Tag 15 – 3.10.2025
Die Wolken von gestern haben sich verzogen, die 3-4 anderen Übernachtungs-Camper auch.


Heute morgen gab es ein kleines „technisches“ Problem. Die Füllstandsanzeige zeigte 1 leere und 1 zu 40% gefüllte Gasflasche an. Da werden wir wohl vorsichtshalber eine „Gas-Tankstelle“ aufsuchen. Hierzu verlassen wir die Küstenstraße und machen uns auf den Weg nach Mo i Rana zur nächstgelegen Gas-Station.
Unterwegs haben wir aber noch zweimal angehalten, so z.B. an einem Rastplatz vor Stokkvagen (die Rastplätze sind übrigens nicht eingezäunt, so dass man auch oft hier ein Stück spazieren gehen kann)





und nach Stokkvagen

Treppe nach unten

und nach oben

und noch mehr Treppen

Hier sollte man sich Sitzpolster mitnehmen


Und übrigens: es sind nicht alle Straßen in Norwegen eng

In Mo i Rana sind wir zur angegebenen Tankstelle gefahren. Es gibt eine Website
https://www.mylpg.eu/de/tankstellen/norwegen/liste/ , wo alle Stationen, an denen man Gas erhält, verzeichnet sind. Hier war es eine Werkstatt für Rasenmäher, Schneefräsen etc. und Verkauf von Autoteilen usw. Eine Mitarbeiterin hat beide Flaschen geprüft - es war in beiden eigentlich noch genügend Gas drin. Wir haben jedoch beide Flaschen auffüllen lassen.
Da wir nun schonmal „in der Stadt“ sind und ein paar Geschäfte in der Nähe waren, sind wir noch etwas shoppen gegangen. Und tatsächlich gab es hier einen Baumarkt, an dem Andy nicht vorbeigehen konnte. So blieben ca. 250.- € im Jula-Baumarkt und ca. 115.- € im Rusta, ein auf Haushalts- und Freizeitartikel spezifiziertes schwedisches Unternehmen, der nebenan war.
Hier unsere Ausbeute (zuhause ausgebreitet):


Andy hat sich einiges an Werkzeug gekauft, dieses wesentlich günstiger als in Deutschland. Auch die Werkzeugtaschen waren vom Preis her unschlagbar.

Selbst ich habe im Baumarkt 3 Jacken gekauft für je knapp 40.- €. Bei Rusta gab es Deko-Sachen, Duschgel, Deo usw. – ebenfalls sehr günstig. Norwegen kann auch anders

Die Zeit verging wie im Flug und da wir heute noch ein gutes Stück fahren wollten, gab es nur noch einen Stopp am Laksforsen

Hier hätte man auch über Nacht stehen können, aber der Parkplatz war uns viel zu schräg. Maps führte uns zum Svenningdal Camping, einem süßen Platz hinter Trofors. Die Rezeption befand sich im Haus der Eigentümer, man klingelte quasi an der Haustür. Die Frau des Hauses kam die Treppe herunter und wir konnten uns einen Platz aussuchen.

Man steht sehr schön, aber es wurde wieder sehr windig…

gefahrene km: 242, Übernachtungskosten: 27.- €