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Japan im Oktober 2014 oder wie umgeht man den Taifun Vongfong
Andrea:
Ich habe nun den Bericht von Sylwia gelesen. Also Japan wird immer interessanter für mich! Freue mich jetzt noch mehr hier auf die Fortsetzung.
andi7435:
Tag 3 4.10.2014 – Nikko
Heute stand der Besuch der Stadt Nikko (gegründet ca. 766) mit seinen Tempelanlagen auf meinem Besuchsprogramm. Die Stadt liegt ca. 150km nördlich von Tokyo und ist Weltkulturerbe.
Den Tourtip habe ich aus dem 1. Reisebericht übernommen und fast 1:1 umgesetzt.
Los ging es heute wieder mit den Shinkansen. Statt Zustieg auf dem Bahnhof Tokyo, bin ich mit der U-Bahn bis zur Station Ueno gefahren und dort dann zugestiegen. 8:56Uhr fährt der letzte Shinkansen der einen vernünftigen Anschluß in Utsunomiya garantiert. Beim Verlassen des Shinkansenbereich werde ich schon von einem älteren Mann gefragt, ob er mir helfen kann. Er erklärt mir, das er Volontär ist und drückt mir einen Zugfahrplan und einen Infoplan in die Hand und zeigt mir, wo mein Zug abfährt. Mit der JR Nikko Line fährt man bis zur Endstation Nikko. Diese erreicht man nach ca. 40 Minuten.
Im Bahnhof von Nikko kann man sich ein Tagesticket für den Bus für 500 Yen kaufen. Das habe ich auch gemacht und hatte somit auch keinen Streß beim Bezahlen. Der Bus fährt ca. aller 10 Minuten und ist rot und mit World Heritage gekennzeichnet. Je nachdem welchen Bus man bekommt, wird man an unterschiedlichen Tempeln oder Schreinen rausgelassen. Am Besten bis Endhaltestelle fahren oder einfach den Touristen nach.
Mein Bus fuhr bis zum Taiyuan Mausoleum und Tempel.
Dort habe ich dann erst mal meine Mitfahrer sich verteilen lassen. Deshalb ein Wort zum Wetter. Heute war es bedeckt, aber nach wie vor noch angenehm warm.
Als Erstes fiel mir diese Mutter mit Ihrem Kind auf. Diesen sollte ich noch an anderen Stellen wiedertreffen. Von Ihnen wurden professionelle Fotoaufnahmen gemacht. Wofür weiss ich aber nicht.
Als Erstes besuchte ich den Futarasan-Schrein der auch mit zum Weltkulturerbe zählt.
Hier wurden Zettel angebracht, scheinbar mit Wünschen darauf. Dann mussten die Leute in einer Bestimmten Reihenfolge mehrmals durch den Reifen laufen. Das erinnerte mich mehr an ein Kinderspiel.
Einige Aufnahmen von der Innenanlage.
Hier fand auch eine Hochzeit statt. Hier stellte man sich zu einen Gruppenfoto auf.
Auf den Weg zum nächsten Besuchspunkt kam ich wieder an den 2 Damen vorbei.
Jetzt ging es zum Taiyuan Mausoleum. Hier auch wieder einige Bilder.
An diesen Tag habe ich etwas bedauert, dass ich keine Reiseleitung dabei hatte, die mir bestimmte Sachen erklären konnte bzw. auch die Geschichte Japans etwas näher bringen konnte.
Dann ging es durch einen Wald zum Tosho-gu-Schrein. Gleich am Eingang steht eine fünfstöckige Pagode.
Die Anlage wird zur Zeit restauriert.
Der heilige Stall
Die Schnitzereien am Heiligen Stall zeigen die 3 weisen Affen (schaue, höre und sprich nicht Böses)
Eines der drei heiligen Speicherhäuser
Weitere Aufnahmen innerhalb der Anlage.
Vom Künstler der die Elefanten geschaffen hat, wird behauptet, dass er nie welche gesehen hat
Hier gibt es auch noch die Schnitzerei mit der schlafenden Katze. Leider sind die Aufnahmen total verwackelt und deshalb kann ich diese nicht zeigen. Der Menschenauflauf hier war enorm.
Hier geht es die Straße hoch zum Tosho-gu-Schrein. Rechts befindet sich der Eingang zum Rinnouji Tempel. Dort wurde aber noch fleißig restauriert und damit war auch nichts weiter zu sehen.
Dann ging ich weiter Richtung Hauptstraße. Dort befindet sich die Shinkyobrücke. Diese soll eine der schönsten Holzbrücken Japans sein.
Danach ging es mit den Bus wieder bis zum Bahnhof. Da der nächste Zug erst in einer knappen Stunde losfuhr, bin ich noch in ein nettes Cafe eingekehrt.
Dann ging es mit der Nikko-Line und den Shinkansen wieder bis nach Ueno. Dort bin ich noch etwas um den Bahnhof spaziert. Dort gibt es in den vielen kleinen Seitenstraßen einen Markt, der auch irgendwie sortiert war. War ganz interessant anzuschauen und sogar an einen Love Hotel bin ich vorbeigekommen.
Am Abend habe ich im Internet dann das erste Mal von dem Taifun gelesen, der Japan morgen erreichen sollte.
Andrea:
Die japanische Kultur und Bräuche sind irgendwie geheimnisvoll. Sehr fremd. Aber dein Bericht macht weiterhin neugierig!
Paula:
Ich könnte tagelang durch solche Tempel spazieren ohne mich zu langweilen und die Holzbrücke ist wirklich wunderschön :)
Hoffentlich trifft dich der Taifun nicht...
andi7435:
Tag 4 5.10.2014 Tokyo – Kyoto
Heute sollten die ersten Ausläufer des Taifuns Vongfong Japan erreichen. Für mich stand heute ein Ortswechsel an. Das Ziel war Kyoto, ca. 500km von Tokyo entfernt. Als erstes war der Wettercheck angesagt. Es war warm, aber es regnete schon in Tokyo. Mir kam es zwar nicht so heftig vor, trotzdem war ich leicht durchnässt als ich die U-Bahn erreichte. Was mir auf dem Weg zur U-Bahn aufgefallen ist, viele Japanerinnen hatten Gummistiefel an. Sicherlich praktisch bei dem Wetter. Mein Shinkansen fuhr pünklich los und erreichte nach ca. 2,5h Kyoto. Glücklicherweise hörte es ca. 50km vor meinen Ziel auf zu regnen. Das machte Mut, mein Besichtigungsprogramm auch zuschaffen. Check-in Zeit im Hotel war erst 16:00Uhr, aber das Gepäck konnte ich schon vorher abgeben.
Mein heutiges Ziel war die Burg Nijo. Sie befindet sich nur 2 U-Bahnstationen vom Hotel entfernt. Man muss aber einmal umsteigen.
Die Burg wurde vom Shogun Tokugawa Ieyasu Mitte des 16. Jahrhunderts errichtet.
Das Eingangstor zum Ninomaru-Palast
Was auf den Holztäfelchen steht, kann ich euch leider nicht sagen. Genau so wenig den Zweck.
Karamon-Tor
Hier geht es auch in den Palast hinein. Leider darf man im Inneren keine Fotos machen.
Danach ging es in den angrenzenden Garten.
Hier sieht man den Palast von der Seite.
Anschliessend ging es zum Hotel zurück. Nach dem Bezug des Zimmers bin ich noch etwas in den Geschäften bummeln gewesen. Zum Abend gab es wieder eine Ramensuppe für mich. Das war die Beste die ich in Japan hatte.
Heute hat mich der Taifun nicht weiter gestört. Was wird aber morgen werden? Geplant ist der Ausflug nach Himeji.
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