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Welche Reise war die Initialzündung ?
Horst:
Hallo zusammen,
wir haben hier ja alle eines gemeinsam - wir sind reiseverrückt. :)
Die meisten von uns waren ja vielleicht schon in jungen Jahren mit den Eltern irgendwo unterwegs aber der Unterschied zu unserer "Spezies" und Leuten die einmal im Jahr zum Sonnenbaden nach Mallorca oder zum Angeln nach Dänemark fahren muss irgendwann einmal durch ein Reiseerlebnis ausgelöst worden sein wo man schon auf der Heimfahrt dachte - das will ich wieder haben. :)
Um Euch noch ein bisschen besser kennen zu lernen würde mich interessieren welche Reise bei Euch den Reisevirus ausgelöst hat ?
Hatchcanyon:
--- Zitat von: Horst am 23. Juni 2013, 12:06:40 ---Um Euch noch ein bisschen besser kennen zu lernen würde mich interessieren welche Reise bei Euch den Reisevirus ausgelöst hat ?
--- Ende Zitat ---
Keine wirkliche Ahnung.
Vielleicht mit 16 die Radtour mit einem Kumpel nach Österreich in die Alpen oder die im folgenden Jahr alleine (auch Rad) bis nach Norditalien.
Diese hier war jedenfalls für die USA der Starter.
Gruss
Rolf
Ilona:
Bei mir war es vor 28 Jahren die erste USA-Reise. Ich habe damals mit einem Achterbahn verrückten Freund, laut Guinness-Buch die höchste, schnellste und längste Achterbahn in Vergnügungsparks in Illionois, Ohio und Kalifornien besucht (wobei ich mich in so ein Teil nicht setze). Wir hatten damals von United Airlines ein Ticket für 99 DM !!! und damit konnte man vier Inlandsflüge machen. Wir starteten unsere Tour in Denver (da wohnte seine Tante), flogen einen Tag später nach Chicago, von dort nach Cincinnati und dann weiter nach Los Angeles.
Vom Six Flags Magic Mountain bei L.A. sind wir zurück zur Tante nach Denver mit dem Mietwagen gefahren. Unterwegs im Valley of Fire und verstärkt in Utah ist es dann passiert: Der ROTE-STEINE-VIRUS hatte mich infiziert :happy2:.
Birgit:
Ehrlich, das kann ich jetzt gar nicht mehr so genau sagen. Vor allem gab es bei mir ja auch verschiedene Stufen und Ausprägungen meiner "Reisemeise".
Als Kind in irgendwelchen Mittelmeerurlauben fand ich es einfach toll und faszinierend fliegen zu dürfen und woanders auszusteigen, tolles Wetter zu haben und jeden Tag ins Wasser gehen zu können. Meistens, wenn wir einen Ausflug gemacht haben (so simple Sachen wie mit dem Taxi in den nächsten Ort in Tunesien fahren und sich keinen Teppich andrehen zu lassen) fand ich das aber schon fast ein bisschen unheimlich.
Dann kamen die ersten Fernreisen mit Mutter und Bruder. Das fand ich einfach furchtbar spannend. Das war so um das Abi herum. Ich glaube, da habe ich erst einmal so richtig kapiert, dass es eine Bereicherung ist mal über den Tellerrand hinausgucken zu können und dass man eine Menge erleben und kennenlernen kann beim Reisen. Das waren aber überwiegend brave Busreisen mit Reiseleitung, alles schön organisiert.
Dann war lange, lange Pause. Als Studentin kam mir das Reisen unvorstellbar teuer vor, Interrail oder mit Rucksack und Zelt zu verreisen habe ich mich nie getraut.
Durch meinen damaligen Partner, einen Marokkaner, war ich dann zwei Mal in Marokko, so richtig Hardcore mit Familienanschluss und Teilnahme an Familienfeiern. Diese Phase ging so über in die ersten selbst organisierten Reisen - Mutter und Tochter mit dem Mietwagen in Jordanien und Syrien, Städtetrips und eben Marokko.
Irgendwie schloss sich eine ziemliche Durststrecke an. In den ersten Jahren im Beruf hatte ich den Kopf zu voll mit anderem und immer noch kein Geld und außerdem einen (neuen) Partner, der erstens zu geizig war für´s Reisen und zweitens ja auch immer Geld verdienen wollte als Selbstständiger, unentbehrlich war und nie weg konnte.
Dann habe ich vorsichtig wieder angefangen, seitdem aber immer auf eigene Faust (zwar manchmal pauschal gebucht, aber ohne Programm vor Ort mitzumachen). In dieser Phase war ich das erste Mal in den USA (NYC) und irgendwann war die USA-Lawine losgetreten, die aber mittlerweile beobachtbar in eine generelle Reiselust umgeschlagen ist.
Was will ich damit sagen? Fernweh und Reiselust hatte ich wohl schon immer, aber eben auf völlig unterschiedlichem Niveau und unter völlig unterschiedlichen Bedingungen, zugegebenermaßen aber immer auch ein wenig "auf der sicheren Seite". Bewundern kann ich nur diejenigen mit mehr Experimentierfreude à la "mit dem Fahrrad durch Afrika", "zu Fuß auf den Himalaya", "Leben mit den Massai" "ein halbes Jahr aussteigen und sich in `wo auch immer` durchschlagen" usw.
Silke:
Ich war auch schon immer vom Reisevirus befallen.
Nur leider war es mir zu DDR - Zeiten nicht vergönnt, weite Reisen zu unternehmen. Aber die möglichen Länder wie Tschechien und Polen waren auch damals schon meine Ziele.
Nach der Wende hatte ich dann durch Kinder und mangelnde Finanzen auch nicht die Möglichkeit, Fernreisen zu unternehmen. Aber wenigstens Italien, Frankreich und Kroatien waren möglich, beschränkte sich aber überwiegend auf Camping am Meer mit einigen Ausflügen.
2001 dann die erste Flugreise in die Türkei. Von da an waren wir (mein neuer Partner und ich) endgültig und massiv vom Virus befallen und es folgten viele weitere Reisen in viele Länder.
An der Infizierung mit dem USA - Virus war mein großer Sohn Schuld. Für uns standen die USA eigentlich gar nicht auf dem Programm, wir waren bis dahin mehr in Asien unterwegs und da gefiel es uns sehr gut, es war preislich günstig und es standen noch viele Ziele auf der Wunschliste.
Er "nervte" allerdings immer, dass er gerne mal in die USA fahren würde und so gaben wir 2008 seinem Drängen nach... Naja, und dann hatte uns dieser Virus auch befallen....
Was nicht heißt, dass es nicht auch regelmäßig nach Asien gehen muss. Im Moment teilen wir es meist, einmal im Jahr nach Asien und einmal in die USA.
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