Autor Thema: WoMo Tour Mai/Juni 2019 - Wiedersehen mit der Peloponnes  (Gelesen 10101 mal)

Ilona

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Re: WoMo Tour Mai/Juni 2019 - Wiedersehen mit der Peloponnes
« Antwort #45 am: 06. August 2019, 19:35:17 »
In Ungarn sind wir schon mal mit dem Boot in so einer Höhle unterwegs gewesen. Toll, dass es sowas auch in Griechenland gibt. Angst in engen Räumen sollte man allerdings nicht haben.

Schade, dass so wertvoller Schiffsschrott am Strand vor sich hin gammelt. Aber schon wieder eine Sehenswürdigkeit mehr für die Touristen.
Liebe Grüße

Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)


Susan

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Re: WoMo Tour Mai/Juni 2019 - Wiedersehen mit der Peloponnes
« Antwort #46 am: 08. August 2019, 22:25:23 »
Zitat
Auf deinen Fotos sehe ich wenig Menschen - war da allgemein nicht viel los?

Tatsächlich war es sehr viel ruhiger als die Male, die wir im August dort in der Gegend waren. Beispielsweise zum Vergleich



und heuer


Vielleicht waren zumindest am Strand auch weniger Leute, weil sie wie wir wegen  :windig:  nicht dorthin gegangen sind.  8) Näher an den größeren Städten dran wurde es dann am Wochenende voller. Bei den Besichtigungen kam es drauf an, ob und wieviel Reisebusse vorfuhren (Binsenweisheit, ich weiß  ;) ) Wir haben es auch gemerkt, als in Süddeutschland die Pfingstferien begannen.


Tja, für die Fotos sind die orangenen Dinger wirklich nicht schön. Ich hatte die immer als Puffer angesehen, dass die Boote keine Stalag(t/m)iten andätschen. Doch als Rettungsinseln machen sie noch mehr Sinn.
Christina, als ich von dem Wrack gelesen habe, musste ich an deinen Norderney-Reisebericht denken. Da ich das Wrack dort immer verpasst haben, wollte ich wenigstens das griechische sehen.  :))

Schade, dass so wertvoller Schiffsschrott am Strand vor sich hin gammelt. Aber schon wieder eine Sehenswürdigkeit mehr für die Touristen.

Und vielleicht ein Unterschlupf für allerlei Meeresgetier
Liebe Grüße
Susan

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Re: WoMo Tour Mai/Juni 2019 - Wiedersehen mit der Peloponnes
« Antwort #47 am: 09. August 2019, 00:49:20 »
6. bis 10. Juni  Tolo:  Sonnen, Baden & Ruinen

Ein Sprung zu einem weiteren Golf steht an und zwar zum argolischen. Der direkte Weg führt – wie könnte es anders sein   ::) – durchs Gebirge. Die Straße war auch schon vor zwölf Jahren recht gut bis auf eine enge Ortsdurchfahrt. Diese fühlte sich schon damals mit unserem ausgebauten Kastenwagen knapp an.  :P Wegen meiner mangelnden Recherchelust, ob sich da was geändert hat, bleiben wir auf der sicheren Seite und fahren an Sparta und Tripoli vorbei zur Küste.


nochmal Taygetos im Blick


in der Nähe von Tripoli


Gebirge auch hier

Der argolische Golf kommt in Sicht



Von der Küstenstraße aus erhaschen wir immer mal wieder Blicke in eine hübsche Bucht.





Langsam kommen wir wieder auf Höhe des Meeresspiegels und zum nördlichen Ende der Meeresbucht.





Wir nähern uns Nafplio, der Hafenstadt hier; später mehr dazu.



Dort finden wir einen Lidl, in dem wir uns gleich mal mit Vorräten eindecken. Weiter geht es dann quasi um die Ecke zur Ostküste des Golfs nach Tolo. Wir kennen den Ort als vor allem bei Briten beliebten Ferienort. Er hat einen netteren Strand als das benachbarte Drepano, in dem wir sonst immer waren. Für die nächsten fünf Nächte nehmen wir Quartier beim Camping Lido am östlichen Ende des Ortes nahezu direkt am Strand.

Die heutige Fahrtstrecke will Google mal wieder nicht ganz richtig anzeigen.  ::) Wir sind das graue Teilstück gefahren.


Auf den Stellplätzen auf dem Campings steht man relativ eng. Da aber außer ein paar Dauercampern nur noch zwei VW-Busse da sind, stört das erstmal nicht. Wir sind sogar ein wenig verwundert, wie wenig hier los ist.  :denk: Stimmt etwa was nicht mit dem Platz? Doch die Sanitärs sind ordentlich, die Warte sehr nett und der Gang zum Strand bestätigt die Wahl. Wir gewinnen auch gleich einen Freund, eine bunte Hundemischung mit gaaaanz treuen Augen. Ein Streuner, aber recht wohl genährt, daher widerstehe ich auch der Versuchung ihn zu füttern. Er bettelt sehr verhalten, aber liebt es, unter unserem WoMo zu dösen. Der Gatte ist nicht begeistert; seit er als Kleinkind mal gebissen wurde, macht er einen Bogen um Hunde (und Katzen). Streunende Hunde und Katzen gibt es hier und da auf der Peloponnes, aber sehr viel weniger als früher.

Apropos Strand, da verbringen wir den Rest des Tages, die Reste unserer Ausflugstage und noch zwei volle Badetage  8)


die Liegestuhl-Parade
gehört leider nicht zum Camping, daher kostenpflichtig. Doch wir haben ja unsere eigene Strandausrüstung.


Blick Richtung Ort, etwas dunstig

Ein sehr kinderfreundlicher Strand, es geht flach rein ins klare Wasser und dessen Temperatur ist auch für mich erträglich.  ;D



Hier war schon mehr los als in Mavrovouni am Strand. Doch richtig die Hölle los war am Samstag. Da kamen ganze Jugendgruppen in Bussen aus Athen und Korinth  :o und Sonntag war offenbar Familienausflugstag.

Es gibt hier auch Wanderwege, zum Beispiel auf den Hügel oben im Bild oder zu einer Kirche auf einem Kap, das ich - warum auch immer - leider ebenso wenig fotografiert habe wie die vorgelagerten Inseln. Vermutlich habt ihr schon erraten, dass wir allerdings zu faul waren, diese Wege unter die Füße zu nehmen  :floet:

Am Freitagmorgen muss Kersten Brot vom Bäcker holen, denn am Campingplatz gäbe es erst ab Samstag welche. Als wir vom Abwaschen zurück kommen, haben wir Nachbarn bekommen; einen fröhlichen Holländer, der meint, es kämen noch zwanzig. Der Gatte hält das für einen Ulk, ich bin mir nicht ganz so sicher, als ich die Nachbarn mit Straßenhütchen übern Platz wandern sehe. Tatsächlich ist der dann voll mit niederländischen Campern, als wir vom Strand zurück kommen.  ::) Die reisen tatsächlich als Gruppe! Schön ordentlich mit Namensschild an der Windschutzscheibe, organisiertem Ausflug und Happy Hour auf der Zeltwiese. Wir haben jetzt nicht gesehen, ob die etwa auch im Konvoi unterwegs sind. So eine Reise wäre jetzt so gar nicht nach unserer Mütze  :o

Unser Nachbar fungiert offenbar als Reiseleiter. Er erzählt, es sei ungewohnt kühl für die Reisezeit und dass es immer schwieriger wird, so eine Tour zu organisieren, da die WoMos der Teilnehmer immer größer werden. Wir werden auch eingeladen, dem Club beizutreten, gäbe Rabatte auf Campingplätzen in ganz Europa und man muss ja keine Tour mitmachen. Eine ähnliche Truppe, diesmal vom italienischen Campingclub, sehen wir noch kurz später bei Korinth.

Seit dem trojanischem Krieg galt die Bucht von Tolo alsZuflucht für Kriegsschiffe. Auf der vorgelagerten Insel gab es eine Festung und im Nachbarort Asini ein paar antike Mauern. Tolo selbst wurde erst 1834 gegründet für Flüchtlinge aus Kreta, damals noch unter dem Namen Minoa. Es entwickelte sich ein Fischerort und schließlich ein Ferienort.
Wir spazieren Sonntagabend ins Zentrum auf der Suche nach einem Restaurant. Hier ist besonders auffällig, was auch in anderen Orten zu sehen ist: nette und durchaus schicke Hotels/Pensionen gleich neben eher abgewrackten. Die Ausflügler scheinen schon weg zu sein (und die Briten noch nicht da  ;)  ), es ist ziemlich ruhig, da haben wir den Ort lebhafter in Erinnerung. Restaurants gibt es wieder reichlich und die meisten mit Terrasse/Balkon zum Strand (der hier nicht so schön ist wie beim Campingplatz).
Wir entscheiden nach Speisekarte und bekommen ein Plätzchen mit Meerblick.


Handybild nach reichlich Ouzo  ;)

Zumindest interessant ist das "Zaziki-Tricolor": gelb mit einem Curry-Touch, pink (rote Bete?) und normal weiß.



Der Gatte ist mit seinem Schnitzel (sehr griechisch  ;)  ) ganz zufrieden, meine Lammkoteletts sind zäh und nicht besonders gut gewürzt  :( Immerhin sind sie mit dem Ouzo großzügig: der erste sind 6 cl aufs Haus, der zweite gute 8 cl !! für 2 Euronen. Hicks!! Leider bin ich mir nicht mehr sicher, welches Restaurant das war, um euch zu warnen. (Wahrscheinlich wegen der vielen Zentiliter Ouzo  :floet: ) Nach Streetview könnte es das Panorama Restaurant gewesen sein. :gruebel:

 :winkewinke:


PS: Wundert ihr euch auch manchmal, was euch ein Foto wert ist und was nicht?   8)


 

Liebe Grüße
Susan

Christina

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Re: WoMo Tour Mai/Juni 2019 - Wiedersehen mit der Peloponnes
« Antwort #48 am: 09. August 2019, 17:38:34 »
Christina, als ich von dem Wrack gelesen habe, musste ich an deinen Norderney-Reisebericht denken. Da ich das Wrack dort immer verpasst haben, wollte ich wenigstens das griechische sehen.  :))


Da musste ich auch dran denken, aber dein griechisches Wrack ist wesentlich besser erhalten und liegt viel fotogener im Wasser, das auf Norderney liegt ja im Sand.

Der Strand an eurem Campingplatz in Tolo sieht gut aus, allerdings gefällt mir der Hintergrund mit den Hochhäusern im Ort nicht so sehr. Schade, dass ihr keine Wanderungen gemacht habt, aber da ist halt jeder anders, ich halte es nicht länger als ein paar Stunden am Tag am Strand aus.

Was Hunde und Katzen angeht, bin ich ganz beim Gatten, ich wurde allerdings noch nie von einem Hund gebissen, aber von einer Katze gekratzt.

Zum Thema Fotografieren: mir geht es meist so, dass ich zu wenig fotografiere bzw. bei Sichtung der Fotos nach dem Urlaub denke, dass ich doch noch von allem möglichen ein Foto hätte machen sollen. Manchmal denke ich einfach nicht dran und manchmal kann ich mich nicht dazu aufraffen, ein Foto zu machen, z.B. gegen Ende einer anstrengenden Wanderung. Oder gar im Flugzeug oder auf dem Rollfeld beim Einsteigen, solche Fotos sieht man ja öfter, aber in solchen Situationen habe ich so überhaupt keine Lust zu fotografieren.


LG Christina

Ilona

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Re: WoMo Tour Mai/Juni 2019 - Wiedersehen mit der Peloponnes
« Antwort #49 am: 10. August 2019, 14:22:39 »
Die bunten Knoblauchsaucen sind schon gewöhnungsbedüftig, aber auf jeden Fall wert, ein Bild davon zu machen  :thumb:. Das hätte dir sonst bestimmt keiner geglaubt  :toothy9:.

Dem Club der oranjen WoMo-Fahrer seid ihr bestimmt nicht beigetreten, wie ich mir vorstellen kann. Da konnte der noch so werben.
Liebe Grüße

Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)


Paula

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Re: WoMo Tour Mai/Juni 2019 - Wiedersehen mit der Peloponnes
« Antwort #50 am: 11. August 2019, 21:20:49 »
So jetzt bin ich endlich auch mal wieder hinterhergereist, bei mir ist im Moment so viel los, ich komme zu nichts.
Und ich habe endlich was bekanntes entdeckt: in Mani waren wir auch und an die Bootsfahrt durch die Höhle kann ich mich noch sehr gut erinnern. Unser Guide hat uns damals auch auf Griechisch zugetextet und ich habe kein Wort verstanden, aber das ist ja auch egal, es ist eben ein riesiges Tropfsteinhöhlensystem und man sieht wirklich viel davon.

Dreifarbiges Zsaziki ist ja grauenhaft, dabei war das damals so ziemlich das einzige was immer gut war, damals gabs nur die Originalvariante.
Bei uns war damals auch nicht sonderlich viel los, also voll war es eigentlich nirgends.
Was mir wieder aufgefallen ist: wie gut die Strände überall aussehen, da scheint sich wirklich viel getan zu haben. Halbfertige Häuser haben wir wirklich überall gesehen, das war ein ganz normaler Anblick. Uns hat jemand erzählt dass man keine Steuern zahlen muss solange ein Haus nicht fertig ist, weshalb viele niemals fertig bauen....
Viele Grüße Paula

Susan

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Re: WoMo Tour Mai/Juni 2019 - Wiedersehen mit der Peloponnes
« Antwort #51 am: 12. August 2019, 21:40:34 »
Die Campingclubs führen einen ja immer in Versuchung zum Beitritt mit Rabatten auf xxtausend Campingplätzen. Doch meist kriegt man die auch mit ADAC oder mittlerweile als Senior. Wir sind also wirklich nicht den oranjen beigetreten  ^-^

Die Geschichte mit der Steuer bzw. nicht Steuer für halb fertige Häuser wurde uns seinerzeit auch erzählt.  8)

Christina, genau so ergeht es mir immer  ::) Da will ich das Fotobuch, den Reisebericht machen oder auch einfach nur was zeigen und dann fehlen irgendwie Fotos.

Sorry, im Moment stockt es etwas. Wir haben endlich die Wohnung der Schwiegereltern auf dem Markt und sind eingedeckt mit Besichtigunsterminen
Liebe Grüße
Susan

Susan

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Re: WoMo Tour Mai/Juni 2019 - Wiedersehen mit der Peloponnes
« Antwort #52 am: 16. August 2019, 00:27:06 »
8. Juni  Tour nach Nafplio

Nach einem ausgedehnten Strandtag wird es mal wieder Zeit für eine Rollertour.   8)
Nafplio ist unser Ziel. Der Legende nach gründete Nauplios, ein Sohn des Meeresgottes Poseidon, die Stadt. Sie wurde mal in einer Handelsliste eines ägyptischen Pharaos erwähnt, hatte sonst aber in der Antike keine große Bedeutung und war schon 200 vor Chr. verlassen. Zu byzantinischer Zeit wurde dann ein neues Nauplia gegründet, das die für die Peloponnes übliche Geschichte wechselnder Besatzung von Osmanen und Venezianern erlitt. Nach der Unabhängigkeit von den Osmanen war sie dann von 1829 bis 1834 Hauptstadt des griechischen Königreichs.

Wegen des gemütlichen Frühstücks und einem erfrischendem Bad – mittlerweile haben wir sehr sommerliche Temperaturen hier – verpassen wir den Markt, der samstags und mittwochs in Nafplio stattfindet. Wir sehen nur noch Müllautos und Straßenfeger. Also geht’s gleich zum 216 m hohen Palamidi Felsen mit der gleichnamigen Festung, die wir ja schon bei der Anreise gesehen haben.



Der Legende nach führen 999 Stufen von der Altstadt hinauf zum westlichen Eingang. Tatsächlich sind es aber je nach Zählweise "nur"  847 bis 901  (reicht ja um ins Schwitzen zu kommen :girly: ) Der Weg ist oben ganz gut zu erkennen. Zu alten Festungszeiten bestand der jedoch nicht aus Stufen sondern einer überdachten Rampe.
Als wir jünger und dynamischer waren, haben wir die auch genutzt; heuer wählen wir den "Senioren-Eingang" im Osten, zu dem wir bequem mit dem Roller fahren können.
Der Hop-on-Hop-off Bus fährt ebenfalls dort hinauf. Der Eintritt zur Besichtigung kostet 8 Euro pP.

Die Palamidi-Festung ist relativ neu aus dem 17. Jhd. und wurde von den Venezianern erbaut. Sie wurde 1715 blutig von den Osmanen erobert, während des griechischen Unabhängigkeitskampf belagert und letztlich 1822 kampflos übernommen. Den Namen erhielt sie nach Palamedes, einem Helden der trojanischen Sage. Die Festung besteht aus acht Bastionen, deren Überreste alle ungefähr so aussehen, wie die unten im Bild.



Zudem gibt es Wehrgänge, Mauern, Torbögen und noch etliche Treppenstufen  ;)



Das Westtor (dort wo die unzähligen Treppenstufen landen) und der weitere Eingang mit dem venezianischem Löwen als "Türschild" und der Glocke zur Kirche Agios Andreos, die in die Festungswälle gebaut ist.





Natürlich haben wir von hier oben auch tolle Aussichten.


auf das moderne Nafplio und das argolische Hinterland


hinunter zur Altstadt


und Hafen

Ich bin nicht sicher, ob die von den Griechen dann Miltiades genannte Bastion das Herzstück der Festung war. In den Jahren nach dem Unabhängigkeitskrieg diente sie als Gefängnis.










einer der Wehrgänge
Unterhalb des Felsens soll ein Wanderweg an kleineren Strandbuchten vorbei nach Karathona führen. Könnte interessant sein, haben wir uns jedoch noch nie angesehen.

Hin und wieder gibt es auch etwas, was uns als Aussichtsterrasse erscheint. Entweder sind wir da der Festung aufs Dach gestiegen oder hier standen mal Türme.  ^-^



Von einer aus sehen wir dann auch den etwas niedrigeren Felsen in Nafplio mit einer zweiten Festung, der Akronauplia. Die ist älter als Palmidi, aber weniger erhalten.



Um diese Felsspitze herum führt ein Weg, den ich unter der Bezeichnung "Kakteen-Weg" gefunden hatte; die offizielle Bezeichnung ist wohl "Arvanitia". Den wollen wir mal abspazieren. Dazu rollern wir hinunter zum großen Parkplatz am Hafen, vom dem man auch gut in die Altstadt kommt. Wir gehen eine von Restaurants und Cafes gesäumte Hafenpromenade entlang, Boote sehen wir nur wenige.



dafür gut die Inselfestung Bourtzi. Wie die ähnlich benannte in Methoni liegt sie vor der Hafeneinfahrt, diente hier jedoch weniger zu deren Schutz oder als Leuchtturm. Sie war quasi das Alcatraz von Nafplio, Gefängnis und Wohnstätte des Henkers.




ein paar Ruinen der Akronauplia und Badebecken

Der Weg ist dann halb abgesperrt und ein Schild warnt vor Steinschlag  :( Da jedoch einige Leute hier unterwegs sind, gehen auch wir das Wagnis ein. Kakteen gibt es tatsächlich reichlich zu sehen.



Nach der Beschreibung erwartete ich einen Leuchtturm und eine Kirche am Weg. Ersterer ist uns überhaupt nicht aufgefallen; spätere Recherchen zeigen dann nur eine Art Leuchtfeuer, das man auch mit einer Laterne verwechseln könnte  ::) Von der Panagitsa Kirche haben wir zumindest das Kapellchen am unteren Eingang gesehen.  8)



Um die Ecke herum kommt dann Palmidi ins Blickfeld.



Etwas näher



Am Fuße des Felsens befindet sich eine Art Strandbad, das heute sehr gut besucht scheint, trotz Kiesstrand. Leider meldet dann meine Kamera "Akku leer" und es dauert eine Weile, bis mir einfällt, dass wir noch andere Geräte dabei haben, die Fotos schießen können  :verlegen:

Daher keine weiteren Bilder von der Arvanitia, die uns sehr gut gefallen hat. Auch keine vom Ausgangspunkt der Treppe zur Palmidi-Festung oder dem sehr nett gestaltetem Restaurant dort am Fuß des Felsens, in dem wir den besten Frappe der ganzen Reise getrunken haben.

Immerhin gibt es ein paar Schnappschüsse aus der Altstadt.



keine Ahnung wie die Wasserflasche auf das Vordach kam und was sie dort zu suchen hatte  :))




Syntagma Platz




Agios Nikolaos


Liebe Grüße
Susan

Silv

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Re: WoMo Tour Mai/Juni 2019 - Wiedersehen mit der Peloponnes
« Antwort #53 am: 16. August 2019, 06:25:12 »
Süßes Kapellchen  :) Erinnert mich irgendwie an das kleinste Postamt der Welt in Florida...
Liebe Grüße
Silvia

Christina

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Re: WoMo Tour Mai/Juni 2019 - Wiedersehen mit der Peloponnes
« Antwort #54 am: 19. August 2019, 17:51:26 »
Der Tag hätte mir auch gefallen - Festung mit Mauern, Torbögen, Treppen und einer tollen Aussicht, netter Kakteen-Spaziergang und die hübsche Innenstadt bzw. Altstadt als Abschluss mit leckerem Frappe.


LG Christina

Paula

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Re: WoMo Tour Mai/Juni 2019 - Wiedersehen mit der Peloponnes
« Antwort #55 am: 20. August 2019, 21:37:03 »
Also in Nafplio waren wir definitiv aber ich muss zu meiner Schande gestehen dass ich gar nichts wiedererkannt habe. Ich habe zu Nafplio auch gar kein Bild im Kopf, da kann ich also noch mal hinfahren als wäre es das erste Mal. Woran ich mich komischerweise noch erinnere ist ein alter Grieche der uns auf französisch angesprochen hat (mein Französisch ist um Klassen besser als mein griechisch). Seltsam an was für unwichtige Details man sich erinnert. Ich kann mich noch dunkel an einen Hafen erinnern aber hundert Prozent sicher ob das in Nafplio war bin ich mir nicht.
Jedenfalls gefällt mir das Nafplio das du uns vorgestellt hast ausnehmend gut  :)
Viele Grüße Paula