Weiter geht's ... Frisch gestärkt sind wir bereit, uns den Trollen zu stellen. Wir begegnen ihnen im Trollmuseum, das die Mythen und Märchen über sie sowie deren Geschichte lebendig halten möchte. Der Legende nach stammen diese magischen Wesen von mythischen Eisriesen ab und stehen für die wilde, unbezähmbare Natur. Deshalb treten sie in verschiedenen Arten auf: als Bergtrolle, Waldtrolle, Seetrolle und vieles mehr. Auch andere Wesen der Volksüberlieferung können als Trolle zählen.

Seetroll, der schon immer in Tromsø wohnt
Wasserfallgeist Fossegrim und ein Waldtroll
Ein großer Teil der Ausstellung beschäftigt sich auch mit norwegischen Märchen. Trolle spielen da meist die Bösewichter. Die Märchenwelten sind sehr detailliert und liebevoll gestaltet.

Im Lauf der Zeit haben sich Trolle von groß, hässlich und bösartig zu klein, struppig und teilweise niedlich gewandelt. Sie sind heute beliebte Symbole, freundliche Nationalmaskottchen Norwegens und als Figuren begehrte Souvenirs.

Links unten der vermeintliche Größenunterschied zwischen Troll und Mensch; rechts unten der Wünscheerfüller.
Am Ende des Besuchs kann man im Leseraum die Sagen und Märchen lesen oder auch ein paar Spiele spielen.
Danach bummeln wir ein wenig durch die Stadt.

Fußgängerzone





Vielleicht gibt es ja auch ein nördlichstes Hard Rock Cafe? Tut es. Wäre cool, da mal zu Abend zu essen, doch die Preise lassen uns das schnell abhaken. 0,5 l Fassbier ab 13 Euro, kleine Portion Rippchen 36 Euro, Burger ab 27 Euro

Auch beim Bummeln entkommen wir den Trollen nicht

rechts Fischerdenkmal
Wir spazieren zurück zur Brücke. An der Landspitze leicht südlich finden wir dann auch das
Tor zur Arktis, 6m hoch, mit Mosaiken verziert.

Vorder- und Rückseite
Quasi nebenan befindet sich Tromsøs neuester Stadtteil "Vervet". Das Wohnprojekt ist am Standort einer ehemaligen Werft entstanden. Erinnert ein wenig an die Hamburger HafenCity.

Wir wandern über die Brücke zurück und dann per Roller zurück zum Campingplatz. Rechtzeitig ehe es wieder stärker zu regnen beginnt. Zum Abendessen gibt es übrigens Omelette, Bratkartoffeln und Gurkensalat, sowie verzolltes Weißbier für rund 3 Euro
