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Juni 2017: Junior Rückholaktion - Kurztrip nach Utah
soenke:
Ich finde den Snow Canyon SP wunderschön, was du mit deinen Bildern wunderbar zeigst.
Er ist auf jeden Fall immer einen Besuch wert. :D
Ach, was ist es schön wieder in Utah zu sein. :D
Rainer:
Im Snow Canyon sind wir auch vor 3 Jahren gewesen, auch bei Superwetter und auch wir fanden St. George überraschend einladend. Da könnte ich glatt hinziehen. In St. George gibt es übrigens auch ein "Texas Roadhouse", unsere Lieblingssteakhousekette, davon gjbt es nur ganz wenige in Utah. In Moab oder Springdale gibt es die gar nicht.
Nach Utah kann ich auch immer wieder fahren.
Christina:
Ein schöner Tag im Snow Canyon, schwarze Lava und rote Felsen ist eine interessante Kombination.
So praktisch und herrlich farbenfroh der Mini Camper ja ist, wäre das für uns vermutlich nichts. Peter ist über 1,90m, da muss das Bett schon 2 m sein, und das Fehlen von Klimaanlage (und Heizung vermutlich?) ist bei einem so kleinen Innenraum auch irgendwie suboptimal und wenn man ihn nur für einzelne Nächte nutzen möchte und den Rest Hotel/Motel ist der Aufpreis zu normalem Mietauto doch recht erheblich. Aber gut zu wissen, dass es so etwas gibt.
Susan:
Hi,
sorry für die kleine Verspätung,musste zwischendurch einen Bügel-Marathon einlegen ::)
In die Lavahöhlen und -röhren kann man teilweise wohl auch reinkraxeln. Taschenlampe wäre natürlich ein Muss. Natürlich fand ich den Namen Lava Flow Trail nach Hawai'i nicht so ganz passend. Diese paar schwarzen Brocken ;) aber wir waren ja wegen der roten Steine da und dafür war es schon eine schöne Wanderung.
Gleich gehts weiter
Susan:
7. Juni Teil 2 Familien - Treff
Okay, was lässt sich über eine mehrstündige Autobahnfahrt erzählen? :cool2:
Schön, dass wir hier mittlerweile 80 mph fahren dürfen; jedenfalls meistens.
Schön, dass relativ wenig Verkehr ist: Tempomat einstellen, zurücklehnen und ab und zu lenken.
Interessant: es gibt hier Lastwagengespanne mit zwei großen Hängern. Die schlingern manchmal aber ziemlich. Lieber fix überholen.
Lästig – der starke Seitenwind hier und da.
Zum Gucken, circa alle 50 Meilen so was wie ein Ort; ansonsten viel Gegend.
Zum Nachdenken viel Zeit. Wann sind wir das letzte Mal diese ganze Strecke gefahren? Uff, 1991. Und einen Teil davon? "Nur" gut sieben Jahre her. Da ich grad mal wieder mein "Ich-will-Amerika-sehen-Auslöse-Buch" lese – ein Schinken aus dem Bücherschrank meiner Eltern - betitelt "Kalifornische Symphonie": Was mögen wohl die Pioniere und Siedler empfunden haben, die hier in der Gegend auf 'nem Treck entlang gekommen sind? Mit 5 bis 15 Meilen pro Tag Geschwindigkeit?
Was könnte man mit soviel Gegend eigentlich anfangen?
Und natürlich: wie wird wohl das Treffen mit Kerlie‘s amerikanischer Familie?
Kurzer Stopp für Tanken, dringende Bedürfnisse und Starbucks. Neustes Sommerangebot dort: Midnight Mint Moca Frappuccino. Wird sofort mein Favorit! Fast so gut wie der Coconut Moca auf Hawai’i; erinnert mich an "After eight“
well Mortimer…
Irgendwo auf dem Highway dann eine sms von Kerlie: „Where are you?" „Hm, somewhere on I15". Kurz danach passieren wir Nephi.
Endlich kommen wir doch in den Großraum Salt Lake City
– und in den Feierabendverkehr.
Wir nutzen die HOV-Spur, doch den anderen dort fahren wir wohl zu langsam. ::) Jedenfalls, wenn der Verkehr nicht grade stockt. Neue sms-Updates an Colin, wo wir gerade sind. Schließlich lotst uns Tomtom runter von der Autobahn und in die Wohngegend am Berg. Einmal vertut er sich mit der Richtung und den Hausnummern, doch dann sehe ich Kerlie auf einer Eingangstreppe sitzen. Wir haben seine US-Heimat erreicht.
Wiedersehen! Die Gastmutter Josie ist auch dabei und begrüßt uns überaus herzlich! :knuddel: Wie schön, sie persönlich kennen zu lernen, nicht nur über Skype. Kurze Verschnaufpause bei gekühltem Orangensaft – in einer typisch amerikanischen Küche. Jetzt lernen wir auch Kerlies jüngsten Gastbruder Matt kennen (7 Monate älter). Insgesamt hatte er vier, von denen zwei allerdings schon außer Haus sind.
Um Sieben wollen wir uns außer Haus zum Essen treffen und Colin will fahren, schließlich hat er seine Utah-Führerscheinprüfung schon bestanden. ^-^ Kersten hat die besseren Nerven, daher fährt er mit ihm und ich mit Gastmutter und -bruder (spreche dafür besser Englisch). Ich dachte, es ginge nur so in den Ort. Doch da ist auch Interstate-Strecke dabei – ohoh. Meine beiden Männer kommen aber heile an. Jetzt treffen wir auch Kerlies US-Dad Rob, der ist direkt von der Arbeit dahin gekommen.
Wir essen mexikanisch im Cafe Rio, läuft nach ähnlichem Prinzip wie Subway. Es gibt ein paar Grundgerichte zur Auswahl und dann muss man alle Zutaten dazu angeben. Beispielsweise nehme ich Burritos; Wahl des Fleisches, welche Sauce, Bohnen black oder Pinto? Und was noch für Gemüse darein? Die Portionen sind üppig und es schmeckt lecker.
Die Atmosphäre ist halt fast-food-mäßig. Probieren muss ich laut Colin auch noch Horchata, Reismilch. Tatsächlich schmeckt das Getränk wie flüssiger Milchreis mit Zimt & Zucker. ^-^
Nach dem Essen fahren wir noch mit Josie zu Costco, das ist ein Großmarkt. Anders als bei Metro & Co hier kann dort jeder gegen eine Jahresgebühr Mitglied werden.
Haben die normalen Supermärkte schon große Verkaufspackungen, sind die hier einfach riesig. :happy: So große Mayonaisegläser hatte ich nie zuvor gesehen. Und Cornflakespackungen und….eben alles 4XL ;D Sicher passend für eine Großfamilie mit vier hungrigen Söhnen - und großem Kühlschrank.
Zurück am Haus dreht Colin mit uns noch eine Runde durchs Viertel, natürlich per Auto. Ganz nette Wohngegend hier, große Häuser mit reichlich Garten drum herum. Alles in Hanglage an den Wasatch Mountains. Mittlerweile wird es schon dunkel, daher Bilder aus Colins Konserve.
Blick ins Tal
am höchsten Punkt der Straße. Hier sind noch Grundstücke zu haben, freie oder mit Musterhaus bebaute.
Danach versammeln wir uns im Familienzimmer und plaudern. Die Nachbarn schneien herein, sie reisen morgen in die Richtung, aus der wir gekommen sind. Nämlich nach Deutschland, zuerst nach München; später dann in unsere Gegend (Stadthagen), aus der die Eltern des Mannes kommen (und in der heute noch Familie wohnt).
Den Abend beschließen wir mit einem Brettspiel; Spieleabende macht die Gastfamilie sehr gern. Kennt ihr "Bohnanza"? Es geht um den Anbau von verschiedenen Bohnen und das Kassieren von Erlösen. Habe meine Probleme mit den Regeln, offenbar bin ich zu groggy.
Die Gastfamilie hat uns ein Zimmer bei den Nachbarn angeboten, wir wollten denen jedoch nicht zu viel Mühe bereiten. Daher übernachten wir in der Einfahrt im Camper. Wir bekommen Strom über ein Verlängerungskabel und einen Ventilator geliehen. So wird diese Nacht erträglicher.
:bett:
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