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Seit heute keine* Roaminggebühren mehr in der EU

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Rainer:
Das (aus meiner persönlichen und natürlich subjektiven Sicht) beste Feature daran ist, dass man ab sofort ohne weiteres mit Naviprogrammen unterwegs sein kann, die aktuelle Verkehrsinformationen oder auch gleich ganze Karten via Internet bereitstellen. Google Maps beispielsweise, aber auch Sygic und auch "nicht-Smartphones" wie TomTom usw.

Wenn man also beispielsweise mal nach Holland fährt, hört der Service nicht an der Grenze auf, sondern man kann einfach alles weiterlaufen lassen. Die "Umgehungslösung" von Google, Karten teilweise lokal herunterzuladen, ist auch nicht wirklich befriedigend gewesen.

Horst:
Wobei Erfahrungen der letzten Monate mit Schottland, Andalusien und Wales gezeigt haben, dass in geschätzt 50% der Gegenden wo ich unterwegs war kein Internetempfang (nicht mal Edge) gegeben war.

Rainer:

--- Zitat von: Horst am 17. Juni 2017, 14:59:24 ---Wobei Erfahrungen der letzten Monate mit Schottland, Andalusien und Wales gezeigt haben, dass in geschätzt 50% der Gegenden wo ich unterwegs war kein Internetempfang (nicht mal Edge) gegeben war.

--- Ende Zitat ---

Da ist dann aber auch "Pampa" und keine überfüllte Autobahn. Das ist in Arizona und Utah auch ähnlich, auf den einsamen Strecken ist das Handynetz nicht dicht ausgebaut. Aber in dicht besiedelten und staugefährdeten Gegenden in Mitteleuropa gibt es sicherlich meistens auch Handynetze.

Als wir letztes Mal nach Holland gefahren sind, hatte ich zum Glück daran gedacht, mir ein Auslandspaket für das Handy zu buchen. In Eindhoven wartete ein häßlicher Stau im Autobahnkreuz auf uns, unsere Navi hat uns elegant drum herum gelotst, das war wirklich klasse, sonst hätten wir eine böse Überraschung erlebt. In Schottland oder auch Wales gibt es solche großen Kreuze gar nicht erst...

P.S.: Dann ist auch immer noch die Frage, ob es wirklich "kein Internet" (Handynetz) gibt, oder ob Dein Provider keinen Roamingpartner in dieser Region hat. Letzteres kann man ja ggf. durch einen besseren Provider ausgleichen, aber wenn gar kein Netz vorhanden ist, hilft natürlich auch der beste Provider nicht.

Horst:
Der Empfang kann auch noch am Handy selbst liegen - auch da gibt es offensichtlich große Unterschiede aber das worauf ichmich beziehe war mit 2 Handys unterschiedlicher Vetragsanbieter getestet und das war nicht nur Pampa (das trifft am ehesten noch auf Schottlands Westen zu) aber in Südspanien und Wales war das in der Regel sogar auch in normal bewohnten Regionen.
Auch mancher Lapsus war dabei - so wollte Google partout in Cordoba in eine Einbahnstraße von der falschen Richtung fahren und ist dann im Straßengewirr der engen Sträßen von Cordobas Altstadt völlig überfordert gewesen.
An sich ist die Berücksichtigung der aktuellen Verkehrslage schon positiv.
Man sollte sich bei dem Thema halt nicht auf alles blind verlassen sondern es als Unterstützung begreifen die sehr oft gute Dienste leistet.

Michael:
Was die Navigation mit dem Smartphone angeht, bin ich von den Karten und der App von HERE mittlerweile sehr positiv angetan.
Das Kartenmaterial ist auf einem guten Stand, es lassen sich alle Karten downloaden. Den Download der Karten finde ich besser gelöst als bei Google, vor allem entfällt der nervige "Ablauf" der Downloads nach 29 Tagen. Die Navigation kann komplett Offline erfolgen (dann natürlich ohne Einbindung aktueller Verkehrsinfos). Kostenfrei ist das ganze auch noch. Also, falls jemand eine Alternative zu den Google-Maps sucht, einfach mal HERE ausprobieren.

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