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Bretagne 2014
Paula:
In Guimiliau, Saint-Thégonnec und Quimper waren wir auch. Die Kirchen mit den Calvaires finde ich ganz toll. Soweit ich mich erinnere gibt es da noch ein paar ähnliche Orte, wir haben sie alle besichtigt. Das hat was mystisches :)
Flicka:
--- Zitat von: Christina am 26. September 2016, 17:42:04 ---
Tatsächlich ist das Wetter an der Küste etwas freundlicher, allerdings fängt es auf unserem Spaziergang vom Parkplatz (EUR 6,00 Parkgebühr) zur Pointe du Raz auch an zu regnen. Warum diese Landspitze im Vergleich zu denen, die wir in diesem Urlaub schon gesehen haben, aussergewöhnlicher sein soll, dass so ein Touristenrummel darum gemacht wird, können wir nicht beantworten, aber lohnenswert ist es allemal – jede Landzunge ist hier im äussersten Westen der Bretagne beeindruckend.
--- Ende Zitat ---
Ich glaube, die Pointe du Raz gilt als westlichster Punkt des französischen Festlands, zumindest wird sie immer wieder in diesem Zusammenhang genannt. Ich war ehrlich gesagt auch überrascht, als ich in deinem Reisebericht erfahren habe, dass das gar nicht stimmt. ??? Mal wieder was gelernt. :)
Christina:
11. Tag – Mittwoch, 04.06. (Brest, Pointe de St. Mathieu)
Heute starten wir einen erneuten Versuch, uns Brest anzusehen. Es gibt dieses Mal keine Staus und Streiks und so können wir nach einer guten Stunde Fahrt am Hafen von Brest auf einem der vielen kostenlosen Parkplätze unser Auto abstellen.
Zunächst schauen wir uns einen Teil des riesigen Hafens, teils Handels-, teils Yachthafen, an. Es befinden sich auch einige Bürogebäude, Hotels und Restaurants hier. Bevor wir uns an den Aufstieg hinauf zur Innenstadt machen, trinken wir noch einen Kaffee am Hafen.
Die Innenstadt ist relativ modern und macht einen kühlen und nüchternen Eindruck, hier wurde (anders als in St. Malo) nach den Zerstörungen im zweiten Weltkrieg nicht originalgetreu, sondern entsprechend der jeweiligen Zeit, wieder aufgebaut. Sehr interessant ist der Blick von der modernen Hebebrücke (Pont mobil de Recouvrance) über die Einfahrt in den Militärhafen, auch das alte Schloss (heute Marinemuseum) und der Tour Tanguy (ehemals Teil der Befestigungsanlage, originalgetreu wiederaufgebaut und heute Geschichtsmuseum), kann man von der Brücke aus gut sehen.
Wir schlendern dann die Haupteinkaufsstrasse entlang, von der aus man auf das moderne Rathaus und die Touristinformation in einem verglasten Bau („Le Quartz“) zuläuft. Nun ist es bereits zwölf Uhr und wir gehen in ein modern eingerichtetes Restaurant, das gut besucht ist, hauptsächlich wohl von Angestellten der umliegenden Büros. Wir essen jeweils einen sehr leckeren Burger (es muss ja nicht immer das klassische französische Feinschmeckermenü sein) und können durch die grossen Glasfronten wunderbar die Leute draussen beobachten.
Nach dem Essen gehen wir wieder in Richtung Hafen, mit einem Umweg über die Recouvrance Brücke hinüber zum Tour Tanguy und dem Jardin des Explorateurs, ein kleiner Park mit Palmen und Hochbeeten, von dem aus man ebenfalls einen schönen Blick auf das Schloss und den Militärhafen hat.
Gegen 14.00 Uhr verlassen wir Brest und fahren zur Pointe St.-Mathieu, einer Landzunge nördlich von Brest, die wegen ihres Leuchtturms und einer Klosterruine bekannt ist. Nach einer Stunde Fahrt durch die Vororte von Brest kommen wir an.
Wir spazieren zunächst zu einem Denkmal für gefallene Seeleute des Ersten Weltkriegs, da man von dort den besten Blick auf Leuchtturm und Abteiruine haben soll. Dies trifft zu, aber leider wird an einigen Gebäuden bzw. dem umlaufenden Weg gebaut, so dass ein schönes Foto nicht möglich ist.
Wir gehen dann zum Leuchtturm bzw. den Leuchttürmen, denn es sind zwei, ein modernerer, weiss und eckig und der klassische Runde mit rotem „Dach“. Nachdem wir auch noch die Abteiruine und eine kleine Kirche, die sich ebenfalls auf dem Gelände befindet, angeschaut haben, (der Leuchtturm kann im Juni leider nur am Wochenende bestiegen werden) machen wir uns auf die Rückfahrt zur Ferienwohnung nach Morgat.
Wir kaufen noch was zum Abendessen im Supermarkt und essen dann in der Ferienwohnung. Peter ruht sich danach aus, ich mache gegen 19.00 Uhr noch einen Abschieds- und Fotospaziergang (heute ist unser letzter Tag in Morgat) zum Hafen. Ein bisschen traurig bin ich schon, Morgat und die Crozon Halbinsel sind wirklich wunderschön und wie es immer so ist im Urlaub, haben wir so vieles gar nicht anschauen können. Aber immerhin, der Urlaub ist noch nicht vorbei, morgen geht es für die letzten Urlaubstage nach Rennes.
Wetter: teils sonnig, teils wolkig, sehr windig, ca. 15°C
Übernachtung: siehe 5. Tag
Christina:
--- Zitat von: Paula am 27. September 2016, 18:23:48 ---In Guimiliau, Saint-Thégonnec und Quimper waren wir auch. Die Kirchen mit den Calvaires finde ich ganz toll. Soweit ich mich erinnere gibt es da noch ein paar ähnliche Orte, wir haben sie alle besichtigt. Das hat was mystisches :)
--- Ende Zitat ---
Ja, die Calvaires sind schon etwas besonderes, es gibt einige davon in der Bretagne und ich hatte auch vorgehabt, noch mehr zu besichtigen, aber irgendwie hat uns dann doch die Lust verlassen, wie das halt manchmal so ist im Urlaub :)
Christina:
--- Zitat von: Flicka am 27. September 2016, 21:25:18 ---
--- Zitat von: Christina am 26. September 2016, 17:42:04 ---
Tatsächlich ist das Wetter an der Küste etwas freundlicher, allerdings fängt es auf unserem Spaziergang vom Parkplatz (EUR 6,00 Parkgebühr) zur Pointe du Raz auch an zu regnen. Warum diese Landspitze im Vergleich zu denen, die wir in diesem Urlaub schon gesehen haben, aussergewöhnlicher sein soll, dass so ein Touristenrummel darum gemacht wird, können wir nicht beantworten, aber lohnenswert ist es allemal – jede Landzunge ist hier im äussersten Westen der Bretagne beeindruckend.
--- Ende Zitat ---
Ich glaube, die Pointe du Raz gilt als westlichster Punkt des französischen Festlands, zumindest wird sie immer wieder in diesem Zusammenhang genannt. Ich war ehrlich gesagt auch überrascht, als ich in deinem Reisebericht erfahren habe, dass das gar nicht stimmt. ??? Mal wieder was gelernt. :)
--- Ende Zitat ---
Jetzt wo du das sagst, erinnere ich mich dunkel, auch mal so etwas gehört zu haben. Von der Pointe de Corsen hatte ich jedenfalls vor den Reisevorbereitungen noch nie etwas gehört. Vielleicht hat man irgendwann die Küste neu vermessen und dabei erst die Pointe de Corsen als westlichsten Punkt erkannt. Aber egal, ist ja überall toll dort :)
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