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Menschenmassen und Tunnel – Madeira 2024
Paula:
--- Zitat von: Ilona am 03. April 2025, 13:32:26 ---
Auf einen Museumsbesuch verzichteten wir und reihten uns stattdessen für ein Bild in die Schlange der Selfiejünger ein. Wie man unschwer erkennen kann, sind sowohl die Hände, als auch die Cojones ähm Testiculos schon ziemlich abgegriffen :totlach:. Keine Ahnung, ob das Anfassen der Kronjuwelen Glück oder Reichtum beschert. Ich hab’s nicht getestet.
--- Ende Zitat ---
Mensch Ilona, jetzt wärst du vielleicht steinreich ;D
Scherz beiseite: auf deinem Fischteller liegt ja eine Banane, ist das so eine Anans Banane? Ich sags ja: Reisen bildet, von Ananas Bananen habe ich noch nie gehört...
Ilona:
--- Zitat von: Paula am 05. April 2025, 08:43:02 ---Mensch Ilona, jetzt wärst du vielleicht steinreich ;D
--- Ende Zitat ---
Nächstes Mal greife ich mit vollen Händen nach dem Reichtum :totlach: .
--- Zitat von: Paula am 05. April 2025, 08:43:02 ---Scherz beiseite: auf deinem Fischteller liegt ja eine Banane, ist das so eine Ananas Banane? Ich sags ja: Reisen bildet, von Ananas Bananen habe ich noch nie gehört...
--- Ende Zitat ---
Das sind tatsächlich ganz normale gegrillte Bananen, die auf Madeira wachsen. Der Degenfisch wird meistens mit einer Banane und/oder Maracujasauce angerichtet.
Die Ananas Banane (Monstera deliciosa) wächst auf Madeira wie Unkraut in den Gärten. Im Mercado durften wir sie probieren. Unter der wabenähnlichen Hülle wurde mit dem Messer ein Stück herausgeschält und uns auf den Handrücken gelegt. Es schmeckte sehr lecker, war uns aber zu teuer (zwischen 8,50/Stk und über 20 €/kg). Tage später im Norden der Insel wurden zu 2,50 € Früchte von einer Bäuerin verkauft. Ganz begeistert nahm ich eine mit und zerlegte sie abends. Leider war die unreif und ich hätte mir am liebsten den Mund mit Seife ausgewaschen. Der ganze Mund wurden binnen Sekunden taub und brannte wie Feuer. Gut, dass ich nur ein kleines Stück kostete. Da wusste ich auch noch nicht, dass die unreife Frucht giftig ist. Der Rest wanderte daraufhin in den Mülleimer.
Ich habe ein Video dazu gefunden. Wir kauften übrigens einen Ableger, doch er trieb nicht aus.
Ilona:
20.09.24 – Monte
An dem Tag sollte es auf den Hausberg Funchals, dem Monte gehen. Das geht am einfachsten, jedoch nicht am schnellsten, mit der Seilbahn.
Wir parkten den KIA im Parkhaus neben der Talstation, kauften Tickets und reihten uns in die lange Schlange der Wartenden ein. Nach 30 Minuten kamen wir an die Reihe
und schwebten über die Häuser auf 600 Höhenmeter in eine etwas kühlere Region. Ich möchte mir nicht vorstellen, wie lange man ansteht, wenn die Kreuzfahrer in Scharen einfallen.
Oben angekommen orientierten wir uns und die Korbschlittenlenker warteten bereits auf Willige.
Auf die rasante Talfahrt verzichteten wir, denn wir wollten als erstes auch zum letzten Kaiser Österreichs, der seine letzte Ruhe in der Kirche von Monte fand.
Danach gingen wir in den tropischen Garten, der bis 1965 zum Monte Palace Hotel gehörte und danach verwilderte.
Seit 1987 ist ein portugiesischer Geschäftsmann und Kunstliebhaber der Eigentümer. Der traumhafte Garten ist in verschiedene Themenbereiche unterteilt.
Man passiert Wasserläufe auf verschlungenen Wegen
und kommt an einer nachgebauten Terrakottaarmee vorbei.
Besonders beeindruckt waren wir von einer großen Halle voller Edelsteindrusen.
Der botanische Garten ist ein Paradies für Pflanzenliebhaber
und Influenzer.
Auch wenn im Herbst die Vegetation in die Ruhephase tritt, sorgt das milde Klima für eine üppige Pflanzenwelt.
Ein besonderer Hingucker und auf jedem Madeira-Prospekt vertreten, ist das geometrisch angeordnete Beet. Da standen wir sehr lange, bis fast keiner mehr durchs Bild lief.
Am Rand des Gartens gibt es eine Aussichtsplattform mit Sicht auf einen der zahllosen Autobahntunnel.
Der Vormittag war vorüber und wir fuhren mit der Seilbahn nach unten. Nicht nur der Hunger, sondern auch das leckere Essen führte uns wieder ins RealmaR. Der Wirt erkannte uns und empfahl frischen Red Snapper. Der Rote Schnapper vom Grill schmeckte ausgezeichnet.
Nachmittags spazierten wir vom Hotel aus auf der langen Promenade in Richtung Funchal.
Auch hier gibt es ein großes Freibad mit Meereszugang.
Wir verweilten einige Zeit bei einem Poncha in einem Café entlang der Promenade. Ein Nachbau der Santa Maria schipperte in dieser Zeit vorbei.
Selbstverständlich waren wir anschließend noch im Pool und auch der Abendspaziergang durch den Fußgängertunnel musste sein.
Übernachtung: Golden Residence
Paula:
Der botanische Garten ist ja fantastisch ^-^ , witzig dass die Terrakottaarmee farbig nachgebaut ist, die Originalfiguren in Xian sind farblos (soweit ich mich erinnere da die Farbe nach der langen Zeit verblasst bzw. abgefallen ist im Sand)
Habt ihr die Schlittenfahrt später noch mal versucht?
Heike Heimo:
Oh, da wart ihr auf Besuch bei uns auf dem Berg und habt an diesem Tag mehr besichtigt, als wir in den 7 Tagen.
Uns war tagsüber zu viel los. Monte wurde richtig geflutet und wenn wir von unseren Touren zurück kamen, war es meist schon zu spät. Wenn die Massen weg waren, herrschte schon fast gespenstische Stille.
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