Die Festungsanlage, die sich aus verschiedenen Bestandteilen (Gräben, Mauern und Galerien) zusammensetzt, wird von einer Balustrade gesäumt. Sie entstand im Mittelalter aufgrund des Grenzcharakters, den die Stadt Ceuta besaß. Nach der Eroberung der Stadt durch die Portugiesen entstanden zwei Mauerwerke sowie mehrere Bastionen, ein schiffbarer Graben und eine Zugbrücke. Heute sind noch die Bollwerke La Coraza Alta, La Bandera und Los Mallorquines erhalten. Eine Besichtigung der Innenräume ist nicht möglich.
Die Kanadier gingen von nun an ihre eigene Runde, schließlich hatte er meine Map fotografiert. Wir gingen zum Hafen weiter, da dort Bootstouren um Ceuta und durch den Festungskanal starten. Da der Kanal jedoch von dem Baggerschiff blockiert war, stand auch kein Ausflugsboot im Hafen.
Bei Lidl um die Ecke holten wir uns zwei Flaschen Wasser, denn so langsam hatten wir Durst. Den Weg zu dem gutbewerteten Restaurant Meson Alberto konnten wir uns nämlich sparen, denn das hat montags Ruhetag.
Übrigens gibt es in der Stadt für Fußgänger zusätzlich zu den Ampeln LEDs am Boden. Das ist für diejenigen (lebens-)wichtig, die ständig aufs Phone schauen.
Wir schlenderten am Stadtstrand Ribera entlang
und durch eine malerische Gasse.
Danach landeten wir in einem iberischen Restaurant in der Altstadt. Das hatte zwar geöffnet, war aber weder vom Service noch vom Essen her berauschend.
Die Front dieses schmucken Gebäudes in der Fußgängerzone gehörte bestimmt zu einem der früheren Klöster.
In der Innenstadt tranken wir noch einen Kaffee, bevor wir uns auf den Rückweg zum Heliport machten.
Die Kanadier trafen wir kurz darauf und die halbe Stunde bis zum Start gab es viel zu erzählen.
Der Heli landete nicht nur pünktlich,
sondern hob auch pünktlich um 17 Uhr ab. Ich hatte wieder den Fensterplatz ergattert

.
Gibraltar kam in Sicht
und kurz danach schwebten wir über Algeciras ein.

Das war ein toller Ausflug nach Nordafrika und von der Enge mal abgesehen zwei tolle Heliflüge.
Taxis standen genügend vor dem Fährterminal bereit. Nach ein paar Minuten und 6,50 € ärmer waren wir wieder beim AC Hotel. Wir gingen noch kurz auf die Toilette und fuhren dann mit dem Ebro nach Benalmadena.
Diesmal wählten wir aus Zeitgründen die mautpflichtige Autobahn und brauchten dennoch 1,5 Stunden bis zum Hotel. Den Parkplatz für 20 € die Nacht hatten wir gleich mitreserviert und das war gut so. Wir hätten sonst in der verbauten Gegend keinen Parkplatz gefunden. Halbpension hatten wir ebenfalls gebucht und nach dem Einchecken stürmten wir gleich das Büffet. Es war die reinste Massenabfertigung in dem fast ausgebuchten Hotel. Nach den bisher recht ruhigen Unterkünften waren wir nun im Trubel gelandet. Ich möchte nicht wissen, wie es dort in der Hauptsaison zugeht.
Obwohl ich ein modernisiertes Premium Zimmer mit seitlichem Meerblick gebucht hatte, war die Einrichtung sehr altbacken.
Nur die Badewanne war irgendwann durch eine geräumige Dusche ersetzt worden.
Wir waren doch nur zum Schlafen dort. Apropos schlafen: Die Wände waren so dünn und wir hatten laute Nachbarn. Zuerst knallte der Sektkorken und kurz darauf wurde die Matratze weichgeklopft. Ausdauernd waren die Zwei glücklicherweise nicht

.
Übernachtung: Hotel Mac Puerto Marina, Benalmadena
584,26 € für drei Nächte inkl. Halbpension und Tiefgaragenplatz