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Juni 2017: Junior Rückholaktion - Kurztrip nach Utah

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Susan:
Eigentlich haben wir es ja ganz gern etwas wärmer  ;D Doch bei unserem meinem derzeitigen Fitnesslevel wurde es zuviel beim Wandern.

In der Parkavenue also auch kein Schatten, dann brauchen wir ja nix bereuen.


--- Zitat von: serendipity am 15. Oktober 2017, 19:45:09 ---Und voll war es selbst im Sommer nicht - ich mag all die Berichte gar nicht mehr lesen, in welchen von Menschenmassen die Rede ist.

--- Ende Zitat ---

Oft ist das Gefühl von Fülle oder Überfülle auch relativ bzw. subjektiv. Ich habe bei den Berichten im Hawai'i Forum beispielsweise immer die Augen verdreht, wenn die vom vollen Strand geredet haben und auf den Bildern sah man nur alle 10 bis 20 m ein Grüppchen  ::) Natürlich gibt es immer wieder Punkte, wo es sich drängt. Doch unserer Erfahrung nach reicht es, ein wenig abseits unterwegs zu sein. Ist oft genauso schön und wir haben unsere Ruhe.

1997 waren wir auch das erste mal in Moab, damals nur auf Durchreise - stellt euch vor  ;D Von Monticello, Needles Overlook, kurz im NP Balanced Rock, die Windows Section  und Delicate Arch Viewpoint, Dead Horse Point SP und weiter nach Greenriver.

Susan:
18. Juni  Wasatch Mountains

Die Nacht hat etwas mehr Abkühlung gebracht, daher schlafen wir diesen Sonntagmorgen mal aus  ;D Das Wetter ist wieder prachtvoll, so können wir das üppige Frühstück mit Seeblick genießen. Jetzt kann ich euch auch Campingplatz und Aussichten zeigen.





Durch das zwischen dem Kies wuchernde Gras sah es etwas ungepflegt aus, ähnlich vernachlässigt wirkten die Duschen. Dafür gibt es einen ordentlichen Fisch-Verarbeitungplatz  ;)


Scofield Reservoir



Am späten Nachmittag wollen wir wieder in Farmington sein. Wir schlagen die ungefähre Richtung ein und fahren ansonsten eher ins Blaue hinein. Ist auch mal ganz schön. Auf den Straßen ist nicht allzu viel los, an interessanten Plätzen dafür mehr. Vatertag ein offizieller Feiertag in USA, jeweils am dritten Sonntag im Juni. Und der ist heute.  ::) Daher etliche Familienausflüge.



An diesem Wasserfall konnten wir leider nur zu einem kurzen Fotostopp in zweiter Reihe halten. Schade, es gab noch Wanderwege umzu.



Da wir die I15 meiden, kommen wir auch an Park City vorbei. Dort waren wir 2010 zum Skifahren, jetzt schauen wir mal wie der Ort im Sommer aussieht.  Scheint ebenfalls tüchtig gewachsen zu sein in den letzten sieben Jahren. Oder wir waren einfach nicht in allen Ecken.


Anfahrt auf Park City


die nun grünen Pisten

In der Historic Main Street findet ein Sonntagsmarkt statt. Wir schlendern vorbei an Ständen mit Kunsthandwerk, Trödel, Bildern, Klamotten und Farmprodukten. Am unteren bzw. nördlichen Ende kommt die "Partyecke" mit Musik, Essen und Trinken (yep, sogar Bier & Co trotz Sonntag). Hier waren natürlich auch viele Familien unterwegs.  8)






Interessantes Treiben 

Weiter die Straße bergauf ist es ruhiger, hier können wir die bunten Fassaden im Westernstil besser erkennen.








zwischendrin mal was modernes

Etliche der Häuser erkennen wir wieder, doch die Läden darin scheinen etwas exklusiver geworden zu sein. Wesentlich mehr (Foto)Galerien, Boutiquen und Schnickschnack-Läden. Ähnlich edler wirken die Restaurant, wir finden unsere damaligen Futterstellen kaum wieder.  ::)







Mittlerweile könnten wir eine kleine Erfrischung vertragen. Der Laden in dem Haus oben verspricht schönes original italienisches Eis, das wär's doch.

Wahrscheinlich macht das "original" die Portion so teuer. Leider kann nicht nicht mal behaupten, dass es besonders lecker geschmeckt hat.   :(

Hier und da in den Nischen sehen wir außerdem Skulpturen der menschlichen und tierischen Bewohner der Gegend: jagenden Ureinwohner, Bergmann, Loosey, the Moose und Franz, der Bär.

 

   

Brechen wir auf zur letzten Etappe zurück nach Farmington. Den Berg hinunter auf die I80, dort herrscht schon reger Rückreiseverkehr. Und viele davon scheinen es sehr eilig zu haben, andere bummeln vor sich hin. Kerlie wird das erste mal etwas nervöser beim Fahren, hauptsächlich beim Überholen. Geht aber alles gut, wir kommen unversehrt in Farmington an und keiner musste hupen.

Die Gastfamilie scheint gerade vom Kirchgang ("Mittagsschicht"; es gibt zwei Kirchbesuchszeiten, die den Gläubigen jeweils zugeteilt wird) zurück gekommen zu sein. Wir lernen nun den ältesten der Gastbrüder kennen, der eher selten zuhause ist. Zur Feier des Vatertags wird Eis gemacht. Interessante Maschine, zumindest ich kannte sowas gar nicht. Wäre mir aber zu aufwendig, da kommen wir mit den Literpacks ebenso gut zurecht.  Obst gibt es noch dazu und Saucen und allerlei zum Draufstreuen. Schmeckt besser als die teuren Scoops in Park City.

Nebenbei erklären wir unseren Vatertag - mormonengerecht  ;)  - und erzählen von unserer Tour. Danach bekommt Gastbruder Nummer 3 heute Kochunterricht bei Mama, es soll einen Nudelauflauf geben. Wir sind herzlich eingeladen, doch Colin möchte uns noch zu In-N-Out Burger ausführen. Bis dahin verbringen der Rest von uns die Zeit mit Karten spielen, das ist offenbar im Gegensatz zum Fernsehen am Sonntag mormonisch erlaubt. Macht ja eigentlich auch viel mehr Spaß! Das Spiel selbst kannte ich noch nicht, den Namen habe ich auch schon wieder vergessen.  War aber leicht zu lernen.

Gegen 19 Uhr fahren wir in den Nachbarort zum In-N-Out, auf Colins Empfehlung hin bestellen wir Burger Animal Style. Das Besondere daran ist wohl die Sauce im Burger und über den Pommes. Ganz lecker im Vergleich zu anderen "Ketten Burgern". Als Colins Gastbruder in LA ein Wettrennen hatte und die Familie mit dort war, haben sie auch die Original-Filiale inkl. In-N-Out University besucht. Dort werden die Manager der Kette geschult. Was es alles so gibt  ;)



Nach dem Abendessen sitzen wir noch ein gutes Stündchen mit der Familie beisammen. Für Süd-Utah und Nevada wird eine Hitzewelle angekündigt. Ich habe da keine Lust, die letzte Nacht im Auto zu kochen; also buche ich kurzentschlossen ein Zimmer in Mesquite. Morgen haben wir schwierige Aufgaben vor uns, also gehts früh zu Bett.
Pst, wir nehmen noch heimlich einen Schlummertrunk im Auto zu uns

 :bett:

Andrea:
Oh je, der große Abschied naht...

Aber wie erklärt man bitte den Vatertag mormonengerecht? Indem man die Hauptsache (nämlich so viel Alkohol wie möglich zu trinken) weg lässt?  ;D

Ilona:
Das wusste ich auch nicht, dass der Vatertag in Utah so zelebriert wird. In Park City hat man deshalb bestimmt nur alkoholfreies ausgeschenkt  :cool2:.

In einem In & Out Burgerladen waren wir auch mal, weil der so gelobt wird. Da wird alles frisch gemacht inkl. den Pommes. Der Burger schmeckte zwar nicht schlecht, aber ständig müsste ich da nicht einkehren.

Dieses Farmington in Utah irritiert mich immer wieder und ich will euch beim Lesen nach New Mexiko verfrachten.

Der Abschied fiel Colin bestimmt nach so langer Zeit schwer. Bin schon gespannt, was du berichtest.

Christina:
Nach all den roten Steinen war der Tag heute richtig grün, auch nicht schlecht. Park City gefällt mir ganz gut, ist sicher ganz angenehm, nach dem Skifahren oder an einem Schlechtwettertag zum bummeln und gemütlich einkehren.
Sonntags dürfen Mormonen nicht fernsehen? Wieder was gelernt.

Und nun steht der Abschiedstag für Colin an......

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