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Unterwegs in Down Under
Silvia:
20.08. Dienstag
Fahrt zum Nourlangie - ein Felsmassiv das gekennzeichnet ist durch seine berühmten Aboriginal Felsmalereien. Die dort zu findenden Felsmalereien sind schätzungsweise 20.000 Jahre alt. So lange gilt dieses Gebiet als von den Aboriginal bewohnt. Da bis vor wenigen Jahrzehnten hier noch Menschen lebten, gehören diese Felsen zu den ältesten durchgehend benutzten menschlichen Behausungen.
Kurze Wanderung zu den Felsen mit sehr unterschiedlichen Malereien.
Das hier ist mit die bekannteste Zeichnung. Die oberen 3 wurden 1964 von einem Mann des Badmardi Clans ergänzt, der Nayambolmi hieß.
In der Regenzeit steht hier überall das Wasser.
Vom Gunwarddegwardde Lookout schaut man weit ins flache Land hinüber zum Steilabbruch des Arnhem Land, allerdings gegen die Sonne, deswegen nur ein Foto vom Nourlangie-Felsen.
Dann kurze Fahrt zu dem nahegelegenen Billabong mit vielen Vögeln.
Dann geht’s zum Visitor-Center und frühe Mittagspause.
Weiter Richtung Ubirr mit Zwischenstop am Cahills Crossing. Hier sollte niemand vorausgehen um zu testen wie tief die Furt ist.
In Ubirr dort zuerst zu den Malereien. Die meisten der Gemälde in der Hauptgalerie stammen aus der Süßwasserperiode und sind größtenteils im Röntgenstil gemalt. Hier werden Nahrungsressourcen der Aborigines dargestellt, zum Beispiel Barramundi, Wels, Saratoga, Waran, Schlangenhalsschildkröten und Wallabys. Beuteltiere sind die häufigsten Motive in der Kunst der Aborigines.
Mehrere Meter über dem Boden befindet sich eine Zeichnung eines Beutelwolfes, einer heute als ausgestorben geltenden Art welche das größte fleischfressende Beuteltier der Neuzeit war.
Dann hoch zur Aussicht – GENIAL! Ein 360° Blick: Auf die eine Seite in das Hochplateau mit Felsen.....
.... und auf der andere Seite dehnt sich das Wetland aus und leuchtet saftig grün.
Hier könnte ich noch länger sitzen, aber leider heißt es zurück zum Bus. Ich bin mir aber ziemlich sicher, das ich nochmal auf den Ubirr klettern werde ;D
Wir verlassen dann den Kakadu schon wieder, ich freue mich schon darauf hierher zurück zukommen.
Stop am Barker Hut – und hier entdecke ich ein Magnum Pfefferminz - boah lecker!! Vorbei an riesigen Mangoplantagen geht’s Richtung Darwin.
Abends gibt es schon die Koffer um zu packen. Ich schmeiß alles nur in meinen großen Packsack rein und fertig. Meine lieben Mitreisenden versorgen mich und Franzi (sie bleibt ebenfalls noch im Lande) mit allem möglichen, von Waschpulver bis zu nicht ausgenutzte Telefonkarten. Obwohl uns die Mücken ärgern sitzen wir noch lange draußen und quatschen – schließlich ist es für die anderen der letzte Abend.
Heiko:
Jetzt gings ja hier Schlag auf Schlag und ich hinke etwas hinterher. Und die Rotel-Reise ist auch schon wieder zu Ende.
Der Canyon gefällt mir sehr gut und eigentlich freue ich mich jetzt auch auf die Paddeltour, obwohl sie ja anscheinend doch nicht so toll wird :o.
Und gut dass du uns vor dem Furttiefen-Test gewarnt hast, wäre ja nicht ganz ungefährlich geworden :).
Andrea:
Ich stelle fest: Die Rotel-Tour durch Australien ist viiiiel zu kurz! Gut, dass du uns noch mitnimmst zu einer "Silvia-Runde"! :)
Ilona:
Ich bin jetzt auch hinterher geeilt und nicht nur der Schlange, sondern auch dem Krokodil in der Furt ausgewichen :kroko: :verpiss:.
Noch eine Frage zum Kuchen ;): Hat der den Geburtstagskuchen gekauft oder ist ein Backofen an Bord?
Flicka:
Die letzten Tage habe ich in einem Rutsch durchgelesen und könnte fast die Sonne und das Wasser auf der Haut prickeln fühlen, wenn ich nicht so von den Schlangen- und Krokodilzähnen abgelenkt wäre, die mich gerade beknabbern.
Eine traumhafte Reise, und ich bin auch froh, dass du uns noch auf eine Extra-Runde mitnimmst. :)
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