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Endlich spricht ein Politiker mal das aus, was ich schon lange denke.
Susan:
Ja, Gaby, du hast recht; wir brauchen uns bislang relativ wenig Sorgen machen, weder finanziell, noch gesundheitlich. Und das obwohl Colin zwar nicht zur Uni muss, aber sehr wohl und momentan mit Überstunden zu seinem Nebenjob in den Supermarkt geht. Wir sind da in einer glücklichen Lage und dankbar dafür.
Denn ich sehe auch Kehrseiten. Ich komme aus einer Familie, in der das Geld immer sehr knapp war, kenne alle Sparmöglichkeiten, Anstrengungen meiner Eltern und Oma zum Zuverdienen und auch was scheinbar geringfügige Kürzungen bedeuten. Entgegen der Meinungen etlicher Besserverdiener gibt es solche Familien auch heute noch reichlich. (Und damit meine ich nicht die, die mit ihren Riesenkötern in der Stadt herumlungern und Ausländer anpöbeln, die nähmen ihnen den Job weg.)
Politiker und sonstige Berater, denken mir oft zu wenig oder zu einseitig über Konsequenzen mancher Maßnahmen nach. Stichwort Mieterschutz, sinnvoll bei den Immobilienhaien, doch was ist der Witwe ohne Kinder, die neben der schmalen Rente die Miete zum Lebensunterhalt braucht. Das Sozialamt wird da kaum einspringen, schließlich ist sie ja Hausbesitzerin.
Am meisten nerven mich allerdings diese Schlaumeier mit sicheren Job und guten Einkommen, die ständig predigen "Gesundheit geht vor" und nicht mal gelten lassen wollen, das es für etliche nicht um Vergnügen sondern ihren Job und Lebensunterhalt geht. Bin mal gespannt, ob die ebenso eifrig bei der Sache sind, wenn es später darum geht, den in Not geratenen zu helfen.
Mal abgesehen von der mangelhaften Planung und Vorbereitung seitens der Schulbehörden finde ich es absolut keine Zumutung, dass die Lehrer kleine Gruppen unterrichten sollen. Und von ihrem Gehalt sollten sie sich auch zwei, drei anständige Schutzmasken leisten können. Außerdem muss man ja nicht unbedingt die Kollegen mit einem höheren Krankheitsriskio an die Front schicken. Liebe Gaby, ich weiß, du bist eine engagierte Lehrerin und in deiner Klasse, eurer Schule, funktioniert es mit den Online-Unterricht und der Mithilfe der Eltern vielleicht ganz gut. Das ist aber nicht überall so
Silke:
--- Zitat von: Birgit am 29. April 2020, 22:42:07 ---Dummerweise sind Kinder keine Laborratten, sodass man sie nicht in Käfige stecken kann um zu kontrollieren, wer sie angesteckt hat und wen wiederum sie anstecken. Und ich gehe davon aus, dass kranke Kinder und Kinder von kranken oder unter Infektionsverdacht stehenden Eltern auch nicht mehr in die Notbetreuung gehen.
Ein Feldversuch bringt aufgrund der Störeinflüsse nicht so schnell valide Egebnisse. Und Daten, die sich jemand genauer ansieht, kann man unter solchen Bedingungen nur über den Verlauf einer gewissen Zeit über die Anzahl der Fälle sammeln. Und diese Zeit ist ja nun noch nicht sehr lang und die Population, in der man solche Untersuchungen hätte starten können, noch dazu hier und unter unseren Lebensbedingungen, ist ja noch äußerst klein, sodass aufgrund der zu kleinen Zahl sicherlich keine aussagefähigen Ergebnisse erwartet werden können. Man müsste ja nach Einrichtungen suchen, in denen nachweislich Infektionen aufgetreten sind. Und die spüre erstmal auf. Und dann lässt man das Infektionsgeschehen oder auch das nicht auftretende Infektionsgeschehen einfach so laufen und guckt dann mal, wie es 1 oder 2 Wochen später aussieht?
Zu den Fahrschulen:
Die werden loslegen, sobald sie wieder dürfen. Wann das ist, entscheidet sich dann, wenn der Verordnungsgeber es wieder zulässt.
Keine Ahnung, ob die Prüfungsordnung das Weglassen des Fahrlehrers zulassen würde, schließlich ist die Arbeitsteilung (einer achtet auf Sicherheit und greift im Zweifel ein, einer beobachtet und schaut, ob die Fahraufgaben bewältigt werden) sinnvoll.
Fahrprüfer sind Ingenieure und keine Fahrlehrer und haben somit nicht gelernt von der rechten Seite aus einzugreifen.
Und in welchem Fahrzeug sollte man das durchführen? Prüforganisationen besitzen keine Fahrzeuge dafür. Es handelt sich um Fahrzeuge der Fahrschulen.
Keine Ahnung, ob und wie Umbauten möglich sind, vielleicht eine Scheibe zwischen Fahrer und Rückbank wie in amerikanischen Taxis? Dass man Fahrersitz und Beifahrersitz trennen kann, halte ich für schwierig, da der Fahrlehrer ja auch eingreifen können muss...
--- Ende Zitat ---
Es geht ja bei den Kindern darum, dass sie angeblich die Viren in Massen übertragen können, ohne selbst erkrankt zu sein.
Und um herauszubekommen, ob das so ist, braucht man die Kinder natürlich nicht in einen Käfig sperren, man kann einfach in die Notbetreuungen gehen, wo sich Kinder, manchmal auch ohne Hygienemaßnahmen, aufhalten und spielen.
Jetzt hat man ja auch eine Studie begonnen, es geht also anscheinend.
Warum nicht vor 2,3 oder 4 Wochen?
Weil sich Niemand für die Kinder wirklich interessiert hat.
So, wie es Rainer schön geschrieben hat, die paar Wochen sind doch nicht so schlimm.
Doch, sind sie. Jeder, der Kinder hat, weiss, wie schlimm jede dieser Wochen für die Kinder und Familien sind, und es jede weitere Woche sein wird.
Ich dachte, du weisst zur Eröffnung der Fahrschulen und zu den Prüfungen schon mehr, weil du so bestimmt geschrieben hast, dass sie da bald sitzen würden.
Nach hinten könnte man sicher eine Scheibe einbauen, der Prüfer muss ja nicht eingreifen.
Zur Seite wird es wegen der Möglichkeit zum eingreifen schwierig. Zumindest in Kopfhöhe müsste es gehen.
Aber beim Motorrad kann der Fahrlehrer auch nicht eingreifen. Da wird vorher auf dem Platz so viel geübt, bis zumindest das Grundlegende sitzt.
Motorradfahrstunden und Prüfungen könnten übrigens problemlos stattfinden, da gibt es keine Nähe.
Auch ein Fall, wo zu lange sinnlos gewartet wird.
Birgit:
--- Zitat ---weil in der Zwischenzeit genau NICHTS passiert ist und die Verantwortlichen die freie Zeit als Urlaub fehlinterpretiert haben. ... Niemand hat sich in den 6 Wochen auch nur ansatzweise darum Gedanken gemacht, wie man den Unterricht wieder aufleben lassen könnte. Warum nicht?
--- Ende Zitat ---
Woher weißt du das? Das ist Polemik, die niemandem hilft.
Ich muss mir auch das eine oder andere Mal anhören, dass dieses oder jenes ja ganz einfach sei, dass man doch wohl nicht soundsoviele Hunderter bezahlt habe "für 3 Sätze, einmal Blutdruck messen und 15 Seiten bedrucktes Papier".
Ich finde, wir sollten uns nicht anmaßen über andere derart scharf und unsubstanziiert zu urteilen, nur weil wir mit unseren Hintern auf der Couch sitzen und "Corona" googeln.
Silvia:
--- Zitat von: Birgit am 30. April 2020, 08:01:34 ---Ich finde, wir sollten uns nicht anmaßen über andere derart scharf und unsubstanziiert zu urteilen, nur weil wir mit unseren Hintern auf der Couch sitzen und "Corona" googeln.
--- Ende Zitat ---
:thumb: ICH möchte NICHT in der Position sein, die Entscheidungen treffen muss! Vor allem so schwierige!
Horst:
Mich würde seitens der Politk mal ein Konzept interessieren.
WAS IST DER PLAN?
Wann erhalten wir unsere Grundrechte zurück?
Worauf warten wir?
Wenn wir mit dem Virus leben müssen... was ist dann in X Tagen anders als heute?
Herdenimmunität kann es nicht sein, Impfstoff seriöserweise auch nicht.
Oder warten wir auf die heilsbringende App (hoffentlich wird die nicht in Berlin entwickelt :o) ?
Wenn wir in einem oder zwei oder drei Monaten wieder alles geöffnet haben (Restaurants, Hotels usw...)
Was ist dann anders als jetzt?
Das würde mich mal interessieren. :)
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