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Mit dem Mietwagen durch den Süden von Peru – 2024

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Paula:
Mir geht es wie Silvia: ich habe in USA in Silverton zwei Nächte auf 3000 Meter verbracht, mit 100 Ruhepuls und morgens Kopfschmerzen und Übelkeit. Ich wundere mich heute noch wie ich die 700 Meter zum Icelake hochgelaufen bin, seither weiß ich dass Südamerika für mich nicht in Frage kommt. Selbst wandern auf 2700 Metern macht mir schon Probleme. Virtuell fahre ich aber gerne mit.
Wie toll dass man die Nasca Lines vom Auto aus sehen kann, ich dachte das geht nur vom Flugzeug aus. Und Respekt dass ihr euch da fahren traut, das würde ich nicht wagen…

Heike Heimo:

--- Zitat von: Paula am 21. Oktober 2024, 18:23:20 ---Mir geht es wie Silvia: ich habe in USA in Silverton zwei Nächte auf 3000 Meter verbracht, mit 100 Ruhepuls und morgens Kopfschmerzen und Übelkeit. Ich wundere mich heute noch wie ich die 700 Meter zum Icelake hochgelaufen bin, seither weiß ich dass Südamerika für mich nicht in Frage kommt. Selbst wandern auf 2700 Metern macht mir schon Probleme. Virtuell fahre ich aber gerne mit.
Wie toll dass man die Nasca Lines vom Auto aus sehen kann, ich dachte das geht nur vom Flugzeug aus. Und Respekt dass ihr euch da fahren traut, das würde ich nicht wagen…

--- Ende Zitat ---


--- Zitat von: Paula am 21. Oktober 2024, 18:23:20 ---Mir geht es wie Silvia: ich habe in USA in Silverton zwei Nächte auf 3000 Meter verbracht, mit 100 Ruhepuls und morgens Kopfschmerzen und Übelkeit. Ich wundere mich heute noch wie ich die 700 Meter zum Icelake hochgelaufen bin, seither weiß ich dass Südamerika für mich nicht in Frage kommt. Selbst wandern auf 2700 Metern macht mir schon Probleme. Virtuell fahre ich aber gerne mit.
Wie toll dass man die Nasca Lines vom Auto aus sehen kann, ich dachte das geht nur vom Flugzeug aus. Und Respekt dass ihr euch da fahren traut, das würde ich nicht wagen…

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--- Zitat von: Susan am 21. Oktober 2024, 15:25:47 ---Die Scharrbilder sind immer wieder interessant.

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Ich dachte mir auch, dass wegen der Höhe nie nach Peru kommen werde. Dann waren die vielen interessanten Plätze mit der Zeit doch stärker. Zurückblickend sind wir uns nicht mehr sicher ob wir uns den Anpassungsstress nochmals antun würden.

Vom Boden aus sind nur ganz wenige Scharrbilder zu sehen. Es stehen zwar überall blaue Tafeln wo welche sein sollten. Vom flachen Boden aus ist aber nichts zu erkennen.

Heike Heimo:
02.05.2024     Lima – Nazca Teil 2

Unser Ziel am Nachmittag waren die Acueductos de Cantalloc. Sie sind Zeugen der hohen Baukunst und dem Verständnis des Wassermanagements der Präinkakulturen. Bei den Acueductos handelt es sich um Wasserleitungen aus den Bergen in die Wüste oder um Brunnen zum Fassen des Grundwasserstromes.






Kreisförmige und spiralförmige Bauwerke wechseln sich ab. Dazwischen wieder länger unterirische geschwungene Kanäle.







So wurde Wasser mit bester Qualität in die trockenen Gebiete transportiert.




Nach diesem sehr interessanten und bei dieser Hitze angenehm kühlen Ort fuhren wir zu unserer Unterkunft dem Nasca Trails B&B. Sie war mit 23€/Nacht für zwei Personen die billigste Unterkunft. Das Fruchtstück kostete 4€/Person zusätzlich. Wir wurden sehr freundlich empfangen und konnten unser Auto gleich in den mit einer schweren Eisentür gesicherten Innenhof stellen. Da wir zwei Nächte bleiben hatten wir das 3 Bettzimmer gebucht, um Platz zu haben. Das sorgte beim Bediensteten für etwas Verwirrung. Er konnte nur ganz wenig Englisch und wir kein spanisch.

Das Zimmer lag im ersten Stock und so hatten wir ein „wunderbares“ Panorama über den Dächern des Ortsteils. Wie fast überall unfertige Bauwerke und Gerümpel.





Nachdem wir alles im Zimmer verstaut hatten, machten wir uns auf den Weg zum Plaza de Armas (Hauptplatz) von Nazca. In der Umgebung dieser Plazas spielt sich das Leben in den Städten ab. Als wir in eine der Hauptstraßen zum Plaza einbogen, kam uns gerade eine Prozession von Kindergruppen entgegen. Es dürfte in der Stadt ein Jugendfußballturnier stattfinden, so wie die Plakate zu deuten waren. Sie machten viel Lärm mit Musik und freuten sich, dass wir Ausländer so interessiert waren. Der Verkehrsstau, der dadurch ausgelöst wurde, war egal. Es wurde auch nicht viel gehupt.





Wir wollten zum Supermarkt am Plaza das notwendigste, vor allem Wasser, einzukaufen. Danach schlenderten wir durch die Straßen und beobachtete den peruanische Alltag. Das war sehr interessant. Viel quirliges Leben und Straßenverkehr. Alles ist sehr klein strukturiert. Es ist auch viele Polizeibeamte zu sehen. Gegen Abend setzten wir uns in ein Lokal am Plaza auf den ersten Stock. So konnten wir das Treiben auf den umliegenden Straßen sehr gut sehen.

Die Straßenverkäuferinnen bauten ihr Stände auf um Lebensmittel, gekochtes, gebackenes usw. zu verkaufen. Vor uns war auch eine Art Taxistand. Anscheinend kann hier jeder der ein Auto hat auch Taxifahrer sein. Die Fahrzeuge waren abenteuerlich hergerichtet.



Es stiegen auch ständig Leute ein und man kannte sich. In allen Ortschaften in Peru ist viel Verkehr. Zu Fuß wird nur das notwendigste zurückgelegt. Vermutlich ist es auch sicherer. Ein Taxi gibt es immer und überall.

Das Essen war wie fast überall in Peru sehr gut. Gewöhnungsbedürftig war am Anfang noch, dass nicht am Tisch kassiert wird, sondern beim Ausgang. Bei den ersten 3 Gasthäusern warteten wir geduldig, aber es kam niemand zum Kassieren, erst nach mehrmaligen Aufmerksam machen. Dann hatten wir es verstanden. Nachträglich betrachtet gefällt mir dieses System besser als bei uns.

Es war nun schon finster und wie waren müde von diesem langen Tag. Bei der Unterkunft war auch der Hausherr anwesend. Er war vor vielen Jahren aus Deutschland eingewandert und sprach daher hervorragend deutsch. Er erklärte uns, wo wir im Ort etwas finden und wie das Prozedere für den morgigen Flug über die Nazca Lines ablaufen wird. Er hat uns die Flüge schon vorab reserviert. Wir haben den ersten Flug mit dieser Gesellschaft, das Frühstück geht sich aber noch leicht aus. Wenn wir zum Auto wollen, sollen wir es sagen, dann sperren sie den Hund weg. Von oben sahen wir dann, dass mit dem Hund sicher nicht zu spaßen ist.

Paula:

--- Zitat von: Heike Heimo am 23. Oktober 2024, 19:58:49 ---
Nachdem wir alles im Zimmer verstaut hatten, machten wir uns auf den Weg zum Plaza de Armas (Hauptplatz) von Nazca. In der Umgebung dieser Plazas spielt sich das Leben in den Städten ab. Als wir in eine der Hauptstraßen zum Plaza einbogen, kam uns gerade eine Prozession von Kindergruppen entgegen. Es dürfte in der Stadt ein Jugendfußballturnier stattfinden, so wie die Plakate zu deuten waren. Sie machten viel Lärm mit Musik und freuten sich, dass wir Ausländer so interessiert waren. Der Verkehrsstau, der dadurch ausgelöst wurde, war egal. Es wurde auch nicht viel gehupt.






--- Ende Zitat ---

genau solche Erlebnisse suche ich im Urlaub (vor allem in weit entfernten Ländern!)
während die Gebäude ja eher ärmlich aussehen sind die Kinder sehr gut gekleidet - komplette neu aussehende Adidas Ausrüstung, das ist nicht billig und gut genährt schauen die Kinder auch aus.
In Sri Lanka sind wir wir mal mitten im Strassenverkehr in ein Rennen (Marathon?) geraten. Glaube nicht dass dafür die Strasse gesperrt worden wäre, die TukTuks, Autos und was sonst noch so unterwegs war ist einfach um die Läufer drumrum gefahren. Also bisher schaut das in Peru noch relativ zivil aus...
das mit dem Hund hätten sie auch schon bei der Ankunft sagen können...

Heike Heimo:

--- Zitat von: Paula am 24. Oktober 2024, 10:36:27 ---
genau solche Erlebnisse suche ich im Urlaub (vor allem in weit entfernten Ländern!)
während die Gebäude ja eher ärmlich aussehen sind die Kinder sehr gut gekleidet - komplette neu aussehende Adidas Ausrüstung, das ist nicht billig und gut genährt schauen die Kinder auch aus.
In Sri Lanka sind wir wir mal mitten im Strassenverkehr in ein Rennen (Marathon?) geraten. Glaube nicht dass dafür die Strasse gesperrt worden wäre, die TukTuks, Autos und was sonst noch so unterwegs war ist einfach um die Läufer drumrum gefahren. Also bisher schaut das in Peru noch relativ zivil aus...
das mit dem Hund hätten sie auch schon bei der Ankunft sagen können...

--- Ende Zitat ---

Die Menschen waren im Stil des Landes sehr gut gekleidet. Das war aber auch, wie du schreibst, in anderen ärmeren Ländern so. Interessanterweise habe ich die meisten heruntergekommenen Menschen in LA und San Francisco gesehen. Dort war es an machen Orten wirklich schlimm.

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