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serendipity:
Was Vodafon schon lange bietet - nun musste es T-Mobile auch umsetzen und ich habe es genossen. In Paris vor einigen Wochen musste ich noch einen Tagespass kaufen. Waren zwar auch nur 2,95 €, aber bei längerem Aufenthalt kam halt schon noch einiges an Kosten zusammen.

Rainer:

--- Zitat von: Horst am 18. Juni 2017, 14:48:42 ---Man sollte sich bei dem Thema halt nicht auf alles blind verlassen sondern es als Unterstützung begreifen die sehr oft gute Dienste leistet.

--- Ende Zitat ---

Perfekt - das hätte ich nicht besser formulieren können. Das ist genau die richtige Einstellung und so halten wir (Sylvia und ich) das schon seit vielen Jahren. Eine Navi ist ein tolles Hilfsmittel, aber sie ersetzt nicht das Mitdenken. Manchmal bauen sie schlicht Mist und da muss der gesunde Menschenverstand aushelfen. In Las Vegas wollte unsere Navi, dass wir auf der Autobahn(!) links abbiegen (in die Leitplanke). Haben wir dann mal nicht gemacht, fand ich zu unübersichtlich...  ::)


--- Zitat von: Michael am 18. Juni 2017, 15:58:31 ---Was die Navigation mit dem Smartphone angeht, bin ich von den Karten und der App von HERE mittlerweile sehr positiv angetan.
Das Kartenmaterial ist auf einem guten Stand, es lassen sich alle Karten downloaden. Den Download der Karten finde ich besser gelöst als bei Google

--- Ende Zitat ---

Mit den Navis "an sich" bin ich auch zufrieden, neben "Here" finde ich auch "Navigator" sehr gut, auch "Karta" ist sehr gut (die bieten alle auch einfach downloadbares Kartenmaterial weltweit an), eine interessante (aber rein Online-basierte) Navi ist "Waze" (verfolgt eine Art Gruppenkonzept mit aktuellen Nachrichten), aber das Internet benötige ich eben für den aktuellen Traffic, der insbesondere auf unseren verstopften Straßen immer wichtiger wird. Ich fahre nur sehr ungern blind in einen Stau.

P.S.: Ich bin auch der Meinung, dass eine Navi keine Straßenkarten ersetzt. Die Straßenkarte kann ich weit aufschlagen und mir einen großen Überblick verschaffen (ich liebe Karten!), auf Navis sieht man immer nur den mickrigen Bildschirm. Außerdem kenne ich immer noch keine Navi, der ich sagen kann, dass ich eine bestimmte Straße fahren will (also beispielsweise "fahre die I15 nach Salt Lake City"), man kann immer nur Orte und Ziele angeben, aber nicht die Straße, die ergibt sich aus den Zielen (und manchmal eben leider nicht). Und außerdem kenne ich auch keine Navi, die sog. "Scenic Roads" oder interessante Landstraßen kennt. Das ist bei guten Straßenkarten eines der wichtigsten Features, die ich von solchen Karten erwarte. Ich will speziell im USA Urlaub nicht unbedingt den schnellsten oder kürzesten Weg fahren, sondern den schönsten. Das kann die Navi nicht.

Silke:
Für unser Motorradnavi, Garmin Zumo, kann man vorher auf dem PC Routen erstellen, z.B. mit Tyre. Da kannst du dir dann ja die Straße aussuchen, die du fahren möchtest. Du kannst auch direkt auf dem Navi eine Route basteln, ist nur ein bißchen fummelig.
Und du hast die Option "kurvenreiche Strecke", damit hast du dann immer landschaftlich schöne Strecken.

Rainer:
"Zu fummelig" trifft es ganz gut, das ist nicht meine Welt, vorher im stillen Kämmerchen die Routen zusammenzubasteln. Und "kurvenreich" sind viele Straßen, aber lange nicht jede ist dann auch die Scenic Road. Inbesondere ist es überhaupt nicht selbstverständlich, dass die Kurven das sind, was die Straße zu einer Scenic Road macht. Das sind oft auch geniale Aussichtspunkte, das ist die umgebende Landschaft u.v.m., letztendlich natürlich auch eine höchst subjektive Wahrnehmung.

Es ist auch total nervig, dass die meisten Navis oft nicht der Hauptstraße folgen, wenn es durch Ortschaften geht. Das ist aber das, was wir wollen (wenn wir in den USA sind), ich WILL ja "Downtown" sehen. Aber die Navi rechnet gnadenlos entweder die schnellste oder die kürzeste Strecke - die möglicherweise "schlechteste" oder "lahmste" Strecke (nämlich die durch den Ort) läßt sie weg und das kann ich auch nicht beeinflussen. Das sind alles nur "Umgehungslösungen", aber keine richtigen Lösungen. Das ist zu aufwändig und der Erfolg ist auch nicht garantiert.

Mir ist vollkommen bewusst, dass das auch sicherlich nicht einfach zu programmieren ist, es müßte sich auch das Bedienkonzept in Navis vollkommen ändern, um solche Dinge zu ermöglichen. Aber auch wenn es mir bewusst ist, ändert es nichts an der Tatsache, dass ich das mit Straßenkarten ganz einfach hinkriege. Wie gesagt, Navis sind nur ein Hilfsmittel, ein Baustein von vielen. Sie sind bei weitem nicht vollkommen und "allwissend".

Christina:

--- Zitat von: Rainer am 18. Juni 2017, 22:18:20 ---P.S.: Ich bin auch der Meinung, dass eine Navi keine Straßenkarten ersetzt. Die Straßenkarte kann ich weit aufschlagen und mir einen großen Überblick verschaffen (ich liebe Karten!), auf Navis sieht man immer nur den mickrigen Bildschirm. Außerdem kenne ich immer noch keine Navi, der ich sagen kann, dass ich eine bestimmte Straße fahren will (also beispielsweise "fahre die I15 nach Salt Lake City"), man kann immer nur Orte und Ziele angeben, aber nicht die Straße, die ergibt sich aus den Zielen (und manchmal eben leider nicht). Und außerdem kenne ich auch keine Navi, die sog. "Scenic Roads" oder interessante Landstraßen kennt. Das ist bei guten Straßenkarten eines der wichtigsten Features, die ich von solchen Karten erwarte. Ich will speziell im USA Urlaub nicht unbedingt den schnellsten oder kürzesten Weg fahren, sondern den schönsten. Das kann die Navi nicht.

--- Ende Zitat ---


--- Zitat von: Silke am 19. Juni 2017, 19:31:48 ---Für unser Motorradnavi, Garmin Zumo, kann man vorher auf dem PC Routen erstellen, z.B. mit Tyre. Da kannst du dir dann ja die Straße aussuchen, die du fahren möchtest. Du kannst auch direkt auf dem Navi eine Route basteln, ist nur ein bißchen fummelig.
Und du hast die Option "kurvenreiche Strecke", damit hast du dann immer landschaftlich schöne Strecken.

--- Ende Zitat ---

Ich hätte eigentlich erwartet, dass es mal als Neuheit bei Navis die Möglichkeit gibt, dass man z.B. Scenic Routes auswählen kann oder die Strassennummern über die man geleitet werden möchte o.ä. Aber es gibt immer nur die Wahl kürzeste oder schnellste Strecke oder keine Autobahn, Fähre usw.

In Frankreich fahren wir zu einzelnen Tagesausflugszielen inzwischen weitgehend altmodisch mit Karte, da das Navi bei jeder Möglichkeit versucht, einen von der Hauptstraße herunterzulotsen, um auf den engen Strässchen, die in Deutschland für Autos verbotene Feldwege wären, in Frankreich aber alle befahren werden dürfen, angeblich ein paar Minuten oder km einzusparen. Das macht einen wahnsinnig, da man für diese Strecken immer deutlich mehr Zeit braucht, da man eben nicht die erlaubten 90 km/h fahren kann (von denen das Navi vermutlich ausgeht), sondern wegen der Enge und Kurven und Schlaglöcher deutlich weniger. Wir haben dann versucht Zwischenziele einzugeben, aber selbst dann hat das Navi Abkürzungen gesucht. Na ja für die Anreise über die Autobahn ist das Navi gut zu gebrauchen und vor Ort nur noch für eine konkrete Suche nach Zielen wie Parkplätze oder Supermärkte.

Edit: Rainer hat gerade etwas ähnliches geschrieben, ich lasse meinen Text trotzdem mal stehen.

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