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Und wieder versagt unsere Politik und es wird nicht richtig reagiert
Rainer:
Das stimmt wohl, gestern noch wurde gesagt, das Virus wäre noch nicht in Deutschland, heute morgen war es dann doch schon da.
Inzwischen gibt es allerdings auch mehr Informationen dazu, zum einen ist das Virus bereits in vielen Ländern aufgetaucht, zum anderen ist es aber auch eine willkürliche Behauptung, es sei 70% ansteckender. Die hohe Ansteckungsquote ist durchaus auch auf die allgemein hohe Quote aktuell zurückführbar, ich glaube definitiv nicht, dass wir das Virus seit vielen Wochen auch hier haben und dass es für den Anstieg verantwortlich ist. Das Wetter und die damit einhergehende Virensaison sind ganz offensichtlich Treiber der Ansteckungen und das wird auch noch eine Weile so bleiben resp. sogar zunehmen, Hochsaison für Viren ist typischerweise von Januar bis März. Ist jetzt nur die Frage, wieweit man mit FFP2 Masken und Impfungen dagegen halten kann. Immerhin besteht angeblich keine große Sorge, dass die neuen Medikamente unwirksam sein könnten. Last not least sind Mutationen normal und nicht zu verhindern. Sie können auch in Viren resultieren, die einen harmloseren Verlauf haben.
Übrigens bemerke jetzt nicht nur ich (ich habe dazu die Zahlen vom RKI ausgewertet), dass wir ein Riesenproblem ausgerechnet in den Altenheimen haben. Die Infektionsrate unter den über 80ig jährigen ist bis zu drei mal so hoch und bei den über 90ig jährigen sogar bis zu vier mal so hoch wie unter den jeweiligen anderen Altersgruppen. Und genau diese Patienten sind nachher auf Intensivstation und/oder versterben.
D.h die vulnerablen Menschen stecken sich nicht beim Einkaufen an, sondern im Pflegeheim. Nimmt man das Infektionsgeschehen der Pflegeheime aus der Statistik heraus, hätten wir keine besondere Epidemie, schon gar keine tödliche und mithin keinen Lockdown. Mir ist nach wie vor unbegreiflich, warum da nicht konsequenter die Menschen geschützt werden. Es bleibt zu hoffen, dass die Impfung entscheidend hilft und das bitte zügig!
Silvia:
--- Zitat von: Rainer am 21. Dezember 2020, 12:04:32 ---Übrigens bemerke jetzt nicht nur ich (ich habe dazu die Zahlen vom RKI ausgewertet), dass wir ein Riesenproblem ausgerechnet in den Altenheimen haben. Die Infektionsrate unter den über 80ig jährigen ist bis zu drei mal so hoch und bei den über 90ig jährigen sogar bis zu vier mal so hoch wie unter den jeweiligen anderen Altersgruppen. Und genau diese Patienten sind nachher auf Intensivstation und/oder versterben.
D.h die vulnerablen Menschen stecken sich nicht beim Einkaufen an, sondern im Pflegeheim. Nimmt man das Infektionsgeschehen der Pflegeheime aus der Statistik heraus, hätten wir keine besondere Epidemie, schon gar keine tödliche und mithin keinen Lockdown. Mir ist nach wie vor unbegreiflich, warum da nicht konsequenter die Menschen geschützt werden. Es bleibt zu hoffen, dass die Impfung entscheidend hilft und das bitte zügig!
--- Ende Zitat ---
Wie hast du aus den Zahlen des RKI die Fälle in den Altersheimen rausbekommen? Nicht alle über 80jährigen sind in Altersheimen.
Ich würde auch gerne wissen, wie du die Menschen konsequenter schützen willst? Pflegeheime abriegeln, Pfleger inclusive? Keine Besucher? Ja es gibt Möglichkeiten die Gefahr zu minimieren, aber das Infektionsgeschehen allgemein zu minimieren halte ich für äußerst wichtig!
Wie gesagt - nicht alle über 80jährigen sind in Pflegeheimen... wie z.B. meine Eltern - wir wohnen zusammen in einem Haushalt (wie es bei vielen Familien auf dem Land noch üblich ist)! Was hilft es wenn die z.B. bei Arztbesuchen eine FFP2-Masken tragen und ich den Virus mit nach Hause bringe? Als Busfahrer bin ich permanent auf engem Raum mit vielen Menschen zusammen und ich bin froh das die alle deinen so abfällig genannten "Schlabberlappen" tragen, auch wenn der nur eine kleine Wirkung hat.
Das Problem mit dieser Epidemie ist ja auch die Belegung der Intensivbetten... vor allem da die Betten nicht nach einigen Tagen wieder frei werden für neue Patienten. Meine Schwester (Intensivkrankenschwester - (noch) nicht auf Covid-Station) hat es mir (keine exakten Zahlen, nur grobe Punkte) so erklärt: Kommen an 1 Tag 10 Patienten auf die Intensivstation .... nach 1 Woche: 3 verstorben, 3 wieder selbstständig atmend, 4 weiterhin am Beatmungsgerät und/oder im künstl. Koma.... diese 4 sind aber auch noch in der 2. Woche da, in der 3. Woche, in der 4. Woche und oft noch länger, d.h. die Intensivbetten werden nicht frei für neue Patienten! Man kann auch nicht mit den Fingern schnippen und ausgebildetes Pflegepersonal ist da um mehr Kapazität zu schaffen.
Aus meinem Dorf eine Mutter (49 J, keinerlei Vorerkrankung/bzw. Risikoperson), die seit Ende Oktober auf der Intensivstation liegt, inzw. ist sie täglich ein paar Stunden wach, aber mehr nicht... ihr Vater (über 70) war auch auf Intensiv, hat es aber überstanden und ist jetzt auf Reha.
Horst:
Während man im Frühsommer bei vergleichsweise geringen Zahlen mit dem Holzhammer agiert hat, versäumt man es in diesem Herbst/Winter bei Zahlen die seit Wochen zigfach hoch sind die Reißleine zu ziehen. Alle nicht systemrelevanten Betriebe für ein paar Wochen zu. Der Taschenrechner von Herrn Scholz & Co verhindert das bisher.
Meines Erachtens enstehen in den Betrieben (inklusive Fahrt in den Öffis zur Arbeit) jetzt die entscheidenden Ansteckungen von Leuten außerhalb des häuslichen Umfeldes. Dass die dann auch in Altenheime getragen werden und dort den größten Schaden anrichten wo die gefährdetste Gruppe zusammen ist, ist klar.
Konkret Maßnahme dagegen - wie in der Tagesstätte meiner Mutter - sind neuerdings Schnelltests die an Personal und Pflegebedürftigen durchgeführt werden.
Rainer:
--- Zitat von: Silvia am 22. Dezember 2020, 12:59:28 ---Wie hast du aus den Zahlen des RKI die Fälle in den Altersheimen rausbekommen? Nicht alle über 80jährigen sind in Altersheimen.
--- Ende Zitat ---
Ich habe sie heute einfach nur aus dem Artikel genommen (leider habe ich den Link nicht mehr), der sich auf Zahlen beruft. Allerdings steht im ausführlichen PDF des RKI im Mittwochsdokument (glaube ich, auf alle Fälle nur einmal pro Woche) eine Aufschlüsselung der Infektionen auf "betreute" Menschen (das sind verschiedene Kategorieren, nicht nur Pflegeheime, auch andere Stätten).
Und es gibt auch (auch glaube ich Mittwochs) eine ganz ausführliche Statistik über alle Altersgruppen und deren Inzidenz. Die Aussage aus dem Artikel ist definitiv mit meinen Ergebnissen übereinstimmend, es gibt auch einen Beitrag von Bayern24 auf Youtube, wo das Infektionsgeschehen genau aufgedröselt wird und die kommen auch zu diesem Ergebnis. Die alten Herrschaften in Pflegeheimen stecken sich überproportional viel an.
--- Zitat von: Silvia am 22. Dezember 2020, 12:59:28 ---Ich würde auch gerne wissen, wie du die Menschen konsequenter schützen willst? Pflegeheime abriegeln, Pfleger inclusive?
--- Ende Zitat ---
Nein, ganz konsequent hochwirksame Masken einsetzen und auch unbedingt darauf achten, dass sie richtig aufgesetzt werden. Bei fast jedem Video über Pflegeheime kriege ich die Krise, da sieht man die Leute mit hängenden Papiermasken unter der Nase, die nutzen so überhaupt nichts. Die Bundesregierung hat ein sattes halbes Jahr verpennt und jetzt endlich wenigstens ein paar FFP2 Masken verteilt (die angeblich sehr willkommen waren). Aber es ist hoffnungslos zu spät und immer noch viel zu träge. Ich habe Verständnis dafür, dass das im Frühjahr nicht möglich war, da gab es kein Material. Aber das ist seit Monaten nicht mehr so, trotzdem wird viel zu wenig darauf geachtet, dass die Senioren RICHTIGE Masken RICHTIG tragen. Das ist das A und O dieser Masken. Bis dato hatten die allenfalls eine lasche Alibifunktion, aber geschützt wird da niemand.
--- Zitat von: Silvia am 22. Dezember 2020, 12:59:28 ---Wie gesagt - nicht alle über 80jährigen sind in Pflegeheimen... wie z.B. meine Eltern - wir wohnen zusammen in einem Haushalt (wie es bei vielen Familien auf dem Land noch üblich ist)! Was hilft es wenn die z.B. bei Arztbesuchen eine FFP2-Masken tragen und ich den Virus mit nach Hause bringe? Als Busfahrer bin ich permanent auf engem Raum mit vielen Menschen zusammen und ich bin froh das die alle deinen so abfällig genannten "Schlabberlappen" tragen, auch wenn der nur eine kleine Wirkung hat.
--- Ende Zitat ---
Es ist ja auch viel zu wenig, dass man nur bei einem Arztbesuch "mal" eine FFP2 Maske trägt. Aber immerhin tragen Deine Eltern sie wenigstens und wenn ich es richtig verstehe, sind sie auch noch gesund. Trägst Du nicht auch selbstverständlich nur (mindestens) FFP2 Masken (besser FFP3)? Nur so bist Du geschützt. Und das macht kaum jemand, das halte ich für ein Riesenproblem. Ich habe auch mit einem Deutschen viel diskutiert, der in China lebt und dort die Situation mitbekommt. Der ist zu 100% überzeugt, dass das Infektionsgeschehen deswegen in China im Griff ist, weil die Menschen gewohnt sind, effektive(!) Masken (KN95 in China) zu tragen und keine Schlabberschals ohne Nasenschutz. Hier trägt immer noch kaum jemand eine vernünftige Maske.
--- Zitat von: Silvia am 22. Dezember 2020, 12:59:28 ---Das Problem mit dieser Epidemie ist ja auch die Belegung der Intensivbetten... vor allem da die Betten nicht nach einigen Tagen wieder frei werden für neue Patienten.
--- Ende Zitat ---
Ein Riesenproblem ist offensichtlich auch, dass da jemand (oder gleich mehrere) heftig gelogen hat. Und zwar "von oben nach unten". Man kann leicht nachlesen, dass Deutschland und die Verantwortlichen "auf dicke Hose" gemacht haben, wir hätten 34 Intensivbetten auf 100.000 Personen. Und könnten zusätzlich noch über 12.000 Betten kurzfristig einrichten. Kann man auch beim eigens eingerichteten DIVI nachlesen. Jetzt sind von den 29.000 Betten (die nur angegeben werden durften, wenn es Personal dafür gibt, das war Voraussetzung bei der Erhebung) gerade mal 5.000 von Covid-19 Patienten belegt - eigentlich eine Witznummer. Aber gleichzeitig wird gesagt, dass die Kapazitäten erschöpft sind. Da gibt es leider nur die Lösung, dass da gelogen wurde.
Bei der Gelegenheit sei übrigens darauf hingewiesen, dass dieser Engpass weder neu noch unbekannt ist. Sowohl bei der Grippewelle 2016/2017 als auch in der darauf folgenden Grippewelle 2017/2018 war das Problem mindestens so schlimm (eher schlimmer) wie jetzt in der Corona Pandemie. Die Krankenhäuser waren total überlastet, Patienten konnten nicht mehr aufgenommen werden.
Von November 2016 bis Ende März 2018 sind laut RKI in Deutschland ca. 48.000(!!) Menschen an der Grippe verstorben. In der Saison 2016/2017 waren (jeweils geschätzte) 7 Millionen Menschen erkrankt, in 2017/2018 sogar über 9 Millionen Menschen. Alleine in Deutschland wohlgemerk. An den Spitzentagen im März 2018 sind an einem einzigen Tag über 3.900 (sogar fast 4.000) Menschen verstorben, davon alleine bis zu 1.600(!) an Grippe. Pro Tag, wohlgemerkt.
Und bei den allfälligen Hitzewellen im Sommer sterben auch nochmal zusätzlich innerhalb von 14 Tagen bis zu 10.000 Menschen mehr an der Hitze, bis zu 1.000 am Tag. Bei mehreren Hitzewellen entsprechend ein vielfaches davon. Kann man sehr schön an den Statistiken von destatis sehen (Excel Sheet wird zum Download angeboten).
--- Zitat von: Silvia am 22. Dezember 2020, 12:59:28 ---Man kann auch nicht mit den Fingern schnippen und ausgebildetes Pflegepersonal ist da um mehr Kapazität zu schaffen.
--- Ende Zitat ---
Natürlich nicht - aber man hatte satte 8 Monate Zeit, etwas zu veranlassen. Aber mit der Einstellung "ach das geht ja sowieso nicht", geht es in der Tat sowieso nicht. Ich bin zu 100% überzeugt. dass man sowohl mehr Personal als auch spezielle Stationen innerhalb eines halben Jahres hätte bekommen können. Vielleicht nicht perfekt, aber das Bessere war immer schon der Feind des Guten. Nur wenn man gar nichts versucht (und stattdessen eine Lüge aufrecht erhält, die dann doch am Ende herauskommt), dann schafft man auch nichts. Von nichts kommt auch nichts.
Und die ganzen Versprechungen, bessere Arbeitsbedingungen, mehr Lohn usw. - da ist ja offensichtlich auch nichts von übrig geblieben. Da muss man sich nicht wundern, dass die Leute nicht Schlange stehen um den Beruf des Pflegers auszuüben. Da gibt man lieber der Lufthansa 9 Milliarden Euro, damit die Vorstände sich weiterhin uneingeschränkt ihr total überzogenes Gehalt gönnen können - der Steuerzahler zahlt's.
Silvia:
--- Zitat von: Rainer am 22. Dezember 2020, 15:58:19 ---
--- Zitat von: Silvia am 22. Dezember 2020, 12:59:28 ---Ich würde auch gerne wissen, wie du die Menschen konsequenter schützen willst? Pflegeheime abriegeln, Pfleger inclusive?
--- Ende Zitat ---
Nein, ganz konsequent hochwirksame Masken einsetzen und auch unbedingt darauf achten, dass sie richtig aufgesetzt werden.
--- Ende Zitat ---
Nur das Masken alleine nicht 100%ig vor der Ansteckung schützen. Grad im Pflegebereich wird nun mal mit sehr engem Körperkontakt gearbeitet.
--- Zitat von: Rainer am 22. Dezember 2020, 15:58:19 ---
--- Zitat von: Silvia am 22. Dezember 2020, 12:59:28 ---Wie gesagt - nicht alle über 80jährigen sind in Pflegeheimen... wie z.B. meine Eltern - wir wohnen zusammen in einem Haushalt (wie es bei vielen Familien auf dem Land noch üblich ist)! Was hilft es wenn die z.B. bei Arztbesuchen eine FFP2-Masken tragen und ich den Virus mit nach Hause bringe?
--- Ende Zitat ---
Es ist ja auch viel zu wenig, dass man nur bei einem Arztbesuch "mal" eine FFP2 Maske trägt.
--- Ende Zitat ---
Nunja, das ist die einzige Gelegenheit wo sie das Haus verlassen und mit anderen zusammenkommen, außer dem täglichen Spaziergang
--- Zitat von: Rainer am 22. Dezember 2020, 15:58:19 ---Trägst Du nicht auch selbstverständlich nur (mindestens) FFP2 Masken (besser FFP3)? Nur so bist Du geschützt.
--- Ende Zitat ---
Nicht beim Fahren und wie gesagt, ist kein 100% Schutz, ich kassiere, helfe beim Einsteigen (Rollator, Kinderwagen, Einkaufstrolly), reinige den Bus, übernehme auch nen Bus vom Kollegen.. es gibt hunderte Möglichkeiten mit einem falschen Griff sich anzustecken, auch wenn ich natürlich versuche es so gut wie möglich zu minimieren.
--- Zitat von: Rainer am 22. Dezember 2020, 15:58:19 ---
--- Zitat von: Silvia am 22. Dezember 2020, 12:59:28 ---Das Problem mit dieser Epidemie ist ja auch die Belegung der Intensivbetten... vor allem da die Betten nicht nach einigen Tagen wieder frei werden für neue Patienten.
--- Ende Zitat ---
Ein Riesenproblem ist offensichtlich auch, dass da jemand (oder gleich mehrere) heftig gelogen hat. Und zwar "von oben nach unten". Man kann leicht nachlesen, dass Deutschland und die Verantwortlichen "auf dicke Hose" gemacht haben, wir hätten 34 Intensivbetten auf 100.000 Personen. Und könnten zusätzlich noch über 12.000 Betten kurzfristig einrichten. Kann man auch beim eigens eingerichteten DIVI nachlesen. Jetzt sind von den 29.000 Betten (die nur angegeben werden durften, wenn es Personal dafür gibt, das war Voraussetzung bei der Erhebung) gerade mal 5.000 von Covid-19 Patienten belegt - eigentlich eine Witznummer. Aber gleichzeitig wird gesagt, dass die Kapazitäten erschöpft sind. Da gibt es leider nur die Lösung, dass da gelogen wurde.
--- Ende Zitat ---
Das ist keine Lösung, sondern nur eine Schlußfolgerung, die niemandem hilft
--- Zitat von: Rainer am 22. Dezember 2020, 15:58:19 ---Bei der Gelegenheit sei übrigens darauf hingewiesen, dass dieser Engpass weder neu noch unbekannt ist. Sowohl bei der Grippewelle 2016/2017 als auch in der darauf folgenden Grippewelle 2017/2018 war das Problem mindestens so schlimm (eher schlimmer) wie jetzt in der Corona Pandemie. Die Krankenhäuser waren total überlastet, Patienten konnten nicht mehr aufgenommen werden.
--- Ende Zitat ---
Stimme dir zu, in den letzten Jahren wurde das Gesundheitssystem kaputt gespart und ich kann nur hoffen das sich das ändert, was ich allerdings bezweifle
--- Zitat von: Rainer am 22. Dezember 2020, 15:58:19 ---Von November 2016 bis Ende März 2018 sind laut RKI in Deutschland ca. 48.000(!!) Menschen an der Grippe verstorben. In der Saison 2016/2017 waren (jeweils geschätzte) 7 Millionen Menschen erkrankt, in 2017/2018 sogar über 9 Millionen Menschen. Alleine in Deutschland wohlgemerk.
--- Ende Zitat ---
Grippe 48.000 Tote bei 16 Mio. erkrankten ... Corona (bisher erkrankt in D) 1,5 Mio : 28.000 Tote ..... sag mir wenn ich falsch liege, aber wenn ich die Infizierten x 10 nehme, dann sagt meine Hochrechnung 280.000 Tote (wobei diese Hochrechnung sich auf 28.000 Tote trotz bester Behandlung bezieht)
--- Zitat von: Rainer am 22. Dezember 2020, 15:58:19 ---Und bei den allfälligen Hitzewellen im Sommer sterben auch nochmal zusätzlich innerhalb von 14 Tagen bis zu 10.000 Menschen mehr an der Hitze, bis zu 1.000 am Tag.
--- Ende Zitat ---
Was haben Hitzewellen mit der Situation zu tun? Ja, es sterben jeden Tag Leute, an Hunger, an SMOG, an Lungenkrebs vom Rauchen, bei Verkehrsunfällen .. etc.. es wird ja auch versucht dagegen etwas zu tun...
--- Zitat von: Rainer am 22. Dezember 2020, 15:58:19 ---
--- Zitat von: Silvia am 22. Dezember 2020, 12:59:28 ---Man kann auch nicht mit den Fingern schnippen und ausgebildetes Pflegepersonal ist da um mehr Kapazität zu schaffen.
--- Ende Zitat ---
Natürlich nicht - aber man hatte satte 8 Monate Zeit, etwas zu veranlassen. Aber mit der Einstellung "ach das geht ja sowieso nicht", geht es in der Tat sowieso nicht. Ich bin zu 100% überzeugt. dass man sowohl mehr Personal als auch spezielle Stationen innerhalb eines halben Jahres hätte bekommen können.
--- Ende Zitat ---
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