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Kind stirbt im Yellowstone bei Unfall mit Faustfeuerwaffe

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Michael:
Traurige Nachrichten aus dem Yellowstone: Ein Kind ist gestern an den Folgen einer Schussverletzung gestorben, die es sich mit der Faustfeuerwaffe seiner Eltern offenbar selbst beigebracht hat. Der Zwischenfall ereignete sich gestern auf dem Campground im Grant Village.
Hier der Link zur offiziellen Pressemitteilung des Parks: http://www.nps.gov/yell/parknews/13079.htm

Erst vor ein paar Jahren fiel das Verbot Schusswaffen in Nationalparks mit hineinnehmen zu dürfen (sie dürfen demnach zwar mit hineingenommen, aber nicht abgefeuert werden).
Von einer befreundeten Fotografin, die in der Nähe des Yellowstone lebt, habe ich erfahren, dass das Kind an die Waffe gelangen konnte, da diese in einem Cooler gelegen haben soll.  :bang:

Grüße aus der Pfalz,
Michael

Horst:
Hallo Michael,

die amerikanische Grundhaltung zu Feuerwaffen werden wir Europäer wohl nie nachvollziehen können bzw. umgekehrt hat man den Eindruck die Amerikaner haben immer noch das Gefühl im Zeitalter der alten Pioniertage unterwegs zu sein.
Es gibt Entwicklungen in den westlichen Zivilisationen die sind an den USA schlichtweg vorbei gegangen.
Immer wieder liest man von "Unfällen" wobei man das aus meiner Sicht fahrlässige Tötungen sind.
Einen großen Einfluß haben seit jeher in den USA Organisationen wie die NRA die um sich selbst am Leben zu erhalten in politischen Kreisen derart starke Einflußnahme betreibt, daß selbst der amerikanische Präsident wie ein kleines Kind vor einem Panzer steht.
Ob sich das jemals ändern wird ..... ?

Michael:
Hallo Horst,

das sehe ich absolut genau so. "Fahrlässige Tötung" trifft es hier wohl deutlich besser, als "Unfall". Näheres wird man erfahren, wenn der offizielle Report dazu vorliegt. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als vor ein paar Jahren das Gesetz fiel, dass es verboten hat Waffen in Nationalparks mitzunehmen. Damals war in einem auf den Yellowstone spezialisierten Forum auch eine hitzige Debatte über den (Un)Sinn darüber entbrannt. Obwohl man ja meinen müsste, dass sich dort überwiegend Interessen treffen, die letztendlich den Park als gemeinsamen Nenner haben, war die es erschreckend zu lesen wie fixiert einige darauf waren, endlich ihre Knarre mitnehmen zu dürfen.
Man hat den Eindruck, dass man an den Grundfesten Ihrer Nation rüttelt, wenn man das in Frage stellt. Sollte sich das jemals ändern, dann wohl nur sehr langsam über Generationen hinweg.

Grüße aus der Pfalz,
Michael

Horst:
Hallo Michael,

man kann nur hoffen, daß der nächsten amerikanischen Generation ihr Smartphone wichtiger ist als ihre Knarre.
Zumindest bei uns könnte man das den jungen Leuten kaum mehr abnehmen ..... :P

Ilona:

--- Zitat von: Michael am 08. September 2013, 20:14:40 ---Ein Kind ist gestern an den Folgen einer Schussverletzung gestorben, die es sich mit der Faustfeuerwaffe seiner Eltern offenbar selbst beigebracht hat.
--- Ende Zitat ---

Hoffentlich kommt so langsam das Umdenken bei den Amerikanern  ::) oder muss erst noch mehr passieren  :weissnicht: ?

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