielleicht kannst du zwischen den einzelnen Bilderlinks noch Leerzeilen einfügen, dann sind die Bilder nicht so aufeinander gestapelt  :cool2:.

Ansonsten: Wunderbare Eindrücke lieferst du da :beifall:.

Andrea:
Wow, du legst ja schnell los. Ich freue mich auf die Reise in die Bretagne mit euch, auch wenn es schon den ersten (und hoffentlich letzten) Stolperstein gibt. Hat sich das Hotel denn mal dazu geäußert, warum der Check in erst so spät möglich war?

Christina:
Sorry - ich wollte den Thread natürlich nicht gleich wieder schließen! Keine Ahnung, was ich da falsch gemacht habe, ich muss eigentlich nur auf "Schreiben" klicken, wenn ich fertig bin mit meinem Text oder gibt es da noch mehr zu tun?

@Rainer: danke fürs wieder öffnen.

Bei den Bildern mache ich nächstes Mal eine Leerzeile dazwischen.

@Andrea: wir waren so müde und deshalb froh, dass wir endlich ins Zimmer konnten, da habe ich mir nicht die Mühe gemacht, nachzufragen. Ich kann zwar Französisch, es läuft aber nicht so einfach wie Englisch, außerdem war der Besitzer überhaupt nicht gesprächig und geändert hätte es ja auch nichts mehr.

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