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Hamburg und ein bisschen Ostsee im Sommer 2018

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Susan:
Wusste gar nicht, dass die Kirchtürme (jetzt) auch Aufzüge haben. Zugegeben, lang ist's her, doch erinnere mich noch gut an den gruseligen Aufstieg über ausgelatschte Holzstufen durch die man tief runter sah...  :o

Das Rathaus von innen kenne ich auch noch nicht, schaut ja recht prunkvoll aus. Und so leer habe ich Hamburg auch selten erlebt

Christina:
Also die Hanseaten waren zumindest, wenn man den Füllstand der Öffis morgens und abends betrachtet nicht im Urlaub, da war es nämlich immer gesteckt voll. Aber die waren ja tagsüber arbeiten und daher nicht auf den Bildern. Abends an der Alster war es auch immer sehr voll mit Hanseaten beim Joggen usw. Aber Touristen gab es eben zum Glück nicht viele, nur rund um den Hafen und auf den Hafenfähren war es immer voll. Aber z.B. bei den Kontorhäusern, die m.M. nach auch zu den Top Sehenswürdigkeiten von Hamburg zählen, war es wirklich menschenleer, war schon fast unheimlich.
Beim Mittagessen war ich eigentlich nie alleine, im Gegenteil, im Ti Breizh war ich etwas früher dran, als die meisten, nach dem Foto waren dann alle Tische besetzt.

Aber unterm Strich war ich sehr zufrieden, dass es nicht so voll war, wie ich erst befürchtete wegen der Sommerferien. Ich denke, Städtereisensind eher im Herbst und Frühjahr angesagt.

Christina:

--- Zitat von: Susan am 25. November 2018, 20:51:06 ---Wusste gar nicht, dass die Kirchtürme (jetzt) auch Aufzüge haben. Zugegeben, lang ist's her, doch erinnere mich noch gut an den gruseligen Aufstieg über ausgelatschte Holzstufen durch die man tief runter sah...  :o


--- Ende Zitat ---

Das sind, glaube ich, auch die ersten Kirchtürme für mich, die einen Aufzug hatten, ich war echt begeistert. Gar nicht unbedingt wegen der Anstrengung beim Hochgehen, sondern eher, wie du auch schreibst, weil das oft sehr unangenehm bis gefährlich ist mit ausgetretenen Stufen und bei Gegenverkehr.

Christina:
5. Tag – Samstag, 21.07.

Nach drei Tagen Stadt pur und intensiv kommt mir das Wochenende gerade recht, es etwas langsamer angehen zu lassen und ein bisschen Natur in das Besichtigungsprogramm einzubauen.

Daher ist die erste Station heute der große Hamburger Park Planten un Blomen. Dort schaue ich mir das tropische Schauhaus, den japanischen Landschaftsgarten, den Rosengarten und den See an, am letzteren mache ich zum Abschluss des Besuchs gegen 11.30 Uhr eine Kaffeepause.













Weiter geht’s mit der U1 ins Grindelviertel, ehemals jüdisches Viertel (wobei es auch heute noch bzw. wieder jüdische Einrichtungen gibt), heute Univiertel.



Zum Mittagessen gibt es einen Burger bei Otto’s Burger,



dann geht’s weiter zu verschiedenen Gebäuden der Hamburger Universität, wobei auch hier mal wieder umfangreiche Baustellen das Besichtigungsvergnügen stark einschränken, der Dammtorbahnhof, der laut Reiseführer der schönste Bahnhof Hamburgs sein soll, fällt dem Baustellenwahnsinn ganz zum Opfer.




Wieder am Ausgangspunkt U1 Haltestelle Hallerstrasse angekommen, fahre ich mit U1 und U3 zur Sternschanze. Das ist also das Schanzenviertel – gefühlt alle Hamburger, die sich für «hip» halten, sind hier heute am Samstagnachmittag unterwegs und bummeln durch kleine Boutiquen und bevölkern die vielen Cafés. Dazwischen sitzen in den Hauseingängen viele «Punks» (ist das noch die richtige Bezeichnung?), was mich an meine Studentenzeit in Augsburg in den 90igern erinnert, ich wusste gar nicht, dass die heute immer noch existieren. Es scheint kein Haus zu geben, bei dem nicht die gesamte Erdgeschossfassade mit Graffitis bemalt ist. Fotos mache ich fast keine, das von der (renovierten) Roten Flora muss aber sein.



Nach einer Pause mit Latte Macchiato und Karottenkuchen im Café Gretchens Villa, fahre ich mit U2 und U1 ab Messehallen bis zur Station Klosterstern. Von dort spaziere ich an der nördlichen Außenalster entlang bis zurück zu meinem Apartment, wo ich gegen 18.30 Uhr ankomme.




Wetter: überwiegend leicht bedeckt, teilweise sonnig, ca. 28° C

Paula:
in botanische Gärten gehe ich besonders gern. Hamburg hat ja wirklich viel zu bieten! Das Schanzenviertel mit den ultralinken Chaoten ist dann eher der Kontrapunkt, ich bin froh dass wir sowas in München nicht haben. Wobei eine kleine Zahl Linksradikaler gibt es auch, hat mir neulich ein Freund berichtet.

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