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Unterwegs in Down Under

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Shadra:


Stehen die Schilder dann ringsum so einem See oder muss man Glück haben, um von der richtigen Seite zu kommen um gewarnt zu werden??

Silvia:

--- Zitat von: Shadra am 14. Oktober 2013, 23:14:13 ---Stehen die Schilder dann ringsum so einem See oder muss man Glück haben, um von der richtigen Seite zu kommen um gewarnt zu werden??

--- Ende Zitat ---

Die Schilder stehen an den Zufahrten und Wegen kurz vor den Gewässern. Wenn man auf den Wegen, Pfaden bleibt kann man sie eigentlich nicht übersehen. Außerdem sollte man sich ja sowieso immer erkundigen, da sich die Krokodilgefahr z.B. in der Regenzeit drastisch erhöht.




und dann machen wir doch gleich weiter:




26.08. Montag


Heute steht ein Fahrtag an, aber eilig habe ich es nicht und so komme ich erst kurz vor 9 Uhr in die Hufe. Es geht zurück auf den Stuart Highway und runter nach Pine Creek.


Der Ort war, bis zur Jahrhundertwende, einer der Hauptorte der Minenindustrie im nördlichen Australien und die Spuren sind heute noch zu besichtigen. Im Dezember 1870 entdeckten Arbeiter bei Bohrungen zum Bau der Telegrafenmasten Gold. Im folgenden Jahr verwandelte sich Pine Creek fast über Nacht und war Zentrum des fanatischten Goldrausches der Region. Das Eleanor Goldfield wurde Ende 1872 eröffnet und im folgenden Jahr das Union Goldfield. Damit war Pine Creek die bedeutenste Fundstelle für Gold im Norden und die Stadt wuchs schnell. 
Das Oberflächengold war schnell abgebaut, und um die Minen am Laufen zu halten wurden viele Asiaten geholt um für wenig Geld zu arbeiten. Mitte 1880 lebten über 2.000 Chinesen in Pine Creek.



Im öffentliche Miners Park sind einige rostige Relikte aus vergangenen Goldgräberzeiten ausgestellt. 





















Eine steile kleine Straße führt auf einen Hügel. Hier hat man von einer Plattform aus einen schönen Blick hinunter auf die Seen einer neueren Tagebaumine. Der Ausblick in die andere Richtung über die Stadt ist im Laufe der Jahre ziemlich zugewachsen. Man kann noch in ein paar alte, mit Gittern zugedeckte Schächte schauen.








(Irgendwo muss es ein Oldtimer-Treffen geben, ist nicht der einzige dem ich begegnet bin)         -




Dann geht’s ..“ohn the road again.“ Mit Musik und Fotoversuchen aus dem fahrenden Auto für Roadtrains, Zügen und Oldtimern vergeht die Zeit und ich lande in Kathrin.













Als erstes ins Vistor-Center (für Internet) und dort auch gleich für Mittwoch die Kanutour gebucht. Dann nach etwas einkaufen und bummeln, dann geht’s am frühen Nachmittag weiter.




Es geht in den Elsey NP. Der 13.840 ha große Park mit wunderschönen Spazierwegen entlang des Oberlaufs des Roper River ist weniger bekannt unter dem Namen Elsey National Park, sondern unter dem Namen Mataranka (von den Thermalquellen).



Dort bis zum Ende des John Hauser Drive und im Jalmurark Campground beim 12 Mile Yard erst mal das Zelt aufschlagen, dann wieder ein kleines Stück zurück und bei Mularak geht es bei Felsen ab in den Fluss. Hier im Elsey National Park entsteht der Roper River aus dem Zusammenfluss des Little Roper River und des Waterhouse River. Alle drei fliessen in der Trockenzeit gemächlich daher und bilden immer wieder Tümpel, Kaskaden und kleine Staudämme.










Wieder einmal habe ich die Badestelle ganz für mich allein.












Noch ein Stop an einer alten Pferchanlage zum Tränken, so wurde sichergestellt, das sich die Tiere nicht gegenseitig erdrücken und jedes ans Wasser kommt.













Dann geht’s zurück zum Zelt. Für den Sonnenuntergang verläuft hier der Fluss leider nicht optimal.





Andrea:
Hier gefällt´s mir, hier bleibe ich.  :) :) :)

Heiko:
Die Flusspools gefallen mir auch sehr gut  :thumb:, obwohl ich wohl nicht darin baden wollte. Aber du nutzt wohl jede Möglichkeit zur Erfrischung  :).

Ilona:

--- Zitat von: Heiko am 15. Oktober 2013, 10:04:25 ---Aber du nutzt wohl jede Möglichkeit zur Erfrischung  :).
--- Ende Zitat ---

Silvia hatte schließlich keine Aircondition im Zelt  :zwinker: :toothy9:.

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