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Süd England – ans wundervolle Ende Britanniens

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Susan:
So, auch hier endlich auf dem Laufenden  8)


--- Zitat von: Silvia am 09. Juli 2022, 15:21:56 --- hach was für herrliche Küsten  :herz:   ... manchmal mit dramatischem Hintergrund, was während der Tour bestimmt nicht so tolle Stimmung machte, aber auf den Fotos sieht es super aus  ... wobei so im Sonnenschein sind die Küstenabschnitte dann doch einladender  ;D

--- Ende Zitat ---

Genau meine Gedanken  ;D
Finde es immer wieder faszinierend wie türkis das Wasser an den britischen Küsten wirkt. Sehr einladend bis man die Zehe ins Wasser steckt...

Und Dartmoor hat sich ja herrlich mystisch präsentiert. Ich glaub, da wär ich enttäuscht über gutes Wetter  ;)

Die Skulpturen in Sandworld sind permanent zu sehen?  Erstaunlich was die so alles aus Sand zaubern können.

Die Hängebrücke in Tintagel muss relativ neu sein, hab nachgeschaut: 2016 gab es die noch nicht. So ganz passt die nicht in die sagenträchtige Umgebung, vereinfacht aber wohl die Besichtigung. Die vielen Treppenstufen waren schon sehr sportlich  :girly:

War mir schon klar, dass wir bei den Seven Sisters wohl den falschen Parkplatz erwischt haben  ::) Deine Bilder bekräftigen meinen Plan, da nochmals hinzufahren und es gab ja nun noch eine Menge Anregungen für das weitere Programm  ;D

Horst:

--- Zitat von: Susan am 09. Juli 2022, 19:20:06 ---Die Skulpturen in Sandworld sind permanent zu sehen?  Erstaunlich was die so alles aus Sand zaubern können.
--- Ende Zitat ---
Ja das ist mehr oder weniger permanent. Die Ausstellungen wechseln halt, also sind ein paar Monate da und werden dann wieder durch andere ersetzt.



--- Zitat von: Susan am 09. Juli 2022, 19:20:06 ---Die Hängebrücke in Tintagel muss relativ neu sein, hab nachgeschaut: 2016 gab es die noch nicht. So ganz passt die nicht in die sagenträchtige Umgebung, vereinfacht aber wohl die Besichtigung. Die vielen Treppenstufen waren schon sehr sportlich  :girly:
--- Ende Zitat ---
Die Brücke ist für die Touris ein zusätzlicher Anreiz. Vor allem für die Selfie-Fraktion.  ;)




--- Zitat von: Susan am 09. Juli 2022, 19:20:06 ---War mir schon klar, dass wir bei den Seven Sisters wohl den falschen Parkplatz erwischt haben  ::) Deine Bilder bekräftigen meinen Plan, da nochmals hinzufahren und es gab ja nun noch eine Menge Anregungen für das weitere Programm  ;D

--- Ende Zitat ---
Hatte mich mit der Thematik vorher besonders intensiv beschäftigt. Wir waren dann letztendlich an insgesamt 3 Parkplätzen - oberhalb der Coastguard Cotttages, beim Leuchtturm Belle Tout und schließlich bei Birling Gap wo der einzige Zugang zum Strand direkt vom Parkplatz über den Leiterturm erfolgen kann.

Horst:
10.Tag – Mo 18.4.2022


In unserem Pub gibt es ausnahmsweise mal ein Frühstück (Frühstücksfans sind wir beide nicht), dass sogar recht gut ist und einen netten Plausch mit der Vermieterin beinhaltet.
Danach geht es ein letztes Mal an die Küste.




Westlich des netten und beliebten Touristenstädtchens Lynton parken wir unseren Opel Astra und begeben uns auf eine kleine Wanderung ...





... hinauf zu den Küstenfelsen, die hier nicht als eine Kante abfallen sondern auf ihrer Rückseite ein Tal bilden. Deshalb Valley of Rocks.





Oberhalb der Felsen, wie auf einem Grat verläuft der Weg ...





... und wird immer spektakulärer.






An diesem Hang halten sich nur Bergziegen.










Der Blick auf das Meer mit den Felsentürmen in nah und fern erfreut Auge und Kameras.





Von hier oben darf man auch den sinnlosesten Kreisverkehr Englands bestaunen, mit einer Einfahrt und einer Ausfahrt. Hauptsache ein Circle …









Unterhalb entlang der Küste führt der Weg dann wieder zurück zum Parkplatz – Fazit: nicht unbedingt für Leute mit extremer Höhenangst und auch kein Flip-Flop-Badeschuhe- Weg aber landschaftlich richtig toll.





Städtchen Lynton ...




... mit Kaffee-Stop





Ein kurzer Abstecher führt uns in den Exmoor Nationalpark zum Watersmeet. Nur 15 Minuten Weg führen zu einem Wasserfall der leider stark zugewachsen ist.





Danach ist Meilenbewältigung angesagt. So manche Heckenstraße (einspurig, an Kurven spannend ob es Gegenverkehr gibt für den kein Platz ist) muss bewältigt werden, Kreisverkehre sowieso.





Immer wieder ergeben sich schöne Einblicke in die Country Side.







Zwei Stunden geht die Fahrt nach Nordosten, bis wir in der Grafschaft Somerset in Glastonbury einen Stop einlegen.




Das Städtchen ist der Wallfahrtsort aller New-Age-Jünger, die Gralsburg der letzten Hippies. Biokuchen, Heilkristalle, Kräutertees und Spiritual Sky Oils sind angesagt. Wer dem Esoterikrummel nicht viel abgewinnen kann – Glastonbury hat auch handfestes zu bieten … die Ruinen der Glastonbury Abbey und der nahegelegene Hügel Glastonberry Tor… wobei … auch hier wabern Mythen und Legenden durch den Ort, derentwegen Glastonbury den Anspruch erhebt, das sagenhafte Avalon zu sein. Uns fällt gleich auf, das der Ort definitiv ein Sammelbecken für allerlei schräge Gestalten ist. Meist Schwarz gekleidet, Metall in allen Körperteilen, Frisuren die einen Haftpflichtschaden eines Friseurs vermuten lassen … na ja über Geschmack lässt sich ja nicht streiten.
 



Unstrittig ist die alte Glastonbury Abbey einen Besuch wert.




Die Abtei wurde im 7. Jahrhundert gegründet, im Jahr 1184 durch einen Großbrand zerstört, später wieder aufgebaut, war im 14. Jahrhundert eines der reichsten und mächtigsten Klöster Englands und kontrollierte große Teile des umliegenden Landes.





Die Abtei wurde während der „Auflösung der Klöster“ unter König Heinrich VIII. von England unterdrückt.






Der letzte Abt, wurde1539 als Verräter am Glastonbury Tor gehängt, gezeichnet und gevierteilt. Nicht wirklich nett... 









Ab mindestens dem 12. Jahrhundert wurde das Gebiet von Glastonbury mit der Legende von König Artus in Verbindung gebracht, eine Verbindung, die von mittelalterlichen Mönchen gefördert wurde, die behaupteten, Glastonbury sei das Avalon aus der Artussage, was Mystiker bis heute glauben.
In der alten Abbey gibt es sogar ein Grab von ihm. Wer da wohl drin liegt?





Wir drehen noch eine kleine Runde durch den durchaus sehenswerten Ort, werfen noch einen Blick auf das Glastonbury Tor – einen Hügel auf dem ein weithin sichtbarer Kirchenturm steht, ein durchaus mystischer Anblick.


Die letzte Etappe führt uns nach Bath, wo wir uns leicht oberhalb der Innenstadt in einem Bungalow für eine Nacht einquartieren.



Übernachtung: Winifred's Lane Cottage, Bath, Somerset - 
Bewertung: 8,5/10, Zimmer mit Bad, keine Küche, gute Lage, Preis 120 €

Christina:
Endlich geschafft - alles nachgelesen ;D

Wie gut, dass ich gerade nebenher Abendbrot esse, da ist der Anblick der Scones etwas einfacher zu ertragen - mein absolutes Lieblingsessen in GB. Aber auch sonst haben wir bei unseren (insgesamt nur 3) Aufenthalten im Königreich eigentlich immer recht gut gegessen, keine unbedingt in Erinnerung bleibenden Highlights, aber durchaus genießbar.

Die Küstenlandschaften, aber auch Dartmoor sind alle auf ihre Weise beeindruckend, da hat mir jeder Tag bestens gefallen, schade nur, dass die Sonne nicht ein bisschen öfter herauskam, aber das kann man im April wohl dort eher nicht erwarten. Aber auf jeden Fall zu dieser Jahreszeit machbar, das hätte ich eher als Mai/Juni oder September/Oktober Ziel eingeordnet, daher gut zu wissen. Ich muss zum Glück ja nicht während der Ferien unterwegs sein, denn an einigen Stellen, die du gezeigt hast, wäre es mir zu voll gewesen.

Die Artus Statue auf dem Hügel finde ich irgendwie übertrieben, bei diesen alten Gemäuern und der Landschaft ist doch für genügend Anregung an die Fantasie gesorgt. Dann doch lieber die Damien Hirst Statue.

Der sinnlose Kreisverkehr ist ja auch klasse, was da wohl mal geplant war?

Susan:

--- Zitat ---Von hier oben darf man auch den sinnlosesten Kreisverkehr Englands bestaunen, mit einer Einfahrt und einer Ausfahrt. Hauptsache ein Circle …
--- Ende Zitat ---

 :totlach:  Wir haben ja schon einige Kreisel erlebt, die uns sinnlos erschienen, der aber setzt denen die Krone auf

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