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Your destinations in 2019?
Silv:
--- Zitat von: Rainer am 27. November 2018, 11:41:41 ---Da ich nächstes Jahr einen runden Geburtstag habe und wir außerdem Silberhochzeit feiern, ...
--- Ende Zitat ---
Ich habe nächstes Jahr auch einen runden Geburtstag und einen Jahrestag. Zwar nicht Silberhochzeit, aber immerhin Rosenhochzeit. ^-^
Da wir ja in den USA geheiratet haben, wollten wir eigentlich den 10. Jahrestag am Ort des Ja-Wortes (Lake Mead) verbringen. Da ich aber noch nicht weiß, wie es hier im Büro weitergeht und ich im Mai 3 Wochen am Stück Urlaub machen kann, haben wir USA erstmal verschoben.
Wirklich geplant ist noch nichts, gedacht haben wir im Mai nochmal nach Kroatien, vorher evtl. ein bisschen Slowenien. Ende August/Anfang September dann nochmal 2 Wochen mit unseren Urlaubsbekannten irgendwo hin, vielleicht wieder an den Lago die Ledro.
Und ansonsten - wie auch Susan schreibt - öfter mal ein Wochenende "kurz" weg. Da können wir mittlerweile ja ziemlich spontan sein.
Birgit:
Dann bleibe besser aus Indien fort.
Dort bist du im Grunde nur sicher, wenn du einen Inder ans Steuer lässt.
Es gibt so viele Regeln, die du nirgendwo nachlesen kannst, so viele Situationen, in denen du keine Schilder hast, die dir helfen können, so viele Situationen, in denen Regeln herrschen, die nicht offiziell sind, z. B.:
In Indien fährt man nach Gehör. Der Schulterblick ist nur ein kleiner Teil der Absicherung vor dem Überholen. Vielmehr muss man hupen, wenn man überholen will, damit der Überholte auf seiner Spur bleibt.
Auf manchen Strecken ist das "Geisterfahren" erlaubt und nicht anders möglich.
Das Recht des Stärkeren gilt. Wartest du an einer Kreuzung höflich ab, stehst du dort bis morgens um 3 der Verkehr nachlässt.
Staatliche Busse haben eine eingebaute Vorfahrt und nehmen sich die ohne Überlegung.
Alkoholisierte Verkehrsteilnehmer hinter dem Steuer, auf dem Fahrrad und als Fußgänger auf unbeleuchteten Straßen nach 20 Uhr sind normal.
Und dennoch gibt es verhältnismäßig wenige Unfälle, vielleicht weil die hinudistischen Fahrer alle einen kleinen Ganesh oder sonstigen Gott im Auto haben, der sie beschützt und dafür auch immer mal ein Blümchen bekommt.
Viel wahrscheinlicher aber ist es, dass die Touristenfahrer ihr Kapital, das eigene Auto, brauchen um zu überleben, ebenso die eigene Gesundheit und Arbeitskraft. Und so ergeht es auch dem Verkehrsteilnehmer auf dem Moped, dem Eselskarren, dem Kamelrücken. Indien ist hart, das wissen die Inder besser als du. Indien muss man sich anvertrauen, sonst hast du an dem Land ohnehin keinen Spaß.
Beate:
--- Zitat von: Birgit am 27. November 2018, 13:54:52 ---Dann bleibe besser aus Indien fort.
--- Ende Zitat ---
Hahaha, genau aus diesen Gründen war ich auch noch nicht in Indien. Nach Deiner Beschreibung würde ich wahrscheinlich keinen zweiten Tag überleben. Ich hätte schon am ersten Tag einen Herzinfarkt. :lach: :lach: :lach:
Beate
Rainer:
--- Zitat von: Beate am 27. November 2018, 12:55:21 ---da habt Ihr ja die beste Reisezeit für den Südwesten gewählt.
--- Ende Zitat ---
Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht! Früher (vor 2008) sind wir immer im Mai/Juni oder eben im Herbst gefahren. Aber seit 2008 spielt Sylvia im Tennisclub und da fangen im Mai die Medenspiele an und Sylvia kann nicht "Nein" sagen.... (mich kostet das manchmal ganz schön Nerven).
Also ging Mai nicht mehr und ruck zuck landet man bei März/April für eine vernünftige Buchung. Ich weiß, dass wir Anfangs unsicher waren, ob es nicht hoffnungslos zu kalt wäre (denn mental ist das ein Sommerurlaub für mich, kein Winterurlaub), aber haben dann herausgefunden, dass es mindestens in Arizona und im Süden (auch Kalifornien und New Mexico) eine sehr schöne Zeit ist. Leider ist aber beispielsweise auch in Santa Fe und den anderen nördlichen Gefilden von New Mexico oft viel zu kalt, das liegt natürlich an der hohen Lage. Da fahre ich aber eigentlich auch sehr gerne hin, aber bei Schnee habe ich da keine Lust drauf. Da muss man also auch Glück mit dem Wetter haben, sonst ist das nichts im März/April.
In Moab hatten wir es zu dieser Zeit allerdings auch schon saukalt, aber meistens ist doch tagsüber ganz angenehm. Aber nicht so selbstverständlich wie im Süden (Palm Springs, Yuma, Tucson usw.), da ist wirklich eigentlich immer schön warm zu der Zeit. Auch in Sedona hatten wir meistens angenehmes Wetter. Aber in Williams beispielsweise kann es knackig kalt sein, ebenso natürlich Flagstaff. Und die Gegend um Holbrook herum, bis Gallup und usw. ist oft extrem windig. Da hat es uns schon mehrfach beinahe die Wagentür abgerissen, da muss man aufpassen, wenn man bei Sturm aussteigt.
Nächstes Jahr ist übrigens Ostern recht spät, so dass wir endlich mal wieder Ostern wieder zuhause sind. Die letzten Jahre waren wir da immer in den USA, aber ich mag Ostern auch gerne zu Hause, ging aber leider nicht. Dieses Jahr ist erst am 21. April Ostersonntag, am Karfreitag landen wir wieder in Deutschland.
Birgit:
Für mich ist März inzwischen auch eine der liebsten Reisezeiten in den Süd-Westen. Es ist wirklich angenehm leer, nachts ist es schön kühl, dennoch kann man tagsüber etwas am Pool abhängen oder im T-Shirt herumlaufen.
Leider waren die USA für mich dieses Jahr ja etwas versaut durch meinen Infekt, auch war es an den ersten Tagen wirklich bitterkalt, aber das Wetter war dann klar und sonnig und es gab nur einen Tag Sauwetter.
Dafür sind die Preise noch nicht explodiert und man bekommt überall leicht Zimmer.
Und ein Tag Frühsommerwetter am Strand von San Diego (wenn es in Deutschland gerade mal darum geht, ob man die Winterjacke gegen eine leichtere Jacke tauscht, ist mir mehr wert als ein knalleheißer Tag am Strand von San Diego, wenn auch in Deutschland Sommer ist.
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