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Nach 2,5 Jahren und 6 Umbuchungen – USA 2022
Silv:
--- Zitat von: Ilona am 22. Februar 2023, 13:26:24 ---
Da wir für amerikanische Verhältnisse nur einen Katzensprung von Heidelberg entfernt wohnen, freuten wir uns über diese Wandmalerei.
--- Ende Zitat ---
Dann wohnen wir ja quasi mittendrin ;) Ja, Heidelberg kennt ja fast jeder Ami.
Das waren ja wieder schöne Ecken, die du uns gezeigt hast. Mal schauen, wann es für uns wiedermal rüber geht. Nächstes Jahr haben wir unseren 15. Hochzeitstag... :floet:
Ilona:
--- Zitat von: Christina am 22. Februar 2023, 17:59:18 ---Schade, jetzt wo ihr am Meer seid, geht die Reise zu Ende.
--- Ende Zitat ---
Irgendwann ist es immer so weit, aber wir freuen uns auch jedes Mal wieder auf zu Hause.
--- Zitat von: Christina am 22. Februar 2023, 17:59:18 ---Newport Beach sieht nett aus, das bayrische Dorf bräuchte ich nicht unbedingt, aber wenn man von der Verwandtschaft darauf hingewiesen wird, schaut man es sich auch an. Witzig, dass mit der Bezeichnung "Old World Village" scheinbar nur Bayern gemeint ist (und Heidelberg ;D), ich hätte gedacht, dass es da Bauten aus verschiedenen europ. Ländern gibt.
--- Ende Zitat ---
Newport Beach ist ein wohlhabender Ort. Dort hatte auch Jürgen Klinsmann eine Villa, die verkauft wurde. Er wohnt anscheinend in Huntington Beach und kauft bestimmt ab und zu im Village ein :cool2: .
Ich denke, dass mit der Alten Welt viele europäische Länder gemeint sind und es sich nicht nur auf Bayern und das Schloss bezieht. Die nachgeahmten Häuser sehen sich überall ähnlich.
--- Zitat von: Christina am 22. Februar 2023, 17:59:18 ---Ich vermute, die Glanzzeiten für solche Art von Dörfern sind vorbei, da die Amerikaner ja doch immer häufiger nach Europa reisen und man dank Internet alles mögliche an Lebensmitteln oder sonstigen europ. Dingen selbst bestellen kann, da braucht man so einen Laden nicht mehr.
--- Ende Zitat ---
Beim Old World Village handelt es sich um keine Touristenattraktion, sondern dort treffen sich die europ. Einwanderer. Der Onkel trifft sich mit Freunden zum Kartenspielen und sein fußballbegeisterter Sohn geht zum Bundesliga-Stammtisch.
Pandemiebedingt verwaiste das Village genauso wie die große Mall in Westminster.
--- Zitat von: Christina am 22. Februar 2023, 17:59:18 ---Das mit dem deutschen Abendessen bei deiner Tante ist typisch, das war bei uns in Kanada auch so, die haben sich total angestrengt, uns "bekanntes" aufzutischen, dabei wollten wir doch die kanadische Lebensweise inkl. Essen kennenlernen, ist dann immer schwierig, das zu sagen, ohne dass sie beleidigt sind. Aber auch mit Pizza, ich wurde beim ersten Besuch dort tatsächlich gefragt, ob ich Pizza kenne :totlach: Aber immerhin war es dann doch was neues und typisch amerikanisch/kanadisches, dass sie nicht so dünn war wie in Italien üblich, sondern die "deep dish" Variante.
--- Ende Zitat ---
Wir essen lieber landestypisch und mögen die Pizzen in der Größe von Wagenrädern ;D. Zwei solcher Pizzastücke ziehe ich einem Burger vor.
Wobei es viele Deutsche gibt, die auswärts nur Schnitzel mit Pommes essen.
--- Zitat von: Susan am 22. Februar 2023, 19:10:00 ---Am 13. Tag soviele Leitern, da würde ich auch kein Risiko eingehen, die zu erklimmen ;) Wenn sie so an Felsen lehnen, machen sie mir aber wenig aus. Besser als die Ringe. Aber wir kommen mit unserem Dickschiff eh nicht an den TH. Lohnt es sich denn die Box Canyon Road trotzdem zu fahren (wäre ein kleiner Umweg)? Schaut ja rechts und links davon ganz interessant aus.
--- Ende Zitat ---
Gut, dass es nur der 13. und nicht auch noch ein Freitag war :toothy9:.
Zum Trailhead schafft es ein Womo nicht, denn da liegen zu viele große Steine in der Wash. Die Box Canyon Road ist dagegen asphaltiert, sehr breit und wenig befahren. Die Strecke wird euch gefallen.
--- Zitat von: Susan am 22. Februar 2023, 19:10:00 ---Beim Old World Village waren wohl einige deutschsprachige Auswanderer zugange: Heidelberg und Bayern ^-^ Immerhin als Kontrast eine britische Telefonzelle.
--- Ende Zitat ---
Wahrscheinlich weiß/wusste der Maler nicht einmal, dass Heidelberg gar nicht zu Bayern gehört.
--- Zitat von: Susan am 22. Februar 2023, 19:10:00 ---Die Preise sind ja echt heftig, da weiß ich, was wir importieren müssen. Dafür könnte mich die Frischwurst locken, leider liegt Huntington nicht ganz auf der Route.
--- Ende Zitat ---
Nehmt mit (außer Fleischprodukte) was ihr könnt. Wegen der Frischwurst würde ich bei den Spritpreisen keinen Umweg fahren.
--- Zitat von: Paula am 23. Februar 2023, 08:06:40 ---Ich bin ja mal gespannt ob ich in Texas auch solche deutsch anmutende Orte finde. Ich finde es witzig sowas weit von zuhause weg zu sehen. Und das Vollkornbrot hätte ich wahrscheinlich auch zu einem hohen Preis gekauft, das fehlt mir nach 2 Wochen USA Urlaub immer am meisten.
--- Ende Zitat ---
Keine Ahnung, ob es in Texas solche Orte gibt. Da war ich nämlich noch nie.
Mittlerweile gibt es eine größere Auswahl an Vollkornbrot in den USA, auch wenn es noch immer die Konsistenz eines Schwamms hat.
--- Zitat von: Paula am 23. Februar 2023, 08:06:40 ---Vom Painted canyon habe ich noch nie gehört, einfach Wahnsinn was der Südwesten an Ausflugszielen zu bieten hat! Klettereinlagen sind mir auch nicht geheuer aber in den Slotcanyon hätte ich mich auch reingezwängt, Platzangst habe ich zum Glück keine :)
--- Ende Zitat ---
Ganz so schmal ist der Slotcanyon nicht.
--- Zitat von: Paula am 23. Februar 2023, 08:06:40 ---Ich finde Strandspaziergänge als Urlaubsabschluss sehr schön ^-^
--- Ende Zitat ---
Wenn man Zeit dafür und Strände in der Nähe hat, ist das pures Urlaubsfeeling.
--- Zitat von: Silv am 23. Februar 2023, 09:18:36 ---Das waren ja wieder schöne Ecken, die du uns gezeigt hast.
--- Ende Zitat ---
:danke: Silvia.
--- Zitat von: Silv am 23. Februar 2023, 09:18:36 ---Mal schauen, wann es für uns wiedermal rüber geht. Nächstes Jahr haben wir unseren 15. Hochzeitstag... :floet:
--- Ende Zitat ---
Na dann würde ich an eurer Stelle schon mal mit der Planung beginnen :zwinker:.
Rainer:
--- Zitat von: Paula am 23. Februar 2023, 08:06:40 ---Ich bin ja mal gespannt ob ich in Texas auch solche deutsch anmutende Orte finde.
--- Ende Zitat ---
Es gibt in Texas deutsche Kommunen, in manchen wird sogar Deutsch gesprochen. In den Texas Hills, oberhalb von San Antonio trifft man viel Deutsches an, insbesondere in der Stadt Fredericksburg wird man "Willkommen" geheißen an der Ladentüre und die Mainstreet ist eine "Hauptstraße". Weitere Orte mit deutschen Wurzeln sind u.a. Boerne und New Braunfels.
Es sieht aber trotzdem nicht so aus wie hier auf den Fotos, insbesondere gibt es diese typischen Hausmalereien nicht, insgesamt wird in Texas weniger so ein süddeutscher Eindruck vermittelt.
Ilona:
15./16.Tag
Von Seal Beach nach Hause
Rückreise
Am Rückreisetag hatten wir keine Eile. Wir schliefen etwas länger und waren gespannt, wie das Frühstück ausfällt. Insgeheim erwarteten wir zumindest Porzellanteller und Metallbesteck.
Überrascht hat uns dann dieser Plastikbesteckautomat.
Das Frühstück war aber nichts Besonderes.
Zum Flughafen waren es nur 40 Minuten Fahrt. Die Tankstellen in der Nähe der Autovermieter verlangen Höchstpreise und deshalb trifteten wir etwas ab. So ganz günstig mit 6,399 die Galone war es dann nicht, aber es half nichts, Mary’s Tank musste noch einmal befüllt werden.
Wir wollten nicht zu spät einchecken, da wir von bis zu drei Stunden Wartezeit an der Sicherheitskontrolle gehört hatten. Um 10:45 Uhr waren wir schon bei Alamo und stellten Mary in die Reihe.
Der Bus brachte uns zum Flughafen und dort mussten wir wegen einer Baustelle ein Terminal weiterlaufen. Das war unser Glück, denn wir gelangten durch einen Seiteneingang in das Tom Bradley Terminal. Der Haupteingang war mittlerweile von Protestanten, die zum Boykott der Turkish Airlines aufriefen, blockiert.
Da wir sehr früh beim Check-in waren, durften wir am First Class Schalter einchecken und machten uns gleich auf den Weg zu den Gates.
Der Schnüffelhund würdigte uns keines Blickes und die Sicherheitskontrolle verlief zügig. Umso länger konnten wir die Lounge genießen.
Hinter dem überschaubaren Büffet befindet sich ein dekoratives Flaschenregal.
Auf dem Schild stand Indian Curry, doch das Hühnerfrikassee schmeckte weder indisch, noch war ein Hauch von Curry vorhanden.
So gegen 13 Uhr ging ich zur Terrasse und sah den Kranich pünktlich einschweben.
Mit etwas Verspätung startete der Jumbo und flog über den Dockweiler Beach.
Nach dem Begrüßungssekt und der Speisekarte, bekamen wir noch ein übergroßes Schlafshirt überreicht, das wir jedoch nicht anzogen.
Das Essen entsprach der Speisekarte und war hervorragend.
Nach dem Essen schliefen fast alle Passagiere des Oberdecks sofort ein. Nur wir fanden selbst in der Waagrechten keine Ruhe. Der Rückflug war ziemlich wackelig und nicht einmal die Turbulenzen schaukelten uns in den Schlaf.
Eine Stunde vor der Landung wurde das Frühstück serviert.
Wir wählten die leichte Variante ohne Eier.
Ein Blick auf Mainhattan im Landeanflug.
Wir landeten pünktlich in Frankfurt, mussten aber 45 Minuten auf das Gepäck warten. Erst danach konnten wir den Shuttle vom Parkhaus anfordern, der nach 10 Minuten eintraf. Die einstündige Heimfahrt verlief staufrei und ohne besondere Vorkommnisse.
Zu Hause packten wir gleich die Koffer aus und die Waschmaschine drehte die ersten Runden. Trotz der Müdigkeit hielten wir bis um 20 Uhr durch, doch dann fielen uns die Augen zu.
Übernachtung: Lufthansa Boeing 747-8
FAZIT
Nach zweieinhalb Jahren und sechs Umbuchungen fiel uns ein großer Brocken von den Herzen, als wir endlich im Flugzeug saßen. Vor allem war es schön, dass wir die betagte Tante noch einmal besuchen konnten.
Die meisten Ziele dieser Rundreise waren neu für uns und standen schon lange auf der Bucket List. Andere wiederum konnten wir aufgrund zerstörter Straßen nicht erreichen und mussten viele Umwege fahren. Das machte sich vor allem in den Spritkosten bemerkbar.
Mit den Unterkünften waren wir, mit vereinzelten Abstrichen, zufrieden. Herausragend waren das Best Western plus Settlers Point in Washington, Utah und das Pacific Inn in Seal Beach.
Die Preise für Lebensmittel sind enorm gestiegen und Restaurantbesuche sind richtig teuer geworden. Die Nebenkosten fielen zudem durch den ungünstigen Umrechnungskurs um einiges höher aus.
Das Highlight der Reise war definitiv der Heliflug mit der Landung auf dem Tower Butte.
Die Landschaften im Südwesten der USA sind so faszinierend und begeistern uns immer wieder aufs Neue. Wir möchten keinen einzigen Tag dieser Reise missen. Allerdings haben wir mittlerweile vieles gesehen, erkundet, erwandert und eine Sättigung stellte sich zum Ende der Reise ein. Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören, heißt es. Zumindest vorerst :zwinker:.
Das war
:herz: lichen Dank für eure Begleitung.
Christina:
Plastikbesteckspender - was es nicht alles gibt :schreck:
Die Rückreise lief ja problemlos, 45 Minuten warten aufs Gepäck ist etwas lang, aber unterm Strich habt ihr (genau wie ich im Juni) Glück gehabt, trotz all der möglichen Schwierigkeiten ganz gut durchgekommen zu sein.
:herz: Dank Ilona für deinen Bericht. Es war schön mal wieder virtuell durch die USA zu reisen, die Wüstengegenden zu sehen, für mich habe ich aber festgestellt, dass ich so viel grau-braunes Gestein nicht so sehr mag, da hätte ich sicherlich noch mehr Highway 1 mit eingebaut oder den Yosemite NP als Abwechslung.
:danke:
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