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Wohin (und überhaupt?) in 2022?

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Ilona:
Das ist auf jeden Fall eine vernünftige Entscheidung, Rainer.

Zu Hause hast du das Krankenhaus in der Nähe, falls doch was wäre.

Horst:
Schade Rainer, aber die Gesundheit geht vor.

So lange ich Dich kenne, reist Du nach Holland ins Ferienhaus oder in den Südwesten der USA.
Vielleicht käme ja auch mal ein europäisches Ziel in Frage, dass einen deutlich kürzeren Flug bedeuten würde und wo man bei gesundheitlichen Problemen auch schneller und leichter wieder nach Hause reisen könnte.

Rainer:

--- Zitat von: Horst am 17. September 2022, 19:13:07 ---So lange ich Dich kenne, reist Du nach Holland ins Ferienhaus oder in den Südwesten der USA.

--- Ende Zitat ---

Ja, das stimmt fast. Du hast mindestens Dänemark und Bornholm übersehen, wo ich auch in den vergangenen Jahren mehrfach war. Aber insgesamt ist unser Schwerpunkt sicherlich USA oder Holland. Man darf aber auch die Kreuzfahrten nicht vergessen, zuletzt (Oktober 2021) die Donau von Passau bis zum schwarzen Meer und zurück (als Flusskreuzfahrt), die AIDA Reise nach Norwegen (2019), nach Grönland (2017), diverse Reisen im Mittelmeer.

Aber früher (vor meine Behinderung) war ich auch viel in Frankreich (Loire, Korsika), Italien (Rom, Florenz, Toscana überhaupt) und sowieso waren wir auch sehr oft auf den kanarischen Inseln (auch mit Rollstuhl).

Also ganz so einseitig sind die Interessen nicht, aber mit 2 Herzinfarkten und einer massiven Herzschwäche ist es einfach selbst für mich zu mutig, für 4 Wochen eine weite Reise zu machen. Eigentlich war ich bis vor wenigen Tagen wild entschlossen, die Reise anzutreten, aber irgendwann muss man auch eingestehen, dass das sehr gewagt ist. Das Zünglein an der Waage war die letzte Untersuchung, die leider die "stille" Blutung ergab. Das ist so sauschwer einzuschätzen, wie das weitergeht, das ist mir dann endgültig zu unsicher gewesen.

Ich weiß, dass das für viele nicht nachvollziehbar ist, aber ich bin überhaupt nicht traurig oder depressiv. Es ist eben so, wie es jetzt ist. Wir werden auch wieder aktiver, wenn die kritische Phase für den Stent überwunden ist, aber jetzt geht es eben nicht. Dafür lebe ich aber noch. Ich habe jetzt 2 Herzinfarkte überlebt, bei jedem Infarkt ist die Wahrscheinlichkeit, es nicht zu schaffen, immerhin satte 60%! DIe Gegenwahrscheinlichkeit, zwei Infarkte zu überleben, ist also nur 16%. Und ich lebe trotzdem noch und mir geht es (im Rahmen der Möglichkeiten) gut.

So ist das Leben. Nicht mehr und nicht weniger.

Horst:
Stimmt die Kreuzfahrten habe ich unterschlagen. ;)
Mein Gedanke war nur grundlegend auch vielleicht über Ziele nachzudenken, die eben nah (oder näher als USA) sind. Wo man im Falle eines Falles leicht (und auch kostengünstiger) nach Hause kommt und so flexibler ist.
In diesem Jahr bringt das bei Dir nichts. Vielleicht zukünftig.
Ich hatte ja die letzten 6 Jahre auch immer meine demente Mutter zu berücksichtigen, und war schon auch beruhigt, dass ich von den Zielen der letzten Jahre kurzfristig und einfach hätte nach Hause kommen können.

Apropos Kreuzfahrten, kennst Du die Story:



Christina:
Rainer, es tut mir leid, dass ihr nun die so lang erwartete USA Reise abgesagt habt, aber in dieser Situation mehr als verständlich. Mir wäre das auch zu riskant gewesen, die Entfernung von zu Hause, dazu kommt noch der lange Flug und die Zeitumstellung, die beide den Körper belasten.

Gut, dass du es es nicht so tragisch nimmst, sondern dich auf alles was an Reisen noch bevorsteht, freuen kannst.

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