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WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
Paula:
Was für ein toller Ort! Das ist ja erstaunlich dass es keine Andenkenläden oder Ähnliches gibt, das hätte ich auf jeden Fall erwartet. Die Essenszeiten passen für uns :thumb:
Susan:
24. September Wanderung Barranco de la Hoz
Morgens drehe ich auch hier die Heizung nochmal hoch. Doch schon bald wärmt wieder die Sonne. In Fleece gehüllt können wir sogar draußen frühstücken.
Danach werden die Wanderstiefel geschnürt und der Roller gesattelt. Durch die beeindruckende Felsenlandschaft der Sierra de Albarracin fahren wir nach Calomarde. Dort habe ich nämlich eine Schlucht Wanderung entdeckt. 8)
Am Ortsausgang können wir den Roller abstellen, einen größeren Parkplatz soll es ein Eckchen weiter geben. Ein wenig verwirrt uns die Beschilderung hier; da steht nämlich Cañón de los Arcos. Erst später bemerken wir das gesuchte Schild und vom anderen Ende aus hat der Weg noch einen anderen Namen ::)
Ein breiter Weg führt in das Tal hinein, durch das der Rio de la Fuente del Berro fließt. Oder auch Rio Blanco, da ist man sich nicht ganz einig in den Beschriftungen. Witzig: hier stehen sogar Straßenlaternen am Rand; wenigstens die ersten hunderte Meter.
Der erste markante Wegpunkt ist El Moricacho eine Felsformation mit Röhrenhöhle, der zweite der Blick zum Barranco Mingo Marco.
Zwischendurch kommen wir noch an einem kleinen Staubecken vorbei, das ziemlich zugewachsen ist.
Kurz danach gabelt sich der Weg; rechts geht es den Berg hinauf und später an den Felsen entlang, links am Rio weiter. Ratet mal, wo wir lang gegangen sind ;)
Ist ja nicht so, als gäbe es da keine Herausforderungen ^-^ Bachquerung auf Steinen und wackligem Holzbrett und so einiges an Treppen, hinauf und wieder hinunter..
Nächster Wegpunkt
Cueva de las Albardas
Blick von einer der Gitterbrücken
Wir kommen schließlich zur Pasarelas de Calomarde bei der Puente de Toba. Rio und Weg zwängen sich hier durch eine Klamm, teils auf nur ein Meter Breite. Manchmal müssen wir den Kopf einziehen, einmal gehts sogar nur gebückt weiter. Das Gestein im Durchgang ähnelt einer Tropfsteinhöhle.
Am Ende der Klamm wechseln wir mal wieder die Flussseite. Es geht den Hang hinauf und wenig später wieder eine Treppe hinunter in einen wunderschönen Canyon.
Der weitet sich dann, wir müssen mal wieder über eine Brücke. 8)
Beim Anblick des nächsten Anstiegs streikt Kersten >:D Laut Wanderbeschreibung sind wir zwar erst knapp 2,5 km gelaufen - kann das wirklich stimmen? - doch für uns 60plus hatten die es schon in sich. Vor allem müssen wir ja auch wieder zurück.
Am Fuße des Treppenwegs gibt es einen dicken Baumstamm zum Sitzen. Also
Picknick Pause ;D
Susan:
Alle gestärkt? Dann vamos…
Von der Brücke schnell ein Telefoto von der Kaskade
dann wandern wir auf gleichem Weg zurück nach Calomarde. Die Aussichten werden uns ganz und gar nicht langweilig. ;D
Wieder durch den Canyon und die Treppe hinauf
der Abstieg zur Puente de Toba
und durch die Klamm. Nun sehen wir auch die entsprechende Felsbrücke besser
Weitere Impressionen vom Rückweg
einer der Aufstiege zum oberen Weg
Wir sind schon wieder an El Moricacho vorbei, als mir die Vögel an und über der Felswand auffallen. Sind das etwa Geier?
Nach insgesamt etwa zweiunddreiviertel Stunden sind wir wieder beim Parkplatz. Gegenüber gibt es eine kleine Picknick Area. Da verschnaufen wir kurz und tanken Rhabarberschorle.
Danach düsen wir mit dem Roller zurück nach Albarracín. Drei kleine Stopps müssen noch sein:
Bei der Cascada Batida. Da geht es elend viele Treppenstufen hinunter, wir begnügen uns mit dem Blick von oben
bei El rollo de Calomarde
und beim Supermarkt, Hack und Wein kaufen.
Zurück beim Campingplatz legen wir die Beine hoch; bei Sonne vorm, danach im WoMo
heutige Strecke einfach
Ilona:
Ich liebe :herz: solche Barrancos oder Schluchten, wie sie hierzulande heißen. Diese war besonders sehenswert und es gab sogar noch einen prachtvollen Arch :thumb: .
Die Geier (es sind tatsächlich welche) warten wohl auf Futter. Deshalb mit 60+ bloß keine Risiken eingehen :cool2: .
Wart ihr da ganz alleine unterwegs?
Christina:
Wirklich eine sehr schöne Wanderung, abwechslungsreich mit den Treppen, den Wasserfällen und durch die engen Schluchten und voll scheint es auch nicht gewesen zu sein.
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