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Streit und Frust und schlechte Stimmung
Birgit:
Ich hingegen überlege inzwischen, ob ich weiterhin Steak essen sollte in den USA. Dirk, da hast du mir gerade jede Illusion genommen ;)
Obwohl zumindest vom Aussehen finde ich es klasse, und ich bin immer schwer beeindruckt, wenn ich in den Supermärkten 3 kg schwere Pakete voll mit Steaks sehe!
Hatchcanyon:
Kansas hat mit Rinderaufzucht weniger zu tun als mit der Fleischindustrie. Dort sitzen die grossen Schlachthäuser und Meat Packer-Firmen (Tyson, National Beef u.a) Die Rinder die man im Bild sieht stammen also nicht zwingend von dort, werden aus den ganzen Staaten dorthin transportiert und bis zum Schlachten "zwischengelagert". Jedenfalls werden sie so nicht aufgezogen. Nur 5-6% aller Rinder stammen aus Kansas.
Die grössten Produzenten sind Texas und Nebraska. Die durchschnittliche Herdengrösse liegt bei 44 Tieren, 90% aller Herden sind kleiner als 100 Tiere, der durchschnittliche Rinderzüchter - über 900.000 USA-weit - besitzt weniger als 100 Tiere.
In 2013 haben die USA über 1,1 Millionen Tonnen Beef hauptsächlich nach Canada, Mexico und Japan exportiert. Das sind ca. 10% der Gesamtproduktion.
Gruss
Rolf
Thomas:
--- Zitat von: DocHoliday am 17. April 2014, 00:17:13 ---
Von den Dingern habe ich auf meiner letzten Tour durch Kansas, Oklahoma und Texas diverse gesehen mit jeweils Tausenden von Rindern, weithin sichtbar und noch weiter riechbar.
--- Ende Zitat ---
Ich kenne diese Farmen aus Kalifornien Nahe El Centro. Ich kann ja jede Menge ab und hab Jahre lang Schweine gehalten, aber der Gestank da war fürchterlich.
Hatchcanyon:
Schweinemast ist wirklich sehr geruchsintensiv! :schreck:
Rinder wachsen in den USA eher so auf - dass sie dann nachher in den schrecklichen Schlachthöfen landen, ist die schlimme Seite der Medaille.
Schöne Ostern - ohne Legebatterie-Produkte!
Gruss
Rolf
Rainer:
--- Zitat von: Hatchcanyon am 17. April 2014, 14:15:45 ---Schweinemast ist wirklich sehr geruchsintensiv! :schreck:
--- Ende Zitat ---
Thomas sprach aber von den "Rinderbatterien", die da so stinken.
Was die Legebatterien betrifft: die Vorstellung, sechs Milliarden Menschen mit fröhlicher Freilufthaltung bezahlbar ernähren zu können, ist illusorisch. Massenhaltung ist schlicht eine unvermeidbare Notwendigkeit, wenn Fleisch nicht zum absolut unbezahlbaren Luxusgut für wenige Reiche werden soll. Was in Anbetracht des wachsenden Bedarfs allerdings trotz Massenhaltung die Zukunft sein dürfte.
Wir waren gestern abend übrigens endlich mal wieder in einem Texas Roadhouse, das Steak war ausgezeichnet (ein Sirloin so weich, dass nur noch ein gutes Filet wirklich besser ist) und es war - gut gesalzen. Ich habe niemanden gesehen, der sein Steak zurückgehen ließ und der Laden war knackevoll.
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