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Die schlimmsten Touris kommen aus ...

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Beate:

--- Zitat von: Rainer am 27. April 2018, 11:54:45 ---wieso verkaufen die keine Tickets mit Barcode (im Internet, im Visitorcenter usw.), die Parkmap wird sowieso als Download angeboten und die Einfahrt könnte man dann mit einer Schranke plus Scanner versehen.

--- Ende Zitat ---

Hallo Rainer,
meinst Du hier die Einfahrt zum Arches Nationalpark? Da hattest Du ja noch Glück, letztes Jahr waren die Autos bis raus auf den Hwy. 191 gestanden und ein paar mal musste der NP schon vormittags gesperrt werden.
Wenn man jetzt also die Einfahrt noch schneller machen würde, dann wären ja noch mehr Autos im NP.

Ein weiterer Problem ist: es gibt ja ganz verschiedene Tickets, also Tagespass, Jahrespass, Seniorenpässe, Pässe für das Militär, undundund. Da diese Pässe aber zum grössten Teil auch für alle anderen Nationalparks gelten, müsste das gesamte System USA-weit umgestellt werden. Und dafür ist halt kein Geld vorhanden.

Beate

Rainer:

--- Zitat von: Beate am 27. April 2018, 12:02:21 ---Da hattest Du ja noch Glück, letztes Jahr waren die Autos bis raus auf den Hwy. 191 gestanden und ein paar mal musste der NP schon vormittags gesperrt werden.
--- Ende Zitat ---

Das habe ich auch gelesen, aber das ist ja auch der eigenen Dummheit geschuldet. Diese 25 Minuten waren vergleichsweise gar nichts, wir sind am Ostersonntag auf dem Weg zum Canyonlands wieder am Arches vorbei (man sieht die Einfahrt ja sehr gut), da standen dann gut 100 Autos. Was ja eigentlich nicht viel ist, aber das dauert locker 1,5 - 2Stunden, bis der 100.te endlich im Park ist...


--- Zitat von: Beate am 27. April 2018, 12:02:21 ---Wenn man jetzt also die Einfahrt noch schneller machen würde, dann wären ja noch mehr Autos im NP.
--- Ende Zitat ---

Auf Dauer sind die Leute eh im Park, das Problem der zu vollen Parks kann man sicher nicht sinnvoll lösen, in dem man die Schlange vorm Eingang länger werden läßt.


--- Zitat von: Beate am 27. April 2018, 12:02:21 ---Ein weiterer Problem ist: es gibt ja ganz verschiedene Tickets, also Tagespass, Jahrespass, Seniorenpässe, Pässe für das Militär, undundund. Da diese Pässe aber zum grössten Teil auch für alle anderen Nationalparks gelten, müsste das gesamte System USA-weit umgestellt werden. Und dafür ist halt kein Geld vorhanden.
--- Ende Zitat ---

Was ich schon nicht verstehe, wieso gibt es keine Lane für  Ticketinhaber? Die gibt es nämlich bei anderen Nationalparks (u.a. Zion, u.a. Yellowstone). Das Riesenproblem sind ja die Leute, die erst an der Einfahrt das Ticket lösen und erst einmal den ganzen Park erklärt bekommen (ob sie es wollen oder nicht....). Wenn es wenigstens eine (oder zwei) Spuren für Ticketinhaber gäbe, die natürlich viel schneller durch sind, das wäre sehr einfach zu etablieren und würde zumindest die Ticketinhaber entlasten. Aber auch dafür ist man am Arches zu dämlich.

Wenn es in Zukunft sowieso darauf hinausläuft, die Besucherzahlen zu limitieren (was ja anscheinend nicht mehr zu vermeiden ist), muss sowieso ein neues Ticketsystem her. Dann MUSS man sich etwas einfallen lassen. Ich glaube auch weniger, dass das eine Frage des Geldes ist, so ein Barcode/Schrankensystem einzuführen. Das Problem ist, es werden dann jede Menge Ranger arbeitslos (die braucht man ja nicht mehr, die sonst den Einlass regeln). Das dürfte das größere Problem sein. Nach dem neuesten Stand wird jetzt überlegt, die Gäste nur noch stundenweise in den Park zu lassen (man will eine Art Höchstaufenthaltsdauer einführen). Witzigerweise aber nur in den Höchstmonaten im Sommer - dabei ist jetzt im März der Park schon voll gewesen. Allerdings war Bryce noch voller, der war definitiv schon an der Grenze seiner Möglichkeiten, was die Parkplätze betrifft.

Beate:
Es heisst zwar immer wieder, dass es NP gibt mit einer extra Spur für Jahreskarten-Inhaber. Aber ich kenne fast alle NP im Westen und habe noch nirgends diese Spur entdeckt! Vielleicht wird die nur in der Hochsaison aufgemacht? Und da sind wir nie unterwegs.

Im Arches wird ja jetzt alles mögliche überlegt. U.a. auch ein Shuttle-Bus-System, wie es u.a. im Zion, Grand Canyon, Yosemite, Bryce schon ist. Das würde ich allerdings sehr gut finden. Schon allein deshalb, weil man dann ganz andere Wanderungen machen kann, wenn man nicht mehr zum Ausgangspunkt zurück muss.

Beate

Rainer:

--- Zitat von: Beate am 27. April 2018, 13:10:44 ---Vielleicht wird die nur in der Hochsaison aufgemacht? Und da sind wir nie unterwegs.

--- Ende Zitat ---

Wann ist "Hochsaison"? Ich habe definitiv im Zion im Mai und im Yellowstone im Oktober eine eigene Lane für Ticketinhaber gesehen. Es ist richtig, die gibt es nicht immer. In den typischen Sommermonaten sind wir allerdings auch noch nie in den NPs gewesen (zugegebenermaßen allerdings im August in Las Vegas, aber Las Vegas ist ausgerechnet August keine Saison, wahrscheinlich ist es den meisten zu heiß).

Was die Shuttles betrifft: Im Bryce ist der Shuttle (im Unterschied zu Zion und Grand Canyon) freiwillig, man kommt nach wie vor auch so überall hin. Da die Shuttles nicht behindertengerecht sind, komme ich sowohl im Zion als auch im Grand Canyon mit dem eigenen Wagen in die Shuttle Zone, das ist total klasse. Allerdings löst der Shuttle so oder so nicht das Problem des beknackten Eingangs - dieses Problem im Arches, dass sich bis auf den Highway der Stau zurückbildet, löst kein Shuttle der Welt. Da wird man sich etwas anderes einfallen lassen müssen.

Horst:

--- Zitat von: Rainer am 26. April 2018, 11:41:07 ---
--- Zitat von: Susan am 26. April 2018, 00:57:31 ---Am bemerkenswertesten finde ich aber, wie viele, nicht nur hier im Forum sondern auch sonst, auf Reisen die Einsamkeit suchen.

--- Ende Zitat ---

Diese (oder eine ähnliche Frage) beschäftigt mich auch - ich glaube aber, dass das eher eine (zufällige?) Gemeinsamkeit der hier (oder in anderen Foren) versammelten Teilnehmer ist.

--- Ende Zitat ---
Definitiv. Pauschalurlauber wirst Du andersherum auch kaum in einem Reiseforum finden. Da findest Du nur Leute die auch an Informationen rund um die Reiseorganisation intressiert sind. Das braucht der Pauschalurlauber (die große Masse der Reisenden) nicht.
Das mit der Einsamkeit hat für mich ganz klar mit der Enge in unserem Land zu tun. Vielleicht auch mit der Enge (Engstirnigkeit) unserer deutschen Mentalität. Da tut es gut das genau mal anders zu erleben - mir jedenfalls.
Bei mir hat sich meine bevorzugte Reiseart schon in ganz jungen Jahren angedeutet (nullkommanull Ruhe am Strand und musste ständig umherrennen - hat sich auch auf die alten Tage nicht geändert) und selbstverständlich ist man kein besserer Reisender als jemand der Pauschalreisen oder 3 Wochen auf die Angelschnur starren oder sonst was macht. Ich bin ja um jeden froh der was anderes macht - der nimmt mir vielleicht schon mal keinen Wanderparkplatz weg.  ;)

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