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Island September 2022 – Zu spät und doch zur rechten Zeit

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Heike Heimo:
17.09.2022 Snæfells Tag 1

Heike fühlte sich so weit gut, dass wir zum Snæfellsjökull fahren konnten. In Borgarnes waren wir so tief im Gespräch versunken, dass wir die Abzweigung zur Halbinsel übersahen. Nach einiger Zeit bemerkte ich, dass wir auf der Ringstraße schon zu weit Richtung Norden unterwegs waren. Nach einem kurzen Orientierungsstopp entschlossen wir uns nicht zurückzufahren, sondern auf die 60 abzubiegen und die umgekehrte Runde zu fahren. Auch die 60 hatte schöne Landschaft zu bieten.







Bald erreichten wir die Küstenstraße 54 auf der Nordseite der Halbinsel.







Erster landschaftlicher Höhepunkt war der Álftafjörður. Die Snæfells Halbinsel wird als Island im Kleinen bezeichnet. Der Álftafjörður symbolisiert die Fjordlandschaft.











Nach dem Fjord kommt wieder herbstliches Buschland.





Gleich nach der Kreuzung mit der 56 kommt die Abzweigung zum Berserkjahraun. Eine Schotterpiste führt durch dies abenteuerliche farbenfrohe Landschaft.











Niemand war auf dieser Strecke unterwegs. Fast alle Touristen fahren daran vorbei.











Am Ende der Straße kommt man zum Hraunsfjarðarvatn.



Wieder zurück auf der 54 geht es weiter Richtung Kirkjufell.




Silvia:

--- Zitat von: Heike Heimo am 16. März 2023, 20:28:24 ---In Borgarnes waren wir so tief im Gespräch versunken, dass wir die Abzweigung zur Halbinsel übersahen.

--- Ende Zitat ---
:totlach:  Kenn ich zu gut


Das herbstliche Buschland sieht fast aus als würde es glühen  :)

Horst:
Für mich ist die Berserkerhraun eine der tollsten Kurzstrecken auf Island weswegen ich sie immer wieder gerne fahre - selbst bei schlechtem Wetter. :D

Heike Heimo:

--- Zitat von: Horst am 20. März 2023, 15:49:10 ---Für mich ist die Berserkerhraun eine der tollsten Kurzstrecken auf Island weswegen ich sie immer wieder gerne fahre - selbst bei schlechtem Wetter. :D

--- Ende Zitat ---

Ja den Tipp haben wir von deinem Reisebericht bekommen. Danke, auch für andere nicht so bekannte High Lights.

Heike Heimo:
17.09.2022 Snæfells Tag 1 II

Der markante Berg Kirkjufell ist einer der Wahrzeichen Islands und der Snæfells Halbinsel. Er steht dominant im ruhigen Wasser.







Weiter geht es der Küste entlang. Wasserfälle sind allgegenwärtig.





Wie fuhren die Küste ab. An der Westseite gibt es die historische Stätte Írskrabrunnur. Es gibt viele Vermutungen warum und wieso, aber man weiß nichts genaues. Imposant ist der Walfischknochen, der über den Eingang thront, bewacht von einem Raben.







Weiter südlich befindet sich abseits der Straße der Krater Hólahólar. Die Seitenstraße führt in den Krater.





Nur wenige Kilometer weiter befindet sich ein weiterer Touristenmagnet der Djúpalónssandur. Ein schwarzer Sandstrand umrandet von einem alten Lavastrom. Auf dem Strand befinden sich Reste eines gesunkenen Schiffes. Als wir 2009 hier waren, war der Strand noch unbekannt mit einem kleinen Parkplatz. Wir waren damals ganz alleine. Heute ist hier ein großer Parkplatz und viele Leute.











Nach der Bucht dominieren die Felsen von Lóndrangar die Küstenlandschaft.





Es war nun schon spät, so machten wir uns auf den Rückweg zu unserer Unterkunft. Der Abend bot einen spektakulären Sonnenuntergang. Der Vulkan Snæfellsjökull war wolkenfrei zu sehen. Auf der anderen Seit stieg der Halbmond empor.







Als es finster geworden war bekamen wir auch noch wunderschöne Nordlichter zu sehen.

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